Aktuelles

Sehr geehrte Eltern, Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen,

das folgende Schaubild (für größere Darstellung hier klicken) zeigt die Regelungen des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen im Falle einer Erkrankung eines Kindes. Wir möchten Sie bitten, diese Regelungen zu beachten.

Elterninfo Erkrankung

 

 

„Laufen für das Licht“ heißt der überaus erfolgreiche Sponsorenlauf der Hüberts‘schen Schule in Hopsten. Nun steht die zehnte Auflage kurz bevor. Wie im vergangenen Jahr ist der Lauf auch in diesem Jahr coronabedingt wieder virtuell. Auf die Spendensumme hatte das keinen sichtbaren Einfluss.

Laufen fuers Licht
Schon in Startposition – mehr oder weniger: Mareen Kölker (v.l.), Hans Klostermann, Lena Hofhus, Simon Borgmann, Merit Hagemann und Lotta Haarannen gehören zum Vorbereitungsteam des 10. „Laufens für das Licht“ der Hüberts‘schen Schule, das in in diesem Jahr noch einmal als virtuelle Version angeboten wird.

Genau 9892 Kilometer sind es von der Hüberts‘schen Schule in Hopsten bis zu der Schule in Arusha/Tansania, die seit Jahren von inzwischen mehreren Schülergenerationen unterstützt wird. Und exakt diese Kilometerzahl ist das angestrebte Ziel des 10. „Laufens für das Licht“, verrät Lotta Haarannen aus dem Vorbereitungsteam. Der Sponsorenlauf wird in diesem Jahr coronabedingt noch einmal virtuell angeboten. Er beginnt mit den Herbstferien und dauert insgesamt drei Wochen.

Ob nun virtuell oder als echte Laufveranstaltung – „Laufen für das Licht“ ist und bleibt ein Erfolgsmodell. Mehr als 200.000 Euro sind in neun Jahren zusammengekommen. Der Einnahmerekord liegt seit 2016 bei 35.000 Euro. Doch auch das Ergebnis des virtuellen Laufs des vergangenen Jahres kann sich sehr gut sehen lassen: 28.599,41 Euro haben die gut 1000 Schüler der Hüberts‘schen Schule gesammelt.

Wobei „gesammelt“ im Grunde nicht das richtige Wort ist. Das müsste eigentlich „erlaufen“ lauten. Da in der virtuellen Version aber auch Radfahren und Inlineskaten möglich sind, ist aktuell vielleicht „ersportet“ noch richtiger. Sonst ist aber alles wie immer: Die Schüler suchen sich im Vorfeld Sponsoren, die einen gewissen Betrag pro Runde geben. Drei sollten es mindestens sein. Die können auch eine Pauschale geben oder einen Höchstbetrag vereinbaren. Kleiner Hinweis: Im vergangenen Jahr haben zwei Schüler mehr als 100 Runden „ersportet“. Eine Laufrunde ist auf einen Kilometer festgelegt, eine Inlinerrunde auf drei Kilometer und eine Radrunde auf fünf Kilometer. Neu ist, dass in diesem Jahr elektronisch gezählt wird, und zwar über die App „Runtastic“.

Das war den Schülern der drei Sportabiturklassen der Jahrgangsstufe zwölf, die den Lauf diesmal mit Unterstützung von Lehrerin Doris Bregen-Meiners organisieren, wichtig. Schließlich sollen Klassen- und Einzelsieger wieder Preise bekommen. Da sollten die Rundenzahlen freilich schon stimmen. Für die beste Klasse könnte der Preis etwa ein Tag im Kletterwald oder in der Eishalle oder Ähnliches sein. Die Einzelpreise wollten die angehenden Sportabiturienten jetzt beim Pressetermin noch nicht verraten.

