Aktuelles

Von Redaktion IVZ


Hopsten, 14.04.2022

Lotta Haarannen, Merit Hagemann, Lena Hofhus

Lotta Haarannen, Merit Hagemann, Lena Hofhus | Foto: IVZ

Jeder kann dazu beitragen, eine lebenswerte Zukunft für unsere Region zu gestalten. Oft sind es die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen. Die IVZ berichtet täglich über das, was hier passiert und gibt den Menschen eine Stimme, die sich für unsere Heimat engagieren.

Wer seid ihr? Lotta Haarannen (18 Jahre), Merit Hagemann (16) und Lena Hofhus (18) sind Schülerinnen der Hüberts’schen Schule in Hopsten und sind ein Teil der Organisationsgruppe des Sponsorenlaufs der Schule. Den Lauf gibt es jedes Jahr, dieses Jahr wurden die Organisatorinnen aber vor besondere Herausforderungen gestellt. „Umdenken“ ist deshalb ein Stichwort, das ihnen beim Gespräch häufig in den Sinn kommt. Genau wie „Frieden“ und „Zusammenhalt“. Das ist die Kernbotschaft, die die drei gemeinsam senden möchten.

Der Sponsorenlauf – worum ging es da? Der Lauf wird jedes Jahr von Schülern der Hüberts’schen Schule organisiert, diese war die 10. Auflage. In Zusammenarbeit mit dem Mettinger Augenarzt Dr. Kurtgeorg Preuß und dem Lions Club Tecklenburger Land spenden die Schülerinnen und Schüler beim „Lauf für das Licht“ für eine Schule in Arusha/Tansania. Vor allem Augen-OPs werden von den Spendenerlösen finanziert. Die Herausforderung war es in diesem Jahr zum zweiten Mal, dass der Lauf nicht einer großen gemeinschaftlichen Veranstaltung stattfinden konnte, sondern coronabedingt einzeln gelaufen und per App getrackt werden musste. Und dann kam da auch noch die Idee, auf das aktuell auch für die Schüler bewegende Weltgeschehen zu reagieren.

 

Wie kam die Idee der Spende für die Ukraine zustande? Der Krieg in der Ukraine beschäftigte die Schülerinnen nicht nur persönlich, sondern auch im Unterricht. Sonst, erzählten sie, hätten sie über Kriege in Geschichte gesprochen, von früher, dieser sei jetzt so nah. In den Medien wurde über viele Spendenaktionen berichtet, und so kam die Idee, selbst auch etwas zu tun. Von den mehr als 25.000 Euro Erlös, die der Sponsorenlauf brachte, nahmen die Schülerinnen rund 10.000 Euro, um sie an Hilfsbedürftige in den Kriegsgebieten zu geben. „Wir haben nicht lange überlegt, ob das die richtige Idee ist“, sagten sie.

Der persönliche Kontakt: Bestärkt in ihrer Entscheidung, in diesem Jahr den Spendenerlös aufzuteilen, wurden sie, als der Kontakt in die Ukraine plötzlich persönlich wurde. Die Verbindung stellte erneut Augenarzt Dr. Kurtgeorg Preuß her, der einen Chefarzt einer Klinik in Kiew kennt, an die die Summe gegangen ist. Einige Tage später erreichte die Schülerinnen dann auch eine lange Nachricht von jenem Chefarzt, in der er sich herzlich bedankte. „Wenn sich jemand mit einer persönlichen Nachricht meldet, der dort mittendrin steckt, dann weiß man, dass es richtig war, dorthin gespendet zu haben“, waren die drei berührt von der Reaktion. 

