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Carla Fübbeker aus Laggenbeck ist eine von 15000 Bewerberinnen um ein Stipendium an der Universität Melbourne in Australien. Und sie ist eine von 50 Glücklichen, die tatsächlich eine volle Förderung über die dreijährige Ausbildung erhalten. Ab August wird Carla also Management in Down Under studieren. Dort ist sie aber schon seit etwa einem Jahr. In einem Gespräch mit Carina Tissen erzählt die 19-Jährige, was sie bisher dort gemacht hat und was ihre Pläne für die Zukunft sind.

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Carla Fübbeker freut sich auf ihr Studium in Melboune. Das Foto entstand am Strand von Brighton.

Uns trennen acht Stunden Zeitunterschied. Wo genau steckst du gerade?

Carla Fübbeker: Momentan bin ich in Cairns, Queensland. Nachdem ich ein halbes Jahr als Au-pair in einer Gastfamilie in Melbourne war, bin ich auf Reisen gegangen, unter anderem nach Neuseeland. Zurück in Australien bin ich mit zwei Freundinnen ab Sydney die Ostküste mit dem Greyhoundbus entlang gereist. Da kann man ein- und aussteigen, wo man will. In Surfers Paradise angekommen, haben sich meine Freundinnen spontan dazu entschieden, wegen Corona heimzufliegen. Also reiste ich alleine weiter. Als ich in Airlie Beach ankam, traf auch mich Corona. Die Busse fuhren von heute auf morgen nicht mehr. Als sich die Situation etwas entspannte, reiste ich nach Cairns, komme aber aus dem Bundesstaat Queensland nicht mehr raus.

Am 12. Juni öffnen die Grenzen, und du kannst rechtzeitig zum Studienbeginn zurück nach Melbourne. Wie kam es überhaupt zu der Einschreibung?

Carla: Dank Corona. Das klingt zwar blöd, aber das Ganze hat mir was Gutes gebracht. Ich wollte mein Working-Holiday-Visum verlängern, weil ich gerne noch in Australien bleiben wollte. Dafür muss man 88 Tage auf einer Farm körperlich hart arbeiten, zum Beispiel Bananen pflücken. Wegen Corona gab es auf diesen Farmen aber ein Besuchsverbot. Ich habe mich in ganz Queensland beworben und keine einzige Rückmeldung bekommen. Die einzige Möglichkeit, die mir blieb, war ein Studium.

Stand ein Studium denn überhaupt mal auf deinem Plan?

Carla: Studieren wollte ich eigentlich schon immer. Ich habe 2019 mein Abitur an der Hüberts‘schen Schule in Hopsten gemacht. Ich fand es damals aber tierisch schwer, mich auf etwas Spezielles festzulegen. Die Zeit, die ich jetzt im Ausland hatte, war ein Selbstfindungstrip. Alleine leben und reisen hat mich verändert und ich bin dankbar für jede Erfahrung. Jetzt sehe ich einige Dinge klarer, und glaube, dass ich mit einem Managementstudium erstmal nicht so viel falsch machen kann, da es so universal einsetzbar ist. Vor allem habe ich das Glück, über das Stipendium gefördert zu werden.

Wer hat die Chance auf so ein Stipendium und was beinhaltet das?

Carla: Die Universität Melbourne ist die einzige Uni in Australien, die Stipendien vergibt, die die gesamten Studiengebühren von 140000 australischen Dollar abdecken. Und das auch nur an Spitzenschüler. Ich hab mein Abi zwar mit 1,0 bestanden, habe aber nie richtig geglaubt, dass ich eine echte Chance auf das Stipendium habe. Ein Studium in Australien wäre ohne aber gar nicht finanzierbar, also habe ich mich schon darauf eingestellt, dass ich bald nach Hause fliege. Aber eine Woche nach Bewerbung kam die Studienplatzzusage, noch mal drei Tage später die Zusage für das Stipendium. Mein ganzes Leben stand plötzlich kopf.

Das bedeutet für dich drei weitere Jahre in Australien. Was gefällt dir da so gut, dass du unbedingt bleiben willst?

