Aktuelles

Zum Thema „Jüdische Religion und Kultur“erstellten Schüler*innen der Jahrgangsstufen 7 und 8 einen Podcast, der von der Jury in der Laudatio als „sehr kreativ mit hohem Lebensweltbezug sowie sensibler und respektvoller Sprache“ geehrt und mit dem ersten Platz belohnt wurde. 

 

Wir gratulieren den Gewinner*innen ganz herzlich! 

 

 

Gymnasiale Oberstufe und Höhere Handelsschule

Der Informationstag der Gymnasialen Oberstufe und der Höheren Handelsschule der Hüberts’schen Schule findet am Montag, 28.11.2022, zwischen 15:00 Uhr und 17:30 Uhr statt. 

Im Rahmen von Infoveranstaltungen, die ca. im 60minütigem Abstand erfolgen, erhalten Sie nähere Informationen über unsere Schule und wesentliche Themen wie Lerninhalte, Organisation, Unterrichtsstrukturen und Prüfungen. Sie können sich individuell beraten lassen und haben natürlich auch die Möglichkeit, unsere Klassen- und Fachräume zu besichtigen.

Außerdem werden Anmeldeunterlagen für das kommende Schuljahr ausgegeben.

Eine vorherige Anmeldung für den Infotag ist nicht erforderlich!

Am Infotag kann der Schulhof (Gustav-Lampe-Str. 4a) als Parkplatz genutzt werden!

Realschule

Der Elterninformationsabend zum Realschulzweig der Hüberts’schen Schule findet am Mittwoch, 07. Dezember 2022, statt. Eltern, die daran teilnehmen möchten, melden sich bitte unter folgender Telefonnummer an: 05458-935078.

Durch diese Infoveranstaltung möchten wir unsere Realschule ganz speziell und ausführlich vorstellen. Vielfältige Fragen stellen sich sicherlich allen Eltern, die vor der schwierigen Frage stehen, an welcher weiterführenden Schule sie ihr Kind anmelden sollen:

Was unterscheidet die Hüberts‘sche Realschule von anderen Realschulen?

Welche Fördermöglichkeiten gibt es an der Schule?

Gibt es Studienfahrten ins Ausland?

Wie sieht die Studien- und Berufsorientierung aus? 

Was ist das Besondere an der Hüberts’schen Realschule?

Soll mein Kind aufs Gymnasium oder doch lieber auf die Realschule?

Die Hüberts’sche Realschule fördert besonders leistungsstarke und leistungswillige Kinder. Stimmt das?

Am Elterninformationsabend kann der Schulhof (Gustav-Lampe-Str. 4a) als Parkplatz genutzt werden!

 

 

 

 von Thomas Feldkämper, betreuender Lehrer der Manschaft

2022 Huebi WKI Spiel Recke

Auf dem Foto: (hintere Reihe von links): Linus Höpfner, Lukas Bruner, Paul Mehring, Jonah Koopmann, Tom Berling, Tim Heger, Lukas Eixler, Philipp Schmidt,(vordere Reihe von links): Jan Popov, Justus Lücke, Luca Lewe, Lennard Kipker, Jarno Heeke, Jona Middendorf, Paul Wichmann, (vordere Reihe von links): Jan Popov, Justus Lücke, Luca Lewe, Lennard Kipker, Jarno Heeke, Jona Middendorf, Paul Wichmann

Am Mittwoch, dem 16.11.22, nutzten unsere WKI-Fußballer nach der coronabedingten Auszeit in den letzten beiden Jahren die lang ersehnte Möglichkeit, sich dem sportlichen Vergleich mit einer anderen Schulmannschaft zu stellen. In Recke gab es im Rahmen der ersten Kreismeisterschaftsrunde einen letztlich überdeutlichen 13:0-Sieg gegen das Team des Fürstenberg-Gymnasiums. 

Obwohl unsere Hübi-Fußballer das Spiel von Beginn an dominierten, sah es in den ersten 15 Minuten nicht nach einem derartig einseitigen Verlauf aus. Die Spieler des Fürstenberg-Gymnasiums warfen sich – angefeuert von einigen Unterstützern am Spielfeldrand – mutig in die Zweikämpfe und verteidigten gegen unsere technisch überlegene Mannschaft zunächst ebenso engagiert wie erfolgreich. Große Torchancen ergaben sich in der Anfangsphase auf keiner Seite, wohl auch deshalb, weil der insgesamt 15 Schüler umfassende Hübi-Kader in dieser Konstellation erstmals zusammen kickte.