Was hat dieses Erlebnis ausgelöst? Umdenken, das sagen alle drei unabhängig voneinander und unabhängig davon, dass das hier das grundsätzliche Thema sein sollte. So eine Situation hätten sie noch nie erlebt, aber Eltern, Lehrer und Medien hätten ihnen das Geschehen in der Ukraine nähergebracht. Umdenken sei nötig im Handeln, wenn man in Zukunft in Frieden leben wolle. „Die Menschen müssen zusammenhalten und mehr kommunizieren.“ Sie schätzten die eigene Situation, den Frieden zu Hause, mehr wert. Und ein Umdenken würde auch noch mit Hinblick auf die Flüchtlingssituation stattfinden. Seien Flüchtlinge 2015 noch eher negativ dargestellt worden, sei jetzt klar, dass man etwas tun müsse. „Auch Kleinigkeiten bringen etwas für den Zusammenhalt.

 

 

Hüberts’sche Schule überreicht Spende aus „Laufen für das Licht“

10.000 Euro fließen in die Ukraine

Wieder sind beim Sponsorenlauf der Hüberts‘schen Schule in Hopsten, der 10. Auflage von „Laufen für das Licht“ mehr als 25.000 Euro zusammengekommen. Aus aktuellem Anlass fließt diesmal allerdings nicht der volle Betrag nach Arusha in Tansania. Ein Teil geht auch in die Ukraine. 

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Jörg Krause (vorne, l.) vom Lions Club Tecklenburg und Augenarzt Dr. Kurtgeorg Preuß (vorne, r.) halten den Spendenscheck in Höhe von 25.210, 01 Euro in den Händen. Der BWL-Kursus der Stufe 12 um Lehrerin Doris Bregen-Meiners (rechts neben ihnen) hatte den virtuellen Lauf diesmal organisiert. | Foto: Friederike Krützmann

 

Einmal von der Hüberts’schen Schule in Hopsten bis zur Partnerschule in Arusha (Tansania) zu laufen, das war das Ziel für den 10. Sponsorenlauf im Herbst 2021. Die nötigen 9892 Kilometer wurden letztlich sogar übertroffen: Die Schüler haben 100 Kilometer mehr zurückgelegt. Eingenommen wurden dabei 25.210,01 Euro – ein „stolzer Betrag“, wie Lehrerin Doris Bregen-Meiners findet, deren BWL-Kursus, bestehend aus Schülern der drei Sportabiturklassen der Jahrgangsstufe zwölf, den Lauf organisiert hat.

Laut Dr. Kurtgeorg Preuß, der in Arusha seit Jahren als Augenarzt Patienten mit Grauem Star operiert und dem Sponsorenlauf durch dieses Engagement zu seinem Namen „Laufen für das Licht“ verhalf, käme das Geld „gerade zur rechten Zeit“: An diesem Samstag soll in Arusha ein neuer Brunnen gebaut werden. Das Vorhaben kostet 25 Millionen tansanische Schilling, die in etwa 11.000 Dollar entsprechen. Der alte Brunnen sei versiegt, seitdem herrsche Wassermangel.

205.000 Euro haben die Schüler in neun Jahren gespendet

Den Spendenerlös aus dem Vorjahr hatte der Lions Club Tecklenburg dazu genutzt, Kunstlinsen und Nahtmaterial der Augenklinik zu finanzieren. Zudem sind Schulbücher für 150 Schüler gekauft und das Schulgeld für die Kinder aus einkommensärmeren Familien bezahlt worden.

Während der überwiegende Teil der Spendenerlöse aus den vergangenen neun Jahren – laut Berechnungen von Jörg Krause vom Lions Club Tecklenburg 205.000 Euro – nach Arusha floss, möchten die Schüler in diesem Jahr 10.000 Euro an Hilfsprojekte spenden, die die Menschen in der Ukraine unterstützen. Preuß findet das richtig und denkt vor allem an das Wohl der Kinder. Daher soll das Geld für Windeln, Babynahrung und Decken gebraucht werden. Der Lions Club Tecklenburg möchte die Schüler regelmäßig über die Verwendung auf dem Laufenden halten.