Carla: Im Prinzip sind es drei Gründe. Zum einen das Klima. Ich hab lieber 40 Grad als zehn Grad und Regen wie in Deutschland. Zum anderen habe ich das Meer mit den wunderschönen Stränden direkt vor der Haustür. Da können Nord- und Ostsee nicht mithalten. Und nicht zuletzt hält mich die australische Mentalität. Hier wird gearbeitet, um zu leben und nicht andersrum. Jeder macht, was ihn glücklich macht. Das will ich nicht missen.

Gibt es denn wirklich gar nichts, was du an Deutschland vermisst?

Carla: Natürlich vermisse ich Familie und Freunde. Auch mein Hund fehlt mir – einfach das Zuhause-Gefühl. Und ich vermisse das deutsche Grillen. Schon solange ich hier bin, suche ich vergebens nach leckeren Grillwürstchen. Die gibt es wohl wirklich nur in Deutschland.

Seit einem Jahr ist Australien dein Zuhause und wird es nun für die nächsten drei Jahre bleiben. Glaubst du, du bleibst vielleicht sogar für immer?

Carla: Drei Jahre sind immerhin eine lange Zeit, in der ich mir ein Leben auf die Beine stellen werde. Und schon im vergangenen Jahr habe ich so viele Menschen, auch Australier, kennengelernt, die wie eine kleine Familie für mich geworden sind. Ich liebe es, im Nordosten Australiens zu sein, ich liebe das Meer und die Sonne. Ich will es also nicht ganz ausschließen.

Quelle: IVZ Online, Carina Tissen, vom 19.06.2020 (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/7641140/Auf-einmal-stand-Carlas-Leben-kopf, Zugriff am 30.06.2020)

 

 

41 Schüler des ersten Abschlussjahrgangs der Hüberts‘schen Realschule erhielten am Samstag bei herrlichem Frühsommerwetter auf dem idyllischen Wallfahrtsplatz auf dem Breischen ihre Abschlusszeugnisse überreicht.

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Die Abschlussschüler der Klasse A der Hüberts‘schen Realschule freuten sich am Samstag ebenso über ihre Zeugnisse...

Um das Dasein als Laborkaninchen, den großen Sprung und Lebensträume ging es am Samstagnachmittag bei der Abschlussfeier des ersten Jahrgangs, der nun die Hüberts‘sche Realschule verlässt. Dafür hatten es die Organisatoren trotz Coronazeiten für alle richtig schön gemacht. 41 Schüler erhielten bei herrlichem Frühsommerwetter auf dem idyllischen Wallfahrtsplatz auf dem Breischen ihre Zeugnisse.

Die Feier begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, den Pfarrer Christoph Klöpper und Pfarrerin Elke Böhne gemeinsam hielten, und den einige Schüler mitgestaltet hatten. Das Thema lautete: „Vor dem großen Sprung wagen wir einen Blick zurück.“ Entsprechend wurden gemeinsame Erlebnisse und schöne Erinnerungen aufgefrischt. Aber auch ein Moment der Stille für den Mitschüler, der vor einigen Wochen bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war, fehlte nicht. Ein aufgestelltes Foto symbolisierte, dass er in den Köpfen und Herzen aller auch beim Abschluss noch mit dabei war.

Nach dem Gottesdienst sprach zunächst Jonas Kleine-Harmeyer für die beiden Abschlussklassen. „Wir können alle stolz auf uns sein“, erklärte er und hoffte, „dass unsere Freundschaften nicht brechen“. „Beginnt mit voller Freude euren nächsten Lebensabschnitt“, wünschte Christoph Lütkehues als Elternvertreter, bevor Maike und Renée Hagemann Mitschüler, Eltern und Lehrer mit einem Gitarrenduett unterhielten. Bürgermeister Winfried Pohlmann überbrachte Grüße von Rat und Verwaltung der Gemeinde Hopsten. „Für mich seid ihr etwas ganz Besonderes“, attestierte der Rathauschef den jungen Absolventen.

