Aktuelles

Sehr viel zielstrebiger lässt sich ein Berufswunsch wohl nicht verfolgen. In dem beschaulichen Lünne wohnt die gerade siebzehnjährige Geigerin Anna Wassenberg, die in den nächsten Wochen als Jungstudentin ihren Unterricht an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover antreten wird.

Hier bestand sie die Aufnahmeprüfung in die begehrte Klasse von Professor Elisabeth Kufferath, nachdem sie bereits vier Jahre als Jungstudentin an der HMT Rostock ausgebildet worden war.

annawassenberg 201710131556 full

Bereits mit vier Jahren bekam Anna an der Musikschule des Emslandes ihren ersten Unterricht auf der Violine. Im Anschluss an ein Niederländisches Frühförderprogramm schaffte sie mit gerade mal acht Jahren den Sprung in die Klasse von Prof. Christiane Hutcap an der „Young Academy Rostock“, einem internationalen Zentrum für Hochbegabte. Bereits hier formulierte sie ihr angestrebtes Ziel mit einer Orchesterstelle in der Berliner Philharmonie (wo sonst?). „Es war ganz praktisch, dass meine Lehrerin einen zweiten Wohnsitz in Köln hatte, so mussten wir nicht ganz so weit fahren für die Unterrichtsstunden.

Chemie mit den Lehrern stimmt

Nur zu Prüfungen und Konzerten musste ich nach Rostock fahren“, sagt Anna. Nur die Zusatzfächer wie Musiktheorie und Klavierspiel gab es daneben am heimischen Herd. Bei Frau Hutcap blieb sie acht Jahre, hiervon vier Jahre als Jungstudentin, und ließ sich von ihr zu einer vielversprechenden Violinistin ausbilden. Für ein Jahr wechselte Anna dann zu Prof. Christoph Schickedanz nach Hamburg, und hat die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule in Hannover bestanden. „Ich hatte immer das Glück, Lehrer zu finden, bei denen die Chemie stimmte, aber auch der technische und nicht zu vergessen der musikalische Ansatz übereinstimmten.“ Zahlreiche Konzerte, Wettbewerbe und Auszeichnungen, aber auch viele Meisterkurse säumten seither ihren Weg. So gab es unter anderem den „Carl-Schroeder-Wettbewerb“ (mit Sonderpreis) oder gar den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“.

Jugendkulturpreis 2012

In der Region hörte man Anna Wassenberg zum Beispiel als Solistin mit der „Jungen Ems-Dollart-Philharmonie“ oder mit dem „Lingener Kammerorchester“. 2012 erhielt sie den Kulturförderpreis der Gemeinde Sögel und den ersten Preis des Jugendkulturpreises „Talente 2012“ des Kulturforums St. Michael. Erst zwölfjährig trat sie beim Musikfestival „Sommer in Lesmona“ gemeinsam mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen als Solistin auf. Es folgte unter dem Motto „Gemeinsam für das Glück von morgen“ ein Auftritt mit dieser Besetzung auch in der Bremer Glocke.

 

Im Weltklasseorchester als Solistin

„Mit einem solchen Weltklasseorchester als Solistin zu spielen, das war unglaublich toll.“ Auch die Mecklenburgischen Festspiele finden sich in der Reihe beachtlicher Auftritte. Daneben besucht Anna regelmäßig Meisterkurse wie bei Prof. Igor Ozim und Prof. Christiane Hutcap und war auch bereits zweimal Teilnehmerin der „Young artists in residence“ am Grand Hotel Heiligendamm. Wichtig ist aber auch ein Instrument, das den sehr hohen Ansprüchen genügen kann. Geigen jedoch, deren Preise gerne einmal den eines Einfamilienhauses erreichen – das ist auf die Dauer ein großes Problem – sind in der Regel Leihgaben, die zum Beispiel bei einem Lehrerwechsel also auch wieder abgegeben werden müssen, so fehlt es Anna gerade an einer passenden Violine.

„U-21-Nationalmannschaft“ der klassischen Musik

Ein ganz besonderes Highlight ist für Anna Wassenberg seit 2015 die Mitgliedschaft im Bundesjugendorchester (BJO), quasi die „U-21-Nationalmannschaft“ der klassischen Musik. Hier – anders als sie es als Solistin kennt – lernt sie auf allerhöchstem Niveau sich musizierend in dem Klangkörper zu bewegen; bislang stand sie als Solistin eher davor. Eine ganz neue und großartige Erfahrung begegnet ihr hier. Auch faszinieren sie die zahlreichen interessanten Projekte und internationalen Konzerte. „Wir sind sehr viel unterwegs.“ Es gab beispielsweise ein Konzert bei den Festspielen in Baden-Baden, bei denen das BJO zusammen mit Musikern der Berliner Philharmoniker unter dem berühmten Dirigenten Sir Simon Rattel spielen durfte. Gerade ist sie zurückgekommen von einem großen Projekt („Side by Side“) in der Berliner Philharmonie bei dem das „Koninklijk Concertgebouw Orkest“ (Amsterdam) zusammen mit Musikern des BJO konzertierten. „Das war sehr cool, es war unbeschreiblich.“

„Es läuft super“

Aber wie funktioniert dieses Engagement für die Gymnasiastin Anna Wassenberg? „Schule und Jungstudium muss vor allem gut geplant sein, viel Zeit bleibt nicht“, sagt sie. Das Abitur kommt am Ende dieses Schuljahres. Bis dahin ist Anna heilfroh über die großartige Unterstützung der Schule, der Lehrer und auch ihrer Mitschüler. „Auch wenn ich mal für drei Wochen weg war, gab es keine Probleme“, eher fragen die Lehrer, wie sie eventuell helfen können. „Es läuft super“, sagt sie, räumt aber ein, dass das nicht selbstverständlich sei.

