Aktuelles

Die Personalreferenten Gabriele Borm und Tobias Nardmann schauten genau hin: Wie sieht die Teamfähigkeit aus, wie ist es um den sprachlichen Ausdruck oder das Konfliktverhalten bestellt? Das Osnabrücker Unternehmen buw hatte zum dritten Mal zum Azubi-Trainingslauf aufgerufen. Nun fand das Finale mit sieben Teilnehmern statt.

 

„Wir waren völlig erschlagen von den Bewerbungen“, sagt Gabriele Borm. 493 Mappen gingen ein. Seit Mai hatte das Unternehmen mit weiteren Partnern in Schulen für den Trainingslauf geworben. Anschließend nahmen sie jede einzelne Bewerbung unter die Lupe und gaben Rückmeldung. Die besten Teilnehmer wurden zum Finale eingeladen, in dem dem Sieger 1000 Euro winken.

Dabei geht es aber nicht allein um den Preis, sondern darum, jungen Leuten Hilfestellung bei Bewerbungen zu geben. „Das ist ein großes Anliegen unserer Geschäftsleitung“, sagt Tobias Nardmann. Auch von den Schulen habe man positive Rückmeldungen erhalten.

Am Finale nahmen nun Johanna Niemeyer (15) von der Realschule Bad Iburg, Nadine Barkau (16) und Tuba Dogruyol (17) von den Berufsbildenden Schulen „Am Pottgraben“ sowie Annika Scholz (17), Martin Heck, André Altenschulte und Lukas Rieken (alle 18) von der Hüberts’schen Schule im nordrhein-westfälischen Hopsten teil. Für die fünfstündige Veranstaltung hatten Gabriele Borm und Tobias Nardmann auch Bestandteile aus dem hauseigenen Bewerbungsverfahren übernommen. Schon in Runde eins, in der sich die jungen Leute nach kurzem Austausch gegenseitig vorstellten, war Konzentration gefragt. Martin Heck stellte beispielsweise die ihm bislang unbekannte Johanna Niemeyer vor und wusste, dass die 15-Jährige sich noch nicht entschieden hat, ob sie nach Abschluss der zehnten Klasse weiter die Schule besuchen oder doch eher eine Ausbildung zur Medienkauffrau für Design und Print anstreben wird.

Zum Programm gehörten aber auch Fragen zur Allgemeinbildung, Organisationsaufgaben oder Tests zum Tüfteln. Einzelkönnen war dabei ebenso gefragt wie Teamfähigkeit. Beispiel: das sogenannte Heringsspiel, bei dem es auf Gruppendynamik, Kooperationsfähigkeit sowie logisches Denken ankommt.

Nun steht die Auswertung für Gabriele Borm und Tobias Nardmann an. Am 2. Dezember wird unter Beteiligung von Oberbürgermeister Boris Pistorius, der Schirmherr des Trainingslaufes ist, Vertretern der beteiligten Schulen, der Partnerunternehmen sowie der Finalisten der Sieger bekannt gegeben.

 

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung Online, URL: http://www.neue-oz.de/information/noz_print/osnabruecker_land/23925525.html
(2009-11-10)

Hallo zusammen!

 

Es gibt wieder neue Infos zum ECDL und den nächsten Prüfungen!

Mehr dazu hier: http://gk-hueberts.de/ecdl_news.aspx

-aka- Hopsten. In der konstituierenden Ratssitzung am Donnerstagabend wurden nicht nur feierlich Ämter an alte und neue Gesichter übergeben. Für die Hüberts'sche Schule gab es grünes Licht für einen 115 000 Euro schweren Antrag. Schulleiter Alfons Ahlers hatte bereits Ende Mai einen Antrag zu Mitteln aus dem Konjunkturpaket II gestellt. Das geht aus den Sitzungsunterlagen hervor. Darin schreibt er unter anderem, dass in immer mehr Ländern die herkömmlichen Schiefertafeln gegen elektronische Activboards ausgetauscht werden. In der Schule sind bereits zehn Klassenräume mit diesen Tafeln ausgestattet. Sie machen es Schülern und Lehrern möglich, mit ihren Laptops interaktiv an der Gestaltung des Tafelbilds teilzunehmen und dieses direkt zu speichern.