Fleißigste Sportler bekommen kleine Preise

Ähnlich wie im Jahr zuvor musste der vergangene „Lauf für das Licht“ aufgrund der anhaltenden Pandemie ein wenig anders stattfinden als üblich: Zunächst wurde er nicht in Präsenz gehalten, sondern virtuell. Das bedeutete, dass die Schüler ihre sportlichen Aktivitäten mithilfe der „Adidas Running“-App aufzeichneten, die außerdem das Teilen der Erfolge ermöglichte. Darüber hinaus war auch die Dauer des Sponsorenlaufs besonders. In der Regel dauert er zwei Stunden an, wohingegen er sich im vergangenen Jahr über drei Wochen erstreckte. Bemerkenswert ist außerdem, dass nicht nur gelaufen wurde: Die Schüler konnten im Klassenverband oder zuhause auch Inliner oder mit dem Fahrrad fahren. Dabei galt es, so viele Runden wie möglich zu absolvieren. Eine Laufrunde entsprach einem Kilometer, eine Runde auf Inlinern drei Kilometern und eine Fahrradrunde fünf Kilometern. Der beste Läufer war Jan Engelbrink aus der GO20c, gefolgt von Rieka Esch-Osterfinke (RS16b) und Till Kreling (RS21c). Die drei bekamen als Belohnung für ihren sportlichen Einsatz je einen Fußball geschenkt. Die drei Siegerklassen GO20c, RS21c und GO21b dürfen sich auf einen gemeinsamen Nachmittag in einer Trampolinhalle freuen.

Nach dem Lauf zeigten sich Doris Bregen-Meiners, Dr. Kurtgeorg Preuß, Jörg Krause und Schulleiter Alfons Ahlers beeindruckt vom anhaltenden sportlichen Ehrgeiz und dem Willen aller Schüler, immer wieder so viel Geld zu erlaufen.

Von Friederike Krützmann, IVZ
Donnerstag, 03.03.2022

 

Aus der Schulgemeinschaft ist die Anregung bekommen, eine Aktion zur aktuellen Lage in der Ukraine und dem Krieg in Europa zu realisieren.

Dieser Bitte möchten wir als SV sehr gerne nachkommen und möchten mit der gesamten Schülerschaft unsere Solidarität mit der Ukraine bekunden und ein friedliches Statement abgeben. Dazu haben die Klassen ihre eigenen Plakate gestaltet um so ihre Vorstellung von Frieden darzustellen, ihre persönlichen Schicksale aufzugreifen oder auch ihre Wünsche, Hoffnungen oder Ängste zu kommunizieren.

Wir sind begeistert und überwältigt von der Vielzahl der kreativen Plakate, die wir hier vorstellen möchten.

 

 

 

Der Krieg in der Ukraine beschäftigt und verunsichert uns und viele Menschen weltweit. Vor kurzer Zeit erschien dies noch undenkbar und es macht viele fassungslos, wütend, hilflos und ängstlich. Im Folgenden werden Hinweise für Kinder und Jugendliche, Eltern sowie Lehrkräfte gegeben, wie mit der schwierigen aktuellen Situation umgegangen werden kann.

 

Was tun, wenn Nachrichten Angst machen?

Für Kinder

Tipps für Kinder zum Umgang mit schlechten Nachrichten - Entdecker - Entdecken - Kinder (wdr.de)

logo!: Wenn euch Nachrichten beunruhigen - ZDFtivi

Für Eltern

Über Katastrophen sprechen – SCHAU HIN! (schau-hin.info)

Kindernachrichten: Geeignete Angebote im Überblick – SCHAU HIN! (schau-hin.info)

Ukraine-Krieg: So ordnen Sie Quellen und Bilder richtig ein | BR24

 

Für Lehrkräfte

Themen - Krieg in der Ukraine - Empfehlungen für Eltern und Lehrkräfte im Umgang mit Kindern und Jugendlichen in Zeiten von Sorge um Bedrohung durch Krieg (nrw.de)

Nachrichten für Kinder zum Thema Russland -Ukraine-Konflikt, aktuell

Kindgerechte Nachrichten, welche die Situation in der Ukraine erklären

Krieg in der Ukraine - Klicker - Nachrichten für Kinder - Nachrichten - Kinder (wdr.de)

logo! - die Kindernachrichten des ZDF - ZDFtivi

Krieg in der Ukraine | kindersache

Ukraine-Krieg 2022 | Politik für Kinder, einfach erklärt - HanisauLand.de

Krieg – Klexikon – das Kinderlexikon (zum.de)

