Presse

2017 HH Abschluss

Absolventinnen und Absolventen der Höheren Handelsschule der Hüberts‘schen Schule feiern: Alle Schüler des Entlassjahrgangs der Höheren Handelsschule der Hüberts´sche Schule haben ihren Abschluss geschafft.

 

Proppenvoll war der festlich dekorierte Saal in der Gaststätte Lütkemeyer in Dreierwalde am vergangenen Freitag. Und der Anlass war ein durchaus besonderer: 70 Schüler des Entlassjahrgangs der Höheren Handelsschule der Hüberts‘schen Schule aus Hopsten feierten ihren Abschluss und die damit erlangte Fachhochschulreife. Für jeden von ihnen ein Meilenstein auf den Weg in die Zukunft – wie auch die Festredner betonten. Schüler, Lehrer, Eltern und andere geladene Gäste feierten den erfolgreichen Abschluss aller zum Fachabi angetretenen Schüler gemeinsam.Proppenvoll war der festlich dekorierte Saal in der Gaststätte Lütkemeyer in Dreierwalde am vergangenen Freitag. Und der Anlass war ein durchaus besonderer: 70 Schüler des Entlassjahrgangs der Höheren Handelsschule der Hüberts‘schen Schule aus Hopsten feierten ihren Abschluss und die damit erlangte Fachhochschulreife. Für jeden von ihnen ein Meilenstein auf den Weg in die Zukunft – wie auch die Festredner betonten. Schüler, Lehrer, Eltern und andere geladene Gäste feierten den erfolgreichen Abschluss aller zum Fachabi angetretenen Schüler gemeinsam.

Schulleiter Alfons Ahlers ließ es sich nicht nehmen, nach dem gemeinsamen Gottesdienst in der St.-Anna-Kiche in Dreierwalde die ersten Worte der Feier persönlich an die Schüler und Gäste zu richten. Sein besonderer Gruß galt dabei dem Hopstener Bürgermeister, Winfried Pohlmann, und den erschienen pensionierten Lehrern, die wie immer auch eingeladen waren. „Es freut mich besonders, dass mit den 70 Schülern alle Schüler des Jahrgangs den Abschluss geschafft haben. Damit können auch wir als Schule das Vertrauen der Eltern rechtfertigen, das sie mit der Anmeldung ihrer Kinder seinerzeit in uns gesetzt haben, wofür ich mich an der Stelle auch nochmals besonders bedanken möchte“, so der Schulleiter.

Die wichtigsten Gäste des Abends seien jedoch die Schüler selbst: „Ihr habt es geschafft. Ausnahmelos. Dafür möchte ich euch an dieser Stelle schon einmal meinen herzlichsten Glückwunsch aussprechen“, sagte Ahlers weiter.

Auch Bürgermeister Winfried Pohlmann gratulierte: .„Ihr dürft auf das Erreichte stolz sein und habt nun ein starkes Fundament für euren weiteren Lebensweg gesetzt. In der Schule wurdet ihr stets gefordert, aber auch immer gefördert. Nun stehen euch viele Türen offen und es bieten sich in der heutigen Zeit vielfältige Möglichkeiten. Ich wünsche euch und uns, dass ihr sie nutzen werdet.“

Schülersprecher, Berkay Dalkiran freute sich besonders, dass alle nun den zweithöchsten aller Schulabschlüsse in der Tasche haben. „Wir haben erreicht, was wir wollten, und dürfen uns heute ausnahmslos freuen. Die Eltern sind stolz auf ihre Kinder – und die Lehrer sind erleichtert wieder eine Rabaukengeneration überstanden zu haben“, sagte der Schülersprecher mit einem Schmunzeln. Die Schulzeit habe den Schülern Dinge wie Verantwortung, Selbstständigkeit, Vertrauen und Meinungsbildung gelehrt. Er schloss mit dem ausdrücklichen Dank an das Lehrerkollegium und den Eltern: „Danke für die Energie, die ihr in den letzten zwei Jahren für und mit uns aufgebracht habt. Es hat sich gelohnt.“

Andreas Vortkamp, Leiter der Höheren Handelsschule und Vorsitzende des Prüfungsausschusses,t beglückwünschte die Fachabiturienten dafür, „dass ihr den sehr engen Flaschenhals der Fachhochschule durchquert habt. Nun sprüht ihr in verschiedene Richtungen aus ihm heraus. Zur Ausbildung, zum Abi, ins Studium. Was auch immer ihr macht, euer jetzt erlangter Abschluss ist ein Sprungbrett für euch – und kein Sofa. Den Mut zum Sprung müsst ihr nun eigenverantwortlich aufbringen“, sagte er.

