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Aktuelles

Am letzten Dienstag des Schuljahres 2017/2018 fanden die ersten Bundesjugendspiele der Hüberts’schen Realschule statt.

Abgekämpfte und durchnässte, aber sichtlich zufriedene und glückliche Schülerinnen und Schüler konnte man am Dienstag Mittag auf dem Sportgelände der Hüberts’schen Schule erblicken. Zuvor hatten die von der GO17g organsierten und durchgeführten Bundesjugendspiele der Realschule ihre Premiere gefeiert.

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Von morgens 8 Uhr wetteiferten die Kinder und Jugendlichen bis in die Mittagszeit um die beste Wurf- und Sprungweite sowie die schnellste Sprint- und Ausdauerzeit. Betreut von den Schülerinnen und Schüler der GO17g – mit fleißiger Unterstützung weiterer Elftklässler – und immer unter dem wachsamen Auge des DRK Ibbenbüren ging es an vier verschiedenen Stationen darum, leichtathletische (Best-)Leistung zu zeigen. Natürlich mit der Prämisse Spaß am Sport und an der Bewegung.

Auch wenn das Wetter nicht unbedingt sein bestes Gesicht zeigte, waren alle Gruppen inklusive ihrer Betreuerinnen und Betreuer hochmotiviert im Einsatz und trugen ihren Teil zu einer gelungenen Veranstaltung bei.

Die gezeigten Leistungen wurden am letzten Schultag bei einer feierlichen Urkundenübergabe honoriert.
Mit voller Vorfreude und der Hoffnung auf etwas mehr Wohlwollen seitens des Wettergottes blickt die Hüberts’sche Schule auf die nächsten Bundesjugendspiele im kommenden Schuljahr!

 

 

Am Donnerstag, den 12.7.2018, besuchten die Klassen GO16g, h, i sowie GO17g, h, i des Bildungsgangs Sport mit ihren Lehrern die Ausstellung „Körperwelten - Eine Herzenssache“ in Osnabrück. Diese Ausstellung widmet sich seit Mai insbesondere dem Thema „Herz“.

Mit den folgenden Informationen wendet sie sich an die Öffentlichkeit:
„Ab 19. Mai bis 2. September 2018 präsentieren Plastinator Dr. Gunther von Hagens und Kuratorin Dr. Angelina Whalley erstmals ihre Ausstellung KÖRPERWELTEN - Eine Herzenssache in der Osnabrückhalle. Eine Vielzahl spektakulärer Präparate erläutern für jedermann verständlich Organfunktionen und häufige Erkrankungen.
Thematischer Schwerpunkt der Osnabrücker Ausstellung ist das Herz mit seinem weit verzweigten Gefäßsystem. Das Hochleistungsorgan unseres Körpers ist durch die Dauerbelastung Funktionsstörungen und Verschleißerscheinungen ausgesetzt. Krankheiten des Blut-Kreislaufsystems sind heute die häufigste Todesursache; sie sind jedoch vermeidbar. Hier setzt die Ausstellung an: Ohne mahnenden Zeigefinger zeigt sie, wie bereits kleine Änderungen im täglichen Leben große Auswirkungen auf den Gesamtzustand unseres Körpers haben.“

Der Besuch ermöglichte unseren Klassen das authentische Studium des menschlichen Körpers am Modell der Plastinate und bot damit einen großen pädagogischen Mehrwert im Vergleich zum Biologiebuch oder anderen Lehrmaterialien. Zudem konnten wichtige Erkenntnisprozesse in Gang gesetzt werden, was den Umgang mit dem eigenen Körper angeht sowie die Reflexion ethischer Zusammenhänge.

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Die Schüler selbst hatten im Philosophie-Kurs den Wunsch geäußert, auf diese Weise einen ungewöhnlichen Blick auf den menschlichen Körper zu werfen. In der Vorbereitungszeit wurden im fächerübergreifenden Unterricht die entsprechenden Themen vorbereitet. Je nach Fach ergaben sich unterschiedliche Zugänge sowie Fragestellungen. Welche Auswirkungen hat eigentlich meine Lebensweise auf meinen Körper? Wie sieht der Blutkreislauf im Inneren des Körpers aus? Ist es ethisch vertretbar, den menschlichen Körper auszustellen? So lauteten nur einige der relevanten Fragestellungen, die besonders in den profilbildenden Fächern Sport und Biologie des Bildungsgangs Sport sowie im Fach Philosophie thematisiert wurden.

