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Bei dem inzwischen vierten Sponsorenlauf „Laufen fürs Licht“ kamen in diesem Jahr insgesamt 27 381,25 Euro zusammen. Damit konnte der Vorjahreswert noch einmal deutlich übertroffen werden. Der Großteil des Geldes kommt einer Augenklinik in Tansania zugute.

2015 IVZ Sponsorenlauf
Freuten sich über die hohe Spendensumme: (v.l.) Wolfgang Schmidt-Hoffmeier (Schulleiter Hauptschule), Robert Schwenen (Lehrer Jahrgang 11), Ole Brinkwedde (Sportklasse), Dr. Kurtgeorg Preuß (Augenarzt), Sabine Wermeling (erfolgreichste Läuferin, 348 Euro), Hans Schäperklaus (SV-Lehrer), Noah Lüttmann (Schülersprecher), Andreas Pasche (Schulleiter Realschule) und Alfons Ahlers (Schulleiter Hüberts’sche Schule).

Sie haben den Vorjahreswert atomisiert, wie von Sportlehrer Dietmar Popp humorvoll angekündigt und erhofft: Bei dem inzwischen vierten Sponsorenlauf „Laufen fürs Licht“ kamen in diesem Jahr insgesamt 27 381,25 Euro zusammen. Rund 1250 Schüler hatten daran teilgenommen.

Mittwochmittag wurde das Geheimnis in der Sportklasse des zwölften Jahrgangs der Hüberts’schen Schule gelüftet: der Vorjahreswert in Höhe von 17 600 Euro wurde noch einmal deutlich übertroffen. Zahlreiche an dem Projekt beteiligte Vertreter der Hüberts’schen Schule sowie der Haupt- und Realschule waren zur Spendenübergabe in die Sportklasse des Jahrgangs zwölf der staatlich anerkannten Privatschule gekommen.
Sichtlich beeindruckt zeigte sich vor allem Dr. Kurtgeorg Preuß als Spendenempfänger. Bereits im Januar wird er wieder nach Arusha in Tansania reisen, um die bereits bestehenden Projekte weiter vorantreiben zu können. Aus aktuellem Anlass wollen die Schüler 1500 Euro der Gesamtsumme an die DKMS spenden, das Gros aber wird Augenarzt Preuß sowohl für den Betrieb der Augenklinik, als auch für den Bau und die Einrichtung einer Grundschule einsetzen können. Denn ging es bei der ersten Auflage des Sponsorenlauf tatsächlich noch ums „Laufen fürs Licht“ und darum, den Menschen in Tansania Operationen gegen den Grauen Star zu ermöglichen, unterstützen die Hopstener Schüler so inzwischen auch die bereits 2005 gegründeten Professor-Ernest-Meyer-Schulen.

Bei der Hüberts’schen Schule ist man überzeugt: Wenn den Schülern so ein Licht aufgehen könnte, dann werde man dem Motto des Sponsorenlaufs weiterhin gerecht. Dazu Sportlehrer Dietmar Popp: „Die Schule widmet sich dem Schwerpunkt, besonders Mädchen in die Schule zu bekommen“, davon seien seine Schüler in Hopsten sehr beeindruckt. Schon bald solle mit dem jetzt erlaufenen Geld etwa möglich werden, einen Brunnen zur Wasserversorgung nahe der Schule zu errichten. Popp: „Durch Kurtgeorg Preuß erfährt das Projekt eine besondere Transparenz, deshalb ist unser Sponsorenlauf auch so erfolgreich.“ Das Geld versickere nicht irgendwo, etwa für den Verwaltungsaufwand, sondern komme direkt vor Ort an.

Der Dank der Schule, so Popp, gelte in diesem Jahr erneut den vielen Spendern, inzwischen vor allem auch Firmen in und um Hopsten. Alleine die Firma Frimo aus Lotte habe sich mit 1000 Euro beteiligt. Doch Popp macht auch deutlich: „Die nächste Sportklasse muss sich nicht gezwungen sehen, nochmals eine deutliche Steigerung zu erzielen.“ Vielmehr gehe es um den sportlichen Charakter, um Vertrauen und um das gute Gefühl, helfen zu können.