Zum Schluss des offiziellen Teils der Feier wurde den Schülern dann klassenweise ihr Zeugnis ausgehändigt. Als Jahrgangsbeste wurden zudem noch Anna Auf´m Orte und Miriam Neumann aus Ibbenbüren, Maren Dall aus Spelle, Aline Hendrik aus Hörstel, Carina Schürmann-Kötter aus Recke und Johannes Metslaf aus Schapen geehrt. Letzterer hat dabei mit einem Notendurchschnitt von 1,0 den Vogel sprichwörtlich abgeschossen.
Nach der Zeugnisübergabe und den Ehrungen wurden alle Gäste zum Buffet gebeten, sodass man anschließend gut gestärkt dem Anlass entsprechend bis tief in die Nacht feiern konnte.

 

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung vom 26.06.2017

 

 

Hüberts’sche Schule Hopsten entlässt 165 junge Leute in ein neues Leben

 

2017 GO14 Abschluss LTP

Der Abitur-Jahrgang 2017 der Hübert’schen Schule Hopsten. Foto: Miriam Grave

 

Die Hüberts’sche Schule Hopsten hat 165 Abiturienten entlassen. 37 Schüler haben eine eins vor dem Komma auf dem Abiturzeugnis. Johann Diekmann aus dem emsländischen Lengerich erreichte die Traumnote 1,0.

Hopsten. Mit einem Gottesdienst in der voll besetzten St.-Bonifatius-Kirche Lingen begann ein ereignisreicher Nachmittag und Abend zur Entlassfeier der Hüberts’schen Schule Hopsten. „Finde, was du hast – Gute Wünsche“ unter diesem Motto hatte ein Vorbereitungsteam einen Gottesdienst gestaltet, der mit starken Symbolen, treffenden Texten und passenden Liedern den Teilnehmern im Gedächtnis bleiben wird. Der Gottesdienst wurde geleitet von Pastor Dr. Antony Kallarakkal und Pastorin Elke Böhne.

Zum zweiten Teil ging es hinüber zum Theater an der Wilhelmshöhe. Der stellvertretende Schulleiter Jürgen Eiter begrüßte die große Gästeschar. Für die Gemeinde Hopsten sprach der stellvertretende Bürgermeister Franz-Josef Siering die Grußworte. Unmissverständlich war sein Appell an die Abiturienten: „Unser Land braucht Ihre Kreativität, Ihre Talente, Ihr Wissen, Ihr Können, Ihre Motivation. Es gibt viel zu tun. Mut wird fast immer belohnt.“ Der Schulleiter Alfons Ahlers stellte mit deutlichem Stolz fest, dass sich die jährliche Zahl der Abiturienten an der Hüberts’schen Schule seit 1997 verzehnfacht hat, dass dabei aber die Quantität nicht zulasten der Qualität ging, sei statistisch ablesbar seit Einführung des Zentralabiturs an den Zahlen des Landesvergleiches. Die Abiturienten der Hüberts’schen Schule lagen wie in den Vorjahren über dem Durchschnitt. (Durchschnittsnote 2,35). Schülersprecher Philipp Vorwerk aus Spelle bedankte sich im Namen aller Entlassschüler bei den Lehrern dafür, dass diese sie auf dem Weg zum Abitur begleitet und immer wieder motiviert haben. Er ermunterte seine Mitschüler, nach der Schulzeit das zu machen, was ihnen Freude bereitet, sei es ein Studium, eine Ausbildung, ein Auslandsaufenthalt, ein FSJ oder eine andere Berufung.

Die Schulpflegschaftsvorsitzende Mechthild Chronz aus Ibbenbüren ging in ihrer Ansprache auf das Abimotto „Abiwehr – 13 Jahre getarnte Intelligenz“ ein. Dabei vertiefte sie in einer interessanten Rede Gedanken über das Erreichte und über die neuen Perspektiven.