Mit den rund 115 000 Euro aus dem Konjunkturpaket II wolle die Schule nun die restlichen Tafeln ersetzen, schreibt Ahlers. Diese Modernisierung solle schnellstmöglich erfolgen.
Hopsten erhält aus dem Konjunkturpaket II insgesamt rund 1,4 Millionen Euro (wir berichteten). Davon sind etwa 813 000 Euro für die Bildung gedacht, rund 590 000 Euro sollen schwerpunktmäßig für die örtliche Infrastruktur eingesetzt werden.

Quelle: IVZ, 02.11.2009

Immer mehr Eltern investieren viel Geld in die Bildung ihrer Kinder und schicken sie auf Privatschulen in der Region. Einige Eltern gehen dabei an ihre finanziellen Grenzen - und verzichten gar auf ihren Urlaub.

Sonnengebräunt lächeln Karina Günther, ihr Mann und die beiden Töchter Kim und Lia in die Kamera. Es hatte ihnen gut gefallen in Tunesien vor einem Jahr. Doch diesen Sommer blieb die Familie in den Ferien zu Hause: Lia (6) kam im September in die erste Klasse der Swiss International School (SIS), eine neu eröffnete Privatschule in Friedrichshafen, die die Günthers künftig 3000 Euro im Jahr kosten wird. "Eine gute Bildung für die Kinder ist uns wichtiger als Urlaub", sagt Karina Günther (43).

Sie und ihr Mann zählen zu einer immer größer werdenden Gruppe von Eltern, die sich die Bildung ihrer Kinder etwas kosten lassen. Als die erste Pisa-Studie vor acht Jahren deutsche Eltern schockierte, begannen Privatschulen nur so aus dem Boden zu schießen. Einer Umfrage des Magazins "Spiegel" zufolge würden vier Fünftel der Befragten Geld für die Schule bezahlen, wenn ihr Kind dadurch bessere Lehrer und besseren Unterricht bekäme. Viele Eltern misstrauen staatlichen Schulen und suchen ihr Glück bei den Privaten, deren Gebühren oft hoch sind. (...)  

Die Klassenfotos der Klassen, die zum Schuljahr 2009/2010 eingeschult wurden, sind nun in der Galerie zu sehen.

Was der DIHK fordert, ist seit Schuljahresbeginn 2009/10 an der Hüberts'schen Schule bereits Realität!

 

DIHK fordert Wirtschaftsethik-Unterricht in Schulen

Freitag, 4. September, 11:02 Uhr

 

Berlin/Bremen (dpa) - In der Debatte um den Verfall der Moral unter Managern hat der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Hans Heinrich Driftmann, gefordert, Wirtschaftsethik als Unterrichtsstoff in die Lehrpläne aufzunehmen.

Wir können nicht zusehen, wie zwei Hände voll von Managern das Renommee einer ganzen Berufsgruppe durch ihre Unmäßigkeit verschandeln», sagte Driftmann dem «Weser Kurier» (Freitag). Das sei kein ethisches Verhalten. «Wir werden also in den Lehrplänen auch Wirtschaftsethik einbauen müssen», forderte der DIHK-Chef. Dazu sei es auch nötig, die Lehrerausbildung zu reformieren.

Nur durch eine frühzeitige Bewusstseinsbildung sei es möglich, moralische Fehlentwicklungen zu verhindern. Es gebe Dinge, die tue man einfach nicht. Das gehe beim Verhalten in der Klasse los. «Man mobbt seine Mitschüler nicht. Man verhält sich nicht aggressiv auf dem Schulhof.» Da müssten frühzeitig richtige Grundlagen geschaffen werden. «Wer Mitschüler mobbt, hat große Chancen, später als Ellbogentyp in irgendeinem Management zu landen. Das alles brauchen wir nicht», sagte Driftmann.

 

 

 

 

 

Pressemitteilung vom 16.09.2009

Trend zur Privatschule geht an bildungsfernen Elternhäusern vorbei

Immer mehr Schüler besuchen eine Privatschule – unter den Gymnasiasten bereits jeder neunte. Ob Eltern ihre Kinder auf die Privatschule schicken ist aber weniger eine Einkommens- als eine Bildungsfrage: Wie eine aktuelle SOEP-Studie zeigt, besuchen Schüler, deren Eltern Abitur gemacht haben, wesentlich häufiger eine Privatschule als Schüler aus bildungsferneren Elternhäusern. „Eine problematische Entwicklung, die die Bildungspolitik fordert“, sagte DIW-Bildungsökonomin C. Katharina Spieß. „Sowohl öffentliche Schulen als auch private Schulen müssen für alle Schüler attraktiv sein und über ihre jeweiligen Angebote sollten Elternhäuser aller Bildungsschichten informiert sein.“ Anteil der Privatschüler in den letzten 20 Jahren gestiegen / Insbesondere Gymnasiasten besuchen Privatschulen