Jan Schulze-Feldmann, Abteilungsleiter Realschule, begann seinen Part mit dem Dank an die Schulleitung, seine Abteilungsleiterkollegin Verena Lagemann, das restliche Kollegium, die Sekretärinnen, den Hausmeister, die Eltern und die Schüler selbst. „Für mich geht heute ein Traum in Erfüllung“, erklärte er. „Für mich seid ihr Pioniere und ich bin unheimlich dankbar euch begleiten zu dürfen.“ Im Anschluss erzählte er die wahre Geschichte des Schauspielers Sylvester Stallone. Eine Erfolgsgeschichte über das hartnäckige verfolgen eines Traums trotz zigfachen Scheiterns. Dasselbe gab er seinen scheidenden Schüler mit auf den Weg: „Begrabt eure Träume nicht zu früh und nicht aus den falschen Gründen.“

Schließlich steuerte Schulleiter Alfons Ahlers noch einige aussagekräftige Zahlen bei. Demnach liegt der Notendurchschnitt in der Klasse A bei 2,2 (vier Schülern waren besser als 2,0) und in der Klasse B bei 2,3 (sieben Schüler waren besser als 2,0). 33 Schüler haben die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe erhalten. „Damit können wir uns als Anfänger durchaus sehen lassen, glaube ich“, erklärte Ahlers, bevor es an die Zeugnisvergabe ging.

Folgende Schülerinnen und Schüler wurden für einen Notendurchschnitt von besser als 2,0 besonders geehrt: Bennet Berlage, Dreierwalde; Justus Burbrink, Hopsten; Meike Hagemann, Hopsten; Besmira Kelmendi, Hopsten; Jonas Kleine Haermeyer, Hopsten; Alicia Lage, Hopsten; Henning Rass, Hopsten; Laura Reich, Hopsten; Jannis Stroot, Hörstel; Fia Windmeier, Hopsten; Hanna Woltring, Hopsten. Den besten Notendurchschnitt im ersten Abschlussjahrgang der Hüberts’schen Realschule erreichte Alicia Lage.

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...wie ihre Mitschüler aus der Klasse B. Fotos: Heinrich Weßling

Die Namen der Entlassschüler
RS14A:
Albers, Leon; Berlage, Bennet; Benighaus Eva; Budde, Felix; Dieckmann, Tjard; Faber, Louis; Freye, Finn; Gaschler, Kilian; Greß, Theresa-Sophie; Hagemann, Nina; Laumann, Sophie; Lütkehues, Mia; Lüttmann, Maxim; Rass, Henning; Reich, Laura; Stroot, Jannis; Vennemann, Felix; Verloop, Merein; Wermeling, Andreas; Wittmann, Johanna

RS14B:
Borgmann, Simon; Brinker, Nina; Burbrink, Justus; Engelbarts, Patrizia; Gradinar, Raul; Hachmann, Kim; Hagemann, Meike; Hagemann, Renée; Heeke, Philip; Hofhus, Lena; Kelmendi, Besmira; Kleine-Haermeyer, Jonas; Klostermann, Hans; Lage, Alicia; Lambrecht, Linus; Rutemöller, Maik; Schmidt, Vanessa; Storm, Anna-Lina; Torheyden, Merle; Windmeier, Fia; Woltring, Hanna

Quelle: IVZ Online vom 21.06.2020, Anke Beiing (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/7641390/Glaubt-an-eure-Traeume, Zugriff am 23.06.2020)

 

 

In diesem Jahr ist vieles anders, als die Jahre zuvor. Das trifft vor allem für Schüler zu, die jetzt vor ihrem Abschluss stehen. So traf der coronabedingte Lockdown die Abiturienten mitten in der Abiturvorbereitung.

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Auf Abstand: Michel Uphues (v.l.) und Maja Schöpper erzählen vom Sportabitur in Corona-Zeiten und wie dies an der Hüberts´schen Schule möglich gemacht wird.

Maja Schöpper und Michel Uphues absolvieren aktuell, so wie insgesamt 62 Schüler, ihr Sportabitur an der Hüberts‘schen Schule in Hopsten und müssen dafür auch praktische Prüfungen ablegen. Wie sie ihre Abschlussphase erleben, haben sie Hannah Dürken im Interview berichtet.

