Realschule

Die neue Realschule in Hopsten fiebert ihrem Start entgegen: Die Anmeldungen sind abgeschlossen und 35 Schüler verteilen sich auf zwei Eingangsklassen. Sie sind die Pioniere, die der Hüberts‘schen Realschule nach den Sommerferien Leben einhauchen.

                                                                           402688_2_teaseronecol_5304d44f088ed_20140223_1862804264.jpg - 42.43 KB

Eigentlich wollte Alfons Ahlers den neuen Realschulzweig an der Hüberts‘schen Schule nur mit einer fünften Klasse beginnen. Jetzt werden es doch zwei. Und zwar ganz angenehm Kleine. 35 künftige Fünftklässler sind von ihren Eltern an der Schule angemeldet worden. Sie sind die Pioniere, die der Hüberts‘schen Realschule nach den Sommerferien Leben einhauchen.

„Wir sind mit dieser Zahl sehr zufrieden“, sagt der Schulleiter. Vor allem, weil er kaum Werbung gemacht habe. Von den 35 Mädchen und Jungen bringen elf sogar eine eingeschränkte oder volle Empfehlung für das Gymnasium mit. „Sie wollten und konnten wir nicht ablehnen“, sagt Ahlers. Auch im Hinblick auf die bereits bestehende gymnasiale Oberstufe an seiner Schule. Hätte er an seiner Vorstellung von nur einer Eingangsklasse festgehalten, hätte er im Gegenzug einige Schüler mit Realschulempfehlung ablehnen müssen. „Das wollten wir aber auch nicht“, sagt Alfons Ahlers. Also werden es eben zwei fünfte Klassen zum Start.

Von den 35 Schülern kommen die weitaus meisten von den Hopstener Grundschulen. Vier werden sich künftig aus Dreierwalde auf den Schulweg machen, ein Schüler kommt aus Hörstel, einer aus dem Grenzbereich zwischen Hopsten und Recke. Es haben sich ungefähr genauso viele Jungen wie Mädchen angemeldet.

„Drei oder vier Schüler mit eingeschränkter Realschulempfehlung haben wir abgelehnt“, sagt Alfons Ahlers. Das sei bereits im Vorfeld klar gewesen und habe sich wohl auch in Hopsten rumgesprochen. Denn mehr hätte sich gar nicht an der Hüberts‘schen Schule vorgestellt.

Von den 49 Lehrern, die derzeit an der Hüberts‘schen Schule arbeiten, könnten theoretisch 40 auch die kleinen Schüler unterrichten. Zunächst werden jedoch höchstens 15 eingesetzt. Sie hatten im Vorfeld schon von sich aus Interesse an dem neuen Schulzweig bekundet.

Ursprünglich hatte Ahlers geplant, seine Realschüler im Gebäude der Ketteler-Realschule unterzubringen. Von dieser Idee hat sich der Schulleiter inzwischen verabschiedet. „Die Kleinen müssen mit in unserem Gebäude sein“, sagt er. „Allein wegen der Nähe zum Sekretariat.“ Dafür werden nach den Sommerferien einige der großen Schüler in die Ketteler-Realschule umziehen. Dieser Trend wird sich wohl auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Denn die Hüberts‘sche Schule wird jährlich größeren Raumbedarf haben, während der Bedarf an der auslaufenden Ketteler-Realschule immer weiter zurückgehen wird.

Die Eltern der Hüberts‘schen Realschüler müssen ohne Ganztagsbetreuung auskommen. Und auch in die Übermittagsbetreuung möchte Ahlers grundsätzlich nicht groß einsteigen. „Das machen wir nur nach Bedarf“, sagt er. Vermutlich werde die Hüberts’sche Schule in diesem Bereich in irgendeiner Form mit den Nachbarschulen kooperieren. Wie genau, steht noch nicht fest.

 

Quelle: IVZ Online, Anke Beiing, vom 19.02.2014 (URL: http://www.ivz-aktuell.de/lokales/hopsten_artikel,-35-Pioniere-starten-an-der-Hueberts‘schen-Realschule-_arid,307980.html)

Zum Seitenanfang