Folgende Aussagen waren angesichts der Plastinate zu hören:
„Die Blutgefäße sehen ja richtig schön aus.“
„Ein bisschen komisch ist es schon, man guckt ja auf echte Menschen.“
„Wie schwarz die Raucherlunge ist. Das sollten sich alle meine Raucherfreunde ansehen.“
„Das ist das Gute hier, man kann ja sonst nicht in den eigenen Körper hineinschauen.“
„Was passiert eigentlich mit den Plasitinaten, wenn sie nicht mehr gebraucht werden?“
„Oh, der Magen, ich wusste gar nicht, dass der so klein ist.“
„Ich hätte niemals gedacht, dass die Lunge so groß ist.“
„So ein kleines Herz muss ganz schön viel leisten.“

Der Blick in die Tiefenstrukturen der menschlichen Anatomie beeindruckte die Schüler und uns Lehrer sehr. Die Einzigartigkeit des menschlichen Körpers und auch dessen Verletzlichkeit wurden uns immer wieder vor Augen geführt. So konnten die „Sportler“ die Gelenke, Bänder und Knorpel bewundern, denen wir doch so manche Belastung abverlangen. Die „Biologen“ zeigten sich besonders beeindruckt von dem äußerst filigranen Netzwerk der Blutgefäße. Die „Philosophen“ staunten über den Zusammenhang von Leben und Sterben. Allen gemeinsam war die Bewunderung für die Leistungsfähigkeit des menschlichen Körpers. Uns wurde bewusst, welch großes Wunderwerk er darstellt und dass es sich durchaus lohnt, ihn bisweilen doch ein wenig besser zu behandeln.

Fazit: Wir sahen uns sehr bestätigt darin, uns im Unterricht auch weiterhin diesen grundlegenden Fragen und Themen rund um den menschlichen Körper zu widmen. Und nahmen wichtige Impulse für den Umgang mit diesem anatomischen Gesamtkunstwerk mit.


Hannah Arlom, Sarah Evers, Kirsten Hemesath, Lars Hoppe, Thomas Feldkämper, V. Lagemann, J. Schulze-Feldmann, Bettina Wening

 

 

Abiturienten der Hüberts‘schen Schule erhalten ihre Zeugnisse

Genau 1070 Tage nach ihrem ersten Schultag freuten sich am Freitagnachmittag 189 Schüler der Hüberts’schen Schule in Hopsten über ihre Abiturzeugnisse. Die gymnasiale Oberstufe feierte diesmal ausgiebig in den Lingener Emslandhallen.

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Bevor die Schüler ihre Zeugnisse in den Händen hielten, feierten sie mit Pastor Roland Wendland und Pastor Daniel Brinker einen Gottesdienst in der Lingener St.-Bonifatius-Kirche. Im Anschluss führten Marius Kohle und Esther Tegeder aus dem Abiturjahrgang durch den Abend und bedankten sich zunächst bei allen Helfern, insbesondere bei Michelle Buston Vega als Organisatorin des Abends. Der stellvertretende Schulleiter Jürgen Eiter stimmte seinen Schülern zu. Er dankte insbesondere seinem ehemaligen und aktuellen Kollegium und den Eltern, denn „der Erfolg der Schüler ist auch euer Erfolg“. Allerdings erinnerte er auch daran, dass jetzt für die Schüler der wahre Ernst des Lebens beginne. Er sehe sie aber bestens gerüstet.

Von den 189 Abiturienten schafften 45 einen Einser-Notendurchschnitt. Die Schulbesten sind Sina Krone mit einem Durchschnitt von 1,0 (Merzen), gefolgt von Julia Vorberg (Recke), Lukas Schossig (Dreierwalde) und Anton Stoll (Spelle) mit jeweils 1,1.

Als ehemaligen Hopstener hatte die Schule Matthias Richter, Staatssekretär im Ministerium für Bildung und Schule des Landes Nordrhein-Westfalen, eingeladen. Richter sprach von einem prächtigen Anblick, den er von der Bühne in den Emslandhallen auf die Schar der Abiturienten hatte. Und auch Richter stellte dar, dass neben den eigenen tollen Leistungen der Schüler die Eltern und Lehrer einen großen Anteil am Gelingen haben. „Der Einsatz der Lehrer geht über die reine Wissensvermittlung hinaus“, erklärte er. Zudem gäben die Pädagogen auch soziale und digitale Kompetenzen weiter, die die Schüler auf ein lebenslanges Lernen vorbereiteten. Besonders freute es ihn, dass die Hüberts’sche Schule ein vielfältiges Bildungsangebot aufweisen kann, das auf die Bedürfnisse von Wirtschaft und Gesellschaft, aber auch auf die persönliche Entwicklung abgestimmt sei.

Vonseiten der Gemeinde überbrachte Ludger Kleine-Harmeyer als stellvertretender Bürgermeister Glückwünsche. Die Aufmerksamkeit der Abiturienten erlangte er passend zur WM mit einem Fußball-Beispiel. Er wünschte den Schülern, dass sie ebenso wie Leroy Sané, der überraschend nicht für den endgültigen Kader nominiert worden war, „die Enttäuschungen, die Sie auch mal erleben werden, als Motivation für die Zukunft auffassen“. Und: „Ich wünsche Ihnen Mut und Entscheidungsfreude, denn es wird immer Menschen geben, die Ihnen erklären wollen, wie Sie entscheiden sollen“.