Wegen Corona wurden die Schulen ja vielerorts geschlossen und es gibt auch einige Sportabiturienten, die dieses Jahr nicht wie geplant Praxisprüfungen absolvieren können. Wie ist es bei euch an der Hüberts‘schen Schule?

Michel Uphues: Ja, in ein paar Bundesländern wurden direkt von Anfang an die Praxisprüfungen abgesagt und die Schüler da hatten dann eine mündliche Ersatzprüfung. Ich bin froh, dass das hier anders ist. Unsere Lehrer haben auch alles gegeben, damit wir auf jeden Fall in irgendeiner Form die Praxisprüfung noch machen können. Vor den Ferien wurden uns dann drei Wochen gestrichen, in denen wir schon gerne in der Schule alles noch einmal wiederholt und durchgesprochen hätten, auch in den anderen Fächern. Die Lehrer haben sich aber total für uns ins Zeug gelegt und es gab zum Beispiel regelmäßig Videokonferenzen, an denen man teilnehmen und Fragen stellen konnte.

Maja Schöpper: Die Sportlehrer haben auch wirklich viel möglich gemacht. Ich hätte am Anfang nicht gedacht, dass wir doch noch so viel Übungszeit und Chancen zur Vorbereitung bekommen.

Wie konntet ihr euch auf die Praxisprüfungen vorbereiten und gleichzeitig die Verordnungen einhalten?

Maja: Vorher haben wir per WhatsApp abgesprochen, wer wann, was noch üben möchte. So wurden dann kleine Trainingsgruppen konzipiert. Es war genau geregelt, wer wann beim Weitsprung, beim Kugelstoßen, Laufen, Speerwurf und so weiter dran ist und das rotierte dann. Wir waren auch immer nur in unserer festen Gruppe und es wurde darauf geachtet, dass die Gruppen sich nicht mischen. So kam jeder zum Zug, um alles zu üben und hatte trotzdem mit möglichst wenigen anderen Schülern Kontakt. Die Geräte wurden immer vorher und nachher desinfiziert.

Michel: Beim Training musste man schon sehr auf den Abstand achten und darauf, die Hygieneregeln einzuhalten – gerade bei der Leichtathletik.

Haben euch die besonderen Umstände in der Prüfung gestört?

Maja: Vorher hat man natürlich überlegt, wie alles wird. Aber im Nachhinein hat es eigentlich nicht gestört. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass wir irgendwie benachteiligt wurden. Wir mussten zwar aufpassen, uns nicht zu nahe zu kommen, aber wir konnten ganz normal spielen. Ich fand nicht, dass das ein Nachteil war. Ich glaube, dass alle mit den Ergebnissen zufrieden sind und niemand das Gefühl hat, keine Vorbereitungszeit gehabt zu haben.

Lehrerin Kirsten Stampa koordiniert den Sportbildungsgang an der Hüberts‘schen Schule. Auch sie weiß um die Wichtigkeit der Vorbereitung auf die Praxisprüfungen: „Ganz vorne stand für uns als Lehrer, dass wir möglichst viel Praxis anbieten. Das sind ja alles Sportler, die wollen ihre Praxis auch beweisen. Da war uns ganz klar, dass wir wirklich alles dafür tun wollen, was unter den Vorgaben möglich ist.“

Quelle: IVU Online, Hannah Dürken, vom 14.06.2020 (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/7640158/Abi-mit-einer-Armlaenge-Abstand, Zugriff am 17.06.2020)

 

 

Wegen der Coronavirus-Krise können die Abschlussfeiern in diesem Jahr nicht in der gewohnten Art und Weise stattfinden.

Die St. Georg Gemeinde hat uns dankenswerterweise die Möglichkeit geboten, die Zeugnisausgabe auf dem Wallfahrtsplatz an der St. Anna-Kapelle (Hörsteler Str. 7, 48496 Hopsten) stattfinden zu lassen.