 

Quelle: IVZ Online, Jens Keblat (URL: http://www.ivz-aktuell.de/lokales/hopsten_artikel,-Schueler-spenden-mehr-als-27-000-Euro-_arid,526691.html , Zugriff am 01.12.2015)

Knigge-Trainerinnen haben Schüler der Hüberts’schen Schule fürs Bewerbungsgespräch gecoacht. Denn bis das erste Urteil gefällt, die erste „Schublade geöffnet“ ist, dauert es nur sieben Sekunden.

 

2015 Bewerbungs Knigge

Machen Schüler fit für einen sicheren Auftritt im Bewerbungsgespräch: die Stil- und Knigge-Trainerinnen Edith Plegge (l.) und Ricarda Diepenbroick-Grüter (r.) .

 

Es sind nur 150 Millisekunden, dann haben Menschen sich schon ein erstes Bild von ihrem Gegenüber gebildet. „Ganz schnell fällt die Klappe“, sagt Edith Plegge. Die Stil- und Knigge-Trainerin führt gemeinsam mit Ricarda Freifrau von Diepenbroick-Grüter die Firma „Stil.Genau und wortgewandt“ in Ibbenbüren. Sie beide waren für den Workshop „Bewerbungsknigge“ in die Hüberts’sche Schule nach Hopsten gekommen.

Bis das erste Urteil gefällt, die erste „Schublade geöffnet“ ist, dauert es nur sieben Sekunden. Die Zeit für einen guten ersten Eindruck ist also knapp. Das gelte auch in einem Bewerbungsgespräch. Wenn die erste Hürde genommen ist und der Bewerber zum Gespräch eingeladen wird, kommt es drauf an, auch mit seiner Persönlichkeit zu überzeugen.

Aber wie? Um diese Frage ging es in dem Seminar „Bewerbungsknigge“. Dass es auf diesem Gebiet noch Unsicherheiten gab, stellten die Studien- und Berufskoordinatorin der Hüberts’schen Schule, Anja Arens-Fischer, und die Oberstufenkoordinatorin Doris Bregen-Meiners in Gesprächen mit den Schülern fest. Deshalb entwickelten sie gemeinsam mit den beiden Trainerinnen das Programm für den Workshop. Gut vorbereitet auf den Sprung ins Berufsleben würden die Schüler ohnehin schon durch das Assessment-Center in Zusammenarbeit mit der Firma Amazone. Und auch wie eine Tipp-Top-Bewerbungsmappe aussieht, werde natürlich vermittelt, so Arens-Fischer. Aber die nötige Sicherheit auf dem Gebiet guter Umgangsformen konnte noch Stärkung gebrauchen.

Da waren die Schüler bei den beiden Trainerinnen von „Stil.Genau“ in besten Händen. „Bereiten Sie sich so sorgfältig vor, wie Sie es für eine Rolle in einem Theaterstück tun würden. Aber: Bleiben Sie natürlich, bleiben Sie Sie selbst“, so der Rat der Trainerinnen.

Klar, dass man alle Unterlagen zum Bewerbungsgespräch dabei hat, man sollte auch vorher genau wissen, wohin man muss, um auf jeden Fall pünktlich zu sein. Aber auch Recherche gehört dazu: Es kann helfen, zu wissen, wenn die Firma zum Beispiel gerade gebaut hat, oder wenn sie gerade für einen Verein oder eine Institution gespendet hat. Dabei sei es durchaus nützlich, unter anderem auch in die Tageszeitung zu schauen. Auch ein dem Unternehmen angepasstes Outfit ist wichtig. Während ein Anzug in der Bank das Richtige wäre, gelte das nicht unbedingt für die Bewerbung in einem Fitnessstudio.

Und: „Ob Pförtner oder Putzhilfe, grüßen Sie jeden“. Man wisse schließlich nie, wer die Personen sind, die man auf dem Flur trifft.

Den Ablauf des eigentlichen Vorstellungsgespräches erarbeiteten die Trainerinnen mit den Schülern in einzelnen Schritten. Von der Vorbereitung über die Begrüßung (sie geht immer vom Chef aus) und den Smalltalk zum Aufwärmen bis hin zur Selbstvorstellung, der Benennung eigener Stärken und Schwächen, der Präsentation der Firma und der Verabschiedung wurde nichts ausgelassen.