Infos für die „Großen“ (ab Sek. I)

Krieg in der Ukraine: Die Hintergründe kurz erklärt - Nachrichten - WDR

Ukraine - aktuelle Nachrichten | tagesschau.de

Russland greift Ukraine an - Aktuelle News im Liveblog - ZDFheute

Newsblog zum Krieg in der Ukraine - Treffen der Außenminister von Russland und der Ukraine hat begonnen (deutschlandfunk.de)

Übergreifend (Bundeszentrale für politische Bildung)

Startseite | Krieg und Frieden (bpb.de)

Kriege und Konflikte | bpb.de

 

 

Umgang mit Fake News und Verhalten im Netz

Falschinformationen und Gerüchte zum Russland-Ukraine-Krieg (correctiv.org)

Newsroom 4.0: Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen (nrw.de)

Weitere Themen

Nord Stream 2 einfach erklärt (explainity® Erklärvideo) - YouTube

NATO einfach erklärt (explainity® Erklärvideo) - YouTube

Weitere Unterstützungsmöglichkeiten außerhalb der Schule:

Beratung für Eltern, Kinder und Jugendliche | Nummer gegen Kummer                                    Elterntelefon 0800-1110550              Kinder und Jugendtelefon 116111

https://eltern.bke-beratung.de/views/home/index.html

Anmeldeverfahren zum Schuljahr 2022/23

 

Gymnasiale Oberstufe und Höhere Handelsschule

 

Beratungs-/Anmeldetermine werden nach telefonischer Terminvereinbarung vergeben: 05458-935078

 

Der Schulhof (Gustav-Lampe-Str. 4a) kann als Parkplatz genutzt werden.  

Es gelten die 3G-Regelung und die Maskenpflicht.

 

„Laufen für das Licht“ heißt der überaus erfolgreiche Sponsorenlauf der Hüberts‘schen Schule in Hopsten. Nun steht die zehnte Auflage kurz bevor. Wie im vergangenen Jahr ist der Lauf auch in diesem Jahr coronabedingt wieder virtuell. Auf die Spendensumme hatte das keinen sichtbaren Einfluss.

Laufen fuers Licht
Schon in Startposition – mehr oder weniger: Mareen Kölker (v.l.), Hans Klostermann, Lena Hofhus, Simon Borgmann, Merit Hagemann und Lotta Haarannen gehören zum Vorbereitungsteam des 10. „Laufens für das Licht“ der Hüberts‘schen Schule, das in in diesem Jahr noch einmal als virtuelle Version angeboten wird.

Genau 9892 Kilometer sind es von der Hüberts‘schen Schule in Hopsten bis zu der Schule in Arusha/Tansania, die seit Jahren von inzwischen mehreren Schülergenerationen unterstützt wird. Und exakt diese Kilometerzahl ist das angestrebte Ziel des 10. „Laufens für das Licht“, verrät Lotta Haarannen aus dem Vorbereitungsteam. Der Sponsorenlauf wird in diesem Jahr coronabedingt noch einmal virtuell angeboten. Er beginnt mit den Herbstferien und dauert insgesamt drei Wochen.

Ob nun virtuell oder als echte Laufveranstaltung – „Laufen für das Licht“ ist und bleibt ein Erfolgsmodell. Mehr als 200.000 Euro sind in neun Jahren zusammengekommen. Der Einnahmerekord liegt seit 2016 bei 35.000 Euro. Doch auch das Ergebnis des virtuellen Laufs des vergangenen Jahres kann sich sehr gut sehen lassen: 28.599,41 Euro haben die gut 1000 Schüler der Hüberts‘schen Schule gesammelt.