Nachdem aber Lukas Eixler, der als Zehner seine Extraklasse mehrfach aufblitzen ließ, nach kurzer Drehung im Sechzehner in der 16. Minute trocken zum 1:0 traf, war der Bann gebrochen. Mit jedem weiteren der nun in schöner Regelmäßigkeit fallenden Tore gewann unsere Mannschaft an Sicherheit und spielte bis zur Halbzeitpause eine verdiente 6:0-Führung heraus. Dabei hatten die sich immer noch tapfer wehrenden Jungs aus Recke mehr und mehr Probleme unserer starken Offensivabteilung Paroli zu bieten. So legte Lukas Eixler nicht nur selbst zwei weitere Tore nach, sondern harmonierte auch immer besser mit Sturmtank Tim Heger, der noch vor der Pause doppelt traf. Auch Linus Höpfner konnte sich mit einem feinen Schlenzer noch vor dem Pausentee in die Torschützenliste eintragen.

Die zweite Hälfte hatte dann keinen Platz mehr für große Überraschungen: Die Gegenwehr der Recker brach mehr und mehr, unsere Mannschaft ließ – angetrieben von den immer wieder überlegt aufbauenden Paul Mehring, Tom Berling und Jan Popov sowie Zweikampfmonster Jarno Heeke – nichts mehr anbrennen. Tim Heger legte seine Treffer 3 und 4 nach, der zur Pause eingewechselte Luca Lewe traf zweimal ins Netz und Justus Lücke, Jan Popov und Jonah Koopmann (dessen unnachahmlicher Torabschluss noch lange Gesprächsthema bleiben wird) besorgten mit jeweils einem Treffer den 13:0-Endstand. 

 

von Michael Bronswick, betreuender Lehrer der Mannschaft 

2022 Fußballerinnen WKI Kreismeister

Auf dem Foto (stehend v. lks.) Enie Rählmann, Marica Zwake, Maria Blanke, Ina Beenen, Jule Siegbert, Shari Wolf, (kniend v. lks.) Louisa Lammerding, Isabell Waller, Lara Wolf, Marlen Heft, Emily Pötter


Nachdem andere Schulen ihre Mannschaften in der WK I (Jahrgänge 2004-2007) zurückgezogen hatten, kam es in dieser Altersklasse sofort zum Finale. Dort lieferten die Mädchen der Hüberts‘schen beim 6:0-Sieg gegen das Fürstenberg Gymnasium eine ganz starke Leistung ab.

In der Anfangsphase übernahmen zunächst die Gastgeberinnen aus Recke die Initiative im Fürstenbergstadion und kamen zu drei Abschlüssen aus aussichtsreichen Positionen. Lara Wolf im Tor erwies sich jedoch als sicherer Rückhalt. In der Folge kamen die Hübi-Mädels immer besser ins Spiel und gingen durch einen äußerst sehenswerten 25m-Fernschuss von Marica Zwake mit 1:0 in Führung. Und der Knoten schien geplatzt: Bereits wenig später fasste sich die bärenstarke Spielmacherin Maria Blanke aus über 20 Metern ein Herz und erhöhte mit einem satten Schuss genau in den linken Torwinkel auf 2:0 – ein Traumtor! 

In der Folge entwickelte sich eine muntere Partie mit starken Aktionen auf beiden Seiten, in der vor allem die Mädchen von der Hüberts’schen Schule weitere gute Möglichkeiten zunächst ausließen. In der zweiten Spielhälfte jedoch setzten Shari Wolf und Isabell Waller sowie erneut Maria Blanke und schließlich Abwehrchefin Marlen Heft den Torreigen für die Hopstenerinnen fort - und bescherten ihrer Mannschaft so die souveräne Verteidigung des Kreismeistertitels.  

Tore: Marica Zwacke, Maria Blanke (2), Shari Wolf, Isabell Waller und Marlen Heft.