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen (MSB) erlaubt die Teilnahme von Eltern oder Angehörigen, soweit die infektionsschutzrechtlichen Vorgaben gewahrt bleiben. Auf dieser Grundlage haben wir uns dazu entschlossen, insgesamt drei Personen je Familie (inkl. Abschlussschüler*in) zur Zeugnisübergabe zuzulassen.

Zu der feierlichen Zeugnisausgabe laden wir die Eltern und das Kollegium recht herzlich ein.

Die Abschlussfeiern für die Realschule und die Höhere Handelsschule finden jeweils für den kompletten Abschlussjahrgang statt. Wegen der hohen Anzahl der Abiturienten haben wir hier eine Aufteilung auf drei Gruppen vorgenommen.

Realschule - Samstag, 20.06.2020: 14:00 Uhr

Höhere Handelsschule - Freitag, 26.06.2020: 13:00 Uhr

Gymnasiale Oberstufe (GO 17 g, h, i) - Freitag, 26.06.2020: 17:00 Uhr

Gymnasiale Oberstufe (GO 17 a, b, e) - Samstag, 27.06.2020: 10:00 Uhr

Gymnasiale Oberstufe (GO 17 c, d, f) - Samstag, 27.06.2020: 13:00 Uhr

 

gez.: Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen

 

 

„Förderturm der Ideen“

Der Fitness-Parcours auf dem Gelände zwischen der Rückseite der Hüberts‘schen Schule und dem Schulsportplatz an der Ringstraße ist fertig.

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Die Geräte sind noch in Folie eingepackt und die Gummimatten unter den Stationen werden verlegt. Als „Fitness-Füchse“ nahmen Jugendliche der Hüberts‘schen Schule am Ideen-Wettbewerb der RAG, „Förderturm der Ideen“, teil. Dafür erhielten sie im ergangenen Sommer 50.000 Euro zur Umsetzung des Projekts. In einem Zirkel wurden elf Fitnessgeräte angeordnet, die nicht nur für Sportler, sondern auch für körperlich beeinträchtige Personen und Senioren zugänglich sind.

 

Quelle: IVZ Online, Oliver Langemeyer, vom 24.04.2020 (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/7632076/Neuer-Fitness-Parcours-ist-fertig, Zugriff am 25.04.2020)

 

 

Abiturienten und Abschlussschüler starten

Auch die Hüberts‘sche Schule in Hopsten öffnete Donnerstag wieder seine Türen. Die Privatschule mit den drei Zweigen Gymnasiale Oberstufe, Realschule und Höhere Handelsschule erwartete um die 300 Schüler, wie Schulleiter Alfons Ahlers im Gespräch mit unserer Redaktion mitteilte. Das Fazit nach dem ersten Schultag nach dem absoluten Lockdown: „Es war gut“.

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Auch die Hüberts’sche Schule in Hopsten öffnete wieder seine Türen: Mit einer Mundschutztragepflicht.

„Wir haben 200 Abiturienten, die nicht verpflichtet sind, am Präsenzunterricht teilzunehmen“, erklärt Ahlers.“. Doch wie nach den ersten Rückmeldungen seit Beschluss des Schulstarts zu erwarten war, waren es nicht zu wenige Schüler der gymnasialen Oberstufe, die das Angebot annahmen. Zu denen gesellten sich die Schüler der Zehnten Klassen und die Abschlussschüler der Höheren Handelsschule.

Die mussten sich angesichts der immer noch bestehenden Corona-Pandemie an besondere Vorschriften halten. Zu denen gehört auch eine Tragepflicht von Nasen-Mund-Schützen für alle Schüler und Lehrer auf dem gesamten Schulgelände. „Auf dem Schulgelände haben sich alle daran gehalten“, lobt Ahlers das konsequente Tragen der Masken.

Weiterhin wurden die Schüler in Gruppen aufgeteilt, um die Abstandsregelung von mindestens 1,5 Meter einzuhalten und übermäßige Kontakte vermeiden zu können. So wurden pro Gruppe nur 10 bis maximal 13 Personen eingeteilt.