Seit Mitte der 80er Jahre gibt es in Deutschland sowohl mehr Privatschulen als auch Privatschüler. Nach den Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) für 2007 lag der Anteil der Privatschüler knapp unter 8 Prozent. In Westdeutschland ist von 1987 bis 2007 ein Anstieg um fast 21 Prozent zu beobachten, in den neuen Ländern hat sich der Anteil seit 1997 mehr als verdreifacht. „In Ostdeutschland gab es nach der Wiedervereinigung kaum Privatschulen. Daher hat der Anteil dort erst in den letzten Jahren deutlich zugenommen“, sagte Henning Lohmann, Co-Autor der Studie. Die amtliche Statistik schlüsselt zudem auf, dass vor allem Gymnasiasten Privatschulen besuchen – mittlerweile schon jeder neunte Gymnasiast. Bei den Grund-, Haupt- und Realschülern sind es deutlich weniger.

Eindeutiger Trend: Kinder aus gebildeten Elternhäusern gehen eher in Privatschulen

Auch über die Eltern gibt die SOEP-Studie Auskunft: Schüler, von denen mindestens ein Elternteil Abitur hat, sind häufiger auf Privatschulen vertreten (12 Prozent) als Schüler, deren Eltern nur einen mittleren Schulabschluss aufweisen (5 Prozent). Dies spiegelt sich auch in der Zusammensetzung der Schülerschaft an Privatschulen wider: Mit 59 Prozent hat die große Mehrheit mindestens einen Elternteil mit Abitur – obwohl diese Gruppe insgesamt nur gut ein Drittel der Schülerbevölkerung darstellt. „Der Anteil von Privatschülern gemessen an allen Schülern, deren Eltern ein Abitur haben, ist in den letzten zehn Jahren um 77 Prozent gestiegen“, sagte C. Katharina Spieß. „Bei Kindern, deren Eltern niedrigere Bildungsabschlüsse aufweisen, konnten wir dagegen keinen so eindeutigen Anstieg des Besuchs von Privatschulen feststellen“, so die Bildungsökonomin des DIW Berlin.

Einkommen fällt weniger stark ins Gewicht

Auch das Einkommen der Eltern fällt ins Gewicht – allerdings weniger stark als ihr Bildungsgrad: Kinder aus wohlhabenden Haushalten gehen häufiger auf Privatschulen, als Kinder aus weniger betuchten Haushalten. „Grundsätzlich sind Kinder aus sozio-ökonomisch besser gestellten Haushalten eher Privatschüler“, so Henning Lohmann. „In Deutschland hängt die Schulwahl aber weniger vom Einkommen als von der Bildung der Eltern und deren beruflicher Stellung ab.“

Bildungspolitik ist gefordert um Negativauslese zu verhindern

„Wir haben dadurch eine zunehmende Negativauslese in unserem Schulsystem, die so nicht gewollt ist“, sagte C. Katharina Spieß. Das gesetzliche „Sonderungsverbot“, das Privatschulen untersagt, einzelne Schülergruppen zu bevorzugen, könne dies offensichtlich allein nicht unterbinden. „Um zu verhindern, dass immer mehr Kinder aus bildungsnahen Haushalten in Privatschulen abwandern, müssen öffentliche Schulen wieder attraktiver werden.“ Zudem seien auch die Privatschulen gefordert, Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern stärker über ihr Angebot zu informieren.

Stichwort SOEP:

Das am DIW Berlin angesiedelte Sozio-oekonomische Panel (SOEP) ist seit 25 Jahren laufende Wiederholungsbefragung. Jedes Jahr werden mit Hilfe von von TNS Infratest Sozialforschung rund 11 000 Haushalte in Deutschland befragt. Die Daten des SOEP geben Auskunft zu Fragen über Einkommen, Erwerbstätigkeit, Bildung oder Gesundheit. Weil jedes Jahr dieselben Personen befragt werden, können langfristige gesellschaftliche Trends besonders gut verfolgt werden.Die amtlichen Statistik belegt, dass sowohl der Anteil von Privatschulen als auch von Privatschülern in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Dies bestätigen auch die SOEP-Daten. Darüber kann mit dem SOEP umfassend analysiert werden, welche Schüler Privatschulen besuchen, in welcher sozio-ökonomischen Situation sich deren Eltern befinden, und welche Trends hinsichtlich der Schülerschaft bestehen.