Der Erlös des Laufs soll in diesem Jahr zum allergrößten Teil an die Schule in Arusha fließen, die die Hüberts‘sche Schule nun auch schon seit einigen Jahren über den Mettinger Augenarzt Dr. Kurtgeorg Preuß und den Lions Club Tecklenburg unterstützt. Dort solle jetzt nebenan ein Kindergarten gebaut werden, berichtet Lotta Haarannen. Zudem werde ein neuer Schulbus gebraucht und es sollen neue Lernmaterialien angeschafft werden. Das hat der tansanische Schulleiter den Hüberts‘schen Schülern per WhatsApp mitgeteilt. Die Augen-OPs (vor allem am Grauen Star), denen der Sponsorenlauf seinen Namen verdankt, laufen ebenfalls weiter. Dafür stünden zurzeit aber noch ausreichend Mittel zur Verfügung, berichtet Merit Hagemann.

 

 Quelle: IVZ Online, Anke Beiing, vom 23.09.2021. URL: https://www2.ivz-aktuell.de/articles/142050/10-auflage-von-laufen-fuer-das-licht-beginnt-mit-herbstferien?sort=1&locationIds=4&take=30&skip=30

 

 

Die Bundestagswahl rückt näher und Schulen nutzen die Chance, die Kandidaten einzuladen. Die Politiker stellen sich Podiumsdiskussion, Speeddating oder Fragenhagel. Wir wollten von beteiligten Schülern an der Hüberts‘schen Schule wissen: Interessiert ihr euch für Politik? Welche Themen bewegen euch? Was sind eure Erwartungen?

IVZ FragenhagelZusammen mit weiteren Mitschülern gestalteten Justin Merk, Max Börner und Jannes Winnemöller (v.l.) den Fragenhagel mit Ministerin Anja Karliczek. Die Lehrerinnen Kirsten Stampa (l.) und Claudia Fritsch begleiteten die Schüler bei der Vorbereitung.

Gut 130 Schüler aus den Jahrgängen 12 und 13 der Hüberts‘schen Schule durften coronabedingt am vergangenen Freitag dabei sein, als Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) zum „Fragenhagel“ zu Gast war. Die Lehrerinnen Kirsten Stampa und Claudia Fritsch, die die Veranstaltung mitorganisierten, hätten aber locker noch mehr Stühle in der Aula aufstellen können, so viel Interesse gab es. Lilli von Melle, Claudia Overhoff, Justin Merk, Lena Schmidt, Lina Höltker, Dan Dumenko, Max Börner und Jannes Winnemöller nahmen mit der Ministerin auf der Bühne Platz und löcherten sie mit ihren Fragen.

Dabei nahmen vor allem die Klimapolitik und das Thema Bildung/Digitalisierung an Schulen den meisten Raum ein, berichtet Max Börner (20), der die Veranstaltung mit Jannes Winnemöller (17) moderierte. Das seien auch die Themen gewesen, die die Mitschüler am meisten bewegt hätten, sagt Jannes.

Jeder Schüler im Raum hatte selbst noch Fragen vorbereitet, natürlich kamen aber nicht alle zum Zuge. „Das meiste Interesse bestand beim Bafög“, zieht Jannes eine Bilanz. Aber geprägt durch die vergangenen Corona-Schulmonate spielte eben auch die Digitalisierung eine große Rolle.

Es sei überhaupt nicht schwer gefallen, Fragen an die Ministerin zu finden, sagt Claudia Overhoff (17). Weil sie selbst der Landwirtschaft verbunden ist, machte sie das zum Thema. „Man konnte sich da gut mit ihr austauschen“, fand sie im Nachhinein.

„Digitalpakt Schule, die Chancengleichheit in den Schulen und die Corona-Aufholprogramme“, sprachen Jannes und Max unter anderem an. „Wir wollten wissen, wie man unseren Bildungsstandort, unsere Schule verbessern kann“, sagt Max. Wobei die Hüberts‘sche Schule da schon privilegiert sei, findet Jannes. „Wir konnten unseren Stundenplan ja 1:1 digital durchziehen.“

Justin Merk (17) hätte gerne noch die Außenpolitik angesprochen, dafür war am Ende jedoch keine Zeit mehr. „Europas Rolle in der Welt“, beschreibt er sein Interesse an der Politik. „Wir hatten mehr Fragen, als wir stellen konnten“, sagt Max schmunzelnd. Die Veranstaltung sei von den Schülern für die ganze Schule gewesen, findet Claudia Overhoff.

