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Presse

Die offiziellen Anmeldezeiträume an den weiterführenden Schulen in Hopsten sind abgeschlossen. Die Schulleiter, Alfons Ahlers (Hüberts‘sche Schule) und Timo Donnermeyer (St.-Georg-Hauptschule) sind mit den Zahlen zufrieden. An der Ketteler-Realschule machen im Sommer die letzten Schüler ihre Abschlüsse. Dort gab es daher bereits seit ein paar Jahren keine neuen Anmeldungen mehr.

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Trotz der 60 angenommen künftigen Fünftklässler, haben noch 15 Bewerber für den Realschulzweig der Hüberts‘schen Schule eine Absage erhalten. (Archivfoto)

„Gegen unseren Wunsch werden wir wieder dreizügig“, sagt Alfons Ahlers auf Anfrage über den Realschulzweig der Hüberts‘schen Schule. „Wir hätten sonst zu vielen absagen müssen.“ Doch auch trotz der 60 angenommen künftigen Fünftklässler, haben noch 15 Bewerber eine Absage erhalten. Die neuen Hüberts‘schen Realschüler kommen vor allem aus der Gemeinde Hopsten und den umliegenden Orten. Vereinzelte Anmeldungen gibt es jedoch auch aus Ibbenbüren und niedersächsischen Nachbarkommunen. Mädchen und Jungen werden zahlenmäßig etwa gleich vertreten sein.

Im Bereich der gymnasialen Oberstufe erwartet Ahlers etwa 200 neue Schüler. Sie teilen sich auf in fünf Wirtschaftsklassen, eine Fremdsprachenklasse und drei Sportklassen. Im Bereich der Höheren Handelsschule beginnen im Sommer 40 Schüler neu an der Hüberts‘schen Schule. Es wird eine BWR-Klasse (Betriebswirtschaft mit Rechnungswesen) und eine Klasse mit dem Schwerpunkt Informationswirtschaft eingerichtet.

Auch wenn der Schulleiter mit allen Anmeldezahlen grundsätzlich sehr zufrieden sei, schwanke er bei der Realschule doch ein wenig zwischen Freud und Leid, berichtet er. Zum einen sei die große Nachfrage natürlich eine Auszeichnung. Andererseits werde eine jährliche Dreizügigkeit unverweigerlich in ein massives Raumproblem münden. In diesem Jahr bekommt die Hüberts‘sche Schule noch einmal drei Räume von der Ketteler-Realschule dazu, danach ist dieser Puffer aufgebraucht. Zwar ist der Realschulzweig nach den Sommerferien vollständig, das heißt, alle Stufen sind komplett. Allerdings waren die ersten vier Jahrgänge nur zweizügig. Da der Entlassjahrgang der Franziskus-Grundschule diesmal recht klein ist, hatte Alfons Ahlers gehofft, nach der Ausnahme im vergangenen Jahr, nun wieder dorthin zurückkehren zu können. Normalität könne eine Dreizügigkeit allein aus Gründen des Raumangebots jedenfalls nicht werden.

Von solchen Problemen ist Hauptschulleiter Timo Donnermeyer weit entfernt. Ihm liegen aktuell 16 Anmeldungen vor. „Das ist natürlich ausbaufähig, aber grundsätzlich eine Zahl, mit der wir gut leben können“, erklärt er. Sowieso rechnet er noch mit Nachzüglern. Es seien noch Plätze frei, weitere Kinder könnten angemeldet werden, ermuntert er die Eltern. Seine künftigen Fünftklässler kommen überwiegend aus der Gemeinde Hopsten. Zudem liegen zwei Anmeldungen aus Hörstel und eine aus Spelle vor.

Ganz besonders freut den Schulleiter aber eine ganz andere Zahl. Im laufenden Schuljahr sind bereits 21 Schüler in verschiedenen Jahrgangsstufen neu an die Hauptschule St. Georg gekommen. „Das spricht für den Hauptschulstandort Hopsten“, ist Timo Donnermeyer überzeugt.

Quelle: IVZ Online vom 28.02.2019, Anke Beiing (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/7570121/Realschule-wird-wieder-dreizuegig, Zugriff am 08.03.2019)

 

 

Dass Auszubildende, die richtig fit am Computer sind, für die meisten Firmen ziemlich interessant sind, haben jetzt einige Hopstener Unternehmer an der Hüberts‘schen Schule bestätigt. Schulleiter Alfons Ahlers und Andreas Vortkamp, Abteilungsleiter Höhere Handelsschule, hatten sie eingeladen, um ihnen den neuen Schwerpunkt Informationswirtschaft vorzustellen und Kooperationen auf den Weg zu bringen.