 

 

Wir, die RS21a, waren am Mittwoch, dem 28.09.22 im Kletterwald in Ibbenbüren. Frau Hagemann und Frau Determeyer haben uns begleitet. Wir sind um kurz vor 9:00 Uhr dort angekommen. Nach einer Einführung konnten wir um 9:15 Uhr mit dem Klettern beginnen. Es war ein tolles Erlebnis. Wir hatten viel Spaß. Nachdem alle mit dem Klettern fertig waren, ging es um 12:15 Uhr wieder mit dem Bus zurück. Sogar die Busfahrt war echt spannend. Am Ende haben wir zusammen eine leckere Pizza bei Rossini gegessen. Es war ein schöner Schultag.

Max W. Klasse 6a

 

 

2022 RS 21a

 

 

 

Profi-Triathletin

Profi-Triathletin Hannah Arlom im Interview: Im Wettkampf will sie gut sein, das kann sie im Oktober beim Triathlon auf Mallorca direkt zeigen.

Von Redaktion IVZ, 13.10.2022

 

Arlom Okt 2022

27 Grad ist es gerade in Peguera. Das ist noch schöner (wärmer) als hier, liegt ja auch auf Mallorca, der Deutschen liebster Urlaubsinsel. Und genau dieses Peguera ist das Ziel Hannah Arloms aus Emsdetten. Das Mittelmeer, die tolle Landschaft, die schicke Strandpromenade – all das will und wird die Lehrerin an der Hüberts’schen Schule in Hopsten live erleben.

  

2018 gewann sie die Riesenbecker Sixdays bei den Frauen, in diesem Jahr belegte sie beim Sechs-Etappen-Lauf Rang zwei. Vertreten ist Hannah Arlom auch bei zahlreichen Laufveranstaltungen im Tecklenburger Land, hat zuletzt beim Aaseelauf von Marathon Ibbenbüren sogar ihre beiden Sport-Leistungskurse der Hüberts’sche Schule geschlossen für den Jedermannlauf gemeldet. Klar, dass auch sie selbst mitmachte, und die Strecke über 5 Kilometer als schnellste Frau abschloss.

Nun ist Mallorca angesagt. Aber anders als die vielen Urlauber, die sich in den Herbstferien dort aufhalten. Die Profi-Triathletin wird am Samstag, 15. Oktober, in Peguera 1,9 km im Meer schwimmen, danach mit ihrem Spezial-Rad 90 km durch die Landschaft ringsum die Urlaubsmetropole im Südosten der Insel strampeln und zum Abschluss 21 km größtenteils über die Strandpromenade des mallorquinischen Badeortes rennen. Denn sie nimmt am Mitteldistanz-Triathlon, dem Challenge-Wettbewerb Peguera-Mallorca, teil. Zum zweiten Mal.

Hallo Hannah. Was versprichst du dir vom Wettkampf auf Mallorca?

Hannah Arlom: Zeitlich schon etwas. Im Vorjahr war ich nicht fit, hatte Knieprobleme In diesem Jahr hatte ich bisher noch keine Zipperlein, bin jetzt richtig fit.

 

Was erwartet dich auf Mallorca?

Arlom: Die 1,9 km im Meer werden diesmal auf zwei Runden zu je 950 m verteilt. Das ist für mich nicht so gut, da ich relativ kurze Beine habe, der Strand bei Peguera aber lang und flach abfallend ist, sodass Konkurrentinnen mit längeren Beinen länger ins Wasser hineinlaufen können als ich. Die Radstrecke ist in zwei Runden zu je 45 km aufgeteilt und hat einige Höhenmeter, immerhin geht es bis auf 480 m hinauf. Die Laufstrecke führt über die Promenade, ist wellig, sehr verwinkelt, hat kaum mal einen geraden Meter. Diese vier Runden – das ist die härteste Halbmarathonstrecke eines Mitteldistanz-Triathlons, die ich kenne. Hinzukommen die Temperaturen. Es ist schon ein Unterschied, ob man hier im Venn morgens bei 12 oder 13 Grad läuft, oder in der Mittagshitze in Peguera bei 27 Grad.

  

Trotzdem bist du dort am Start.

Arlom: Nach dem Ausfall des Ironman in Dresden musste ich umplanen. Und es gibt nicht viele Wettbewerbe in den Herbstferien, die von Veranstalter „Challenge“ durchgeführt werden. Außerdem ist es landschaftlich auch wirklich schön – das hat schon was in und um Peguera herum.

  

Wie lief und läuft die Vorbereitung?

