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Dass Auszubildende, die richtig fit am Computer sind, für die meisten Firmen ziemlich interessant sind, haben jetzt einige Hopstener Unternehmer an der Hüberts‘schen Schule bestätigt. Schulleiter Alfons Ahlers und Andreas Vortkamp, Abteilungsleiter Höhere Handelsschule, hatten sie eingeladen, um ihnen den neuen Schwerpunkt Informationswirtschaft vorzustellen und Kooperationen auf den Weg zu bringen.

2019 HH IW
Hüberts’sche Schule und einige Hopstener Unternehmer wollen künftig vor allem im Bereich der Höheren Handelsschule miteinander kooperieren: Das haben jetzt Nicole Jaspers-Martin (Kerzenfabrik, v.l.), Anja Arens-Fischer (Studien- und Berufskoordinatorin Hüberts’sche Schule), Jörg Siering (Straßenbau), Sebastian Otte (Spedition Lambers), Klaus Fritsch (Lehrer Informationswirtschaft), Andreas Vortkamp (Abteilungsleiter Höhere Handelsschule), Markus Raschke (Gemeinde Hopsten), Josef Bäumer (Folientechnik), Alfons Ahlers (Schulleiter), Josef-Daniel Jasper (Behälterbau) und Martin Jasper (Landtechnik) vereinbart.

Schon zum nächsten Schuljahr bietet die Hüberts‘sche Schule die Höhere Handelsschule mit dem Schwerpunkt Informationswirtschaft an, bisher gab es lediglich Betriebswirtschaft als Schwerpunktfach. „Wenn man sich als Schule eine herausragende Stellung erarbeitet hat, muss man sich auch immer wieder etwas einfallen lassen, um sie behaupten“, erklärte Ahlers.

Im Fach Informationswirtschaft geht es darum, den Schülern eine anwendungsorientierte Informatik zu vermitteln. Sie lernen typische Abläufe im Büroalltag kennen, die passenden Computerprogramme dazu und deren korrekte Anwendung. Lehrer Klaus Fritsch, der an der Höheren Handelsschule jetzt schon Informationswirtschaft unterrichtet – nur eben bisher nicht als Schwerpunktfach – gab einen Einblick in den Lehrplan. Der ist allerdings noch neu und offenbar nicht so ausgereift, wie Fritsch ihn gern hätte. Selbiges trifft seiner Meinung nach auf das Lehrmaterial zu. Daher erhoffen sich die Verantwortlichen an der Hüberts‘schen Schule auch Rückmeldungen seitens der Kooperationsunternehmen, was die gewünschten digitalen Kompetenzen ihrer künftigen Auszubildenden betrifft.

Martin Jasper etwa, geschäftsführender Gesellschafter von Jasper Land- und Erntetechnik, erwärmte sich spontan für den „Europäischen Computerführerschein“, der Teil des Lehrplans sein soll. Sebastian Otte von der Spedition Lambers in Spelle wünschte sich generell mehr Praxiskompetenzen künftiger Auszubildender im IT-Bereich. Gerade für kleine und mittelständische Betriebe sei das interessant, denn die leisteten sich in der Regel keine eigene IT-Abteilung und müssten mit guten Allroundern vielleicht nicht mehr so oft externe Spezialisten in Anspruch nehmen. Er regte daher an, noch ein IT-Unternehmen mit in die Kooperation zu nehmen. Wert legten die Unternehmer – neben Otte und Jasper waren auch Nicole Jaspers-Martin (Kerzenfabrik), Jörg Siering (Straßen- und Tiefbau), Josef-Daniel Jasper (Behälter- und Apparatebau) sowie Markus Raschke von der Gemeinde Hopsten anwesend – auch auf die Themen IT-Sicherheit und Datenschutz. Als weniger relevant bewerteten sie beispielsweise tiefere Einblicke in Buchhaltungsprogramme, denn die seien je nach Branche doch sehr unterschiedlich. Interessant ist für sie hingegen, dass Auszubildende schon ein grundsätzliches Verständnis für betriebliche Abläufe mitbringen.

Zum Auftakt der neuen Kooperation mit den Hopstener Firmen, haben Hüberts’sche Schule und Unternehmer bei ihrer Besprechung jetzt zunächst Betriebsbesichtigungen vereinbart. Später ist auch denkbar, einzelnen Schülern oder Kleingruppen tiefere Einblicke in besondere Projekte zu ermöglichen. Zudem wollen die Partner dauerhaft im Gespräch bleiben, um die schulischen Schwerpunkte laufend mit den praktischen Erfordernissen der Arbeitswelt abzugleichen und bei Bedarf anzupassen.