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Hüberts’sche Schule und einige Hopstener Unternehmer wollen künftig vor allem im Bereich der Höheren Handelsschule miteinander kooperieren: Das haben jetzt Nicole Jaspers-Martin (Kerzenfabrik, v.l.), Anja Arens-Fischer (Studien- und Berufskoordinatorin Hüberts’sche Schule), Jörg Siering (Straßenbau), Sebastian Otte (Spedition Lambers), Klaus Fritsch (Lehrer Informationswirtschaft), Andreas Vortkamp (Abteilungsleiter Höhere Handelsschule), Markus Raschke (Gemeinde Hopsten), Josef Bäumer (Folientechnik), Alfons Ahlers (Schulleiter), Josef-Daniel Jasper (Behälterbau) und Martin Jasper (Landtechnik) vereinbart.

Schon zum nächsten Schuljahr bietet die Hüberts‘sche Schule die Höhere Handelsschule mit dem Schwerpunkt Informationswirtschaft an, bisher gab es lediglich Betriebswirtschaft als Schwerpunktfach. „Wenn man sich als Schule eine herausragende Stellung erarbeitet hat, muss man sich auch immer wieder etwas einfallen lassen, um sie behaupten“, erklärte Ahlers.

Im Fach Informationswirtschaft geht es darum, den Schülern eine anwendungsorientierte Informatik zu vermitteln. Sie lernen typische Abläufe im Büroalltag kennen, die passenden Computerprogramme dazu und deren korrekte Anwendung. Lehrer Klaus Fritsch, der an der Höheren Handelsschule jetzt schon Informationswirtschaft unterrichtet – nur eben bisher nicht als Schwerpunktfach – gab einen Einblick in den Lehrplan. Der ist allerdings noch neu und offenbar nicht so ausgereift, wie Fritsch ihn gern hätte. Selbiges trifft seiner Meinung nach auf das Lehrmaterial zu. Daher erhoffen sich die Verantwortlichen an der Hüberts‘schen Schule auch Rückmeldungen seitens der Kooperationsunternehmen, was die gewünschten digitalen Kompetenzen ihrer künftigen Auszubildenden betrifft.

Martin Jasper etwa, geschäftsführender Gesellschafter von Jasper Land- und Erntetechnik, erwärmte sich spontan für den „Europäischen Computerführerschein“, der Teil des Lehrplans sein soll. Sebastian Otte von der Spedition Lambers in Spelle wünschte sich generell mehr Praxiskompetenzen künftiger Auszubildender im IT-Bereich. Gerade für kleine und mittelständische Betriebe sei das interessant, denn die leisteten sich in der Regel keine eigene IT-Abteilung und müssten mit guten Allroundern vielleicht nicht mehr so oft externe Spezialisten in Anspruch nehmen. Er regte daher an, noch ein IT-Unternehmen mit in die Kooperation zu nehmen. Wert legten die Unternehmer – neben Otte und Jasper waren auch Nicole Jaspers-Martin (Kerzenfabrik), Jörg Siering (Straßen- und Tiefbau), Josef-Daniel Jasper (Behälter- und Apparatebau) sowie Markus Raschke von der Gemeinde Hopsten anwesend – auch auf die Themen IT-Sicherheit und Datenschutz. Als weniger relevant bewerteten sie beispielsweise tiefere Einblicke in Buchhaltungsprogramme, denn die seien je nach Branche doch sehr unterschiedlich. Interessant ist für sie hingegen, dass Auszubildende schon ein grundsätzliches Verständnis für betriebliche Abläufe mitbringen.

Zum Auftakt der neuen Kooperation mit den Hopstener Firmen, haben Hüberts’sche Schule und Unternehmer bei ihrer Besprechung jetzt zunächst Betriebsbesichtigungen vereinbart. Später ist auch denkbar, einzelnen Schülern oder Kleingruppen tiefere Einblicke in besondere Projekte zu ermöglichen. Zudem wollen die Partner dauerhaft im Gespräch bleiben, um die schulischen Schwerpunkte laufend mit den praktischen Erfordernissen der Arbeitswelt abzugleichen und bei Bedarf anzupassen.

