Nach virtuell kommt wieder real

„Laufen für das Licht“ 

Schüler der Hüberts‘schen Schulen organisieren wieder einen Sponsorenlauf. Nach zwei coronabedingt nur virtuellen Veranstaltungen drehen die Teilnehmer nun wieder ihre Runden auf der Strecke. 

Hopten, 30.08.2022  Von Anke Beiing

 

Sponsorenlauf 2022 Foto

 Die elfte Auflage des Sponsorenlaufs „Laufen für das Licht“ organisiert die Sportabiturklasse der Jahrgangsstufe zwölf von Michael Bronswick (v.l.). Paulina Heckhuis, Lina Saur, Sarah Beermann und Kaya Winnemöller sind für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig und hatten jetzt zum Pressetermin eingeladen. | Foto: Anke Beiing

 

Endlich: Nach zwei Jahren, in denen der Sponsorenlauf der Hüberts‘schen Schule coronabedingt nur virtuell umgesetzt werden konnte, wird in diesem Jahr erstmals wieder gemeinsam und ganz real gelaufen. Der Termin für die 11. Auflage von „Laufen für das Licht“ ist Donnerstag, 8. September. Start und Ziel ist auf dem Weg zwischen Schule und Kunstrasenplatz. Von dort gehen gut 1100 Schüler auf die etwa 1800 Meter lange Strecke. Start für die Sekundarstufe eins ist 9.30 Uhr, die Sekundarstufe zwei folgt um 9.45 Uhr. Alle haben dann drei Stunden Zeit zu laufen.

 

„Wir organisieren gerade einen Pommeswagen.“

Paulina Heckhuis

 

Organisiert wird der Sponsorenlauf diesmal von der Klasse GO21i, einer der drei Sportabiturklassen der Jahrgangsstufe zwölf. Zusammen mit Klassenlehrer Michael Bronswick kümmern sich die Schüler um den kompletten Ablauf – vom Einholen der Genehmigungen bei der Gemeinde und der Information ihrer Mitschüler bis zur finalen Abrechnung und Spendenübergabe. Alle Schüler und Lehrer der Hüberts‘schen Schule sowie drei Klassen der benachbarten Hauptschule St. Georg, die mitlaufen, haben bereits Sponsorenzettel bekommen. Sie sind nun auf der Suche nach Geldgebern, die bereit sind, ihnen einen festgelegten Beitrag pro Runde zu bezahlen. Auch die Schüler der GO21i treten übrigens als Sponsoren auf. Sie zahlen ihrer Mathelehrerin 15 Euro pro Runde. „Wir dachten, das wäre eine kluge Wahl“, sagt Kaya Winnemöller aus dem Presseteam augenzwinkernd. Aber dann haben die Schüler erfahren, dass eben diese Mathelehrerin beim letzten realen „Laufen für das Licht“ neun Runden gelaufen ist. Das könnte teuer werden.

 

Nun ja, es soll ja auch ein möglichst großer Batzen Geld zusammenkommen. Der Rekord liegt bei 34000 Euro. Da wollen die Schüler selbstverständlich gerne rankommen. Schließlich sind sie Sportler und stellen sich als solche gern dem Wettbewerb. Die Spendensumme wollen sie auf vier Organisationen beziehungsweise Projekte verteilen: Die DKMS, die Schule in Arusha/Tansania, die sie schon lange unterstützen, den Mettinger Augenarzt Dr. Kurtgeorg Preuß und seine für den Sponsorenlauf namensgebenden Augen-OPs in Tansania und ganz neu den Verein HIKAF (Hilfe für Kinder aus armen Familien) in Emsdetten, der sich für Bildung in der Demokratischen Republik Kongo engagiert.

 

Während des Laufes werden die Schüler von ihren Klassenlehrern betreut. Die zählen Runden und versorgen sie mit Wasser aus großen Kanistern. „Wir wollen nicht so viel Müll produzieren“, sagt Lina Saur aus dem Presseteam. Deshalb gebe es auch keine Becher, sondern jeder nutze seine eigene Trinkflasche. Nach dem Laufen dürfen sich alle auf herzhafte und süße Stärkungen freuen. „Wir organisieren gerade einen Pommeswagen“, sagt Paulina Heckhuis. Und grillen und Eis anbieten wollen sie auch noch.