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Aktuelles

Es ist einer der größten Wohltätigkeitsläufe der Region: Am 20. September startet in Hopsten der Sponsorenlauf der „Hüberts’schen Schulen“, an dem sich traditionell auch die Ketteler-Realschule und die Hauptschule St. Georg beteiligen. Schon seit vielen Jahren wird von den Erlösen der Mettinger Augenarzt Dr. Kurtgeorg Preuß bei seinem Engagement für arme Menschen in Arusha, einer Stadt im Nordosten Tansanias, unterstützt.

2018 Sponsorenlauf Vorankuendigung

Das Pressekomitee der Sportklasse der Jahrgangsstufe 12 freut sich mit den Lehrerinnen Anja Arens-Fischer (4.v.l.) und Christel Tepe-Rühlander (2.v.r.) auf den Sponsorenlauf für Tansania: Melina Schönig, Greta Peselmann, Svenja Thys, Maja Schöpper und Doris Hörz (v.l.).

Er hat dort eine Augenklinik aufgebaut, um Menschen mit grauem Star zu operieren, sodass sie wieder sehen können. Die „Hüberts’schen Schulen“ haben 2012 erstmals einen Sponsorenlauf organisiert, um ihn bei seinem Vorhaben unter die Arme zu greifen. Das Geld fließt in die Anschaffung von Linsen oder neuen Geräten und ermöglicht die Operationen.

Aufgrund des großen Erfolges profitiert heute zusätzlich eine privat betriebene Grundschule von dem Engagement der Hopstener Schüler. Dort lernen derzeit 140 Jungen und Mädchen. Eltern, die das Schulgeld nicht bezahlen können, erhalten einen Zuschuss, auch das Lehrpersonal und die Ausstattung der Klassenzimmer wird finanziert. „Wir sind der einzige Spender, ohne uns gäbe es diese Schule nicht“, erzählten Vertreterinnen der Sportklasse der Jahrgangsstufe 12, die in diesem Jahr den Sponsorenlauf organisiert. Ziel ist es, die Bildungschancen der unteren Bevölkerungsschichten zu verbessern und ihnen damit eine Zukunft ohne Armut zu ermöglichen.

Es gibt sehr gute Kontakte zu Dr. Kurtgeorg Preuß, der regelmäßig Bilder schickt, zur Berichterstattung in die Schule kommt oder Projektbeteiligte zu sich nach Mettingen einlädt. „Transparenz ist uns sehr wichtig“, betonte Deutschlehrerin Anja Arens-Fischer, die an der Schule für die Pressearbeit zuständig ist.

Nachdem ein Brunnen für fließendes Wasser sowie das neue Küchengebäude fertiggestellt sind, geht es aktuell an die Umgestaltung des Pausenhofes in einen Aufenthaltsort, den die Kinder auch in der Freizeit nutzen können. In der Decke des Gebäudes müssen Löcher gestopft werden und das „Food project“, der Bau des Speisesaales, wird fortgeführt. „Da die Kinder in der Schule mit Essen versorgt werden, schicken die Eltern sie gern dorthin“, stellte Anja Arens-Fischer fest. Das sei nicht immer der Fall, denn oft genug müssten die Kinder – sie sind zwischen fünf und 13 Jahren alt – zu Hause mitarbeiten. Alle Maßnahmen werden mit heimischen Arbeitskräften bewerkstelligt, die dadurch einen Zusatzverdienst erzielen können.

Spenden von Unternehmen

Doris Hörz, Melina Schönig, Maja Schöpper, Greta Peselmann und Svenja Thys vom Pressekomitee der Sportklasse erzählen, wie sie mit aktiver Unterstützung ihrer Klassenlehrerin Christel Tepe-Rühlander und vieler Helfer ihre Mitschüler motivieren, am 20. September beim siebten „Lauf für das Licht“ ihr Bestes zu geben. 1.150 Schüler aus den Klassen fünf bis 13 sind dann aufgerufen, für den guten Zweck die zwei Kilometer langen Runden in Angriff zu nehmen. Zuletzt kamen jeweils rund 30.000 Euro zusammen. Es sei eine gewisse Wettbewerbssituation entstanden, bei der die Schüler sich für ein gutes Ergebnis besonders anstrengen, haben die Lehrerinnen bemerkt.