Anmeldungen für die Höhere Handelsschule zum Schuljahr 2019/20 sind für beide Schwerpunkte ab sofort möglich.

Quelle: IVZ Online vom 17.01.2019, Anke Beiing. URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/7564076/Schwerpunkt-Informationswirtschaft-in-Hoeherer-Handelsschule-ab-Sommer (Zugriff am 19.01.2019)

 

 

Schüler erlaufen große Spendensumme für Tansania. Seit dem Freitag steht fest: Der 7. „Lauf für das Licht“ der Hüberts’schen Schule war wieder ein voller Erfolg. Auf der extra abgesperrten Strecke haben die Schüler die großartige Spendensumme von 30 545,84 Euro erlaufen. Die Fleißigsten liefen dabei bis zu 14 Runden, das entspricht etwa 25 Kilometern. Die Erfolgreichsten erliefen so knapp 320 Euro pro Person.

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Mehr als 30000 Euro sind beim Spendenlauf der Klasse GO17h der Hübert‘schen Schule zusammengekommen. Der gesamte Betrag geht an ein Dorf in Tansania.

Der Lauf war am Donnerstag, 20. September. Mitgemacht haben wieder alle Schüler der Schulen am Hopstener Schulzentrum. So gingen insgesamt 1150 Schüler bei bestem Wetter an den Start – egal ob laufend, joggend oder in Form eines gemütlichen Spaziergangs. „Organisiert wird der Spendenlauf jedes Jahr von einer Sportabiturklasse der Jahrgangsstufe zwölf, erklärte das Presseteam der GO17h, bestehend aus der Hörstelerin Greta Peselmann und der Püsselbürenerin Melina Schönig. Mit Unterstützung ihrer Klassenlehrerin Christel Tepe-Rühlander haben die 23 Schüler in den vergangenen Wochen viel Arbeit in das Projekt gesteckt, um den Lauf so reibungslos wie möglich auf die Strecke zu bringen.

Den Scheck mit der gesamten Summe nahm der Mettinger Augenarzt Dr. Kurtgeorg Preuß in Empfang. Mit dem Geld wird wieder vielen Menschen in Arusha, einem Dorf in Tansania, geholfen werden. Einen Teil des Erlöses wird Preuß in die Pflege und Operation von Menschen stecken, die in Arusha am Grauen Star erkrankt sind. Dieses Projekt hat dem „Lauf für das Licht“ einst seinen Namen gegeben. Mit dem übrigen Geld wird die bereits gebaute Grundschule weiter ausgebaut. „Die Schule wurde mit den Spenden aus dem vergangenen Jahr komplett neu ausgestattet“, erklärte Preuß. Zudem sei ein Brunnen für Trinkwasser gebohrt, neue sanitäre Anlagen sowie eine Küche und ein gesundes Essensprogramm eingerichtet worden.

Mit den Spenden aus diesem Jahr sollen ein Speisesaal und ein Sportplatz, beziehungsweise Schulhof, gebaut werden. Zudem sollen Computer und Laptops für die Schüler angeschafft werden. Auch die 23 jungen Organisatoren der Hüberts’schen Schule können sich freuen, denn die Schüler aus Tansania fertigen jedes Jahr besondere Präsente als Dank für die großzügige Hilfe aus Hopsten an.

Preuß betonte, dass die Regierung in Tansania in den vergangenen Jahren einige Auflagen geändert habe. Dadurch könne er selbst kaum noch vor Ort operieren, denn dafür sei nun eine sehr teure Arbeitserlaubnis notwendig. Es gebe jedoch einen sehr guten tansanischen Augenarzt, der alle notwendigen Aufgaben genauso gut erledigen könne. Das Geld wird Preuß je nach Bedarf auf beide Projekte verteilen. Ende Januar fliegt er wieder nach Arusha, um sich ein Bild der aktuellen Situation vor Ort zu machen.

Vermittler zwischen Hopsten und Arusha ist seit fünf Jahren der Lions Club Tecklenburg, der sich ebenfalls bei dem Engagement der Schüler bedankte. Des Weiteren hofft der Lions Club, dass neben den mehr als 100000 Euro, die in den vergangenen sieben Jahren bereits bei den Sponsorenläufen zusammengekommen sind, auf eine gute weitere Zusammenarbeit in der Zukunft.