Lilli von Melle hatte sich im Rahmen der Klimapolitik eine Frage zur Flutkatastrophe überlegt. Die Ministerin antwortete konkret und ausführlich. „Da musste man sich schon gut konzentrieren, um dabei zu bleiben.“ Aber auch E-Mobilität auf dem Land und bezahlbarer Wohnraum am Studienort spielten eine Rolle in der Diskussion. Wen sie am 26. September wählen, darüber müssen die Schüler auf der Bühne und im Publikum kaum nachdenken: Längst nicht alle sind volljährig. Sich auf einem Podium in der Schule damit auseinanderzusetzen, aber nicht wählen zu dürfen, darüber hatte sich Jannes vorher schon Gedanken gemacht. „Ich hätte schon gerne gewählt, aber ich kann damit leben“, sagt Justin. Allerdings hält er es für falsch, die nötige Reife für eine Bundestagswahl mit der Volljährigkeit zu verknüpfen. Viele unter 18 Jahren führten ja bereits ein erwachsenes Leben mit eigener Wohnung, eigenem Geld, aber wählen dürften sie nicht, merkt Lilli an.

Jannes findet, dass die Diskussion „keine Wahlkampfveranstaltung“ gewesen sei, sondern die Möglichkeit, durch kritisches Hinterfragen eine Perspektive zu gewinnen. Gerade die Corona-Zeit habe die Schüler für die Politik sensibilisiert, finden ihre Lehrerinnen.

Unterstützung erhielt die Schule bei dieser Veranstaltung vom Technikleistungskurs der BWS Lingen, der sich um den Ton kümmerte.

Quelle: IVZ Online, Linda Braunschweig vom 15.09.2021. URL: https://www2.ivz-aktuell.de/articles/140630/wir-hatten-mehr-fragen-als-wir-stellen-konnten?sort=1&locationIds=4 (Zugriff am 19.09.2021)

 

 

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,
liebe Schülerinnen und Schüler,

 

wie auch im vergangenen Schuljahr benötigen Sie eine MDM-Lizenz für die schulinterne Einbindung Ihres iPads. Dazu kooperieren wir wie angekündigt mit der Firma ThinkRed, die diese Einbindung über den nachfolgenden Link: https://shop.thinkred.de/thinkred-managed-service.html ermöglicht. Um am Unterricht und schulinternen Netzwerk teilnehmen zu können, muss jede Schülerin und jeder Schüler diese Lizenz kaufen. Bitte leisten Sie keine weiteren Zahlungen an unseren vorherigen Lizenzgeber ACS.

Wichtig ist, dass Sie im Bestellprozeß als Firma: Hüberts´sche Schule in Hopsten und ebenfalls als Adresse die Daten der Hüberts´schen Schule angeben (Hüberts'sche Schule, Am Schulplatz 3, 48496 Hopsten). Des Weiteren tragen Sie bitte den Vor- und Nachnamen Ihres Kindes sowie die Klasse ein (z. B. RS21a, ... Sollte die genaue Klassenbezeichnung noch nicht bekannt sein, schreiben Sie bitte RS für die Realschule, HH für die Höhere Handelsschule bzw. GO für die Gymnasiale Oberstufe), sodass eine Zuordnung zuverlässig erfolgen kann. Als Versandadresse wählen Sie bitte die Schule aus:

2021 MDM Einbindung

 

Als Versandadresse tragen Sie bitte die Daten der Hüberts’schen Schule ein (siehe Erläuterung oben), als Rechnungsadresse wählen Sie hingegen bitte ihre private Adresse (2. Seite der Bestellung). Dazu müssen Sie bei „Rechnungsadresse entspricht Versandadresse“ die bereits aktivierte Markierung aufheben. Danach können Sie Ihre eigenen Daten hinterlegen.

