Die offiziellen Anmeldezeiträume an den weiterführenden Schulen in Hopsten sind abgeschlossen. Die Schulleiter, Alfons Ahlers (Hüberts‘sche Schule) und Timo Donnermeyer (St.-Georg-Hauptschule) sind mit den Zahlen zufrieden. An der Ketteler-Realschule machen im Sommer die letzten Schüler ihre Abschlüsse. Dort gab es daher bereits seit ein paar Jahren keine neuen Anmeldungen mehr.

2019 Schuleingang
Trotz der 60 angenommen künftigen Fünftklässler, haben noch 15 Bewerber für den Realschulzweig der Hüberts‘schen Schule eine Absage erhalten. (Archivfoto)

„Gegen unseren Wunsch werden wir wieder dreizügig“, sagt Alfons Ahlers auf Anfrage über den Realschulzweig der Hüberts‘schen Schule. „Wir hätten sonst zu vielen absagen müssen.“ Doch auch trotz der 60 angenommen künftigen Fünftklässler, haben noch 15 Bewerber eine Absage erhalten. Die neuen Hüberts‘schen Realschüler kommen vor allem aus der Gemeinde Hopsten und den umliegenden Orten. Vereinzelte Anmeldungen gibt es jedoch auch aus Ibbenbüren und niedersächsischen Nachbarkommunen. Mädchen und Jungen werden zahlenmäßig etwa gleich vertreten sein.

Im Bereich der gymnasialen Oberstufe erwartet Ahlers etwa 200 neue Schüler. Sie teilen sich auf in fünf Wirtschaftsklassen, eine Fremdsprachenklasse und drei Sportklassen. Im Bereich der Höheren Handelsschule beginnen im Sommer 40 Schüler neu an der Hüberts‘schen Schule. Es wird eine BWR-Klasse (Betriebswirtschaft mit Rechnungswesen) und eine Klasse mit dem Schwerpunkt Informationswirtschaft eingerichtet.

Auch wenn der Schulleiter mit allen Anmeldezahlen grundsätzlich sehr zufrieden sei, schwanke er bei der Realschule doch ein wenig zwischen Freud und Leid, berichtet er. Zum einen sei die große Nachfrage natürlich eine Auszeichnung. Andererseits werde eine jährliche Dreizügigkeit unverweigerlich in ein massives Raumproblem münden. In diesem Jahr bekommt die Hüberts‘sche Schule noch einmal drei Räume von der Ketteler-Realschule dazu, danach ist dieser Puffer aufgebraucht. Zwar ist der Realschulzweig nach den Sommerferien vollständig, das heißt, alle Stufen sind komplett. Allerdings waren die ersten vier Jahrgänge nur zweizügig. Da der Entlassjahrgang der Franziskus-Grundschule diesmal recht klein ist, hatte Alfons Ahlers gehofft, nach der Ausnahme im vergangenen Jahr, nun wieder dorthin zurückkehren zu können. Normalität könne eine Dreizügigkeit allein aus Gründen des Raumangebots jedenfalls nicht werden.

Von solchen Problemen ist Hauptschulleiter Timo Donnermeyer weit entfernt. Ihm liegen aktuell 16 Anmeldungen vor. „Das ist natürlich ausbaufähig, aber grundsätzlich eine Zahl, mit der wir gut leben können“, erklärt er. Sowieso rechnet er noch mit Nachzüglern. Es seien noch Plätze frei, weitere Kinder könnten angemeldet werden, ermuntert er die Eltern. Seine künftigen Fünftklässler kommen überwiegend aus der Gemeinde Hopsten. Zudem liegen zwei Anmeldungen aus Hörstel und eine aus Spelle vor.

Ganz besonders freut den Schulleiter aber eine ganz andere Zahl. Im laufenden Schuljahr sind bereits 21 Schüler in verschiedenen Jahrgangsstufen neu an die Hauptschule St. Georg gekommen. „Das spricht für den Hauptschulstandort Hopsten“, ist Timo Donnermeyer überzeugt.

Quelle: IVZ Online vom 28.02.2019, Anke Beiing (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/7570121/Realschule-wird-wieder-dreizuegig, Zugriff am 08.03.2019)

 

 

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