 

Quelle: IVZ Online, Kilian Spinneker, vom 30.11.2018 (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/7558083/7-Lauf-fuer-das-Licht-war-voller-Erfolg-mit-mehr-als-30-000-Euro, Zugriff am 01.12.2018)

 

 

FSJlerin überzeugt das Kollegium: Ann-Katrin Jürgens hat sich dazu entschlossen, ein Freiwilliges Soziales Jahr an der Hüberts’schen Schule zu absolvieren und stieß mit ihrer Bewerbung auf offene Türen.

„Das war eine echte Initiativbewerbung von Ann-Katrin Jürgens“, wird Schulleiter Alfons Ahlers von der Hüberts’schen Schule in Hopsten in einer Pressemitteilung zitiert. Und weiter: „Frau Jürgens, Abiturientin aus Langen im Emsland, stellte sich bei uns vor und überzeugte uns von der Idee, ein Freiwilliges Soziales Jahr an unserer Schule zu machen. Sie ist die erste Freiwilligendienstleisterin an der Schule und hat es schon nach wenigen Wochen geschafft, das Kollegium von sich zu überzeugen.“

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Einsatz in der Hausaufgabenbetreuung: Dort hilft Ann-Katrin Jürgens (r.) den jüngeren Realschülern.

Ann-Katrin Jürgens Aufgaben sind vielfältig, Hausaufgabenbetreuung für die Jahrgangsstufen 5 bis 8, Assistenz im Unterricht bei einer hauptamtlichen Lehrkraft. Letzteres ist für die FSJlerin die eigentliche Motivation: „Ich möchte nach dem FSJ gerne studieren und spiele mit dem Gedanken eines Lehramtsstudiums. Durch das FSJ an der Hüberts’schen Schule habe ich die Möglichkeit, verschiedene Schulformen kennenzulernen und zu erfahren, ob das Lehramt etwas für mich ist“, wird sie in der Pressemitteilung der Schule zitiert.

Alena Hagemann, Lehrerin für Mathematik und Religion in der Realschule ist jetzt schon begeistert: „Frau Jürgens unterstützt die Schülerinnen und Schüler während des Unterrichts in einzelnen Arbeitsphasen. Sie begleitet die Schüler durch Lernprozesse und steht ihnen beratend zur Seite. Durch ihre zugewandte Art fällt es den Kindern leicht, ihr Fragen zu stellen und mit ihr ins Gespräch zu kommen. Als ergänzende Person macht Frau Jürgens es möglich, noch differenzierter auf die Bedürfnisse, die Vorkenntnisse, das Lerntempo und die Individualisierung eines jeden Schülers einzugehen.“

Dass Schule noch viel mehr umfasst als die Arbeit mit den Schülern, zeigen die weiteren Einsatzbereiche von Ann-Katrin Jürgens. Sie unterstützt die Schulleitung und das Sekretariat durch die Übernahme von Verwaltungsaufgaben, kümmert sich beispielsweise auch um eine leichtere Integration bei Austauschschülern und hat auch schon erste Pflaster bei kleineren Verletzungen verteilt. Ferner schaut sie der Schulsozialpädagogin über die Schulter.

„Jeder Tag verläuft anders. Mir war vorher gar nicht bewusst, wie vielseitig die Arbeit an einer Schule ist. Bislang habe ich ja nur aus der Perspektive einer Schülerin geschaut“, wird Ann-Katrin Jürgens zitiert. Unterstützt wird sie auch durch Seminare des Deutschen Roten Kreuzes. Dort finde ein Erfahrungsaustausch der Freiwilligendienstleistenden statt, der den eigenen Horizont erweitere, heißt es in der Pressemitteilung. „Eine rundherum gelungene Sache, dieses Freiwillige Soziale Jahr“ findet die FSJlerin schon jetzt.

 

Quelle: IVZ Online vom 28.09.2018 (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/2533179/Freiwilliges-Soziales-Jahr-an-der-Huebertsschen-Schule, Zugriff am 02.10.2018)

 

 

7. „Lauf für das Licht“ der Hüberts‘schen Schule: Egal ob rennend, joggend oder gehend – sämtliche 1150 Schüler der Schulen am Hopstener Schulzentrum haben ihre individuelle körperliche Leistungsfähigkeit am Donnerstagmorgen wieder in den Dienst der guten Sache gestellt.

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1.150 Schüler sind am Donnerstag beim jährlichen Sponsorenlauf der Hüberts’schen Schule an den Start gegangen. Der Erlös fließt wieder nach Arusha/Tansania.