Wobei „gesammelt“ im Grunde nicht das richtige Wort ist. Das müsste eigentlich „erlaufen“ lauten. Da in der virtuellen Version aber auch Radfahren und Inlineskaten möglich sind, ist aktuell vielleicht „ersportet“ noch richtiger. Sonst ist aber alles wie immer: Die Schüler suchen sich im Vorfeld Sponsoren, die einen gewissen Betrag pro Runde geben. Drei sollten es mindestens sein. Die können auch eine Pauschale geben oder einen Höchstbetrag vereinbaren. Kleiner Hinweis: Im vergangenen Jahr haben zwei Schüler mehr als 100 Runden „ersportet“. Eine Laufrunde ist auf einen Kilometer festgelegt, eine Inlinerrunde auf drei Kilometer und eine Radrunde auf fünf Kilometer. Neu ist, dass in diesem Jahr elektronisch gezählt wird, und zwar über die App „Runtastic“.

Das war den Schülern der drei Sportabiturklassen der Jahrgangsstufe zwölf, die den Lauf diesmal mit Unterstützung von Lehrerin Doris Bregen-Meiners organisieren, wichtig. Schließlich sollen Klassen- und Einzelsieger wieder Preise bekommen. Da sollten die Rundenzahlen freilich schon stimmen. Für die beste Klasse könnte der Preis etwa ein Tag im Kletterwald oder in der Eishalle oder Ähnliches sein. Die Einzelpreise wollten die angehenden Sportabiturienten jetzt beim Pressetermin noch nicht verraten.

Der Erlös des Laufs soll in diesem Jahr zum allergrößten Teil an die Schule in Arusha fließen, die die Hüberts‘sche Schule nun auch schon seit einigen Jahren über den Mettinger Augenarzt Dr. Kurtgeorg Preuß und den Lions Club Tecklenburg unterstützt. Dort solle jetzt nebenan ein Kindergarten gebaut werden, berichtet Lotta Haarannen. Zudem werde ein neuer Schulbus gebraucht und es sollen neue Lernmaterialien angeschafft werden. Das hat der tansanische Schulleiter den Hüberts‘schen Schülern per WhatsApp mitgeteilt. Die Augen-OPs (vor allem am Grauen Star), denen der Sponsorenlauf seinen Namen verdankt, laufen ebenfalls weiter. Dafür stünden zurzeit aber noch ausreichend Mittel zur Verfügung, berichtet Merit Hagemann.

 

 Quelle: IVZ Online, Anke Beiing, vom 23.09.2021. URL: https://www2.ivz-aktuell.de/articles/142050/10-auflage-von-laufen-fuer-das-licht-beginnt-mit-herbstferien?sort=1&locationIds=4&take=30&skip=30

 

 

Die Bundestagswahl rückt näher und Schulen nutzen die Chance, die Kandidaten einzuladen. Die Politiker stellen sich Podiumsdiskussion, Speeddating oder Fragenhagel. Wir wollten von beteiligten Schülern an der Hüberts‘schen Schule wissen: Interessiert ihr euch für Politik? Welche Themen bewegen euch? Was sind eure Erwartungen?

IVZ FragenhagelZusammen mit weiteren Mitschülern gestalteten Justin Merk, Max Börner und Jannes Winnemöller (v.l.) den Fragenhagel mit Ministerin Anja Karliczek. Die Lehrerinnen Kirsten Stampa (l.) und Claudia Fritsch begleiteten die Schüler bei der Vorbereitung.

Gut 130 Schüler aus den Jahrgängen 12 und 13 der Hüberts‘schen Schule durften coronabedingt am vergangenen Freitag dabei sein, als Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) zum „Fragenhagel“ zu Gast war. Die Lehrerinnen Kirsten Stampa und Claudia Fritsch, die die Veranstaltung mitorganisierten, hätten aber locker noch mehr Stühle in der Aula aufstellen können, so viel Interesse gab es. Lilli von Melle, Claudia Overhoff, Justin Merk, Lena Schmidt, Lina Höltker, Dan Dumenko, Max Börner und Jannes Winnemöller nahmen mit der Ministerin auf der Bühne Platz und löcherten sie mit ihren Fragen.