Dann kam der von vielen ersehnte Akt der Zeugnisübergabe. Die Schule hat seit Jahren eine ganz eigene Art der Übergabe. Die einzelnen Lerngruppen haben kleine Videoclips erstellt, mit denen sie sich vor dem großen Publikum profilieren. Danach erfolgen dann die Zeugnisübergabe und das Klassenfoto. Natürlich wird dafür etwas Zeit benötigt.

Georg Niemann und Jan Linnemann führen humorvoll durch das Programm und lockern es bis zum 165. Schüler auf. Und dann die Erfolgsmeldung am Schluss: 37 Schüler werden präsentiert, die im Resultat eine eins vor dem Komma haben. Die Besten kommen auch noch auf die Bühne: Anika Overhoff (Lingen) 1,1; Ole Brickwedde (Mettingen) 1,1; Fynn Papenbrock (Beesten) 1,2; Michel Ungruh (Hörstel) 1,2.Als Bester mit der Traumnote 1,0 wird Johann Diekmann aus Lengerich geehrt.

 

Quelle: Lingener Tagespost vom 11.07.2017

 

 

Schülergruppe ist ganz vorne beim Planspiel Schulbanker dabei

2017 Bankenwettbewerb02
Die Schüler-Banker freuen sich über den Erfolg (v.l.): Maresa Wagemaker, Hanna Ruping, Louisa Roling, Sina Klingenberg, Anna Janßen, Leonie Achelwilm.


Sie haben sich in dem Wettbewerb gegen rund 3900 Schüler in knapp 900 Teams im Planspiel „Schulbanker“ des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) durchgesetzt. Maresa Wagemaker, Hanna Ruping, Louisa Roling, Sina Klingenberg, Anna Janßen, Leonie Achelwilm mussten sich im Bankgeschäft bewähren. Und das machte die Schülergruppe der Oberstufe der Hüberts´schen Schule richtig gut.

Das Spiel „Schulbanker“ simuliert das Geschäft von Kreditinstituten. Die 20 besten Schülergruppen erhielten eine Einladung nach Berlin. In insgesamt sechs Spielrunden von November bis Februar hatten sich die 20 Schülerbanken dabei jeweils als bestes Institut in einer Wettbewerbsgruppe behaupten können. Eine davon war die Hopstener Schüler.

Mit diesem Spiel will der Verband das Interesse junger Menschen am Wirtschaftsleben und am Bankengeschäft wecken.

Die Jugendlichen mussten zum Beispiel Zinssätze und Konditionen für Kredite und Konten festlegen, Geschäfts- und Privatkunden bedienen und in Filialen und Ausbildung investieren. Sie steuerten die Geldanlage eines Aktiendepots und werteten Marktanalysen aus.

Bei der Preisverleihung in Berlin lobte Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes: „Alle Teams dürfen sich als Sieger fühlen. Sie haben sich über Monate engagiert. Sie haben neben Spaß und Begeisterung auch Siegeswillen und Unternehmergeist gezeigt.“ Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, Iris Gleicke, sagte in ihrer Festrede: „Projekte wie Schulbanker wecken bei jungen Leuten das Interesse an Wirtschaftsthemen und Wirtschaftskompetenz, und das unterstütze ich sehr.“

Die Konkurrenz, gegen die sich die Gymnasiasten durchsetzten, war riesig. Schüler der Jahrgangsstufen neun bis zwölf aus ganz Deutschland und umliegenden Ländern haben bei dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten mitgemacht.

 

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung vom 24.06.2017

 

 

Der Milchparkour war jetzt bei den Realschülern der Hüberts’schen Schule zu Gast. Mit dem Projekt um die Trendsportart „Le Parkour“ werben die Landesvereinigung der Milchwirtschaft und das Landwirtschaftsministerium NRW für Schulmilch an weiterführenden Schulen.


2017 Milchparkour

Hindernisse möglichst effektiv überwinden: Darum geht es beim Milchparkour, der jetzt bei den Realschülern der Hüberts’schen Schule zu Gast war. Mit dem Projekt um die Trendsportart „Le Parkour“ werben die Landesvereinigung der Milchwirtschaft und das Landwirtschaftsministerium NRW für Schulmilch an weiterführenden Schulen.