Wichtig dabei war auch das Thema „Distanz“: zwei Mal die Unterarmlänge, um nicht aufdringlich zu sein. Und das probierten die Schüler beim Üben des Smalltalks oder des richtigen Händedrucks auch gleich aus.
„Hatten Sie eine gute Anreise?“ Da war Mancher um eine prompte und souveräne Antwort verlegen. Smalltalk ist eben gar nicht so einfach. Religion, Politik, Sex, Geld, Krankheit, Tod, Lästerei und Kritik an der Veranstaltung sind Tabuthemen. Ein guter Ausgangspunkt für Smalltalk? Das Wetter. Und: „Smalltalk können Sie üben, zum Beispiel an der Kinokasse oder im Supermarkt.“

Vorbereitet sein auf Fragen nach Ungereimtheiten im Lebenslauf, die richtige Körpersprache (Haltung annehmen und lächeln!), der richtige Händedruck sind wichtig. Und: Nicht gleich nach dem Gehalt oder nach Urlaub fragen. – Die gelungene Präsentation der eigenen Persönlichkeit hat viele Facetten – und dieser Workshop „Bewerbungsknigge“ auch.

 

Quelle: IVZ Online, Claudia Ruholl (URL: http://www.ivz-aktuell.de/lokales/hopsten_artikel,-Wie-man-mit-seiner-Persoenlichkeit-ueberzeugt-_arid,524450.html, Zugriff am 22.11.2015)

Die Hüberts’sche Schule in Hopsten freut sich über den gelungenen Start der Realschule. Auch von der Bezirksregierung gab es eine positive Rückmeldung.

2015 Konzept Realschule
Die „aktive Pause“ ist ein Baustein des Konzeptes der neuen Hüberts’schen Realschule: Oberstufenschüler, die das Sportabitur anstreben, leiten die Kinder mit geeigneten Spielen an, sich in den Pausen draußen zu bewegen.

Für die Hüberts‘sche Schule war es Neuland und für Hopsten die Rettung als Realschulstandort: Die Realschule der privaten Schule ist bereits im zweiten Jahr im Aufbau. 79 Hüberts’sche Realschüler werden in vier Klassen mit je höchstens 20 Schülern unterrichtet.

„Wir sind mit der Gründung unserer Realschule einem Wunsch der Gemeinde nachgekommen“, sagt Alfons Ahlers, Leiter der Hüberts‘schen Schule. „Das war für uns ein absolutes Pionierprojekt“, erinnern sich Jan Schulze-Feldmann und Verena Lagemann. Sie haben beide die Qualifikation sowohl für die Sekundarstufe II als auch für die Sekundarstufe I und übernahmen beim Start der Realschule die Leitung der beiden neuen Klassen, erarbeiteten ein Konzept und setzten erste Standards. „Inzwischen hatten wir schon Besuch von der Bezirksregierung und haben eine positive Rückmeldung bekommen. Das ist ja auch eine Bestätigung für unsere Arbeit“, freut sich Verena Lagemann. Schulze-Feldmann und Lagemann sind nun seit August Abteilungsleiter Realschule, ihnen wurde die formale Leitung der übertragen. Damit können sie nun gleich in doppelter Funktion für ihre Schüler da sein, denn diese wählten sie auch zu Vertrauenslehrern.

„Wir sind bekannt dafür, dass wir eine familiäre Atmosphäre und ein gutes Schulklima haben“, sagt Alfons Ahlers, der sich freut, dass der Start so gut gelungen ist. „Wir haben mit mehr Distanz gerechnet“, sagt Anja Arens-Fischer mit Blick auf den großen Altersabstand zwischen den neuen Realschülern und den Schülern der Sekundarstufe II. Aber sie spricht „den Großen“ ein dickes Lob aus. Sie hätten die Fünftklässler sehr positiv aufgenommen. „Das bestätigt auch die Arbeit, die wir bei den Großen geleistet haben“. Die jungen Schüler würden sich „viel abgucken“ von den Oberstufenschülern und beiderseitig werde Rücksicht genommen.

