„Laufen für das Licht“ heißt der überaus erfolgreiche Sponsorenlauf der Hüberts‘schen Schule in Hopsten. Nun steht die zehnte Auflage kurz bevor. Wie im vergangenen Jahr ist der Lauf auch in diesem Jahr coronabedingt wieder virtuell. Auf die Spendensumme hatte das keinen sichtbaren Einfluss.

Laufen fuers Licht
Schon in Startposition – mehr oder weniger: Mareen Kölker (v.l.), Hans Klostermann, Lena Hofhus, Simon Borgmann, Merit Hagemann und Lotta Haarannen gehören zum Vorbereitungsteam des 10. „Laufens für das Licht“ der Hüberts‘schen Schule, das in in diesem Jahr noch einmal als virtuelle Version angeboten wird.

Genau 9892 Kilometer sind es von der Hüberts‘schen Schule in Hopsten bis zu der Schule in Arusha/Tansania, die seit Jahren von inzwischen mehreren Schülergenerationen unterstützt wird. Und exakt diese Kilometerzahl ist das angestrebte Ziel des 10. „Laufens für das Licht“, verrät Lotta Haarannen aus dem Vorbereitungsteam. Der Sponsorenlauf wird in diesem Jahr coronabedingt noch einmal virtuell angeboten. Er beginnt mit den Herbstferien und dauert insgesamt drei Wochen.

Ob nun virtuell oder als echte Laufveranstaltung – „Laufen für das Licht“ ist und bleibt ein Erfolgsmodell. Mehr als 200.000 Euro sind in neun Jahren zusammengekommen. Der Einnahmerekord liegt seit 2016 bei 35.000 Euro. Doch auch das Ergebnis des virtuellen Laufs des vergangenen Jahres kann sich sehr gut sehen lassen: 28.599,41 Euro haben die gut 1000 Schüler der Hüberts‘schen Schule gesammelt.

Wobei „gesammelt“ im Grunde nicht das richtige Wort ist. Das müsste eigentlich „erlaufen“ lauten. Da in der virtuellen Version aber auch Radfahren und Inlineskaten möglich sind, ist aktuell vielleicht „ersportet“ noch richtiger. Sonst ist aber alles wie immer: Die Schüler suchen sich im Vorfeld Sponsoren, die einen gewissen Betrag pro Runde geben. Drei sollten es mindestens sein. Die können auch eine Pauschale geben oder einen Höchstbetrag vereinbaren. Kleiner Hinweis: Im vergangenen Jahr haben zwei Schüler mehr als 100 Runden „ersportet“. Eine Laufrunde ist auf einen Kilometer festgelegt, eine Inlinerrunde auf drei Kilometer und eine Radrunde auf fünf Kilometer. Neu ist, dass in diesem Jahr elektronisch gezählt wird, und zwar über die App „Runtastic“.

Das war den Schülern der drei Sportabiturklassen der Jahrgangsstufe zwölf, die den Lauf diesmal mit Unterstützung von Lehrerin Doris Bregen-Meiners organisieren, wichtig. Schließlich sollen Klassen- und Einzelsieger wieder Preise bekommen. Da sollten die Rundenzahlen freilich schon stimmen. Für die beste Klasse könnte der Preis etwa ein Tag im Kletterwald oder in der Eishalle oder Ähnliches sein. Die Einzelpreise wollten die angehenden Sportabiturienten jetzt beim Pressetermin noch nicht verraten.

Der Erlös des Laufs soll in diesem Jahr zum allergrößten Teil an die Schule in Arusha fließen, die die Hüberts‘sche Schule nun auch schon seit einigen Jahren über den Mettinger Augenarzt Dr. Kurtgeorg Preuß und den Lions Club Tecklenburg unterstützt. Dort solle jetzt nebenan ein Kindergarten gebaut werden, berichtet Lotta Haarannen. Zudem werde ein neuer Schulbus gebraucht und es sollen neue Lernmaterialien angeschafft werden. Das hat der tansanische Schulleiter den Hüberts‘schen Schülern per WhatsApp mitgeteilt. Die Augen-OPs (vor allem am Grauen Star), denen der Sponsorenlauf seinen Namen verdankt, laufen ebenfalls weiter. Dafür stünden zurzeit aber noch ausreichend Mittel zur Verfügung, berichtet Merit Hagemann.

 

 Quelle: IVZ Online, Anke Beiing, vom 23.09.2021. URL: https://www2.ivz-aktuell.de/articles/142050/10-auflage-von-laufen-fuer-das-licht-beginnt-mit-herbstferien?sort=1&locationIds=4&take=30&skip=30

 

 

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