Stellvertretend für ihren Abiturjahrgang ergriffen Michelle Buston Vega und Felix Pohlenz das Wort und stellten das Motto „Abidas – Die Markenware verlässt das Geschäft“ vor. Sie erinnerten sich gemeinsam an lustige Stunden in den vergangenen drei Jahren und entschuldigten sich mit einem Augenzwinkern bei ihren Lehrern für „die nicht gemachten Hausaufgaben und alle schlechten Schriftbilder“. Ihren Eltern gebührte ebenfalls Dank: „Uns ist aufgefallen, dass eure Ratschläge nicht immer schlecht waren“. Schulpflegschaftsvorsitzende Mechtild Chronz ging in ihrer Ansprache auf den berühmten Namensgeber Adi Dassler ein und wünschte den Abiturienten „den Mut, Verantwortung zu übernehmen, Kreativität und Stärke durchzuhalten, auch wenn eure Ideen auf den ersten Blick angezweifelt werden“. Schulleiter Alfons Ahlers dankte Chronz, die nach sechs Jahren aus dem Amt ausschied, für die jahrelange gute Zusammenarbeit.

 

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Dies sind die diesjährigen Abiturienten der Hüberts’schen Schule:

GO15a, Jens Holtgrave

Leonie Achelwilm, Thorben Altendeitering, Sebastian Arnken, Leah-Sophie Bergmann, Julian Brand, Clemens Fastabend, Paula Heskamp, Anna Janßen, Sina Klingenberg, Christoph Köhler, Nick Koopmann, Timo Kortemeyer, Jannik Luhm, Doreen Lühn, Leonie Osseforth, Sabrina Röcker, Louisa Roling, Hanna Ruping, Justus Schnelling, Louisa Schnieders, Philipp Staubermann, Indra Strodt, Maren Timmers, Maresa Wagemaker.

GO 15 b, Robert Schwenen

Jona Albermann, Julian Basenau, Marianne Bordich, Juliana Bovenschulte, Cedric Chronz, Lars Egelkamp, Jan Gerdemann, Dana Gilhaus, Melanie Grüter, Mika Hoge, Henry Konermann, Anna Lena Kreisel, Patrick Lienesch, Theresa Löcken, Rike Lüttmann, Johannes Niestegge, Felix Pohlenz, Lorena Rietmann, Laura Schmidt, Sarah Schröer, Tabea Thiel, Thomas Wieschemeyer, Daniel Winter, Lisa Wöhle.

GO 15 c, Hendrik Postmeyer

Florian Ahlers, Ronald Baranovski, Christian Beck, Jan Finkenbrink, Laura Hagel, David Haselbach, Jenny Helming, Michel Kersten, Marius Kohle, Mareike Loose, Wiebke Lühn, Jannik Rietmann, Katharina Sasse, Kathrin Schliemer, Anton Schwarz, Anton Stoll, David Vehr, Anna Wassenberg, Celina Weichert, Maren Weidlich, Marcel Westhoff, Lena Wübbel.

GO 15 d, Mike Hukriede

Lena Becke, Luke Blankemeyer, Frederike Bögel, Ann-Christin Geerdes, Leon Jasper, Felix Kottmann, Luisa Krone, Niklas Maas, Linda Miller, Lena Pörtner, Svea Pruß, Nikola Pünt, Niklas Reike, Dana Reinken, Jens Rohlmann, Torben Roling, Lara-Marie Sasse, Jan Scholz, Sarah Schubert, Lea Surmann, Esther Tegeder, Nico Uphues, Nina Uphues.

GO 15 e, Anja Arens-Fischer, Robert Menz

Marvin Albers, Robin Blömer, Anna Dobbe, Manuel Finke, Eduard Freye, Steffen Glose, Lea Grzeskiewicz, Leonie Jäger, Lennart Krone, Silas Langelage, Malte Lins, Nele Mausolf, Mariel-Sophie Meyer, Lena Niemann, Nora Schnittker, Jonas Spinneker, Nicole Sudermann, Jennifer Trosichin, Leonie Visse, Niklas Völlering, Julia Vorberg, Linus Voß.

GO 15 f, Melanie Leusbrock

Veronika Bilmaier, Michelle Buston Vega, Kim Clausmeier, Pia-Marie Elstrodt, Betty Kellinghaus, Vanessa Keseberg, Sara Kielar, Kathrin Kües, Sabrina Mainz, Nadine Manatos, Milena Mosolf, Pia Pauli, Lea Plum, Peter Schweigmann, Hermann Siering, Aileen Tebbe, Malvin Theising, Laura Trautmann, Rika Vismann.

GO 15 g, Steffen Dittmann

Tobias Aepkers, José Enrique Bergert Lipperheide, Susan Berlinger, Leon Büttner, Julian Deister, Sven-Lennart Goldschmidt, Julian Heskamp, Nele Hohdorf, Alina Kell, Esther Leson, Lea Niehoff, Leon David Reimann, Marie-Sophie Schmidt, Lukas Schossig, Jil Schwarz, Bennet Stroot, Alina Veerkamp, Laura Wagner, Julia Wenker, Theresa Westerhoff, Celina Willming, Lara Zwake.