Dass der Start so gut gelang, ist kein Zufall. „Wir haben Rahmenbedingungen geschaffen, um den Prozess zu begünstigen“, sagt Jan Schulze-Feldmann. Von Anfang an entschieden sich die beiden Leiter dafür, dass die Lehrer Klassenteams bilden. Sie arbeiten zusammen, sodass in den Klassen parallel die gleichen Themen bearbeitet und auch mehr oder weniger die gleichen Arbeiten geschrieben werden. „Das bringt für die Schüler größere Transparenz.“

In den Klassen 5 und 6 gehört eine computergesteuerte Rechtschreibtestung zum Konzept. „Die Schüler kommen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen. Und das zieht sich durch, wenn man mit entsprechender Förderung nicht früh an der Basis ansetzt“, so Schulze-Feldmann.

Für einen ersten Austausch zwischen den „Großen“ und den kleinen Schülern sorge bereits der „Kennenlerntag“ vor den Ferien, der aktiv von den Oberstufenschülern gestaltet wird. Sie organisieren eine Schulrallye und zeigen den Neuen das Gelände und die Räume. Jede neue Klasse erhält zudem einen Klassenpaten aus der Oberstufe, der ihr helfend zur Seite steht.
Ein Miteinander zwischen Oberstufenschülern und neuen Realschülern wird auch durch die „aktive Pause“ hergestellt. Sie hat obendrein Synergieeffekte: Die Aufgabe, die jüngeren Schüler in der Pause dazu zu bringen, sich draußen zu bewegen, übernehmen Schüler der Oberstufe. Sie organisieren Pausenspiele und leiten die Kinder an. „Für die Schüler, die das Sportabitur machen, gehört das sowieso zum Lehrplan.“

Und: „Wenn die jüngeren Schüler sehen, dass die Oberstufe Spaß macht“, könne sie das auch motivieren, „ihren schulischen Werdegang hier weiter auszubauen“, sagt Verena Lagemann. Jan Schulze-Feldmann macht deutlich, dass „ein nahtloser Übergang“ von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II möglich ist.

Eine Besonderheit sei es übrigens auch, dass die Realschüler ab Klasse 6 „Spanisch“ als Fremdsprache wählen können. „Das kommt von der Oberstufe – die Lehrer sind da.“
Ganz bewusst hat die Hüberts’sche Schule übrigens keinen Ganztagsunterricht. „Wir sind der Überzeugung, dass die Rolle des Elternhauses wichtig ist“, sagt Alfons Ahlers.

 

Quelle: IVZ Online, Corlenia Ruholl (URL: http://www.ivz-aktuell.de/lokales/hopsten_artikel,-Neue-Realschule-gut-aufgestellt-_arid,517885.html, Zugriff am 02.11.2015)

Große Hilfsbereitschaft: Bis zur Mittagszeit haben sich etwa 380 Menschen am Freitag in Hopsten registrieren lassen, um sich als mögliche Stammzellspender für den 18-jährigen Mettinger Ali testen zu lassen, der an Blutkrebs erkrankt ist.

2015 DKMS Spendenaktion1

Jan-Niklas Brecht aus Bevergern ließ sich am Freitag als Stammzellenspender bei der DKMS registrieren. Anne-Kathrin Heicks stellte sich für die Blutentnahme zur Verfügung.

2015 DKMS Spendenaktion2

Die Aktion braucht viele Helfer: (v.l.) Lehrerin Verena Lagemann, Simon Stifter (DKMS), die Schüler Leyla Schaffer und Leo Deters sowie die ärztlichen Betreuer Marianne Cramer und Dr. Artur Wilkens.

Ein Menschenleben zu retten kann einfach sein, doch es braucht eine Menge Helfer dazu. Nachdem Lehrer und Schüler an der Hüberts’schen Schule Anfang September erfuhren, dass ein ehemaliger Mitschüler an Blutkrebs erkrankt ist, wuchs der Entschluss, erneut einen Aufruf zur Typisierung von Stammzellenspendern zu starten. Der Erfolg gibt den Verantwortlichen Recht. Bis zur Mittagszeit hatten sich etwa 380 Personen, darunter 330 Mitschüler Alis, registrieren lassen. Ein kleiner Piks oder ein Strich mit dem Wattestäbchen kann vielleicht das Leben des jungen Mettingers retten.

„Wir haben die Schüler vorher informiert“, erläutert Lehrerin Verena Lagemann. Dabei standen Materialien der „Deutschen Knochenmarkspenderdatei“ (DKMS) zur Verfügung. Bei der Aufnahme von Personalien, weiteren Kontrollen sowie der Entgegennahme von Geldspenden waren etwa 30 Schüler eingebunden.