Auch das Unterrichtsangebot ist angepasst an die veränderten Umstände. So werden natürlich die Hauptprüfungsfächer unterricht. Der Realschulzweig teilweise auch in den Nebenfächern. Teilweise haben sogar die Abiturienten und die Fachabiturienten noch Klausuren geschrieben.

Alfons Ahlers weiß, dass es schon sehr schwer ist, unter diesen Umständen eine Prüfung zu schreiben. „Ich halte den Schulstart jetzt für verfrüht“, sagt der Schulleiter. Die Abiturienten hätten es seiner Ansicht nach deutlich schwerer als die Jahrgänge zuvor. Denn noch fehlten die Erfahrungen mit dem Onlinelernen, dass die Schüler in den vergangenen Wochen absolvieren mussten, um wenigstens den Unterrichts- und Prüfungsstoff weiterhin lernen zu können.

Doch im Allgemeinen und „vor dem Hintergrund, dass wir so ins kalte Wasser geworfen wurden“, so Ahlers, sei man positiv vom Onlinelernen überzeugt. „Wir haben eine sehr einfache und bedienerfreundliche Plattform“, erklärt Alfons Ahlers. Zudem wollte man an der Hüberts`schen Schule so oder so die Digitalisierung vorantreiben. Für das Onlinelernen gibt es einen festen Plan. Für die Abiturienten, die sich gegen den Präsenzunterricht entschieden haben, gibt es weiterhin Onlineangebote. Ebenso wie für die Schüler, die nach wie vor zuhause seien sollen.

Umgesetzt und vor allem konsequent beachtet werden müssen auch die Hygienepläne. Die Belüftung des Schulgebäudes stellt in des kein Problem dar. „Die Fenster lassen sich alle gut öffnen“, so Ahlers. Insgesamt stehen 45 Klassenräume und zwei weitere Kursräume zum Unterricht zur Verfügung. Zudem weiß Ahlers, dass wenn die Abiturienten und die 50nAbschlussschüler der Höheren Handelsschule ihre Prüfungen abgelegt haben, elf Klassenräume frei würden.

Von den 70 Lehrern werden bislang nur zehn Kollegen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, weil sie zu einer Risikogruppe des Coronavirus gehören. „Die machen aber die Prüfungsvorbereitung online“, sagt Ahlers. Was das Abitur angeht, wird es auch noch einiges zu regeln geben. Denn noch sind unter anderem solche Punkte wie die Durchführung der mündlichen Prüfung unter den Gesichtspunkten der Coronavorkehrungen noch nicht abschließend geklärt. „Da hoffe ich, dass es noch Vorgaben geben wird“, sagt Ahlers.

Anmeldezahlen
„Für die gymnasiale Oberstufe haben wir so viele Anmeldungen wie noch nie“, erklärt Alfons Ahlers. Insgesamt 230 Schüler wollen an der Hüberts´schen Schule ihr Abitur ablegen. Zudem stehen noch einige auf der Warteliste. Für die Höhere Handelsschule wurden 44 Schüler aufgenommen. Damit seien die Erwartungen voll erfüllt, sagt Ahlers. Die Realschule, die ursprünglich geplant zweizügig laufen soll, wird auch in diesem Jahr wieder dreizügig. „Dort haben wir 60 neue Schüler inklusive einer Warteliste“, berichtet Alfons Ahlers. Die Dreizügigkeit war unumgänglich, wie der Schulleiter beschreibt, sonst hätte man zu vielen Schülern absagen müssen.

 

Quelle: IVZ Online, Anika Leimbrink, vom 23.04.2020 (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/7631856/Huebertssche-Schule-Der-erste-Tag-war-gut, Zugriff am 25.04.2020)

 

 

Einsatz für Gesundheit und Natur: 1250 Schüler aus 63 Klassen sind im vergangenen September beim 8. „Laufen für das Licht“ der „Hüberts‘schen Schule“ an den Start gegangen. Jetzt steht das Spendenergebnis fest: Insgesamt haben sie innerhalb von zwei Stunden 33005,01 Euro erlaufen – das ist das zweithöchste Ergebnis in der Geschichte des Sponsorenlaufs.

