Aktuelles

Einige Jungs und Mädels der 17a der Realschule trotzten dem schlechtem Wetter an Allerheiligen und machten sich früh morgens trotz Feiertag mit ihren Mountainbikes auf dem Weg nach Emsdetten zur Cross-Rennstrecke.

2019 Crossfahrt

Die Strecke, ein Rundkurs über 2,8km, ging durch zwei Waldabschnitte, über einen Acker und durch riesige Sandfelder eines Spielplatzes an einer Grundschule. Der Parcour ist technisch sehr anspruchsvoll, da immer wieder kleine Anstiege, matschige Passagen, Wurzelwege, enge Kurven und eine steile sandige Abfahrt gemeistert werden mussten. Dazu kam noch, dass es nur knapp über null Grad war und es leicht regnete. Aber das war für Jan Kramer, Jost Vogelsang, Jette Feiling, Hanna Konermann und Lasse Meymann kein Problem.

Unterstützt wurde die Gruppe von Robert Vogelsang, dem Vater von Jost, sowie Andrea Konermann, der Mutter von Hanna. Robert Vogelsang fuhr auch mit dem Mountainbike mit, Andrea Konermann war neben der „Taxifahrerin“ der Kinder begeisterte Zuschauerin.

Nach einer Einführungsrunde ging es zur Sache und die Jungs und Mädels gaben richtig Gas, so dass ihre Lehrerin Hannah Arlom und Vater Vogelsang ziemlich in die Pedalen treten mussten, um an den Schülern dran zu bleiben. Kleine Stürze gab es zum Glück nur in der Sandkiste, so dass alle heile, zufrieden aber auch verdreckt und k.o. wieder an den Autos ankamen.

Um die Energiespeicher wieder aufzufüllen, fuhren Vater Vogelsang und Mutter Konermann im Anschluss der Cross-Ausfahrt zu Mc Donalds und genossen die wohlverdienten Pommes und Burger.

 

 

Triathlon-Weltmeisterschaft auf der Mitteldistanz in Nizza / Emsdettenerin erfolgreich

2019 Arlom WM 01
Hannah Arlom von der LGE beim Zielsprint in Nizza.

Wenige Meter vor dem Ziel auf der Strandpromenade in Nizza zieht Hannah Arlom von der LG Emsdetten noch einen Schlussspurt an, sprintet an der vor ihr liegenden Schweizerin vorbei und finisht nach 1,9 km Schwimmen im Mittelmeer, 91 harten Rad-Kilometern durch die Berge rund um Nizza und dem abschließenden Halbmarathon als Neunte ihrer Altersklasse, der W 30, bei dieser Weltmeisterschaft auf der Triathlon-Mitteldistanz.

„Mir tut alles weh – aber ich bin super zufrieden“, freut sie sich später, nachdem sie sich ein wenig erholt hat. 5:07,26 Stunden hat sie für die Gesamtdistanz gebraucht. Platz neun in der AK W 30 und Rang 70 in der Gesamtwertung der Frauen – inklusive den über 60 Profi-Triathletinnen! „Top“, bringt es ihr Trainer Guido Bünker auf den Punkt.

Die Schüler der Höheren Handelsschule mit dem Schwerpunktfach Informationswirtschaft besuchten im Rahmen mehrerer geplanter Betriebsbesichtigungen die Firma Sälker IT Solutions GmbH & Co. KG in Spelle.

2019 Saelker

Sie erhielten vom Geschäftsführer Herrn Knüwer einen Einblick in die Firmengeschichte und die Geschäftsfelder des IT-Unternehmens. Ferner wurden die vielfältigen und zukunftssicheren Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich von der Geschäftsleitung erläutert.