Neben dem Geld der Schüler spenden Unternehmen größere Beträge, die am Ende zu der hohen Summe führen. Der „Lion’s Club Tecklenburg“ kümmert sich um die technische Abwicklung.

Beginn ist am 20. September um 10 Uhr an den „Hüberts’schen Schulen“, Ende wird gegen 12.15 Uhr sein. Im Herbst, wenn alles ausgewertet ist, wird die Spendensumme bei einem Party-Event öffentlich bekanntgegeben. Die besten Läufer können etwas gewinnen. Die Anstrengung lohnt sich also.

Quelle: IVZ Online, Brigitte Striehn, 05.09.2018 (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/1062099/Hopstener-Schueler-laufen-wieder-fuer-Tansania, Zugriff am 12.09.2018)

 

 

Am letzten Dienstag des Schuljahres 2017/2018 fanden die ersten Bundesjugendspiele der Hüberts’schen Realschule statt.

Abgekämpfte und durchnässte, aber sichtlich zufriedene und glückliche Schülerinnen und Schüler konnte man am Dienstag Mittag auf dem Sportgelände der Hüberts’schen Schule erblicken. Zuvor hatten die von der GO17g organsierten und durchgeführten Bundesjugendspiele der Realschule ihre Premiere gefeiert.

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Von morgens 8 Uhr wetteiferten die Kinder und Jugendlichen bis in die Mittagszeit um die beste Wurf- und Sprungweite sowie die schnellste Sprint- und Ausdauerzeit. Betreut von den Schülerinnen und Schüler der GO17g – mit fleißiger Unterstützung weiterer Elftklässler – und immer unter dem wachsamen Auge des DRK Ibbenbüren ging es an vier verschiedenen Stationen darum, leichtathletische (Best-)Leistung zu zeigen. Natürlich mit der Prämisse Spaß am Sport und an der Bewegung.

Auch wenn das Wetter nicht unbedingt sein bestes Gesicht zeigte, waren alle Gruppen inklusive ihrer Betreuerinnen und Betreuer hochmotiviert im Einsatz und trugen ihren Teil zu einer gelungenen Veranstaltung bei.

Die gezeigten Leistungen wurden am letzten Schultag bei einer feierlichen Urkundenübergabe honoriert.
Mit voller Vorfreude und der Hoffnung auf etwas mehr Wohlwollen seitens des Wettergottes blickt die Hüberts’sche Schule auf die nächsten Bundesjugendspiele im kommenden Schuljahr!

 

 

Am Donnerstag, den 12.7.2018, besuchten die Klassen GO16g, h, i sowie GO17g, h, i des Bildungsgangs Sport mit ihren Lehrern die Ausstellung „Körperwelten - Eine Herzenssache“ in Osnabrück. Diese Ausstellung widmet sich seit Mai insbesondere dem Thema „Herz“.

Mit den folgenden Informationen wendet sie sich an die Öffentlichkeit:
„Ab 19. Mai bis 2. September 2018 präsentieren Plastinator Dr. Gunther von Hagens und Kuratorin Dr. Angelina Whalley erstmals ihre Ausstellung KÖRPERWELTEN - Eine Herzenssache in der Osnabrückhalle. Eine Vielzahl spektakulärer Präparate erläutern für jedermann verständlich Organfunktionen und häufige Erkrankungen.
Thematischer Schwerpunkt der Osnabrücker Ausstellung ist das Herz mit seinem weit verzweigten Gefäßsystem. Das Hochleistungsorgan unseres Körpers ist durch die Dauerbelastung Funktionsstörungen und Verschleißerscheinungen ausgesetzt. Krankheiten des Blut-Kreislaufsystems sind heute die häufigste Todesursache; sie sind jedoch vermeidbar. Hier setzt die Ausstellung an: Ohne mahnenden Zeigefinger zeigt sie, wie bereits kleine Änderungen im täglichen Leben große Auswirkungen auf den Gesamtzustand unseres Körpers haben.“