 

Über Kästen springen, auf Slacklines balancieren, auf die Türme, die wie Milchtüten aussehen klettern und die metallenen Verbindungselemente dazwischen irgendwie überwinden. Bei den Realschülern der Hüberts‘schen Schule waren jetzt neben sportlichem Ehrgeiz und Spaß an der Bewegung auch ein bisschen Mut gefragt. Und auch ein paar blaue Flecken konnten am Ende nicht alle der gut 120 Schüler der Jahrgänge fünf bis sieben vermeiden, die jetzt den Milchparkour absolvieren durften.

Der Milchparkour ist eine Bewegungs- und Aktionsarena , der die Trendsportart „Le Parkour“ zugrunde liegt. „Parkour war ursprünglich eine Fluchttechnik“, erklärte Projektleiter Malte Rachow aus Köln den Schülern. „Es geht darum, Hindernisse möglichst effektiv zu überwinden.“ Er sprach in seiner theoretischen Einführung auch die Bedeutung von gesunder Ernährung und Bewegung an. „Es ist erstaunlich, wie viele Kinder vor der dritten Stunde noch nicht gefrühstückt haben“, sagt er. Und fragt sie: „Wie wollt ihr denn jetzt hier zwei Stunden Höchstleistungen bringen?“

Der Milchparkour ist ein Projekt der Landesvereinigung der Milchwirtschaft und wird vom Landwirtschaftsministerium NRW unterstützt. Die Aktion ist zwar Teil der Schulmilchförderung, zielt aber auch insgesamt auf gesunde Ernährung, die die Schüler fit für ihren Alltag macht. Zentrale Botschaft: Es gibt einen Zusammenhang zwischen guten schulischen Leistungen, gesunder Schulverpflegung und körperlicher Fitness. Andreas Pätzholz, Sportlehrer der Realschüler an der Hüberts’schen Schule hatte die Aktion in die Schulturnhalle nach Hopsten geholt.

Nach der Theorie folgte die Praxis. Erstmal Aufwärmen, dann durften die Schüler die Elemente des Milchparkours auf eigene Faust erkunden. Es folgte ein Block unter Anleitung eines der beiden aus Köln angereisten Übungsleiters, eine Sportstudentin, ein Sportwissenschaftler, beide offensichtlich sehr fit. Zum Abschluss durften sich alle noch einmal nach Herzenslust austoben. Offenbar machte es Spaß, denn fast alle Schüler nutzten das Bewegungsangebot bis zum Schluss. Dann gab es zur Stärkung – natürlich – eine Schulmilch.

Und vielleicht sehen aufmerksame Beobachter ja demnächst auch einige Jugendliche durch Hopsten klettern und springen. Denn sie bekamen auch einige Einstiegsideen für „Le Parkour“ in freier Wildbahn mit auf den Weg.

 

Quelle: IVZ Online, Anke Beiing. URL: https://www.ivz-aktuell.de/Artikel/155026/Lokales/Springen-Klettern-und-ein-wenig-Mut (Zugriff am 28.05.2017)

 

 

Auszeichnung für die Hüberts’sche Schule: Kinder der Klasse 6b haben mit ihrem Beitrag zum Thema „Lokalpolitiker bei der Arbeit“ gepunktet und sind damit unter den Preisträgern eines Wettbewerbs der Bundeszentrale für Politische Bildung.

2017 RS Schuelerwettbewerb
Was machen eigentlich Lokalpolitiker? Mit diesem Thema haben sich die Schüler der Klasse 6b der Hüberts’schen Realschule beschäftigt und einen Preis bei der Bundeszentrale für Politische Bildung gewonnen.

Die Jury der Bundeszentrale für politische Bildung sei wirklich beeindruckt gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Schüler der Klasse 6b der Realschule der Hüberts’schen Schule in Hopsten haben sich mit ihrem Beitrag zum Schülerwettbewerb nicht nur viel Arbeit gemacht. Ihr Thema „Lokalpolitiker bei der Arbeit“ hatte sie offenbar auch sehr beschäftigt und zu großer Kreativität angespornt. Jetzt wurden ihre Anstrengungen mit einem Preis belohnt: 150 Euro fließen in die Klassenkasse.