GO 15 h, Dieter Eiter, Michael Bronswick

Sophia Bärtels, Tom Beckemeier, Henri Beckmann, Jona Breulmann, Marc Büscher, Adrian Flüthmann, Jan Luca Grade, Nico Gütt, Franziska Halstenberg, Katja Hassink, Yannick Hengelsberg, Jennifer Hollmann, Janice Kötting, Sina Krone, Gerrit Neumann, Henning Ostendorf, Phil Rethmann, Lena Marie Schomakers, Madita Siegbert, Sara Windoffer.

GO 15 i, Olaf Brockmann

Alena Albers, Katharina Bröker, Finn Determeyer, Mattis Giacobbe, Daniel Johannes, Yannik Kaiser, Louisa Kalkmann, Mirco Kellenberg, Maren Keller, Julian Robbe, Lea van Delden, Meike Veerkamp, Marius von Veen.

 
Quelle: IVZ Online, Henrika Huil, vom 17.06.2018 (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/207920/45-schaffen-die-Eins-vor-dem-Komma, Zugriff am 22.06.2018)
 
 

 

Nach dem Abschluss des schulischen Teils der Fachhochschulreife dürfen 61 Absolventen der Hüberts’sche Schule aus Hopsten mit Optimismus ihren zukünftigen Lebensweg beschreiten. Das Fachabitur öffnet ihnen Türen in eine Zukunft mit vielen beruflichen Perspektiven.

 
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Ob ein Wechsel in die gymnasiale Oberstufe, Berufsausbildung oder Studium angestrebt werden, liegt nun in den Händen der jungen Erwachsenen. In den letzten zwei Jahren haben sie selbst beste Voraussetzungen dafür geschaffen.

Die Entlassungsfeier der Höheren Handelsschule am Freitag begann mit einem Wortgottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche in Püsselbüren. Unter dem Thema „Steine“ wurden die Abiturienten und ihre Gäste von Pfarrer Jörg Zweihoff und Diakon Wilfried van Elten auf den Abend eingestimmt. Im Alten Gasthaus Wulf waren die Tische schon festlich gedeckt, doch vor dem Essen wurden die Gäste durch einige Redner zum Höhepunkt der Abschlussfeier begleitet. Der Schulleiter der staatlich anerkannten Privatschule, OStD Alfons Ahlers, bedankte sich bei Lehrern, Eltern und Schülern für die angenehme Zusammenarbeit.

Winfried Pohlmann, Bürgermeister der Gemeinde Hopsten, überbrachte die Glückwünsche der Verwaltung und gratulierte herzlich zum Bestehen der Prüfungen. Nun lägen zahllose Möglichkeiten zur freien Entfaltung vor den Jugendlichen. „Nutzen Sie die Chancen und machen Sie etwas aus Ihrem Leben“, sagte der Bürgermeister. Jahrgangssprecher Hendrik Lindemann bekam für seinen unterhaltsamen Rückblick auf die letzten zwei Jahre viel Beifall. „Die gesamte Stufe des Fachabiturjahrgangs 2016 ist zu einer kleinen Familie geworden“, berichtete er. Dazu hätten nicht zuletzt die Klassenfahrten beigetragen.

 Andreas Vortkamp, Abteilungsleiter der Höheren Handelsschule, hatte sich einige der gewählten Ausbildungsberufe der Absolventen angeschaut. Er verdeutlichte damit, wie flexibel das bisher geschaffene Fundament ist. Er verwies auf die aktuell gute wirtschaftliche Lage und legte den Berufsanfängern ans Herz, diese Zeit zu nutzen. Die Trendwende könne schneller kommen als gedacht. Nach Vortkamps Dank an alle am Erfolg Beteiligten hatten die Klassenlehrer das Wort: Sie riefen die Schüler zur Zeugnisverleihung auf die Bühne.

Natascha Bleck (HH16a) hoffte, dass sich der Lebenstraum ihrer Schüler erfüllt, Peter Meyer (HH16b) hatte einige kritische Anmerkungen und Heike Tlolka (HH16c) lobte ihre „Vorzeigeklasse“ mit zuverlässigen, höflichen, stets gut gelaunten und verantwortungsbewussten Organisationstalenten. Für ihre hervorragenden Leistungen wurden Meike Leuchtmann aus Hörstel (Notendurchschnitt 1,1), Lars Thörner aus Dreierwalde (1,3) und Leon Röttering (1,3) aus Spelle besonders geehrt.

Nach dem Essen übernahm ein DJ-Team aus Lingen die musikalische Gestaltung der Feier.