Nachdem die Bestellung und Bezahlung abgeschlossen wurde, übernehmen wir für Sie die restliche Abwicklung und kümmern uns um die digitale Einbindung.

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an und hinterlassen ihre Telefonnummer, ich werde Sie zeitnah anrufen.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Jakob

 

 

187 Abiturienten der Hüberts’schen bekommen ihr Zeugnis überreicht

Der Wettergott meinte es am Wochenende besonders gut mit den insgesamt 187 Abiturienten der Hüberts’schen Schule in Hopsten. Die Schülerinnen und Schüler aus den insgesamt neun Abschlussklassen der gymnasialen Oberstufe erhielten unter Corona-Bedingungen am vergangenen Freitag und Samstag in insgesamt drei separaten Veranstaltungen auf dem Kapellenplatz des Hopstener Breischen ihre Abschlusszeugnisse zum bestandenen Abitur.

Die große Sause, die sonst seit Jahren in den Lingener Emslandhallen stattfindet, blieb in diesem Jahr genauso aus wie schon im Vorjahr. Aber alle Beteiligten waren froh, überhaupt die Möglichkeit der gemeinschaftlichen Übergabe der Zeugnisse – eingebettet in einem feierlichen Rahmen – zu haben. Für die 187 Entlassschüler heißt es nun: Leinen los und auf zu neuen Ufern.

Los ging die Feierstunde jeweils mit einem ökumenischen Gottesdienst, den der Hopstener Pfarrer Christoph Klöpper und die Pastorin der evangelischen Kirchengemeinde, Elke Böhne, gemeinsam hielten. Beide beschrieben darin, wie aus jedem kleinen Samenkorn etwas Großes wachsen kann.

Nach einer kurzen Begrüßung der Schüler und deren Eltern durch Lehrer Jürgen Eiter sprach der Hopstener Bürgermeister Ludger Kleine-Harmeyer am Freitag ein Grußwort. Er wies darauf hin, dass Corona die Abschlussschüler fast die Hälfte ihrer Oberstufenzeit begleitet habe. Und es sei noch nicht vorbei. „Die Corona-Pandemie machte für Sie völlig neue Spielregeln nötig. Doch Sie haben es geschafft. Allen Widrigkeiten zum Trotz haben Sie ihr Abitur erreicht“, lobte der Bürgermeister.

Die Hüberts‘sche Schule habe es unter der Leitung von Alfons Ahlers geschafft, das Thema Homeschooling nicht als das Problem, sondern als die Lösung zu sehen, sagte Kleine-Harmeyer. Dafür sei er auch dem gesamten Kollegium dankbar. „Besteigen Sie den Berg nicht, um dort eine Fahne zu hissen, sondern wegen der Herausforderung. Bereisen Sie die Welt, damit Sie die Welt sehen können, nicht damit die Welt Sie sieht“, riet der Bürgermeister den Abschlussschülerinnen und -schülern.

Schulleiter Alfons Ahlers, gab den Schülern mit auf den Weg, mit Blick auf technologische Durchbrüche das Wort „ausgelernt“ am besten direkt aus dem Wortschatz zu streichen. „In einer Welt, in der innovative Technologien immer schneller berufliche Rollen verändern, vernichten und neue erschaffen, spielen Neugier, Lernfähigkeit sowie die Fähigkeit, sich schnell an neue Rahmenbedingungen anzupassen, in Zukunft eine herausragende Rolle“, erklärte Ahlers.