Arlom: Sehr gut. Auch der 28-km-Lauf im Rahmen des Münster Marathons war ein Teil davon und hat mir mental einen Aufschwung gegeben.

Wie das?

Arlom: Ich bin in Münster ohne große Vorbereitung gelaufen, quasi aus der „kalten Triathlon-Buxe“, wie man so sagt. Ich bin eben Halbmarathonstrecken gewohnt, daher waren meine Beine nach 21,5 km schwer. Doch nach 22,5 km habe ich gemerkt: Es geht wieder und bin am Ende noch schneller geworden.

  

Und am Ende gar Zweite.

Arlom: Wichtiger als das schöne Resultat war die Zeit von 1:53 Std., das macht einen Schnitt von 4:03 Minuten pro Kilometer. Damit bin ich sehr zufrieden.

 

Seit dieser Saison arbeitest du mit einem neuen Trainer zusammen, mit dem Hamburger Steffen Schönhut. Und das erfolgreich.

Arlom: Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut, da auch nach wie vor Guido Bünker hier als Trainer vor Ort ist. Ich habe in diesem Jahr deutlich mehr Intervalle trainiert, hatte bisher – toi, toi, toi – keine Verletzungen. Die Zusammenarbeit im Trio klappt.

  

Wie sieht dein Trainingspensum aus?

Arlom: Ich trainiere täglich zwei der drei Disziplinen, auch wenn keine Ferien sind und ich in Hopsten unterrichte. Ich komme auf insgesamt 20 Trainingsstunden pro Woche.

  

Was motiviert dich?

Arlom: Der Spaß an der Sportart. Auch die Umfänge machen mir nichts aus, das Quälen macht auch Spaß. Und im Wettkampf will ich einfach gut sein.

Du musst dich auch finanziell engagieren. Die Startgebühr auf Mallorca liegt bei über 200 Euro. Hinzukommen Reise, Unterkunft, Verpflegung. Andererseits hast du ja auch schon einige Logos auf deinem Triathlon-Einteiler.

Arlom: Es ist toll, dass sich einige Sponsoren engagieren. Dennoch freue ich mich, wenn mir aufgrund meines Weltranglistenplatzes – wie jetzt auf Mallorca – die Startgebühr erlassen wird.

  

Wo stehst du in der Weltrangliste?

Arlom: Auf Platz 153. Ab Rang 150 verlangt Veranstalter keine Startgebühr mehr. Mir hat man sie netterweise dennoch erlassen.

  

Sind solche internationalen Wettbewerbe die Highlights schlechthin für dich?

Arlom: Die schönsten Triathlon-Wettbewerbe sind für mich diese kleineren Veranstaltungen wie in Riesenbeck, Saerbeck oder Ibbenbüren, wenn man nachher mit den Athletinnen und -Athleten noch zusammensteht und ein Bierchen – mit oder ohne Alkohol – trinkt.

 

 

Abiturienten und Höhere Handelsschüler feiern

Von Anke Beiing, Hopsten, 29.06.2022

235 junge Menschen haben jetzt an der Hüberts‘schen Schule in Hopsten ihre Schullaufbahn beendet –184 mit dem Abitur, 51 mit dem Fachabitur. 

 

Die Corona-Pandemie hat ihre Laufbahn an der Hüberts’schen Schule in Hopsten massiv beeinflusst – massiver als beim Jahrgang zuvor und hoffentlich massiver als jemals wieder. Die diesjährigen Abiturienten begleitete sie fast die ganze Zeit dort, die Fachabiturienten kennen ihre Schule sogar gar nicht ohne Corona. Dennoch haben jetzt insgesamt 235 junge Menschen gemeinsam ihre erfolgreichen Schulabschlüsse in den Emslandhallen in Lingen gefeiert – 184 haben das Abitur bestanden, 51 an der Höheren Handelsschule die Fachhochschulreife erworben.

 

Hier ein paar Zahlen: Alle Abiturienten zusammen haben die Durchschnittsnote 2,2 erreicht, 65 von ihnen haben sogar eine Eins vor dem Komma. Zwei, nämlich Fabienne Fehren aus Messingen und Jannis Leißing aus Ibbenbüren, schließen ihre Schullaufbahn mit der Traumnote 1,0 ab. In der Höheren Handelsschule gab es vier Absolventen mit einem Notendurchschnitt besser als 2,0. Den Titel Jahrgangsbeste teilen sich Laura Reich aus Hopsten und Dennis Cumacenko aus Mettingen mit jeweils 1,2.