Die Konkurrenz, gegen die sich die Realschüler durchsetzten, war riesig. Schüler der Jahrgangsstufen vier bis elf aus ganz Deutschland und umliegenden Ländern haben bei dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten mitgemacht. Die Jury setzte sich aus Fachlehrern und Mitarbeitern der Kultusministerien zusammen. Neben dem Thema „Lokalpolitiker bei der Arbeit“ hatten die Kinder und Jugendlichen in der Kategorie bis Jahrgangsstufe sieben weitere Aufgabenstellungen zur Auswahl: „Es geht um die Wurst – Warum unser Essen das Wetter beeinflusst“, „Sollten Hunde in der Stadt verboten werden?“, „Flüchtlingskinder bei uns“, „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – Luther und die Reformation“ und „logo! – Nachrichten für Kids“.

„Wegen des Bezuges zum Wohnort und der Anknüpfung an das Unterrichtsthema „Demokratie“ haben sich die 19 Schüler mit Begeisterung in das politische Thema gestürzt,“ freut sich Lehrerin Anne Jacobs. Nachdem vorab die eigenen Vorstellungen der Klasse zur Arbeit und Motivation von Lokalpolitikern besprochen wurden, erstellten die Schüler selbstständig Fragebögen. „Auch die Gemeindeverwaltung war an unserem Projekt sehr interessiert und hat sofort den Kontakt zu Ratsmitgliedern hergestellt,“ so Jacobs. In einem ausführlichen Interview mit Vertretern des Gemeinderates erfuhr die Klasse, wie der Tagesablauf der Lokalpolitiker aussieht, wie sie ihr politisches Engagement mit ihrem Beruf unter einen Hut bringen, welche Aufgaben sie in der Gemeinde übernehmen und welche Ziele und Ideale sie dabei verfolgen.

Alle wichtigen Informationen hat die Klasse zu einem ansprechend gestalteten „Lapbook“ zusammengestellt. Es handelt sich dabei um ein Klappbuch, welches durch das Öffnen unterschiedlicher Faltelemente immer wieder neue Überraschungen bietet. Die Prämierung des eingeschickten Beitrags zeige, dass die Schüler dabei die kreativen Möglichkeiten des „Lapbooks“ sehr gut ausgeschöpft haben, heißt es in der Beurteilung der Jury der Bundeszentrale für Politische Bildung. Es führe logisch und strukturiert durch den Beitrag und die Gestaltung motiviere zur eigenen Beschäftigung mit dem Thema.

 

Weitere Informationen hier: http://www.schuelerwettbewerb.de

 

Quelle: IVZ Online (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Artikel/152656/Lokales/Schueler-fuer-Wettbewerbsbeitrag-ausgezeichnet, Zugriff am 15.05.2017)

 

 

Unfallpräventionsarbeit an Schulen: Mit der Aktion „Crash Kurs NRW“ haben Polizei und Rettungskräfte rund 200 Schülern der zehnten und elften Klassen der Hüberts‘schen Schule sowie der Real- und der Hauptschule Hopsten eindringlich und anschaulich die Ursachen und Folgen von schweren Verkehrsunfällen vermittelt.

2017 Crash Kurs NRW

In der Aula der St.-Georg-Hauptschule ist es laut. Rund 200 Schüler der zehnten und elften Klassen der Hüberts‘schen Schule, der Real- und der Hauptschule Hopsten warten darauf, dass der „Crash Kurs NRW“ beginnt. Dann betritt Ludwig Schmitt, Polizeihauptkommissar, die Bühne. Er bietet den Jugendlichen noch an, die Aula zu verlassen, wenn sie in letzter Zeit einen Todesfall im näheren Bekanntenkreis erlebt haben. Daraufhin wird es leiser. Die Schüler scheinen zu ahnen, dass sie jetzt etwas Heftiges erwartet.