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Wochenbericht 38/2009

Pressestelle und -anfragen:

Renate Bogdanovic
Telefon +49-30-897 89-249
Telefax +49-3

 

Ibbenbüren. Ideen, Innovation und Mut zur Selbstständigkeit soll der Deutsche Gründerpreis für Schüler fördern. Fast 1200 Gruppen haben sich diesmal bundesweit am Planspiel der Sparkassen, das von so namhaften Sponsoren wie Porsche unterstützt wird, beteiligt. Im Kreis Steinfurt waren es 46. Ein neuer Rekord, wie Karl Derikartz, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse, jetzt bei der Preisverleihung in Ibbenbüren verkündete.

Gründerpreis 2009

Jung und geschäftstüchtig: Die Gruppe „Fantanic“ aus Hopsten belegte Platz drei beim Deutschen Gründerpreis auf Kreisebene. „Visual Learning“ von den Kaufmännischen Schulen in Ibbenbüren hatten die beste Idee. Karl Derikartz (v.l.), Jürgen Üffing und Eva Averbeck (r.) gratulierten den findigen Schülern.

 

Der Gründerpreis, der in den Kategorien Schüler, Start Up, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen wird, habe sich inzwischen zur bedeutendsten Auszeichnung für herausragende Unternehmen in Deutschland gemausert, erklärte Derikartz. Auch bei Schülern werde das Planspiel immer beliebter. Bei der Premiere 1998 hatten gerade einmal zwölf Mannschaften im Kreis Steinfurt versucht, ihre ausgefallenen Geschäftsideen fiktiv möglichst erfolgreich umzusetzen. Diesmal waren es beinahe vier Mal so viele.

300 Euro Preisgeld für den „Earteacher“

Dabei war die Geschäftsidee der Gruppe „Visual Learning“ von den Kaufmännischen Schulen Tecklenburger Land in Ibbenbüren aus Sicht der Jury die überzeugendste. Die vier Schülerinnen haben sich den „Earteacher“ ausgedacht. Dabei handelt es sich um einen Speicherchip, der mit den Inhalten von Lehrbüchern programmiert und in einen Kopfhörer eingesetzt werden kann. Für das beste fiktive Geschäftskonzept im Kreis erhielt die Gruppe einen Scheck über 300 Euro.

Den zweiten Platz und damit 200 Euro sicherte sich die Gruppe „Janno“ von der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule Nordwalde. Ihre Idee: Ein sicheres, weil elektronisches Portemonnaie, das sich per Fingerabdruck öffnen lässt, Geld zählen kann und die Summe in einem Display anzeigt.

Der dritte Preis (100 Euro) ging an die Gruppe „Fantanic“ von der Hübertsschen Schule in Hopsten. Die Schüler haben sich eine ausfahrbare Schuhsäuberungsanlage für Autos ausgedacht.

Gang in die Selbstständigkeit simuliert

Beim Deutschen Gründerpreis für Schüler simulieren die Teilnehmer den Gang in die Selbstständigkeit. Die jungen Existenzgründer müssen ein Finanz- und Marketingkonzept einreichen und eine eigene Internetseite erstellen. Dabei stehen ihnen ein Lehrer und ein Unternehmenspate zur Seite.

Neben den Geldpreisen erhielten die Siegergruppen auch Teilnahmezertifikate, die sich gut in späteren Bewerbungen machen. „Damit zeigen Sie, dass Sie mehr getan haben als andere“, erklärte Karl Derikartz.

Tatsächlich war das Planspiel zeitaufwendig. Die Schüler sind sich dennoch einig, dass sie wieder mitmachen würden. Sie hätten einen Einblick in die Wirtschaft bekommen und gelernt, Probleme in der Gruppe zu bewältigen. Einigen habe das Spiel sogar dabei geholfen, beim Thema Berufswahl einen Schritt weiterzukommen.


Quelle: IVZ Online, Anke Beiing
URL: http://www.ivz-online.de/lokales/kreis_steinfurt/ibbenbueren/1117293_und_bdquoVisual_Learning_und_ldquo_von_den_Kaufmaennischen_Schulen_in_Ibbenbueren_mit_Gruenderpreis_ausgezeichnet.html

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