 

Beim 7. „Lauf für das Licht“ der Hüberts‘schen Schule drehten sie mindestens eineinhalb Stunden lang ihre Runden für Grundschüler und am Grauen Star erkrankte Menschen in Arusha/Tansania.

Organisiert hatten den Sponsorenlauf diesmal die Schüler der Sportabiturklasse GO17h der Hüberts‘schen Schule mit Unterstützung ihrer Klassenlehrerin Christel Tepe-Rühlander. Und das war ganz schön aufwendig, wie Greta Peselmann aus Hörstel und Melina Schönig aus Püsselbüren von der Pressegruppe der Klasse berichten.

Es mussten Gespräche mit der Gemeinde und dem Ortspolizisten geführt, Nachbarn und Mitschüler informiert, Sponsorenzettel verteilt sowie Tische und Wasser für die Läufer und ihre Klassenlehrer bereitgestellt werden. „Es war ganz schön viel Arbeit“, erklärt Greta Peselmann. Mehr als erwartet sogar, ergänzt Melina Schönig.

Letztlich hat aber doch alles hervorragend funktioniert. Dass die eine oder andere Sportstunde im Vorfeld dem Organisationsaufwand zum Opfer gefallen war, konnten die angehenden Sportabiturienten ob des Gemeinschaftserfolgs sicher verschmerzen. So starteten die großen und kleinen Läufer denn auch am Donnerstag pünktlich um 10 Uhr auf die fast zwei Kilometer lange Runde von der Schule bis zur Westfali-Arena und zurück – mehr oder weniger ehrgeizig. Bis 11.45 Uhr mussten sich alle irgendwie auf der Strecke bewegen. „Viele haben aber auch die maximale Zeit bis 12.15 Uhr genutzt“, sagt Christel Tepe-Rühlander. „Das war wirklich schön.“

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Ihre Ausdauer schlug sich auch in der Rundenzahl nieder. Bei den Oberstufenschülern sind die unermüdlichsten Jungen 14 Runden gelaufen – mehr als 25 Kilometer. Die besten Mädchen dieser Altersklasse haben 13 Runden geschafft. Bei den jüngeren Schülern sind es bei den Jungen 13 Runden geworden, bei den Mädchen zehn. Das liegt sicherlich auch an den tollen Verpflegungstischen, die einige Klassenlehrer ihren Schülern aufgebaut hatten. Etliche hatten Obst und Süßigkeit zur Motivation mitgebracht. „Viele Lehrer haben auch mitgesponsert“, berichtet Greta Peselmann.

Der Erlös wird irgendwann im November feststehen – im vergangenen Jahr waren es 28000 Euro – und diesmal komplett nach Tansania fließen. Von einem Teil wird Dr. Kurtgeorg Preuß, Augenarzt aus Mettingen, wieder ehrenamtlich Menschen am Grauen Star operieren. Der Rest geht an die dortige Grundschule, die nur dank der Hilfe aus Hopsten überhaupt existiert. Vermittler ist der Lions Club Tecklenburg.

Quelle: IVZ Online, Anke Beiing, 20.09.2018 (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/2306686/Schueler-schwitzen-fuer-den-guten-Zweck, Zugriff am 27.09.2018)

 

 

Es ist einer der größten Wohltätigkeitsläufe der Region: Am 20. September startet in Hopsten der Sponsorenlauf der „Hüberts’schen Schulen“, an dem sich traditionell auch die Ketteler-Realschule und die Hauptschule St. Georg beteiligen. Schon seit vielen Jahren wird von den Erlösen der Mettinger Augenarzt Dr. Kurtgeorg Preuß bei seinem Engagement für arme Menschen in Arusha, einer Stadt im Nordosten Tansanias, unterstützt.

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Das Pressekomitee der Sportklasse der Jahrgangsstufe 12 freut sich mit den Lehrerinnen Anja Arens-Fischer (4.v.l.) und Christel Tepe-Rühlander (2.v.r.) auf den Sponsorenlauf für Tansania: Melina Schönig, Greta Peselmann, Svenja Thys, Maja Schöpper und Doris Hörz (v.l.).

Er hat dort eine Augenklinik aufgebaut, um Menschen mit grauem Star zu operieren, sodass sie wieder sehen können. Die „Hüberts’schen Schulen“ haben 2012 erstmals einen Sponsorenlauf organisiert, um ihn bei seinem Vorhaben unter die Arme zu greifen. Das Geld fließt in die Anschaffung von Linsen oder neuen Geräten und ermöglicht die Operationen.

