Die Absolventen der Höheren Handelsschule der Hübertsschen Schule hatten in diesem Jahr Lingen als Ort für ihre Abschlussfeier ausgewählt. Gemeinsam mit ihren Eltern und dem Lehrerkollegium der Schule trafen sie sich an der St.-Josef-Kirche in Lingen-Laxten zum Abschlussgottesdienst. Den hatte eine Schülergruppe gemeinsam mit dem Diplom-Theologen Dirk Köster vorbereitet. Das teilt die Schule in einer Presse-Information mit.

Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich Schüler, Eltern und Lehrer im Saal Klaas-Schaper in Lingen. Nach einem Sektempfang begrüßte Schulleiter Alfons Ahlers die Entlassschüler. In seiner Ansprache würdigte er die Leistungen der 79 Absolventen. Ahlers zeigte sich zuversichtlich, dass es der Schule in Zusammenarbeit mit dem Elternhaus gelungen sei, die Schüler auf ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung vorzubereiten. Freiheit ohne Ziele bedeute allerdings Orientierungslosigkeit, so Ahlers. Individualismus ohne Solidarität könne kein Gemeinwesen begründen.

Die offizielle Abschlussrede der Hübertsschen Schule hielt Bildungsgangleiter Andreas Vortkamp. Die Absolventen hätten mit dem Bestehen der Abschlussprüfung die Fachhochschulreife erlangt. Diesen Abschluss bezeichnete Vortkamp als Eintrittskarte für ein neues Spiel. Ob die Absolventen in Zukunft in der "Champions-League" oder der "Kreisklasse" spielen, hänge von ihrem weiteren Engagement ab. Dabei machte Vortkamp auch den Schülern, die einen nicht so guten Notendurchschnitt hatten, Mut. In seiner Ansprache stellte er außerdem den engen Lehrer-Schüler-Eltern-Kontakt, der an der Hübertsschen Schule bestehe, als Grundlage für ein erfolgreiches Abschneiden dar. Die Absolventen hätten mit ihrem Abschluss ein gutes, flexibles Fundament gelegt. Abschließend wünschte Vortkamp ihnen ein erfolgreiches Berufsleben.

Jahrgangsstufensprecher Johannes Kruse blickte auf die Schulzeit zurück. Er betrachtete sie als Reifezeit, in denen die Schüler zu eigenständigen Persönlichkeiten gereift seien und Grundüberzeugungen gewonnen hätten. Die Fachhochschulreife, das Fachabitur, das sie in zwei Jahren harter Arbeit erlangt haben, bezeichnete Kruse als einen Schlüssel, der ihnen alle Türen öffnen könne. Er beendete seine Ansprache mit einem Dank an das Lehrerkollegium, dass sich stets für die Schüler eingesetzt und sie ganz individuell gefördert habe.

Im Anschluss an die Ansprachen folgte die Zeugnisverteilung. Oberstudiendirektor Ahlers ehrte die Schulbesten: Als Schulbester wurde Patrick Kleene mit einem Notendurchschnitt von 1,6 besonders geehrt. Für besonders gute Leistungen wurden auch Ann-Kathrin Gerweler (1,7), Johannes Kruse (1,7) und Carina Kock (1,8) ausgezeichnet. Mit den besten Wünschen für die Zukunft beendete Ahlers den offiziellen Teil der Entlassfeier.

Damit war der Tag jedoch noch lange nicht beendet. Es folgten ein gemeinsames Essen und der Abschlussball.

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung (13.06.2007)

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