 

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61 Absolventen der Höheren Handelsschule in Hopsten:

HH 16 a - Klassenleitung: Annette Emons / Natascha Bleck
Tim Buschmann, Linus Elbers, Jannes Niklas Hache, Ricarda Hoff, Leon Hölscher, Tim Honekamp, Veronika Horoschko, Melis Kemali, Marvin Klein, Niklas Knieper, Philipp Köhring, Jannik Merting, Florian Modelmog, Florian Neufeld, Lena Niehoff, Smiljka Petrasevic, Lea Preuße, Kevin Rohn, Leon Röttering, Hannes Varel.

HH 16 b  - Klassenleitung: Peter Meyer / Jasmin Hohoff
Sarina Beyer, Rike Determann, Robin Werner Donnermeyer, Carina Froböse, Henrik Hirtz, Gerrit Hölscher, Jonas Kemme, Lukas Kleine, Nico Langelage, Hendrik Lindemann, Jannik Lütkemeier, Anna-Lisa Morkötter, Lukas Naundorf, Hanna Niemeyer, Lisanne Ostendorf, Lea Peters, Micha Sall, Lara Sandherm, Erik Schröer, Timon Wacker, Jana Winkler.

HH 16 c - Klassenleitung: Heike Tlolka
Gazmend Gashi, Jannik Gerhardt, Lora Gisbrecht, Jan Göcke, Jessica Hagemann, Leonard Jasper, Alexander Jaspers, Carolin Johannigmann, Sina Kitte, Leonita Krasniqi, Meike Leuchtmann, Leon Linnhoff, Jannick Menger, Carolin Mersch, Lars Meyer, Laura Mollen, Alina Pleie, Nadine Rolmann, Lukas Schulte, Lars Thörner.

Als beste Absolventen des Abschlussjahrganges wurden geehrt: Meike Leuchtmann, Hörstel 1,1; Leon Röttering, Spelle 1,3; Lars Thörner, Dreierwalde 1,3.

 

Quelle: IVZ Online, Brigitte Striehn, vom 24.06.2018 (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/209043/Huebertssche-Schule-entlaesst-Absolventen, Zugriff am 29.06.2018)

 

 

Im Rahmen des Religionsunterrichts besuchte unsere Klasse, die GO15b, mit unserem Religionslehrer, Herr Menke, die St. Georg Kirche in Hopsten, in der wir eine ausführliche Führung erhielten. Zunächst betrachteten wir die Kirche von außen und erhielten viele Informationen über den Bau der Kirche.

Baugeschichte der St. Georg Kirche

Ein wichtiger Bestandteil dieser Kirche ist die ursprüngliche vordere Kapelle. Diese wurde erstmalig im Jahr 1343 erwähnt. Zu dieser Zeit gehörte sie allerdings noch zur Pfarrei von Schapen. Im 16. Jahrhundert wurde dann an dem heutigen Standort die eigentliche Kirche erbaut. Zur damaligen Zeit war sie eine einschiffige gotische Kirche und nur halb so groß wie heute. Im Jahr 1538 wurde die Hopstener Kirche von der Pfarrei in Schapen gelöst. Einige Jahre später kam die Gemeinde Hopsten durch den Töddenhandel zu einem höheren Wohlstand. Aus diesem Grund wurde von 1732 bis 1734 die ursprüngliche einschiffige Kirche auf die heutige barocke dreischiffige Hallenkirche erweitert. Anschließend wurde im Jahr 1749 der Turm der Kirche erhöht und er bekam seine barocke Haube. Allerdings wurden die barocken Teile der Kirche im Jahr 1867 entfernt und es wurde ein neugotischer Chor angebaut. Diesen erkennt man noch heute durch sein Spitzbogenfenster und durch das Sterngewölbe. Auch die Inneneinrichtung wurde durch neugotische Elemente ersetzt, was der damalige Bischof von Münster so vorsah. Erst 1955 konnte die Kirche ihren ursprünglichen barocken Charakter durch eine Renovierung zurückgewinnen.

Anschließend gingen wir in die Kirche hinein. Dort erfuhren wir sehr viel über die antiken Bestandteile der Kirche und deren bedeutende Geschichte.

Inneneinrichtung der Kirche

Eines der bedeutendsten Bestandteile der Kirche ist die Barockorgel, die aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammt. Durch den letzten Weltkrieg war sie weitgehend beschädigt aber sie konnte im Jahr 1956 vollständig restauriert werden. Heute besteht sie aus 39 Registern und 3000 Pfeifen und gibt so einen wertvollen Klang von barocker, klassischer oder moderner Orgelmusik wieder.

Ein weiterer bedeutender Bestandteil der Kirche ist das wertvolle Barockkunstwerk der doppelseitigen Strahlenmadonna. Sie stammt aus dem Jahr 1674 und ist von einem Rosenkranz umgeben, weshalb man sie auch als Rosenmadonna bezeichnet. Heute befindet sie sich am Gewölbe des Mittelschiffs, von wo sie herabhängt. Eine wesentliche Besonderheit von ihr ist ihre Doppelseitigkeit. Sie ist einerseits zum Turm und somit dem Eintretenden zugewandt. Von dort erkennt man sie als die weltliche Mutter und Herrscherin mit Jesuskind, Weltkugel, Krone und Zepter. Auf der anderen Seite, wo sie sich zum Altar und zu Gott wendet, sieht man eine betende Jungfrau Maria. Dadurch hat sie eine Vermittlerrolle zwischen dem Mensch und Gott, also der Welt und dem Göttlichen.