Aufgrund des großen Erfolges profitiert heute zusätzlich eine privat betriebene Grundschule von dem Engagement der Hopstener Schüler. Dort lernen derzeit 140 Jungen und Mädchen. Eltern, die das Schulgeld nicht bezahlen können, erhalten einen Zuschuss, auch das Lehrpersonal und die Ausstattung der Klassenzimmer wird finanziert. „Wir sind der einzige Spender, ohne uns gäbe es diese Schule nicht“, erzählten Vertreterinnen der Sportklasse der Jahrgangsstufe 12, die in diesem Jahr den Sponsorenlauf organisiert. Ziel ist es, die Bildungschancen der unteren Bevölkerungsschichten zu verbessern und ihnen damit eine Zukunft ohne Armut zu ermöglichen.

Es gibt sehr gute Kontakte zu Dr. Kurtgeorg Preuß, der regelmäßig Bilder schickt, zur Berichterstattung in die Schule kommt oder Projektbeteiligte zu sich nach Mettingen einlädt. „Transparenz ist uns sehr wichtig“, betonte Deutschlehrerin Anja Arens-Fischer, die an der Schule für die Pressearbeit zuständig ist.

Nachdem ein Brunnen für fließendes Wasser sowie das neue Küchengebäude fertiggestellt sind, geht es aktuell an die Umgestaltung des Pausenhofes in einen Aufenthaltsort, den die Kinder auch in der Freizeit nutzen können. In der Decke des Gebäudes müssen Löcher gestopft werden und das „Food project“, der Bau des Speisesaales, wird fortgeführt. „Da die Kinder in der Schule mit Essen versorgt werden, schicken die Eltern sie gern dorthin“, stellte Anja Arens-Fischer fest. Das sei nicht immer der Fall, denn oft genug müssten die Kinder – sie sind zwischen fünf und 13 Jahren alt – zu Hause mitarbeiten. Alle Maßnahmen werden mit heimischen Arbeitskräften bewerkstelligt, die dadurch einen Zusatzverdienst erzielen können.

Spenden von Unternehmen

Doris Hörz, Melina Schönig, Maja Schöpper, Greta Peselmann und Svenja Thys vom Pressekomitee der Sportklasse erzählen, wie sie mit aktiver Unterstützung ihrer Klassenlehrerin Christel Tepe-Rühlander und vieler Helfer ihre Mitschüler motivieren, am 20. September beim siebten „Lauf für das Licht“ ihr Bestes zu geben. 1.150 Schüler aus den Klassen fünf bis 13 sind dann aufgerufen, für den guten Zweck die zwei Kilometer langen Runden in Angriff zu nehmen. Zuletzt kamen jeweils rund 30.000 Euro zusammen. Es sei eine gewisse Wettbewerbssituation entstanden, bei der die Schüler sich für ein gutes Ergebnis besonders anstrengen, haben die Lehrerinnen bemerkt.

Neben dem Geld der Schüler spenden Unternehmen größere Beträge, die am Ende zu der hohen Summe führen. Der „Lion’s Club Tecklenburg“ kümmert sich um die technische Abwicklung.

Beginn ist am 20. September um 10 Uhr an den „Hüberts’schen Schulen“, Ende wird gegen 12.15 Uhr sein. Im Herbst, wenn alles ausgewertet ist, wird die Spendensumme bei einem Party-Event öffentlich bekanntgegeben. Die besten Läufer können etwas gewinnen. Die Anstrengung lohnt sich also.

Quelle: IVZ Online, Brigitte Striehn, 05.09.2018 (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/1062099/Hopstener-Schueler-laufen-wieder-fuer-Tansania, Zugriff am 12.09.2018)

 

 

Abiturienten der Hüberts‘schen Schule erhalten ihre Zeugnisse

Genau 1070 Tage nach ihrem ersten Schultag freuten sich am Freitagnachmittag 189 Schüler der Hüberts’schen Schule in Hopsten über ihre Abiturzeugnisse. Die gymnasiale Oberstufe feierte diesmal ausgiebig in den Lingener Emslandhallen.