Am Freitag waren in der Aula des Schulzentrums Hopsten Simon Stifter und Jessica Bönemann von der DKMS vor Ort, um den organisatorischen Ablauf im Auge zu behalten. „Unsere Aufgabe ist die Gewinnung neuer Spender“, so Stifter. Die Mitarbeiter verfassen Pressemitteilungen, erstellen Aufbaupläne und verteilen Aufklärungsbroschüren. „Über vier Millionen Menschen haben sich in Deutschland bereits registrieren lassen, trotzdem finden nur etwa 20 Prozent der Patienten einen geeigneten Spender“, erläutert der Fachmann.

Damit sich das ändert, engagiert sich auch der VfL Eintracht Mettingen für seinen ehemaligen Spieler, der seine gesamte Jugendzeit als Fußballer aktiv war. Es hätten sich viele Vereinsmitglieder bereit erklärt, an der Aktion teilzunehmen, sagte Lars Mosel. In den Fußballmannschaften gebe es sicher wenige Mitglieder, die nicht bereits registriert seien, betonte der stellvertretende Jugendobmann.

Für die Blutabnahme stand geschultes Personal zur Verfügung. „Die Schule hat im Klinikum Ibbenbüren um fachliche Unterstützung gebeten“, sagte die medizinische Fachangestellte Nadja Reisch. Sie hat sich freigenommen und ist nach Hopsten gefahren, um ihre Zeit und ihr Fachwissen zur Verfügung zu stellen. Die ärztlichen Betreuer, Marianne Cramer und Dr. Artur Wilkens aus Hopsten, standen den Helfern und Spendern zur Seite. Es habe jedoch nur einige kleinere Kreislaufprobleme gegeben, so Cramer. Schließlich hatten sich überwiegend junge und fitte Menschen beteiligt. Für die ganz Ängstlichen waren auch Abstriche aus der Mundhöhle mit zwei Wattestäbchen möglich.

Malin Ostendorf und Kristin Westphal, beide in der Ausbildung im Fachseminar für Altenpflege der Caritas in Ibbenbüren, waren von der Wichtigkeit der Hilfe für Erkrankte überzeugt. „Es hat auch überhaupt nicht wehgetan“, sagten sie lächelnd. Das konnte auch Jan-Niklas Brecht aus Bevergern bestätigen. Der Student hatte sich zudem vorher auf der Homepage der DKMS über das Verfahren informiert. So ließ er sich von Anne-Kathrin Heicks bereitwillig Blut entnehmen. Die Medizinstudentin hat von Ihrer Mutter Christiane Schwarz-Bronwick, Lehrerin an der Hüberts’schen Schule, von der Maßnahme erfahren.

Die Registrierung der Spender ist nicht kostenlos. Daher ist der DKMS auch mit Geld zu helfen:
Spendenkonto Kreissparkasse Tübingen,
Konto IBAN DE64 6415 0020 0000 2555 56.
Informationen unter www.dkms.de.

Quelle: IVZ Online, Brigitte Striehn (URL: http://www.ivz-aktuell.de/lokales/hopsten_artikel,-Alle-kommen-fuer-Ali-_arid,507044.html, Zugriff am 26.09.2015)

Stammzellspender gesucht: Freitag können sich Menschen im Alter zwischen 17 und 55 Jahren in der Aula am Schulzentrum bis 15.30 Uhr prüfen lassen, ob sie als Knochenmarkspender für den 18-jährigen Ali aus Mettingen infrage kommen. Auch von zu Hause aus ist so ein Test möglich.

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. „Wir sind bereit für neue Spender“, heißt es von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS). An der Hüberts’schen Schule in Hopsten ist am Freitag, 25. September, eine Typisierungsaktion der DKMS. Anhand einer Blutprobe können Menschen im Alter zwischen 17 und 55 Jahren prüfen lassen, ob ihr Knochenmark als Spende für den Mettinger Ali infrage kommt.
Der 18-Jährige ist an Blutkrebs erkrankt. Um dem ehemaligen Schüler und auch anderen Patienten zu helfen, veranstaltet die Hüberts’sche Schule gemeinsam mit der DKMS eine Registrierungsaktion. Sie ist von 10.30 bis 15.30 Uhr in der Aula im Schulzentrum, Gustav-Lampe-Straße 2.