Ein besonders wertvolles Stück der St. Georg Kirche ist die Barockkanzel. Sie stammt aus der Zeit um 1700. Allerdings wurde sie im Jahr 1867 durch die neugotischen Renovierungen entfernt. Glücklicherweise wurde sie zur damaligen Zeit nicht vernichtet, sondern an die Kirchengemeinde in Spelle verschenkt. Dadurch konnte die Hopstener Kirchengemeinde diese im Jahr 1972 wieder zurückerwerben und sie in die Kirche erneut aufstellen. Der älteste Bestandteil dieser Kirche ist ihr Taufstein. Er weist mit seiner zwölfseitigen Kelchform ein typisches Merkmal der Spätgotik auf. Auf ihm erkennt man die Zahl 1538, da in diesem Jahr Hopsten wieder zu einer eigenständigen Kirche wurde. In Mitte des 18. Jahrhunderts entstand sein hölzerner Deckel, der eine Barockform zeigt. Zur damaligen Zeit befand er sich sehr lange im Turmraum und wurde dann bei der letzten Renovierung in den vorderen Teil der Kirche platziert.

Als weiteren historischen Bestandteil der Kirche sind die Kirchenbänke zu nennen. Sie wurden bei der Renovierung im Jahr 1955 erneuert, wobei die Wangen der alten Bänke wiederverwendet wurden. Auf ihnen befinden sich die besonderen Messingschilder, die sich auf die Zeit von 1734 bis 1900 zurückverfolgen lassen. Denn zu dieser Zeit mussten sich die damaligen Bürger und Bürgerinnen ihre Plätze in der Kirche mieten und dafür bezahlen. Ihre erworbenen Plätze wurden dann durch die Namensschilder aus Messing gekennzeichnet. Dabei sind die Schilder sehr unterschiedlich in ihrer Erscheinung. So sind viele nur sehr grob und andere sehr aufwändig und kunstvoll angefertigt. Jedoch entspricht die heutige Anordnung nicht mehr der von damals.

Zum Schluss unseres Besuches in der St. Georg Kirche wurde uns einiges über einen damaligen Pfarrer erzählt, der an der Kirchengeschichte sehr viel mitgewirkt hat.

Wilhelm Emmanuel von Ketteler

Wilhelm Emmanuel von Ketteler wurde am 25. Dezember 1811 in Münster geboren. Er war der sechste von neun geborenen Kindern der Ketteler Familie. Im Jahr 1828 schloss er sein Abitur ab und studierte danach Rechtswissenschaften und Staatswissenschaft in Göttingen. Dort schloss er sich dem Corps Guestphalia an, wobei er allerdings bei einem Duell seine Nasenspitze verlor, die er durch eine Transplantation ersetzt bekam. Danach leistete er seine einjährige Militärzeit und wollte zunächst seine juristische Laufbahn weiterverfolgen. Allerdings entschloss er sich aus Glaubensgründen dazu, von 1841 bis 1843 Theologie zu studieren. Daraufhin wurde er am 1. Juli 1844 in Münster zum Priester geweiht. Von 1846 bis 1849 war Ketteler der Pfarrer der Gemeinde Hopsten. In dieser Zeit, war Hopsten von großer Armut gekennzeichnet, doch Ketteler erwies großen Einsatz gegen die Bekämpfung des Elends und brachte zudem der Hopstener Gemeinde ihre heutige barocke Kirche zurück. Dadurch ist er bis heute eine Berühmtheit, weshalb ihm sogar ein Denkmal direkt neben der Kirche erbaut wurde.

Weiter Informationen finden Sie auf der Homepage der Kirchengemeinde: http://www.st-georg-hopsten.org/

 

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Sehr viel zielstrebiger lässt sich ein Berufswunsch wohl nicht verfolgen. In dem beschaulichen Lünne wohnt die gerade siebzehnjährige Geigerin Anna Wassenberg, die in den nächsten Wochen als Jungstudentin ihren Unterricht an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover antreten wird.

Hier bestand sie die Aufnahmeprüfung in die begehrte Klasse von Professor Elisabeth Kufferath, nachdem sie bereits vier Jahre als Jungstudentin an der HMT Rostock ausgebildet worden war.