Anmeldungen für die Höhere Handelsschule zum Schuljahr 2019/20 sind für beide Schwerpunkte ab sofort möglich.

Quelle: IVZ Online vom 17.01.2019, Anke Beiing. URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/7564076/Schwerpunkt-Informationswirtschaft-in-Hoeherer-Handelsschule-ab-Sommer (Zugriff am 19.01.2019)

 

 

In diesem Jahr gab es einen Aufruf der Bundeszentrale für politische Bildung an einem Wettbewerb teilzunehmen. Wir, die Klassen 5a) und 5b) der Hüberts’schen Schule, entschlossen uns dazu, bei diesem Wettbewerb mitzumachen.

Uns Kindern wurden verschiedene Themen vorgestellt. Dann wurde abgestimmt, welches Thema wir bearbeiten wollten. Wir sind uns schnell einig geworden, dass wir zu den „Logo Nachrichten für Kids“ ein Video drehen wollten. Daraus wurden dann die „Hübi Nachrichten für Kids“.

Als ersten Arbeitsschritt haben wir geschaut, wie die Logo Nachrichten ablaufen. Dann haben alle Schüler Zeitungsausschnitte zu aktuellen Ereignissen aus der Region gesammelt. Daraus haben wir einige Themen ausgewählt. Es wurden Gruppen gebildet und jede Gruppe hat ein eigenes Themengebiet bearbeitet. Es gab aber nicht nur Nachrichten aus der Region sondern auch das Wetter und einen Witz. Am Ende der Gruppenarbeit hat jede Gruppe zu ihrem Thema ein Video gedreht. Danach wurden alle Beiträge zu einem „Großen“ zusammengeschnitten:

Wir sind mit unseren „Hübi Nachrichten für Kids“ sehr zufrieden. Wir fanden alle, dass es ein ganz tolles Projekt war und dass es sehr viel Spaß gemacht hat.
Nun hoffen wir natürlich, dass wir gewinnen, denn es gibt ganz tolle Preise zu gewinnen.

Michel Rohlmann (RS18b)

 

 

Am Freitag, den 07.12.2018 hatte die Chinesisch AG von Frau Jacobs, welche aus 23 Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe besteht, Besuch von 30 chinesischen Studentinnen und Studenten der Universität Osnabrück. Die Studentinnen und Studenten studieren Germanistik und sind derzeit für ein Austauschjahr in Deutschland. In der 2.-3. Stunde fand ein Rahmenprogramm mit Präsentationen zu den deutschen und chinesischen Schulsystemen, ein gemeinsamer Austausch und im Anschluss ein Frühstück statt. Zu diesem brachten die Gäste auch einige chinesische Snacks mit, aber dazu später mehr.

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Was uns zunächst auffiel, waren die guten bis sehr guten Deutschkenntnisse unserer Gäste. Aus ihren Vorträgen ging hervor, dass die chinesische Abschlussprüfung, das Gao Kao, sehr schwierig zu bestehen ist und die Schülerinnen und Schüler in China sehr viel zu lernen haben und sich intensiv darauf vorbereiten müssen. Wir zählen hier in Deutschland mit Adventskalendern die Tage bis Weihnachten, in China gibt es einen Gao Kao Kalender, der die Tage bis zur wichtigsten Abschlussprüfung zählt. Die Abschlussnote beeinflusse ihr ganzes späteres Leben, so die Studentinnen und Studenten, denn nur 25% der Prüflinge in China gehören zu den „Besten“ und können somit ihre Wunsch-Universität besuchen. Um ihrem Ziel näher zu kommen, haben sie täglich lange Schultage und einen sehr hohen Anspruch an sich selbst und ihre Leistungen.

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Nun zu den chinesischen Snacks: Einige der mitgebrachten Speisen waren sehr lecker, ein Teil war für einige von uns zu salzig bzw. die Konsistenz des Essens war zum Teil anders als zunächst erwartet. Das, was uns geschmacklich bekannt vorgekommen ist, hat uns dabei aber am besten geschmeckt. Unsere Erkenntnis: Wir mögen wohl bereits bekanntes Essen lieber als unbekannte Speisen.

Insgesamt fanden wir unsere Gäste sehr offen und höflich. Sie haben viel über sich erzählt und sind immer mehr aufgetaut. Es wurde schon eine Rückeinladung zum chinesischen Frühjahrsfest ausgesprochen. Wir freuen uns, die Studentinnen und Studenten dann in Osnabrück wieder zu treffen.

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von Melina Hofhues, Alicia Jansen, Joelina Hölscher, Janina Schöttmer und Julia Dirkes

 

 

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