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Bevor die Schüler ihre Zeugnisse in den Händen hielten, feierten sie mit Pastor Roland Wendland und Pastor Daniel Brinker einen Gottesdienst in der Lingener St.-Bonifatius-Kirche. Im Anschluss führten Marius Kohle und Esther Tegeder aus dem Abiturjahrgang durch den Abend und bedankten sich zunächst bei allen Helfern, insbesondere bei Michelle Buston Vega als Organisatorin des Abends. Der stellvertretende Schulleiter Jürgen Eiter stimmte seinen Schülern zu. Er dankte insbesondere seinem ehemaligen und aktuellen Kollegium und den Eltern, denn „der Erfolg der Schüler ist auch euer Erfolg“. Allerdings erinnerte er auch daran, dass jetzt für die Schüler der wahre Ernst des Lebens beginne. Er sehe sie aber bestens gerüstet.

Von den 189 Abiturienten schafften 45 einen Einser-Notendurchschnitt. Die Schulbesten sind Sina Krone mit einem Durchschnitt von 1,0 (Merzen), gefolgt von Julia Vorberg (Recke), Lukas Schossig (Dreierwalde) und Anton Stoll (Spelle) mit jeweils 1,1.

Als ehemaligen Hopstener hatte die Schule Matthias Richter, Staatssekretär im Ministerium für Bildung und Schule des Landes Nordrhein-Westfalen, eingeladen. Richter sprach von einem prächtigen Anblick, den er von der Bühne in den Emslandhallen auf die Schar der Abiturienten hatte. Und auch Richter stellte dar, dass neben den eigenen tollen Leistungen der Schüler die Eltern und Lehrer einen großen Anteil am Gelingen haben. „Der Einsatz der Lehrer geht über die reine Wissensvermittlung hinaus“, erklärte er. Zudem gäben die Pädagogen auch soziale und digitale Kompetenzen weiter, die die Schüler auf ein lebenslanges Lernen vorbereiteten. Besonders freute es ihn, dass die Hüberts’sche Schule ein vielfältiges Bildungsangebot aufweisen kann, das auf die Bedürfnisse von Wirtschaft und Gesellschaft, aber auch auf die persönliche Entwicklung abgestimmt sei.

Vonseiten der Gemeinde überbrachte Ludger Kleine-Harmeyer als stellvertretender Bürgermeister Glückwünsche. Die Aufmerksamkeit der Abiturienten erlangte er passend zur WM mit einem Fußball-Beispiel. Er wünschte den Schülern, dass sie ebenso wie Leroy Sané, der überraschend nicht für den endgültigen Kader nominiert worden war, „die Enttäuschungen, die Sie auch mal erleben werden, als Motivation für die Zukunft auffassen“. Und: „Ich wünsche Ihnen Mut und Entscheidungsfreude, denn es wird immer Menschen geben, die Ihnen erklären wollen, wie Sie entscheiden sollen“.

Stellvertretend für ihren Abiturjahrgang ergriffen Michelle Buston Vega und Felix Pohlenz das Wort und stellten das Motto „Abidas – Die Markenware verlässt das Geschäft“ vor. Sie erinnerten sich gemeinsam an lustige Stunden in den vergangenen drei Jahren und entschuldigten sich mit einem Augenzwinkern bei ihren Lehrern für „die nicht gemachten Hausaufgaben und alle schlechten Schriftbilder“. Ihren Eltern gebührte ebenfalls Dank: „Uns ist aufgefallen, dass eure Ratschläge nicht immer schlecht waren“. Schulpflegschaftsvorsitzende Mechtild Chronz ging in ihrer Ansprache auf den berühmten Namensgeber Adi Dassler ein und wünschte den Abiturienten „den Mut, Verantwortung zu übernehmen, Kreativität und Stärke durchzuhalten, auch wenn eure Ideen auf den ersten Blick angezweifelt werden“. Schulleiter Alfons Ahlers dankte Chronz, die nach sechs Jahren aus dem Amt ausschied, für die jahrelange gute Zusammenarbeit.

 

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Dies sind die diesjährigen Abiturienten der Hüberts’schen Schule:

GO15a, Jens Holtgrave

Leonie Achelwilm, Thorben Altendeitering, Sebastian Arnken, Leah-Sophie Bergmann, Julian Brand, Clemens Fastabend, Paula Heskamp, Anna Janßen, Sina Klingenberg, Christoph Köhler, Nick Koopmann, Timo Kortemeyer, Jannik Luhm, Doreen Lühn, Leonie Osseforth, Sabrina Röcker, Louisa Roling, Hanna Ruping, Justus Schnelling, Louisa Schnieders, Philipp Staubermann, Indra Strodt, Maren Timmers, Maresa Wagemaker.