Bislang war die weltweite Suche nach einem passenden Stammzellspender für Ali erfolglos. Deshalb hoffen Hüberts’sche Schule und DKMS, dass möglichst viele Menschen aus der Region die Gewebemerkmale ihres Blutes bestimmen lassen. Jeder, der sich als potenzieller Stammzellspender in die Knochenspenderdatei aufnehmen lässt, ist eine weitere Chance für Patienten weltweit und kann vielleicht schon morgen zum Lebensspender werden.

„Wir haben von Alis Krankheit kurzfristig erfahren und uns entschlossen, eine Typisierungsaktion zu organisieren“, sagt Alis ehemalige Lehrerin Verena Lagemann. Auch die Hilfsbereitschaft in Alis Club, dem VfL Eintracht Mettingen, ist riesengroß. Bis zu seiner Erkrankung spielte der 18-Jährige in der A-Jugend. Der Verein teilte den Facebook-Aufruf der DKMS auf seiner Seite. „Ali, wir stehen hinter Dir und unterstützen Dich weiter“, heißt es im VfL-Post.

Was viele nicht wissen: Eine Typisierung ist heutzutage relativ unkompliziert. Eine Blutprobe ist nicht unbedingt erforderlich. Menschen können auch von zu Hause aus den Weg in die Spenderdatei finden. Ein Wattestäbchen mit der Speichelprobe aus einem Wangenabstrich reicht aus, um sich registrieren zu lassen. Die DKMS verschickt solche Sets.

Denn den Organisatoren der Typisierungsaktion für Ali ist wichtig, dass durch eine Registrierung nicht nur dem jungen Mettinger vielleicht geholfen werden kann, sondern auch einem anderen Menschen, der irgendwo auf der Welt an Blutkrebs erkrankt ist.

Infos zur Anfahrt: www.dkms.de/de/ali-will-leben-mettingen

Quelle: IVZ Online, Oliver Langemeyer (URL: http://www.ivz-aktuell.de/lokales/hopsten_artikel,-Typisierungsaktion-fuer-18-jaehrigen-Mettinger-am-Freitag-_arid,506222.html, Zugriff am 24.09.2015)

Niederschmetternde Diagnose: Der 18-jährige Ali aus Mettingen ist an Blutkrebs erkrankt. Jetzt sucht die Deutsche Knochenmarkspenderdatei dringend einen Stammzellenspender für den jungen Mann. Am 25. September ist eine Typisierungsaktion in Hopsten geplant.

2015 Spendenaufruf Ali

Plötzlich waren alle Zukunftspläne durchkreuzt. Der 18-jährige Ali aus Mettingen wollte nach dem höhren Handelsschulabschluss an der Hüberts`schen Schule in Hopsten im Sommer eine Ausbildung beginnen. Dann kam die niederschmetternde Diagnose: Blutkrebs. Jetzt ist der junge Mann, der in der Tüöttengemeinde bei einer Pflegefamilie lebt, dringend auf eine Stammzellenspende angewiesen.

Bislang hat sich noch kein passender Spender gefunden. Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) hat über das soziale Netzwerk Facebook einen Aufruf gestartet, Ali zu helfen. Und an der Hüberts`schen Schule in Hopsten ist am Freitag, 25. September, eine Typisierungsaktion der DKMS geplant. Anhand einer Blutprobe können Menschen im Alter zwischen 17 und 55 Jahren prüfen lassen, ob ihr Knochenmark als Spende für den Mettinger Jugendfußballer infrage kommt. Auch, wenn das nicht der Fall ist: Mit der Typisierung werden die Teilnehmer in die weltweite Spenderdatei aufgenommen und können somit vielleicht in einem anderen Fall zum Lebensretter werden.

„Wir haben von Alis Krankheit kurzfristig erfahren und uns entschlossen, eine Typisierungsaktion zu organisieren“, sagt Alis ehemalige Lehrerin Verena Lagemann. Die genaue Uhrzeit und weitere Details will Lagemann am Donnerstag mit einer DKMS-Mitarbeiterin besprechen. Die Hopstener Schule hat allerdings schon Erfahrung mit solchen Aktionen. 2008 und 2011 gab es dort bereits Typisierungen.