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Bereits mit vier Jahren bekam Anna an der Musikschule des Emslandes ihren ersten Unterricht auf der Violine. Im Anschluss an ein Niederländisches Frühförderprogramm schaffte sie mit gerade mal acht Jahren den Sprung in die Klasse von Prof. Christiane Hutcap an der „Young Academy Rostock“, einem internationalen Zentrum für Hochbegabte. Bereits hier formulierte sie ihr angestrebtes Ziel mit einer Orchesterstelle in der Berliner Philharmonie (wo sonst?). „Es war ganz praktisch, dass meine Lehrerin einen zweiten Wohnsitz in Köln hatte, so mussten wir nicht ganz so weit fahren für die Unterrichtsstunden.

Chemie mit den Lehrern stimmt

Nur zu Prüfungen und Konzerten musste ich nach Rostock fahren“, sagt Anna. Nur die Zusatzfächer wie Musiktheorie und Klavierspiel gab es daneben am heimischen Herd. Bei Frau Hutcap blieb sie acht Jahre, hiervon vier Jahre als Jungstudentin, und ließ sich von ihr zu einer vielversprechenden Violinistin ausbilden. Für ein Jahr wechselte Anna dann zu Prof. Christoph Schickedanz nach Hamburg, und hat die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule in Hannover bestanden. „Ich hatte immer das Glück, Lehrer zu finden, bei denen die Chemie stimmte, aber auch der technische und nicht zu vergessen der musikalische Ansatz übereinstimmten.“ Zahlreiche Konzerte, Wettbewerbe und Auszeichnungen, aber auch viele Meisterkurse säumten seither ihren Weg. So gab es unter anderem den „Carl-Schroeder-Wettbewerb“ (mit Sonderpreis) oder gar den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“.

Jugendkulturpreis 2012

In der Region hörte man Anna Wassenberg zum Beispiel als Solistin mit der „Jungen Ems-Dollart-Philharmonie“ oder mit dem „Lingener Kammerorchester“. 2012 erhielt sie den Kulturförderpreis der Gemeinde Sögel und den ersten Preis des Jugendkulturpreises „Talente 2012“ des Kulturforums St. Michael. Erst zwölfjährig trat sie beim Musikfestival „Sommer in Lesmona“ gemeinsam mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen als Solistin auf. Es folgte unter dem Motto „Gemeinsam für das Glück von morgen“ ein Auftritt mit dieser Besetzung auch in der Bremer Glocke.

 

Im Weltklasseorchester als Solistin

„Mit einem solchen Weltklasseorchester als Solistin zu spielen, das war unglaublich toll.“ Auch die Mecklenburgischen Festspiele finden sich in der Reihe beachtlicher Auftritte. Daneben besucht Anna regelmäßig Meisterkurse wie bei Prof. Igor Ozim und Prof. Christiane Hutcap und war auch bereits zweimal Teilnehmerin der „Young artists in residence“ am Grand Hotel Heiligendamm. Wichtig ist aber auch ein Instrument, das den sehr hohen Ansprüchen genügen kann. Geigen jedoch, deren Preise gerne einmal den eines Einfamilienhauses erreichen – das ist auf die Dauer ein großes Problem – sind in der Regel Leihgaben, die zum Beispiel bei einem Lehrerwechsel also auch wieder abgegeben werden müssen, so fehlt es Anna gerade an einer passenden Violine.

„U-21-Nationalmannschaft“ der klassischen Musik

Ein ganz besonderes Highlight ist für Anna Wassenberg seit 2015 die Mitgliedschaft im Bundesjugendorchester (BJO), quasi die „U-21-Nationalmannschaft“ der klassischen Musik. Hier – anders als sie es als Solistin kennt – lernt sie auf allerhöchstem Niveau sich musizierend in dem Klangkörper zu bewegen; bislang stand sie als Solistin eher davor. Eine ganz neue und großartige Erfahrung begegnet ihr hier. Auch faszinieren sie die zahlreichen interessanten Projekte und internationalen Konzerte. „Wir sind sehr viel unterwegs.“ Es gab beispielsweise ein Konzert bei den Festspielen in Baden-Baden, bei denen das BJO zusammen mit Musikern der Berliner Philharmoniker unter dem berühmten Dirigenten Sir Simon Rattel spielen durfte. Gerade ist sie zurückgekommen von einem großen Projekt („Side by Side“) in der Berliner Philharmonie bei dem das „Koninklijk Concertgebouw Orkest“ (Amsterdam) zusammen mit Musikern des BJO konzertierten. „Das war sehr cool, es war unbeschreiblich.“

„Es läuft super“

Aber wie funktioniert dieses Engagement für die Gymnasiastin Anna Wassenberg? „Schule und Jungstudium muss vor allem gut geplant sein, viel Zeit bleibt nicht“, sagt sie. Das Abitur kommt am Ende dieses Schuljahres. Bis dahin ist Anna heilfroh über die großartige Unterstützung der Schule, der Lehrer und auch ihrer Mitschüler. „Auch wenn ich mal für drei Wochen weg war, gab es keine Probleme“, eher fragen die Lehrer, wie sie eventuell helfen können. „Es läuft super“, sagt sie, räumt aber ein, dass das nicht selbstverständlich sei.