Unter den besonderen Bedingungen des Abiturjahrgangs von 2021 habe sich jeder Schüler durchkämpfen müssen und niemand habe aufgegeben. Jeder Schüler dieser Generation habe dadurch vielleicht mehr fürs Leben gelernt, als die anderer Generationen. Für Alfons Ahlers steht deshalb fest: „Corona-Abi? Das ist ein Prädikat und kein Makel.“ Er schloss mit einer Bitte: „Machen Sie aus Ihrem Leben etwas Besonderes. Und kommen Sie irgendwann mal auch wieder bei uns vorbei und erzählen uns, wie es Ihnen auf Ihrem Weg ergangen ist.“

Nachdem jeder Schüler einzeln nach vorne gerufen wurde, um von seiner Klassenleitung das Zeugnis in Empfang zu nehmen, stand zum Schluss noch die Ehrung der Schulbesten an. Diese wurde mit ein paar Zahlen zur Gesamtstatistik eingeleitet: Die 187 Abiturienten haben ihr Abi mit der Durchschnittsnote 2,29 bestanden. 57 dieser Abiturienten haben einen Abiturschnitt mit einer Eins vor dem Komma geschafft und vier Schüler haben mit der Traumnote 1,0 bestanden.

Zu den zwölf besten Abiturienten gehörten Valentin Ladynski aus Hopsten, Anton Popov und Esther Berghaus aus Spelle, Charlotte Albers und Anna Weber aus Lingen, Anastasia Danielczok aus Mettingen sowie Hanna Schmidt und Lia Wiermann aus Ibbenbüren. Die vier Schüler mit einem Abischnitt von 1,0 waren Dominik Thy aus Andervenne, Laura Lippold aus Tecklenburg, Anna Loch aus Hopsten und Marlon Tietmeier aus Mettingen. Mit der Ehrung endete der offizielle Teil der Schulentlassung. Corona ließ leider trotz stark gesunkener Inzidenzen noch immer keine offizielle Party für alle zu. Gefeiert haben dürften die Abiturientinnen und Abiturienten im Rahmen der Corona-Vorschriften ganz sicher dennoch. Einen Grund dazu hatten sie zumindest alle.

2021 GO18a
Abschlussklasse GO18a

2021 GO18b
Abschlussklasse GO18b

2021 GO18c
Abschlussklasse GO18c

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Abschlussklasse GO18d

2021 GO18e
Abschlussklasse GO18e

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Abschlussklasse GO18f

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Abschlussklasse GO18g

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Abschlussklasse GO18h

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Abschlussklasse GO18i

Quelle: IVZ, Andreas Winnemöller, vom 22.06.2021

 

 

Höhere Handelsschule der Hüberts’schen in Hopsten: Einmal mehr lieferte der Kapellenplatz auf dem Breischen ein feierliches Ambiente für die Abschlussveranstaltung der Höheren Handelsschule der Hüberts’schen Schule Hopsten. 51 Fachabiturientinnen und Fachabiturienten erhielten ihr Zeugnis und starten jetzt in einen neuen Lebensabschnitt.

2021 HH19a
Die Abschlussklasse HH19a mit dem Klassenlehrer Peter Meyer (stehend 2.v.l.)

Es war in vielerlei Hinsicht eine Veranstaltung zum Dahinschmelzen. Zum einem lag das am herrlichen, aber doch auch heftig warmen Sommerwetter mit Temperaturen deutlich jenseits der 30 Grad-Marke. Zum anderen war es aber auch der feierliche und würdige Rahmen auf dem schönen Kapellenplatz auf dem Hopstener Breischen und die vielen Worte des Lobes, des Dankes und der gegenseitigen Wertschätzung, die es dem ein oder anderen Besucher warm ums Herz werden ließen.

51 Fachabiturienten der Höheren Handelsschule der Hüberts’schen Schule Hopsten wurden am vergangenen Freitag bei tollen Rahmenbedingungen die Abschlusszeugnisse überreicht. Obwohl an dem Tag noch die Maskenpflicht auch bei Freiluftveranstaltungen galt, konnte man zumindest in viele leuchtende Augen schauen, und das Strahlen im Gesicht trat so selbst unter der Maske durchaus zum Vorschein.