Auch die Hilfsbereitschaft in Alis Club, dem VfL Eintracht Mettingen ist riesengroß. Bis zu seiner Erkrankung spielte der 18-Jährige dort in der A-Jugend. Der Verein teilte den Facebook-Aufruf der DKMS auf seiner Seite. „Ali wir stehen hinter Dir und unterstützen Dich weiter“, heißt es im VfL-Post. Rund 60 000 Menschen wurden mit dem Aufruf erreicht. „Von dieser großen Resonanz waren wir selbst ganz überrascht“, sagt Lars Mosel vom VfL-Jugendvorstand. Jetzt will der Sportverein alles tun, dass möglichst viele Mitglieder –vor allem die Jugendlichen – am 25. September nach Hopsten fahren können. Die Planungen laufen. Mosel: „Vielleicht organisieren wir auch einen Bus, der an diesem Tag nach Hopsten fährt.“

Was viele nicht wissen: Eine Typisierung ist heutzutage relativ unkompliziert. Eine Blutprobe ist nicht unbedingt erforderlich. Menschen können auch von zu Hause aus den Weg in die Spenderdatei finden. Ein Wattestäbchen mit der Speichelprobe aus einem Wangenabstrich reicht aus, um sich registrieren zu lassen. Die DKMS verschickt solche Sets.

Denn den Organisatoren der Typisierungsaktion für Ali ist wichtig, dass durch eine Registrierung nicht nur dem jungen Mettinger vielleicht geholfen werden kann, sondern auch einem anderen Menschen, der irgendwo auf der Welt an Blutkrebs erkrankt ist.

Quelle: IVZ Online, Oliver Langemeyer (URL: http://www.ivz-aktuell.de/lokales/mettingen_artikel,-Spender-fuer-Ali-gesucht-_arid,501690.html, Zugriff am 10.09.2015)

Der 18 Jahre alte Mettinger Ali benötigt dringend eine Stammzellenspende. Er ist an Blutkrebs erkrankt. Bisher konnte kein passender Spender für den Jugendlichen gefunden werden.

2015 Spendenaufruf Ali

Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) unterstützt die Familie des 18-Jährigen bei der Spendersuche. In der weltweiten Datei sei bisher kein genetischer Zwilling gefunden worden, dessen Stammzellen Ali das Leben retten könnten. Die Organisation ruft alle Menschen auf, die sich noch nicht als Knochenmarkspender registriert haben, dies zu tun.
Krankheit durchkreuzt Ausbildungspläne

Der 18-jährige Ali sei ein zielstrebiger Teenager, heißt es in dem Spenderaufruf der DKMS. Er lebe bei einer deutschen Pflegefamilie und hätte im August eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann beginnen wollen. Die Krankheit durchkreuzte diesen Plan.

Solange er gesund war, spielte Ali Fußball beim VfL Eintracht Mettingen – zuletzt in der A-Jugend. Der Verein teilte den Spenderaufruf der DKMS über seine Facebook-Seite. Mit dem Post wurden bereits 60.000 Menschen erreicht, sagte Lars Mosel, der den Jugendbereich des Vereins leitet. Auch der VfL Osnabrück teilte den Spendenaufruf auf Facebook.

Typisierungsaktion in Hopsten

Alis größter Wunsch sei es, wieder Fußball spielen zu können, schreibt die DKMS. Eine Stammzellenspende könnte ihm diesen Wunsch erfüllen. Am 25. September soll es an der Hüberts’schen Schule in Hopsten eine große Typisierungsaktion geben. Das Lehrerkollegium kümmert sich um die Vorbereitung. In Hopsten war Ali zuletzt zur Schule gegangen.

„Viele wissen nicht, wie leicht es ist, sich typisieren zu lassen“, sagt Mosel von der Eintracht Mettingen. Der Appell ist ihm wichtig. „Das sind zwei Wattestäbchen, ab in den Mund. Das war’s.“ Für eine Typisierung ist kein Nadelstich erforderlich. Nicht nur Ali könne durch eine Registrierung geholfen werden, sondern potenziell Tausenden anderen Erkrankten weltweit.

 

Quelle: NOZ.de, Meike Baars (URL: http://www.noz.de/deutschland-welt/nordrhein-westfalen/artikel/614321/18-jahriger-aus-mettingen-braucht-stammzellenspende, Zugriff am 08.09.2015)

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