 

Dass die Corona-Pandemie bei diesem Jahrgang nicht links liegen gelassen werden konnte, zeigen auch die Reden von Schulleiter Alfons Ahlers, dem Abteilungsleiter Höhere Handelsschule, Andreas Vortkamp, den Schülervertretern Dominik Starke aus Mettingen und Monique Knieper aus Spelle und Hopstens stellvertretendem Bürgermeister Wilfried Finke, der ein Grußwort für die Gemeinde verlas.

„Es gilt gerade in dieser schwierigen Zeit, mit Mut und Besonnenheit, mit Tatkraft und Verantwortung, mit Charakterstärke und Empathie diesen Herausforderungen zu begegnen“, erklärte Ahlers. Die Schüler hätten unter denkbar schwierigen Bedingungen ihre Hochschul- und Fachhochschulreife erworben. Dabei hätten sie Reife und Charakterstärke bewiesen.

 

Andreas Vortkamp betonte, dass das Entlassungsjahr von den Umständen her wohl alle vorangegangenen Jahre übertroffen habe: „Corona, Stagflation, drohende Rezession – alles im Unterricht behandelt.“ Und dann noch ein Krieg im Osten Europas obendrauf. Dennoch seien die Berufschancen gut und jeder seiner Schüler habe bereits einen Ausbildungs- oder Studienplatz. „Ich bewundere in diesem Zusammenhang eure Fähigkeit, diese Bedrohungen zwar zu registrieren und auch ernst zu nehmen, aber auch ausblenden zu können – ihr habt im Rahmen der genannten Widrigkeiten wirklich Großes geleistet.“ Und einen praktischen Tipp für die Zukunft gab es auch noch gratis dazu: Folgt niemals den ausgetretenen Pfaden. Es sei denn, ihr habt euch in der Wildnis verlaufen, dann folgt unbedingt den ausgetretenen Pfaden. Doch ansonsten setzt alles daran, den ganz eigenen Weg zu finden.

 

Dominik Starke und Monique Knieper bezeichneten das Abitur ihres Jahrgangs als alles andere als üblich. Sie erinnerten an die Zeit des Homeschoolings, als Klassenzimmer und Wohnzimmer eins waren und sich Arbeitsbereich und Bett gefährlich nahe kamen. „Manchmal gab es, so munkelt man, auch eine Vermischung beider Bereiche“, erklärten sie.

 

Auf ihren Abschluss blickten sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Einerseits haben wir jetzt unsere Schulzeit hinter uns gebracht und sind lästige Lehrer und Hausaufgaben zumindest für ein erstes los.“ Doch es gebe auch viel zu vermissen. Etwa die Freunde täglich zu sehen. Und sogar die Lehrer erhielten – nach einigen liebevollen Seitenhieben noch ein echtes Lob. Die weitaus meisten an der Schule seien sowohl gut in ihrem Fach als auch in Sachen Motivation und im Umgang mit jungen Menschen, erklärten die beiden Schülervertreter anerkennend.

 

Diese 235 jungen Menschen haben auf der Hüberts’schen Schule in Hopsten ihren Schulabschluss gemacht. 184 erhielten jetzt in der Lingener Stadthalle ihre Abiturzeugnisse, 51 haben die Höhere Handelsschule mit der Fachhochschulreife absolviert.

 

Abitur (Gymnasiale Oberstufe)

  

GO 19a Doris Bregen Meiners

 

GO 19b Claudia Fritsch

 

GO 19c Ralf Menke

 

GO 19d Dietmar Rakers

 

GO 19e Andreas Vortkamp

 

GO 19f Maik Hukriede Burkhard Uffing

 

GO 19g Pilar Lipperheid Gana Thomas Feldkamper

 

GO 19h Hannah Arlom Dietmar Popp

 

GO 19i Kirsten Stampa Lars Hoppe

 

Fachabitur (Höhere Handelsschule)

 

 

HH 20a Natascha Bleck Petra DaSoller

 

HH 20b Heike Tlolka Natascha Bleck

 

 

Unterricht in modernem Umfeld

Chemie, Physik und andere Naturwissenschaften haben an der „Hüberts‘schen“ in Hopsten ein neues Umfeld bekommen. Der Naturwissenschaftsraum hat den Dress der Achtzigerjahre abgestreift. Stattdessen gibt es nun moderne Technik, Möbel und noch ein paar Gimmicks obendrauf.