Anna Lindemann aus der HH19a war es vorbehalten, ihre Abikollegen, das Lehrerkollegium und die Gäste zu begrüßen. Nach dem sich anschließenden ökumenischen Gottesdienst, den Christoph Klöpper und Elke Böhne gemeinsam zelebrierten, sprach dann der Bürgermeister der Gemeinde Hopsten, Ludger Kleine-Harmeyer, zu den Gästen der Feierstunde.

Er gratulierte den Absolventen persönlich und auch im Namen der gesamten Gemeinde Hopsten. „Den wesentlichen Teil Ihrer zweijährigen Schulzeit hier haben Sie digital verbringen müssen. Viele sind dabei an Ihre Belastungsgrenze gekommen. Aber Sie haben die Herausforderungen angenommen und dürfen deshalb besonders stolz auf Ihre Leistungen sein“, versicherte der Bürgermeister den Fachabiturienten.

Die beiden Schülersprecher Carla aus dem Moore und Emanuel Herkenhoff hielten einen launigen Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre und zogen ihre eigene „A-BI-lanz“. Denn das Motto des diesjährigen Abschlussjahrgangs lautete „ABIlanz – aktiv gechillt, passiv gelernt“. „Das passte schon perfekt zu uns“, meinte die Schülersprecherin. Der ausdrückliche Dank ging in Richtung Lehrerkollegium: „Sie alle haben wirklich das Beste aus uns herausgeholt. Ihr großes Vertrauen in uns haben wir immer gespürt und dank Ihnen gelernt, dass wir an unseren Fehlern wachsen können. Vielen Dank für alles“, betonte Emanuel Herkenhoff.

Sein Vater sprach anschließend als Elternvertreter und ließ die Zuhörer an seinen Gedanken über die Bedeutung des Faultieres, das auf den Abi-Shirts zu sehen ist, teilhaben: „Mir ist klar geworden, dass ein Faultier nicht faul ist, sondern dass es sich perfekt an die besonderen Lebensbedingungen angepasst hat. Genau das habt ihr in den vergangenen eineinhalb Jahren auch getan – und zwar sehr erfolgreich. Nun steht Euch allen die Welt offen“, sagte der Elternvertreter.

2021 HH19b
Die Abschlussklasse HH19b mit der Klassenlehrerin Rita Ostermann (stehend 2.v. L.)

Andreas Vortkamp überbrachte anschließend seine Glückwünsche als Lehrer und Abteilungsleiter der Höheren Handelsschule. „Viele Schulen, so auch unsere Hüberts’sche, haben die Krise als Chance begriffen, den digitalen Wandel zu forcieren“, erklärte der Abteilungsleiter.

Dieses sei hier ein Stück weit auch deshalb möglich gewesen, weil viele Schüler sich in diesem Kontext auch persönlich sehr gut auf- und darauf eingestellt hätten. „Das Fundament, das Ihr Euch mit der Fachhochschulreife für Euer Leben gegossen habt, taugt für die unterschiedlichsten Bau- und/oder Lebenswerke. Ihr besitzt nun einen Abschluss, der Euch alle Türen im Leben öffnet“, versprach Andreas Vortkamp den Absolventen.

Nach der Ansprache des Abteilungsleiters übergaben die beiden Klassenleitungen – Rita Ostermann für die HH19b und Peter Meyer für die HH19a – die Zeugnisse an die erfolgreichen Absolventen. Hierfür wurde jeder einzeln nach vorne gerufen. Alle, die zur Prüfung angetreten waren, haben diese auch bestanden. Von den 51 Absolventen hatten 26 eine Zwei vor dem Komma der Durchschnittsnote.

Maximilian Stoll aus Fürstenau und Celina Röttger hatten bei der Durchschnittsnote sogar eine Eins vor dem Komma, genauso wie Norman Placke aus Freren und Emanuel Herkenhoff aus Ibbenbüren. Die beiden Letztgenannten wurden abschließend noch vom Schulleiter der Hüberts’schen Schule Hopsten, Alfons Ahlers, als Jahrgangsbeste ausgezeichnet. Mit der Ehrung und einem kurzen Schlusswort des Schulleiters endete der offizielle Teil der Entlassfeier.