Dabei nahmen vor allem die Klimapolitik und das Thema Bildung/Digitalisierung an Schulen den meisten Raum ein, berichtet Max Börner (20), der die Veranstaltung mit Jannes Winnemöller (17) moderierte. Das seien auch die Themen gewesen, die die Mitschüler am meisten bewegt hätten, sagt Jannes.

Jeder Schüler im Raum hatte selbst noch Fragen vorbereitet, natürlich kamen aber nicht alle zum Zuge. „Das meiste Interesse bestand beim Bafög“, zieht Jannes eine Bilanz. Aber geprägt durch die vergangenen Corona-Schulmonate spielte eben auch die Digitalisierung eine große Rolle.

Es sei überhaupt nicht schwer gefallen, Fragen an die Ministerin zu finden, sagt Claudia Overhoff (17). Weil sie selbst der Landwirtschaft verbunden ist, machte sie das zum Thema. „Man konnte sich da gut mit ihr austauschen“, fand sie im Nachhinein.

„Digitalpakt Schule, die Chancengleichheit in den Schulen und die Corona-Aufholprogramme“, sprachen Jannes und Max unter anderem an. „Wir wollten wissen, wie man unseren Bildungsstandort, unsere Schule verbessern kann“, sagt Max. Wobei die Hüberts‘sche Schule da schon privilegiert sei, findet Jannes. „Wir konnten unseren Stundenplan ja 1:1 digital durchziehen.“

Justin Merk (17) hätte gerne noch die Außenpolitik angesprochen, dafür war am Ende jedoch keine Zeit mehr. „Europas Rolle in der Welt“, beschreibt er sein Interesse an der Politik. „Wir hatten mehr Fragen, als wir stellen konnten“, sagt Max schmunzelnd. Die Veranstaltung sei von den Schülern für die ganze Schule gewesen, findet Claudia Overhoff.

Lilli von Melle hatte sich im Rahmen der Klimapolitik eine Frage zur Flutkatastrophe überlegt. Die Ministerin antwortete konkret und ausführlich. „Da musste man sich schon gut konzentrieren, um dabei zu bleiben.“ Aber auch E-Mobilität auf dem Land und bezahlbarer Wohnraum am Studienort spielten eine Rolle in der Diskussion. Wen sie am 26. September wählen, darüber müssen die Schüler auf der Bühne und im Publikum kaum nachdenken: Längst nicht alle sind volljährig. Sich auf einem Podium in der Schule damit auseinanderzusetzen, aber nicht wählen zu dürfen, darüber hatte sich Jannes vorher schon Gedanken gemacht. „Ich hätte schon gerne gewählt, aber ich kann damit leben“, sagt Justin. Allerdings hält er es für falsch, die nötige Reife für eine Bundestagswahl mit der Volljährigkeit zu verknüpfen. Viele unter 18 Jahren führten ja bereits ein erwachsenes Leben mit eigener Wohnung, eigenem Geld, aber wählen dürften sie nicht, merkt Lilli an.

Jannes findet, dass die Diskussion „keine Wahlkampfveranstaltung“ gewesen sei, sondern die Möglichkeit, durch kritisches Hinterfragen eine Perspektive zu gewinnen. Gerade die Corona-Zeit habe die Schüler für die Politik sensibilisiert, finden ihre Lehrerinnen.

Unterstützung erhielt die Schule bei dieser Veranstaltung vom Technikleistungskurs der BWS Lingen, der sich um den Ton kümmerte.

Quelle: IVZ Online, Linda Braunschweig vom 15.09.2021. URL: https://www2.ivz-aktuell.de/articles/140630/wir-hatten-mehr-fragen-als-wir-stellen-konnten?sort=1&locationIds=4 (Zugriff am 19.09.2021)

 

 

Sehr geehrte Eltern, Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen,

das folgende Schaubild (für größere Darstellung hier klicken) zeigt die Regelungen des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen im Falle einer Erkrankung eines Kindes. Wir möchten Sie bitten, diese Regelungen zu beachten.

Elterninfo Erkrankung

 

 

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