Mit dem Lied „Geboren, um zu leben“ leitet Schmitt den Vortrag zur Unfallprävention ein. Währenddessen ist auf einer Leinwand die Karte des Kreises Steinfurt zu sehen und Gedenkstätten, die an vielen Straßenrändern im Kreis zu finden sind. Gedenkstätten für verunglückte Jugendliche. Allein im vergangenen Jahr waren es 25 Unfalltote im Alter von 18 bis 24 Jahren, erklärt Schmitt: „Fahranfänger nennt man diese Altersgruppe. Da gehört ihr bald dazu.“

Um den Jugendlichen deutlich zu machen, wie schnell ein Verkehrsunfall passieren kann, erzählen einige Leiter des „Crash Kurses“ von ihren jeweils prägendsten Unfalleinsätzen. Auch einige Bilder der Unfallstellen werden gezeigt. So erklärt Polizistin Lara Höltker, dass sie den Fall eines 18-jährigen Mädchens nicht so schnell vergessen wird. Auf dem Foto hinter Höltker ist das Innere eines völlig zerquetschten Autos zu sehen. „Mir ist eines sofort aufgefallen“, erinnert sie sich, „Das Handy des Mädchens lag im Fußraum. Das Display leuchtete noch.“ Eine Leichtsinnigkeit, der viele Jugendliche verfallen, weiß Schmitt. Er erklärt, dass bei 50 Stundenkilometern 13 Meter Blindflug zurückgelegt werden, wenn man nur eine einzige Sekunde auf das Handy schaut. Das kann schwere Folgen haben.

Genau so, wie zu schnell oder betrunken Auto zu fahren, erklärt Dr. Michael Micke, Leitender Notarzt. Der Fall, von dem er erzählt, und die gezeigten Bilder lassen die Gesichter der Jugendlichen blass werden. Einige verlassen sogar die Aula. Er erzählt von zwei Jungs, die betrunken mit dem Auto von der Straße abgekommen sind. Einer stirbt, der andere erleidet schwere Hirnschäden. Deshalb rät er: „Fahrt niemals unter Alkohol- oder Drogeneinfluss und steigt bei so jemandem auch nicht ein!“ Es gebe immer eine Möglichkeit anders und vor allem sicher nach Hause zu kommen.

Glück im Unglück hatte Ingo Kottig, der den Schülern von seinem Motorradunfall erzählt. Er verzichtete bei einer Fahrt auf seine Jacke mit Rückenprotektoren, stürzte und sitzt nun seit 16 Jahren im Rollstuhl, querschnittgelähmt. „Hätte, wenn und aber hilft danach nicht mehr. Tragt Schutzkleidung, legt die Sicherheitsgurte an. Dafür sind die Sachen da!“, appelliert er an die Jugendlichen. Denn keiner von ihnen soll und will der Grund dafür sein, dass Pfarrerin Miriam Seidel die Todesnachricht an die Eltern überbringt. „Das Absurde ist, dass eure Eltern vielleicht gerade beim Frisör sitzen oder euer Mittagessen kochen, während ihr sterbt“, erklärt Seidel. Das verkraften sie nicht.

Dass nicht mehr 24 Prozent, sondern „nur noch“ 19 Prozent aller Verkehrsunfälle im Kreis Steinfurt von Fahranfängern verursacht werden, sei Präventionskampagnen wie dem „Crash Kurs NRW“ und dem begleiteten Fahren ab 17 Jahren zu verdanken, sagt Ludwig Schmitt. „Den Jugendlichen wird deutlich, dass das nicht so läuft, wie bei Kobra 11“, erklärt er. Jeder entscheidet selbst: Gucke ich aufs Handy oder nicht. Schwarz oder Weiß. Grautöne gibt es nicht. Der Mensch hat keinen Resetknopf.

 

Quelle: Carina Tissen, IVZ Online (URL: http://www.ivz-aktuell.de/Artikel/147872/Lokales/Der-Mensch-hat-keinen-Resetknopf, Zugriff am 06.04.2017)

 

 

Der Schweizer Gedächtnistrainer Gregor Staub war zu Gast an der Hüberts‘schen Schule. Mit den Schlüsseln Bildern und Geschichten kann jeder alles auswendig lernen, führte er den Schülern vor.

 

2017 Gregor Staub

Das Geheimnis sind die Bilder: Der blaue Stift etwa symbolisiert den früheren US-Präsidenten John F. Kennedy. Die Tafel ist übrigens Eisenhower. Weitere Gegenstände in der Aula des Schulzentrums standen für jeden weiteren Präsidenten bis heute. Dank Gregor Staubs (Foto) Gedächtnistraining werden die Hüberts’schen Schüler bei Jimmy Carter ab sofort immer an einen Kater, der auf der Uhr in der Aula sitzt, denken müssen.