Die meisten der Schüler dürften am Abend auch ohne offizielle Party noch mit einem Glas auf das Geschaffte angestoßen haben. Die geltenden Coronavorschriften ließen das in einem gewissen Rahmen ja durchaus zu und verdient hatten sie es sich alle Male.

Die Abschlussschüler der Höheren Handelsschule:
Leo Asmus, Carla aus dem Moore, Ben Baumann, Moritz Bergmann, Marlen Bergmeier, Lauerta Berisha, Muhammed Birlik, Luca Bockweg, Arne Bröring, Hanna Echelmeyer, Alina Enneking, Carla Feismann, Max Feldmann, Tim Glanemann, René Graw, Julie Marie Hachmann, Alina Heet, Emanuel Herkenhoff, Marwin Hoge, Tom Hollmann, Adrian Höving, David Kallert, Luca Klostermann, Jette Könning, Sven Köster, Chantal Kühtz, Anna Lindemann, Hanna Löcken, Jonas Lohuis, Enno Lütkemeier, Nele Menke, Tristan Mucker, Natchaphon Nari, Norman Placke, Jason Richter, Celina Röttger, Sandro Salgado, Fabian Schlütken, Saskia Schneiders, Mayra Schuckmann, Nico Seibt, Vjosa Shatri, Louisa Sommerkamp, Maximilian Stoll, Jule Strotmann, Noah Teders, Jonah Temmen, Johannes-Luis von der Heide, Niccolò Weingarten, Jonah Werremeier, David Winzen, Merve Yilmaz

 

Quelle: IVZ Online, Oliver Langemeyer, vom 20.06.2021 (URL: https://www2.ivz-aktuell.de/articles/125761/51-junge-menschen-erhalten-abschluss-der-alle-tueren-oeffnet, Zugriff am 22.06.2021)

 

 

Lehrer werden zu Lerncoaches: Die Corona-Pandemie hat den Lehrerberuf verändert, sagen fünf Pädagogen der Hüberts‘schen Schule in Hopsten. Und auch, wenn der Lernprozess anstrengend war, zurück in ihre Vor-Corona-Schule wollen sie nicht mehr.

IVZ Folgen der Corona Pandemie
Inzwischen sind sie alle geimpft und testen sich trotzdem noch regelmäßig - die Masken haben Schulleiter Alfons Ahlers (v.l.), und die Lehrer Katharina Diestel, Patryk Pakosch, Doris Bregen-Meiners und Anja Arens-Fischer dennoch nur fürs Foto abgenommen.

Klar, die Corona-Pandemie war auch für die Hüberts‘sche Schule in Hopsten eine riesige Herausforderung. Nach fast eineinhalb Jahren, die zunächst davon geprägt waren, schnell zu reagieren, worauf eine Phase des Ausprobierens folgte und danach schnell neue Standards entwickelt wurden, sind sich jedoch die meisten an der Schule einig: Sie wollen nach Corona auf keinen Fall wieder zurück in die Vor-Corona-Schule.

„Die Entscheidung, in der Digitalisierung weiterzugehen, stand schon vor Corona“, sagt Lehrerin Doris Bregen-Meiners. Allerdings seien viele Maßnahmen erst für 2022 geplant gewesen. Corona habe einiges beschleunigt. So hatten die Schüler an der Hüberts‘schen Schule schon im ersten Lockdown nach kurzer Zeit mindestens drei Videokonferenzen pro Tag. Immer freitags nach Unterrichtsschluss haben digitalaffine Lehrer in internen Mikroschulungen ihre nicht so technikbegeisterten Kollegen geschult. Das hat dazu geführt, dass an der Hüberts‘schen Schule im zweiten Lockdown der gesamte Stundenplan in Videokonferenzen vermittelt wurde. Zwischen durch gab es mal kurz Hybridunterricht mit einer halben Klasse zu Hause und der anderen Hälfte in der Schule. Das sei allerdings bei Lehrern wie Schülern nicht gut angekommen, erklärten jetzt fünf Lehrer beim Pressegespräch.