Viel Unterstützung

Ein Kriterium für Hopsten als Schulort war dabei ganz sicherlich, dass es hier keinen Nachmittagsunterricht gibt. „Das war für mich zum Üben sehr viel praktischer.“ Inzwischen kann Anna nach der Schule allein mit dem Zug zum Unterricht fahren, als sie kleiner war, sind natürlich ihre Eltern mitgekommen. „Im Zug mache ich dann meine Hausaufgaben.“ Bis zu zweimal pro Woche muss Anna für Geigenunterricht, Theorie-, Klavier- und Kammermusikstunden nach Hannover. Zeitlich und auch finanziell ist dies ein gehöriger Aufwand, dem sie sich mit klarem Ziel vor Augen aber gern stellt. Und ja, ganz klar unterstreicht Anna Wassenberg, dass sie der Musik sicher nicht ihre Kindheit geopfert habe. Draußen spielen, Reiten, Ausgehen und Freunde treffen waren mit dabei. „Aber es ist für mich der größte Traum, später einmal im Orchester zu spielen, und dafür lohnt sich jede Mühe.“

 

Quelle: Peter Löning, NOZ Online vom 13.10.2017 (URL: https://www.noz.de/lokales/spelle/artikel/964290/17-jaehrige-anna-aus-luenne-auf-dem-weg-zur-grossen-karriere, Zugriff am 21.06.2018)

Am Freitag, den 27.04.2018, sind wir, die Klasse GO16h der Hüberts’schen Schule in Hopsten, gemeinsam beim Teekottenlauf in Emsdetten gestartet. Von den 19 Schülern-/innen haben insgesamt 13 am 5 km Straßenlauf teilgenommen. Auch die Schüler, die aufgrund von Verletzungen nicht an dem Lauf teilnehmen konnten, waren anwesend und haben ihre Klassenkameraden angefeuert und ihnen Mut zugesprochen.

2018 Teekottenlauf

Glücklicherweise gab es keine Komplikationen und alle Aktiven haben bis zum Schluss durchgehalten. Das Training hat sich also ausgezahlt. Besondere Erfolge konnten Mika Wesselmann und Marie Uphaus einfahren. Mika war der schnellste Läufer in der Altersklasse U20 mit einer Spitzenzeit von 19:32 Min und Marie die schnellste Läuferin unserer Klasse mit 25:50 Min.

Die gute Organisation der Laufgemeinschaft Emsdetten war sehr löblich, denn für das Wohlergehen der Teilnehmer-/innen war durch frisches Obst, Getränke, einen Imbissstand und natürlich auch einen Bierstand (*grins*) gesorgt.

Abschließend kann man sagen, dass der Teekottenlauf für uns alle ein großer Erfolg war und unser Zusammengehörigkeitsgefühl durch die gegenseitige Unterstützung verstärkt worden ist.

 

 

Schüler der Hüberts’schen Schule Hopsten sammeln mehr als 200 Handys

2018 Handyaktion„Wisst ihr eigentlich, dass über 100 Millionen Handys nach Schätzung von Experten ungenutzt in deutschen Schubladen liegen?“ – diese Frage regte die Schüler im Differenzierungskurs „Wirtschaftsgeografie“ unter der Leitung von Ralf Menke an der Hüberts´schen Schule nachhaltig zum Überdenken des eigenen Umgangs mit dem Thema Ressourcen an.

Während dieser Einheit überlegten sich die Schüler, wie sie selber die Ressourcen schonen können. Schließlich kam der Kurs auf die Idee, eine Handysammelaktion zu starten. Denn in Handys steckt eine große Menge an wichtigen Bodenschätzen. Aufgrund dessen beteiligten sie sich am Projekt „Aktion Schutzengel – Mein altes Handy für Familien in Not“ des Hilfswerks Missio. Bei dieser Aktion wurden sie von ihren Mitschülern unterstützt. Somit kamen insgesamt über 200 Handys zusammen.

„Wir haben die Aktion bewusst über einen längeren Zeitraum durchgeführt“, sagt Ralf Menke. Die Initiatoren legten Informationsblätter und Sammeltüten in jeder Klasse aus und sprachen die Schüler persönlich an. Diese erfuhren, dass die Handys weiterverwendet und recycelt werden und der Erlös unter anderem Familien im Kongo unterstützt, die von den Folgen des Bürgerkriegs betroffen sind. „Wenn ihr euch an der Handyaktion beteiligt, helft ihr Familien in Not und schützt gleichzeitig die Umwelt“, konnten die Schüler im Informationsblatt lesen.

Die Herstellung von Handys ist sehr aufwendig, dafür werden 60 verschiedene Stoffe benötigt, darunter allein 30 Metalle, sogenannte seltene Erden, die zum Teil unter menschenunwürdigen Umständen unter anderem im Kongo gewonnen werden. „Deshalb ist es wichtig, so viel wie möglich von diesen Stoffen durch das Recyceln zurückzugewinnen“, zeigen sich die Schüler überzeugt.

 

 

Microsoft Imagine Color Wordmark RGB        Karriere.NRW - Ein Land ∙ Viele Möglichkeiten        2017 DGP Wir machen mit        Abitipps Logo black

Zum Seitenanfang