GO 15 b, Robert Schwenen

Jona Albermann, Julian Basenau, Marianne Bordich, Juliana Bovenschulte, Cedric Chronz, Lars Egelkamp, Jan Gerdemann, Dana Gilhaus, Melanie Grüter, Mika Hoge, Henry Konermann, Anna Lena Kreisel, Patrick Lienesch, Theresa Löcken, Rike Lüttmann, Johannes Niestegge, Felix Pohlenz, Lorena Rietmann, Laura Schmidt, Sarah Schröer, Tabea Thiel, Thomas Wieschemeyer, Daniel Winter, Lisa Wöhle.

GO 15 c, Hendrik Postmeyer

Florian Ahlers, Ronald Baranovski, Christian Beck, Jan Finkenbrink, Laura Hagel, David Haselbach, Jenny Helming, Michel Kersten, Marius Kohle, Mareike Loose, Wiebke Lühn, Jannik Rietmann, Katharina Sasse, Kathrin Schliemer, Anton Schwarz, Anton Stoll, David Vehr, Anna Wassenberg, Celina Weichert, Maren Weidlich, Marcel Westhoff, Lena Wübbel.

GO 15 d, Mike Hukriede

Lena Becke, Luke Blankemeyer, Frederike Bögel, Ann-Christin Geerdes, Leon Jasper, Felix Kottmann, Luisa Krone, Niklas Maas, Linda Miller, Lena Pörtner, Svea Pruß, Nikola Pünt, Niklas Reike, Dana Reinken, Jens Rohlmann, Torben Roling, Lara-Marie Sasse, Jan Scholz, Sarah Schubert, Lea Surmann, Esther Tegeder, Nico Uphues, Nina Uphues.

GO 15 e, Anja Arens-Fischer, Robert Menz

Marvin Albers, Robin Blömer, Anna Dobbe, Manuel Finke, Eduard Freye, Steffen Glose, Lea Grzeskiewicz, Leonie Jäger, Lennart Krone, Silas Langelage, Malte Lins, Nele Mausolf, Mariel-Sophie Meyer, Lena Niemann, Nora Schnittker, Jonas Spinneker, Nicole Sudermann, Jennifer Trosichin, Leonie Visse, Niklas Völlering, Julia Vorberg, Linus Voß.

GO 15 f, Melanie Leusbrock

Veronika Bilmaier, Michelle Buston Vega, Kim Clausmeier, Pia-Marie Elstrodt, Betty Kellinghaus, Vanessa Keseberg, Sara Kielar, Kathrin Kües, Sabrina Mainz, Nadine Manatos, Milena Mosolf, Pia Pauli, Lea Plum, Peter Schweigmann, Hermann Siering, Aileen Tebbe, Malvin Theising, Laura Trautmann, Rika Vismann.

GO 15 g, Steffen Dittmann

Tobias Aepkers, José Enrique Bergert Lipperheide, Susan Berlinger, Leon Büttner, Julian Deister, Sven-Lennart Goldschmidt, Julian Heskamp, Nele Hohdorf, Alina Kell, Esther Leson, Lea Niehoff, Leon David Reimann, Marie-Sophie Schmidt, Lukas Schossig, Jil Schwarz, Bennet Stroot, Alina Veerkamp, Laura Wagner, Julia Wenker, Theresa Westerhoff, Celina Willming, Lara Zwake.

GO 15 h, Dieter Eiter, Michael Bronswick

Sophia Bärtels, Tom Beckemeier, Henri Beckmann, Jona Breulmann, Marc Büscher, Adrian Flüthmann, Jan Luca Grade, Nico Gütt, Franziska Halstenberg, Katja Hassink, Yannick Hengelsberg, Jennifer Hollmann, Janice Kötting, Sina Krone, Gerrit Neumann, Henning Ostendorf, Phil Rethmann, Lena Marie Schomakers, Madita Siegbert, Sara Windoffer.

GO 15 i, Olaf Brockmann

Alena Albers, Katharina Bröker, Finn Determeyer, Mattis Giacobbe, Daniel Johannes, Yannik Kaiser, Louisa Kalkmann, Mirco Kellenberg, Maren Keller, Julian Robbe, Lea van Delden, Meike Veerkamp, Marius von Veen.

 
Quelle: IVZ Online, Henrika Huil, vom 17.06.2018 (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/207920/45-schaffen-die-Eins-vor-dem-Komma, Zugriff am 22.06.2018)
 
 

 

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