„Schön war, mal etwas anderes ausprobieren zu können“, sagt Lehrerin Anja Arens-Fischer. Zwar habe das Soziale schon ein wenig gelitten, doch alle hätten schnell gelernt, dass Gruppenarbeit auch online möglich sei. „Die Schüler haben die Möglichkeiten der Technik kennengelernt und ausgeschöpft“, erklärt Lehrer Patryk Pakosch. „Das eigenverantwortliche Arbeiten hat deutlich gewonnen“, ergänzt Schulleiter Alfons Ahlers. Lernrückstände sieht er bei seinen Schülern nicht – unabhängig von der Schulform. Die Abschluss- und Qualifizierungsklassen etwa hätten nach wochenlangem Distanzunterricht Klausuren in der Schule geschrieben, und das mit sehr guten Ergebnissen.

Für die Lehrer hatte der Distanzunterricht abgesehen von technischen Anfangsproblemen und gänzlich neuer Vorbereitung der Unterrichtsinhalte vor allem eine große Herausforderung: Sie mussten loslassen lernen. „Wir haben die Schüler viel eigenständiger Arbeiten lassen“, sagt Doris Bregen-Meiners. Statt frontal zu unterrichten, wechselte der Lehrer eher an die Seite des Schülers, war zwar präsent und ansprechbar, aber eben nicht vorne an der Tafel, sondern eher in der Position eines Lerncoaches. Wenn er sich etwa online in eine Gruppenarbeit schaltete.

Das Ganze sei ein Prozess gewesen, erinnert sich Doris Bregen-Meiners. Ein Prozess, innerhalb dessen die Lehrer gelernt haben, ihren Schülern mehr zu vertrauen, und die meisten Schüler, schnell gelernt hätten, mit ihrer neuen Freiheit umzugehen. „Einige sind in der Ruhe zu Hause deutlich besser geworden, weil sie für sich neue Lernstrategien entwickeln konnten“, hat Lehrerin Katharina Diestel beobachtet.

Wie sie auch nach Corona mehr auf individuelle Lernstrategien und individuelles Lerntempo eingehen können, darüber denken sie nun an der Hüberts‘schen Schule nach. Schulleiter Alfons Ahlers etwa sagt, er könne sich auch weiterhin gut digitale Phasen vorstellen. Da müssten sie dann mal schauen, inwieweit so etwas demnächst erlaubt sein werde Über die passenden einheitlichen Endgeräte dafür werden alle Hüberts‘schen Schüler spätestens ab dem Schuljahr 2022 verfügen. Seit dem vergangenen Jahr werden nämlich nur noch Tablet-Klassen eingeschult, und die Stufen acht bis zehn der Realschule ziehen auch sukzessive mit.

Zudem wünschen sich viele Lehrer an der Hüberts‘schen Schule künftig eine freiere Leistungsüberprüfung für ihre Schüler – weniger Klausuren, mehr Projektarbeit. Das selbstständige Arbeiten sei später in Studium und Beruf ein Vorteil. Ein ganz wichtig Aspekt sei in diesem Zusammenhang allerdings das Thema Kommunikation. „Dafür muss sich Schule wieder mehr Zeit nehmen“, sagt Doris Bregen-Meiners. Konflikte überhaupt anzunehmen und auszutragen, müssten viele erst lernen und dann auch noch üben, dabei sachlich und neutral zu bleiben. Auch das habe sich in der Gruppenarbeit gezeigt.

 

Quelle: IVZ Online, Anke Beiing, vom 18.06.2021 (URL: https://www2.ivz-aktuell.de/articles/125328/die-corona-pandemie-an-der-huebertsschen-schule, Zugriff am 22.06.2021)

 

 

Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler der neuen Jahrgangsstufe 11!

 

Im hier verlinkten Elternbrief finden Sie weitere Informationen zur Bestellung der iPads für das kommende Schuljahr 2021/2022.

 

 

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