Von Anke Beiing, Hopsten, 15.09.2022

2022 1 

Chemielehrer Michael Engbert ist begeistert von seinem neuen Arbeitsplatz an der Hüberts’schen Schule. Zusammen mit den Kollegen aus den Naturwissenschaften durfte er bei der Gestaltung des grundsanierten und nagelneu ausgestatteten Naturwissenschaftsraums mitreden. 130.000 Euro hat die Hüberts’sche Schule investiert. Das Ergebnis freut auch die Klasse 9b, die hier beim Experimentieren zu sehen ist.


Chemielehrer Michael Engbert freut sich fast wie ein Kind unterm Weihnachtsbaum über seinen generalüberholten Arbeitsplatz an der Hüberts‘schen Schule. Das 80er-Jahre-Flair aus rotbraunen Kacheln und starrer Sitzordnung ist raus aus dem alten Naturwissenschaftsraum. Eingezogen sind dafür ganz viel moderne Technik, flexibles Mobiliar und noch das eine oder andere Extra, das ganz sicher nicht jeder Lehrer zur Verfügung hat. Gekostet hat das Ganze dann auch satte 130.000 Euro.

 

„Der Raum entspricht voll unserer MINT-Strategie mit fächerübergreifendem Arbeiten“, schwärmt Engbert. Zusammen mit seiner Biologiekollegin Verena Heile hat er die Entstehung des neuen Raumes federführend betreut. Mitreden durften aber alle Kollegen, die an der Hüberts’schen Schule Naturwissenschaften unterrichten. Hausmeister Gregor Otte hat seinerseits den reibungslosen Ablauf des Umbaus zwischen den beteiligten Firmen koordiniert, sodass schließlich alle Arbeiten planmäßig abgeschlossen werden konnten.

 

Besonders an dem neuen Raum ist unter anderem das schwenkbare Deckensystem für Strom und Gas, über das bei Bedarf alle Arbeitsplätze versorgt werden können. Unter die Kategorie „Extras“ fällt etwa der Abzug in einer Ecke des Raums. Er ermöglicht es Engbert und den anderen Lehrern, den Schülern sicher Experimente vorzuführen und diese sogar über eine Webcam live auf das Activeboard, also die digitale Tafel an der Stirnseite des Raums zu übertragen. Über diese Boards bekommen die Schüler auch ihre Aufgabenstellungen und können sogar selbst Versuche, die sie gerade in ihrer Gruppe machen für alle über ihre iPads an die „Tafel“ projizieren.

 

Das Mobiliar besteht aus kleinen, leichten Möbeln, die je nach Arbeitssituation beliebig verstellt werden können. So haben die Schüler jederzeit die Möglichkeit zusammen zu arbeiten. Ergänzt wird der neue Naturwissenschaftsraum durch den Vorbereitungsraum nebenan, der ebenfalls komplett erneuert wurde. Auch dort ist einiges an moderner Technik eingebaut worden, etwa Abzüge für die Chemikalien-Schränke. Die sind übrigens zurzeit noch recht luftig bestückt. Das soll sich aber nach und nach ändern, sagt Michael Engbert.

 

Chemie wird in der Hüberts‘schen Realschule in den Klassen sieben bis neun unterrichtet. „Mir ist viel daran gelegen, alltagsorientiert zu unterrichten“, sagt Engbert. Dazu gehören für ihn auch Besuche bei Firmen vor Ort, die sich mit seiner Materie befassen. Auch Eltern, von denen er weiß, dass sie in einem Chemieunternehmen arbeiten, bezieht er gerne mit ein. Zudem gibt es an der Hüberts‘schen Schule ein Exkursionsprogramm für die Naturwissenschaften auf freiwilliger Basis.

 

Den neuen Raum bezeichnet Michael Engbert übrigens als tolles Geburtstagsgeschenk – die Hüberts‘sche Schule wird in diesem Jahr nämlich 175 Jahre alt.

„Alles ist auf kooperatives Arbeiten ausgerichtet.“

Michael Engbert

 

 

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