Hüberts’sche Schule: Neunte Auflage von „Laufen für das Licht“ beginnt vor den Ferien

 

Echter Sport – virtueller Wettbewerb

 

Laufen, Schwimmen, Radfahren, Inlineskaten: Der Sponsorenlauf der Hüberts’schen Schule ist in diesem Jahr virtuell, daher sind unterschiedliche Sportarten möglich. Justin Moor (v.l.), Hugo Möller, Jan Lünemann, Robin Nieweg und Marlon Kroner (r.) gehören zum Vorbereitungsteam. Betreut werden sie dabei von Sportlehrerin Hannah Arlom (2.v.r.). Anke Beiing

HOPSTEN. Im Coronajahr 2020 ist alles etwas anders. Auch „Laufen für das Licht“, der Sponsorenlauf der Hüberts‘schen Schule. Immerhin, es wird ihn geben, zum neunten Mal, wenn auch nur virtuell. Wobei das Wort eigentlich ein bisschen irreführend ist, schließlich ist die sportliche Leistung, die die Schüler aller Bildungsgänge der Schule in der Woche vor und während der Herbstferien erbringen werden, ja echt. Nur ist eben in diesem Jahr jeder für sich unterwegs. Einen Wettbewerb mit allen zusammen an einem Ort darf es logischerweise nicht geben.

Das ist zwar schade, eröffnet aber auch ganz neue Möglichkeiten. Die Schüler müssen in diesem Jahr nämlich nicht unbedingt Laufen. Auch Schwimmen, Radfahren und Inlineskaten sind denkbar. Konkret sind 100 Meter Schwimmen, ein Kilometer Laufen, zwei Kilometer Inlineskaten und drei Kilometer Radfahren jeweils gleich viel wert – nämlich eine „Runde“. Wie gehabt suchen sich die Schüler Sponsoren, die pro Runde einen gewissen Geldbetrag geben. Die Sponsoren können auch einen Höchstbetrag vereinbaren. Drei Wochen sind dann Zeit, um sportlich aktiv zu werden. Jeder für sich und jeder trägt seine Leistung dann auf dem Sponsorenzettel, der Anfang Oktober verteilt wird, ein.

„Wir vertrauen darauf, dass die Schüler ehrlich eintragen“, sagt Sportlehrerin Hannah Arlom, die das Organisationsteam, das sich diesmal aus Schülern aller drei Sportabiturklassen der Jahrgangsstufe zwölf der Gymnasialen Oberstufe zusammensetzt, betreut. Eine passendere Besetzung könnte es beim Blick auf das Sportartenangebot kaum geben. Ist Arlom doch in ihrer Freizeit als Triathletin unterwegs und als solche so ambitioniert, dass sie am vergangenen Wochenende das erste Mal einen Wettkampf bei den Profis bestritt.

Nach den Herbstferien sammeln die Klassenlehrer die ausgefüllten Sponsorenzettel und das Spendengeld ein, geben es an Hannah Arlom weiter und die wiederum an ihre Schüler. „Dann kommt die Auswertung – das wird das Schwierigste“, sagt Marlon Kroner vom Orgakursus. Prämiert werden diesmal diejenigen Schüler und Klassen, die die höchste Spendensumme akquiriert haben. Die sportliche Leistung zu beurteilen, sei diesmal eben schwierig, sagt die Sportlehrerin.

Und: „Dr. Preuß freut sich total, dass wir ihn jetzt nicht hängen lassen.“ Schließlich bestünden die Probleme in Tansania ja weiter und in Coronazeiten sogar noch mehr. Der Mettinger Augenarzt fliegt jedes Jahr nach Arusha, um dort ehrenamtlich Menschen am Grauen Star zu operieren und ihnen so das Augenlicht zurückzugeben. Diese Tätigkeit gab dem Sponsorenlauf 2012 seinen Namen: „Laufen für das Licht“. Offizieller Spendenempfänger ist inzwischen der Lions Club Tecklenburg. Er steckt einen Teil des Geldes in das Engagement von Dr. Kurtgeorg Preuß und einen Teil in ein Schulbauprojekt in Arusha. Auch die DKMS hat in den vergangenen Jahren immer eine Spende erhalten. Und 2019 haben die Sportabiturienten mit der Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Tecklenburger Land (ANTL) erstmals auch eine Naturschutzorganisation bedacht. 33000 Euro hatten sie damals insgesamt eingenommen.

Auf eine Prognose was das finanzielle Ergebnis betrifft, wollen sich diesmal weder Schüler noch Lehrerin einlassen. Im Coronajahr ist eben alles anders. Was wird wohl dabei herauskommen, wenn mehr Zeit auf weniger Gruppendynamik trifft? Wir werden es nach den Herbstferien erfahren.

»Hauptsache, du bist sportlich aktiv und zählst deine Meter.«

Jan Lünemann über das Prinzip des virtuellen Sponsorenlaufs

Quelle: https://ivz-de.newssquare.de/ePaper/index.html?code=M7mE9tNt2h3n5HR

 

 

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