 

Er redet schnell, macht kaum Pausen, streut immer wieder kleine Witze ein – definitiv, ein bisschen überrumpeln gehört mit zum Konzept des Schweizer Gedächtnistrainers Gregor Staub. Einige Schüler schauen verwirrt, andere leicht belustigt, wieder andere haben sich offensichtlich vorgenommen, an diesem Morgen nicht an das zu glauben, was der Mann mit dem lustigen Akzent vorn auf der Bühne der Schulaula ihnen verkaufen möchte. Nämlich, dass erstens jeder mit der richtigen Technik alles auswendig lernen kann. Und, dass das zweitens auch noch Spaß machen kann.

Gregor Staub war am vergangenen Montag an der Hüberts‘schen Schule zu Gast. Am Vormittag hat der 62-jährige, der nach eigener Aussage früher selbst große Schwierigkeiten mit dem Lernen hatte, und deshalb mit 16 der Schule verwiesen wurde, mit zwei Schülergruppen gearbeitet. Nachmittags gab es eine Veranstaltung für die Lehrer aller Hopstener Schulen, abends waren im Jagdhaus Feldmann die Eltern dran.

Seine Schlüssel zum Gedächtnis sind Bilder und Geschichten. Damit lassen sich nach Staubs Methode ebenso gut Namen lernen, wie Vokabeln in jeder X-beliebigen Sprache, ellenlange Zahlenreihen oder auch sämtliche Eigenschaften, die etwa für einen bestimmten Muskel medizinisch relevant sind. Bei Gregor Staub geht es ums Lernen lernen, die Inhalte sind nicht relevant. Lernen versteht sich dabei ausschließlich im Sinne von auswendig lernen, nicht von begreifen.

Ein Beispiel: Nahezu alle Schüler der Hüberts‘schen Schule dürften seit Montag alle US-Präsidenten seit Eisenhower vorwärts und rückwärts aufsagen können. Gelernt haben sie die Namen innerhalb weniger Minuten. Staub hat ihnen Gegenstände in der Schulaula zugeordnet, im Uhrzeigersinn. Das Resultat ist, dass die Hüberts‘schen Schüler nun vermutlich bis an ihr Lebensende Jimmy Carter mit einem Kater, der auf der Uhr in der Aula sitzt, assoziieren werden. Und zwar auch diejenigen, die sich vorgenommen hatten, nicht mitzumachen. Denn bevor sie es selbst überhaupt gemerkt haben, hatte Staub schon eines erreicht, nämlich, dass ihm alle 300 Schüler im Raum zuhörten.

Auf diese Weise haben sie in eineinhalb Stunden neben den Präsidenten auch mal eben etwa 30 thailändische Wörter gelernt, die Bilder für die Zahlen von eins bis zwölf, alle 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und einen einfachen Trick für das Multiplizieren mehrstelliger Zahlen.

Ein paar weitere Tipps gab es auch noch an die Hand: „Gesprochene Daten werden besser gespeichert, als nur gedachte“, erklärte Gregor Staub und ließ die Schüler sich die gelernten Bilder noch einmal in Zweiergruppen gegenseitig erzählen. Das wichtigste jedoch sei, beim Lernen nicht zu rasch aufzugeben. „Es wird relativ schnell einfach“, versprach er. Nämlich ziemlich genau nach fünf Wiederholungen bei seiner Methode. Um sie ohne ihn anwenden zu können, dauere es allerdings erst einmal etwa vier Stunden. Danach gebe es keine Grenzen des Auswendiglernens mehr. „Lernen ist wie Häusle bauen“, erklärte der Gedächtnistrainer. „Wenn der Keller nicht stimmig gesetzt ist, kann ich kein Wohnzimmer draufbauen.“

 

Quelle: IVZ Online, Anke Beiing (URL: http://www.ivz-aktuell.de/Artikel/143663/Lokales/Lernen-in-Bildern-und-Geschichten, Zugriff am 08.03.2017)

 

 

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