Viel Unterstützung

Ein Kriterium für Hopsten als Schulort war dabei ganz sicherlich, dass es hier keinen Nachmittagsunterricht gibt. „Das war für mich zum Üben sehr viel praktischer.“ Inzwischen kann Anna nach der Schule allein mit dem Zug zum Unterricht fahren, als sie kleiner war, sind natürlich ihre Eltern mitgekommen. „Im Zug mache ich dann meine Hausaufgaben.“ Bis zu zweimal pro Woche muss Anna für Geigenunterricht, Theorie-, Klavier- und Kammermusikstunden nach Hannover. Zeitlich und auch finanziell ist dies ein gehöriger Aufwand, dem sie sich mit klarem Ziel vor Augen aber gern stellt. Und ja, ganz klar unterstreicht Anna Wassenberg, dass sie der Musik sicher nicht ihre Kindheit geopfert habe. Draußen spielen, Reiten, Ausgehen und Freunde treffen waren mit dabei. „Aber es ist für mich der größte Traum, später einmal im Orchester zu spielen, und dafür lohnt sich jede Mühe.“

 

Quelle: Peter Löning, NOZ Online vom 13.10.2017 (URL: https://www.noz.de/lokales/spelle/artikel/964290/17-jaehrige-anna-aus-luenne-auf-dem-weg-zur-grossen-karriere, Zugriff am 21.06.2018)

Am Freitag, den 27.04.2018, sind wir, die Klasse GO16h der Hüberts’schen Schule in Hopsten, gemeinsam beim Teekottenlauf in Emsdetten gestartet. Von den 19 Schülern-/innen haben insgesamt 13 am 5 km Straßenlauf teilgenommen. Auch die Schüler, die aufgrund von Verletzungen nicht an dem Lauf teilnehmen konnten, waren anwesend und haben ihre Klassenkameraden angefeuert und ihnen Mut zugesprochen.

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Glücklicherweise gab es keine Komplikationen und alle Aktiven haben bis zum Schluss durchgehalten. Das Training hat sich also ausgezahlt. Besondere Erfolge konnten Mika Wesselmann und Marie Uphaus einfahren. Mika war der schnellste Läufer in der Altersklasse U20 mit einer Spitzenzeit von 19:32 Min und Marie die schnellste Läuferin unserer Klasse mit 25:50 Min.

Die gute Organisation der Laufgemeinschaft Emsdetten war sehr löblich, denn für das Wohlergehen der Teilnehmer-/innen war durch frisches Obst, Getränke, einen Imbissstand und natürlich auch einen Bierstand (*grins*) gesorgt.

Abschließend kann man sagen, dass der Teekottenlauf für uns alle ein großer Erfolg war und unser Zusammengehörigkeitsgefühl durch die gegenseitige Unterstützung verstärkt worden ist.

 

 

Schüler der Hüberts’schen Schule Hopsten sammeln mehr als 200 Handys

2018 Handyaktion„Wisst ihr eigentlich, dass über 100 Millionen Handys nach Schätzung von Experten ungenutzt in deutschen Schubladen liegen?“ – diese Frage regte die Schüler im Differenzierungskurs „Wirtschaftsgeografie“ unter der Leitung von Ralf Menke an der Hüberts´schen Schule nachhaltig zum Überdenken des eigenen Umgangs mit dem Thema Ressourcen an.

Während dieser Einheit überlegten sich die Schüler, wie sie selber die Ressourcen schonen können. Schließlich kam der Kurs auf die Idee, eine Handysammelaktion zu starten. Denn in Handys steckt eine große Menge an wichtigen Bodenschätzen. Aufgrund dessen beteiligten sie sich am Projekt „Aktion Schutzengel – Mein altes Handy für Familien in Not“ des Hilfswerks Missio. Bei dieser Aktion wurden sie von ihren Mitschülern unterstützt. Somit kamen insgesamt über 200 Handys zusammen.

„Wir haben die Aktion bewusst über einen längeren Zeitraum durchgeführt“, sagt Ralf Menke. Die Initiatoren legten Informationsblätter und Sammeltüten in jeder Klasse aus und sprachen die Schüler persönlich an. Diese erfuhren, dass die Handys weiterverwendet und recycelt werden und der Erlös unter anderem Familien im Kongo unterstützt, die von den Folgen des Bürgerkriegs betroffen sind. „Wenn ihr euch an der Handyaktion beteiligt, helft ihr Familien in Not und schützt gleichzeitig die Umwelt“, konnten die Schüler im Informationsblatt lesen.

Die Herstellung von Handys ist sehr aufwendig, dafür werden 60 verschiedene Stoffe benötigt, darunter allein 30 Metalle, sogenannte seltene Erden, die zum Teil unter menschenunwürdigen Umständen unter anderem im Kongo gewonnen werden. „Deshalb ist es wichtig, so viel wie möglich von diesen Stoffen durch das Recyceln zurückzugewinnen“, zeigen sich die Schüler überzeugt.

 

 

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