Neuro-Linguistisches Programmieren

Neuro-Linguistisches Programmieren

Was heißt das?

  • Neuro: alle Erfahrungen werden durch die fünf Sinne wahrgenommen, im Gehirn verarbeitet sowie abgespeichert
  • Linguistisch: das Gehirn erfasst alle Erfahrungen sprachlich, in Wörtern kodiert
  • Programmieren: Veränderung durch Methoden u. Modelle, die als Werkzeuge für die Arbeit des Gehirns gelten

Ganz einfach: Mit Hilfe der Sprache werden Denken und Fühlen verändert.

Was ist das?

  • eine Sammlung psychologischer Kommunikations- und Veränderungstechniken, die aufeinander abgestimmt sind
  • die Lehre von der subjektiven Wahrnehmung, auf der wissenschaftlichen Basis der Linguistik, Neurophysiologie, Psychologie, Systemtheorie und des Konstruktivismus

Platt auf einen Nenner gebracht: Es gibt keine objektive Wahrnehmung, also kann ich mir die Welt stetig selbst gestalten.

Wer hat`s erfunden?

  • NLP wurde Anfang der 70er Jahre in den USA von dem Linguisten John Grinder und dem Mathematiker Richard Bandler entwickelt, aus der Beobachtung und Analyse besonders erfolgreicher Therapeuten (Virginia Satir, Fritz Perls, Milton Erickson) und der Auseinandersetzung mit den Ideen bedeutender Forscher, Linguisten und Philosophen (Gregory Bateson, Noam Chomsky).

Die beiden wollten schlicht und ergreifend wissen, warum genau diese Therapeuten so gut in ihrem Beruf sind.

Was kann NLP?

  • NLP bietet Methoden und Modelle an, mit denen Menschen ihre Lebensziele erreichen und ihr Verhalten ändern können und zwar mit einem für alle Beteiligten möglichst positiven Ergebnis (Lehrer*innen, Schüler*innen, Familie, Firma).


Das ist doch Manipulation, oder?!

  • Ja! Mit NLP kann ich mich und andere im positiven Sinne beeinflussen. Eine verantwortungsbewusste NLPler*n berücksichtigt immer die Konsequenzen, die eine Veränderung auf die Person in ihrem sozialen Bezugsrahmen hat.

Natürlich kann ich mit NLP jemandem noch besser ein Auto verkaufen, das er gar nicht haben wollte. Aber der kommt anschließend nie wieder!

Wo kann man NLP anwenden?

  • Therapie/Kurzzeittherapie, Beratung, Coaching, Schule, Sozialarbeit, Gesundheitswesen, Sport, Management, Juristische und politische Bereiche, Familie, Beziehungen, Kollegen

Schlicht: überall

Welche Ziele verfolgt NLP?

  • Eigene Ressourcen entdecken, individuelle Ziele entwickeln, flexibler werden.
  • Professionelle Selbsterfahrung, d. h. mit sich selbst (Stress, Angst, Lernen, Motivation, Selbstsicherheit, Entscheidungsfindung, Gesundheit) und mit anderen (Kontaktaufnahme, Konfliktlösung, Menschenführung, Bindungsfähigkeit) wesentlich besser als bisher zurechtzukommen
  • Berufliche Zusatzqualifikation („Berufliche Flexibilität verhindert den Krebsgang in der Karriere.“ - Gail Grinder).

Insgesamt wird die Kommunikation verbessert durch die Schulung von Wahrnehmung, Sprache und Denken. Man erreicht erwünschte Veränderungen.

Wie arbeitet man beim NLP-Coaching ganz konkret?

  • Wahrnehmung steigern, Sinneskanäle nutzen (z. B. Denkstrukturen herausfinden, Physiologien deuten, Wahrnehmungstypen erkennen, Augenbewegungen deuten)
  • Verbal und Nonverbal spiegeln und führen (Rapport herstellen)
  • Fragetechniken verbessern, präzise Informationen gewinnen, Sprache gezielt anwenden (z. B. Verallgemeinerungen erkennen: „Du machst immer alles falsch.“ – „Immer“? „Alles“? „Was denn genau?")
  • Probleme erkennen und Ziele setzen und erreichen (Wunschzielformulierung)
  • Verhalten gezielt auslösen (gute Erfahrungen wiederbeleben und ankern)
  • Neue Rahmen setzen, Erfahrungen umdeuten (Refraimings)
  • Strategien erkennen, Verhalten vorhersehen (Muster erkennen und verändern)
  • Veränderung des subjektiven Erlebens (Arbeit mit Submodalitäten)  
  • Werte und Glaubenssätze erkennen und verändern (Wertehierarchien erstellen, Veränderung von Glaubenssätzen)   
  • Angebote machen, in Bildern sprechen (Veränderungsarbeit mit Metaphern)


Was erreicht Coaching mit NLP in der Schule?

  • das nonverbale Feedback der Schüler*innen zu beobachten und zu interpretieren, damit die angestrebten Unterrichtsziele erreicht werden (z. B. durch Kenntnisse der Repräsentationssysteme und Wahrnehmungskanäle)
  • eine emotional tragfähige Lehrer*innen - Schüler*innen - Beziehung aufzubauen (z. B. durch Rapport, Arbeit mit Widerständen)
  • Techniken anzuwenden, die den Schüler*innen helfen, alternative Reaktionen für schwer zu bewältigende Situationen zu entwickeln (z. B. Wunschziele formulieren, Lernkanäle identifizieren, Ressourcen entdecken)
  • Lernstrategien zu ermitteln und zu installieren (z. B. Rechtschreibstrategien)
  • den Lehr- und Lernprozess produktiver und erfreulicher für Lehrer*innen und Schüler*innen zu gestalten (z. B. produktives Feedback)
  • und insbes. für Lehrer*innen: mit nonverbalen Techniken den Unterricht zu führen (dirigieren)
  • Jeder Mensch verfügt über unbewusst verankerte Lernstrategien. Durch Veränderung der Wahrnehmung und einer der Situation angemessene Technik kann man gezielter und leichter lehren und lernen.


Fazit: Das Neuro-Linguistische Programmieren untersucht und verändert die wesentlichen Prozesse, wie Menschen sich selbst und ihre Umwelt wahrnehmen und wie sie diese Informationen verarbeiten.
Mit den Kenntnissen, Strategien und Techniken des NLP macht man sich bewusst, wie man denkt, fühlt und handelt. Mit diesem Wissen kann man also anders denken, fühlen, handeln und gezielter lernen sowie kommunizieren. Wenn man das will!  



Bettina Wening: Lehrerin für Deutsch und Philosophie / NLP-Master (DVNLP) / 11.2022

 

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