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Das zweithöchste Ergebnis in der Geschichte des „Laufens für das Licht“ haben die Schüler des Hopstener Schulzentrums im vergangenen Herbst zusammenbekommen. Insgesamt hat die Sportabiturklasse GO18 H der „Hüberts’schen Schule“ jetzt 33005,01 Euro an drei verschiedene Organisationen gespendet.

In einer kleinen Feierstunde in der Schule haben die Schüler der Sportabiturklasse GO18H, die den Lauf dieses Mal organisiert hatten, jetzt das tolle Ergebnis verkündet und symbolische Schecks an die Spendenempfänger überreicht.

Den größten Batzen bekommt der Lions Club Tecklenburg für seine Projekte in Arusha/Tansania. Den Scheck nahmen Präsident Andreas Engel und der Mettinger Augenarzt Dr. Kurtgeorg Preuß entgegen. Preuß operiert in Tansania seit vielen Jahren ehrenamtlich Menschen am Grauen Star. Ein Teil des Geldes fließt in diese Arbeit, der Rest in ein Schulbauprojekt, dass es ohne die stetige Unterstützung aus Hopsten so nicht geben würde. 155 Schüler habe die Schule inzwischen, berichtete der Augenarzt – vor allem Mädchen, weil für sie die Schulbildung dort besonders schlecht sei.

Preuß hatte eine große Tasche mit Geschenken aus Arusha im Gepäck: Fotos, Perlenarmbänder in den tansanischen Landesfarben, stammestypische Tücher und Batikarbeiten. Zudem berichtete er, dass die „Hüberts‘sche Schule“ sogar an einer Tafel am Gebäude der Schule verewigt sei.

Neu als Spendenempfänger im Boot ist die Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Tecklenburger Land (ANTL). Sie haben die Schüler aufgrund der Aktualität des Themas ausgewählt, erklärten sie. Zudem habe die Höhe Spendensumme es ihnen ermöglicht, noch ein neues Projekt zu bedenken. ANTL-Kassierer Michael Mücke und Aktivensprecher Klaus Helms nahmen den Scheck entgegen. Sie lobten die läuferische Leistung der Schüler und brachten einen Nistkasten für den Gartenrotschwanz als Dankeschön mit. Zudem luden sie die Schule zu einer Führung im Recker Moor oder am Heiligen Meer oder zur Besichtigung der Mühle in Tecklenburg ein – je nachdem, was gerade am besten in den Unterricht passt.

Darüber hinaus bedenkt die „Hüberts‘sche Schule“ schon seit einigen Jahren die DKMS mit einem Teil des Sponsorengeldes. Da die Verantwortlichen jetzt zur Feierstunde verhindert waren, wird die Scheckübergabe an sie zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Die fleißigsten Einzelläufer wurden mit Gutscheinen für den Schulkiosk geehrt. Bei den jüngeren Mädchen schaffte Luca Marie Theissing aus der Jahrgangsstufe sechs der Realschule die fast zwei Kilometer lange Runde zwölf Mal. Bei den Oberstufenschülern liefen Anna Weber, Lasse Riehemann und Tom Barlage je 14 Runden. Der fleißigste Läufer von allen war mit 15 Runden Merein Verloop aus der Klasse zehn der Realschule.

Das meiste Geld pro Klasse haben die GO19H mit 1679,62 Euro und die RS19C der Realschule mit 1563,50 Euro erlaufen. Sie bekommen als Dankeschön jeweils ein Klassenfrühstück, das die GO18H ihnen serviert. Die sportlichste Klasse von allen war – zumindest am Tag des Laufs – die GO18I mit durchschnittlich 10,5 gelaufenen Runden, also etwa 18,9 Kilometern pro Schüler. Auch sie ist eine Sportabiturklasse der „Hüberts‘schen Schule“.

 

Quelle: IVZ Online, Anke Beeing, vom 13.03.2020 (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/7625456/Laufen-fuer-das-Licht-Huebertssche-Schule-spendet-33000-Euro, Zugriff am 17.03.2020)

 

 

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