Der Besuch ermöglichte unseren Klassen das authentische Studium des menschlichen Körpers am Modell der Plastinate und bot damit einen großen pädagogischen Mehrwert im Vergleich zum Biologiebuch oder anderen Lehrmaterialien. Zudem konnten wichtige Erkenntnisprozesse in Gang gesetzt werden, was den Umgang mit dem eigenen Körper angeht sowie die Reflexion ethischer Zusammenhänge.

2018 Koerperwelten 1

2018 Koerperwelten 2

2018 Koerperwelten 3

Die Schüler selbst hatten im Philosophie-Kurs den Wunsch geäußert, auf diese Weise einen ungewöhnlichen Blick auf den menschlichen Körper zu werfen. In der Vorbereitungszeit wurden im fächerübergreifenden Unterricht die entsprechenden Themen vorbereitet. Je nach Fach ergaben sich unterschiedliche Zugänge sowie Fragestellungen. Welche Auswirkungen hat eigentlich meine Lebensweise auf meinen Körper? Wie sieht der Blutkreislauf im Inneren des Körpers aus? Ist es ethisch vertretbar, den menschlichen Körper auszustellen? So lauteten nur einige der relevanten Fragestellungen, die besonders in den profilbildenden Fächern Sport und Biologie des Bildungsgangs Sport sowie im Fach Philosophie thematisiert wurden.

Folgende Aussagen waren angesichts der Plastinate zu hören:
„Die Blutgefäße sehen ja richtig schön aus.“
„Ein bisschen komisch ist es schon, man guckt ja auf echte Menschen.“
„Wie schwarz die Raucherlunge ist. Das sollten sich alle meine Raucherfreunde ansehen.“
„Das ist das Gute hier, man kann ja sonst nicht in den eigenen Körper hineinschauen.“
„Was passiert eigentlich mit den Plasitinaten, wenn sie nicht mehr gebraucht werden?“
„Oh, der Magen, ich wusste gar nicht, dass der so klein ist.“
„Ich hätte niemals gedacht, dass die Lunge so groß ist.“
„So ein kleines Herz muss ganz schön viel leisten.“

Der Blick in die Tiefenstrukturen der menschlichen Anatomie beeindruckte die Schüler und uns Lehrer sehr. Die Einzigartigkeit des menschlichen Körpers und auch dessen Verletzlichkeit wurden uns immer wieder vor Augen geführt. So konnten die „Sportler“ die Gelenke, Bänder und Knorpel bewundern, denen wir doch so manche Belastung abverlangen. Die „Biologen“ zeigten sich besonders beeindruckt von dem äußerst filigranen Netzwerk der Blutgefäße. Die „Philosophen“ staunten über den Zusammenhang von Leben und Sterben. Allen gemeinsam war die Bewunderung für die Leistungsfähigkeit des menschlichen Körpers. Uns wurde bewusst, welch großes Wunderwerk er darstellt und dass es sich durchaus lohnt, ihn bisweilen doch ein wenig besser zu behandeln.

Fazit: Wir sahen uns sehr bestätigt darin, uns im Unterricht auch weiterhin diesen grundlegenden Fragen und Themen rund um den menschlichen Körper zu widmen. Und nahmen wichtige Impulse für den Umgang mit diesem anatomischen Gesamtkunstwerk mit.


Hannah Arlom, Sarah Evers, Kirsten Hemesath, Lars Hoppe, Thomas Feldkämper, V. Lagemann, J. Schulze-Feldmann, Bettina Wening

 

 

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