Herr Knüwer motivierte in diesem Kontext die Schüler, indem er betonte, dass die Einstiegsvoraussetzungen in diese Berufsausbildung im Bereich der Teamfähigkeit, der Kommunikationsfähigkeit, etc. zu suchen seien; es werde als Eingangskompetenz nicht erwartet, dass man bereits Programmierungsfähigkeiten besitze. Natürlich sei die Wahl des Schwerpunktfaches Informationswirtschaft in Verbindung mit dem Fach Betriebswirtschaftslehre schon eine gute Ausgangslage, betonte Herr Knüwer. Daneben erhielten die Schüler wertvolle Tipps für ihre zukunftssicheren Bewerbungen direkt aus der Hand eines Entscheiders.

Eine Besichtigung der Firmenräume rundete den Besuch ab. Eine weitere Zusammenarbeit wurde von beiden Seiten vereinbart.

 

 

Neonorange leuchten die Wurfscheiben, die aus dem sogenannten Hoch- und Niederhaus am Wurftaubenstand des SSC Schale fliegen. Kaum zu verfehlen also – zumindest, wenn man Profisportschütze ist. So wie John Kellinghaus und Simon Waltermann.

2019 Skeet
Gerade einmal so groß wie ein Handteller sind die leuchtend orangefarbenen Wurfscheiben, auf die John Kellinghaus (l.) und Simon Waltermann in verschiedenen Schemen schießen.

Sie schießen für die deutsche Nationalmannschaft in der Disziplin Skeet.

Um die 20000 Schüsse feuern John und Simons jährlich aus ihrer 3,5 Kilo schweren Waffe. „Das ist aber auch die Menge, die ein Schütze im Leistungsbereich schießen sollte“, sagt Simon, der seit ungefähr fünf Jahren in dem Sport aktiv ist. Der 19-Jährige kommt aus Harsewinkel, hat in einem Verein dort seine Karriere begonnen. Dann wechselte er aber und fährt seither immer nach Schale, „weil es hier einfach bessere Möglichkeiten gibt“, sagt er. Vier mal die Woche trainieren er und sein Mannschaftskollege John im Wurftaubenstand. In ihrem Nachwuchskader1, dem C-Kader, sind sie insgesamt zu sechst – verteilt auf ganz Deutschland. Da komme es schon mal vor, dass die Jungs einige ihrer Mannschaftskollegen nur bei Stützpunkttrainings sehen – oder sogar erst bei Turnieren.

Und die gibt es in aller Welt. Finnland, Italien, Österreich, um nur einige Länder zu nennen, in denen die Schützen allein in diesem Jahr waren. „Da kommt man gut rum“, erzählen sie schmunzelnd. Und die Schule? „Das ist kein Problem“, versichert John. Der 17-jährige Mettinger besucht die Hüberts‘sche Schule in Hopsten, die als Sportschule „das mit den Sportlern“ eben kenne. Sobald John weiß, dass er für ein Turnier länger in der Schule fehlen wird, beantragt er eine Beurlaubung, und die habe er bis jetzt auch immer bekommen.

Blöd nur: „Natürlich muss ich alles, was ich verpasst hab, nachholen, und das in kürzester Zeit“, sagt der Mettinger. Vor allem während der Abiphase war das auch für Simon hart und risikoreich. „Hätte ich in eine Nachprüfung gemusst, hätte ich das Turnier absagen müssen“, erinnert er sich an das vergangene Jahr. Aber es ist alles gut gegangen: Sowohl das Abitur als auch das Turnier habe er erfolgreich absolviert.

Bleibt bei so viel Fahrerei, Reisen und Training überhaupt noch Freizeit? Offensichtlich, und die füllen die Jungs mit noch mehr Sport. Laufen, schwimmen, Fitnessstudio. Jagen gehen sie auch. Das sei aber etwas ganz anderes als Skeetschießen, sind sich John und Simon einig. Immerhin schießen sie dabei auf Lebewesen. „Die sollte man mit Respekt behandeln, und wenn man den nötigen Respekt nicht hat, sollte man es mit dem Schießen sein lassen“, spricht John ganz klare Töne. Und beim Skeet gilt, wie Simon ergänzt: „Es ist der sportliche Gedanke, der zählt. Es ist niemals einfach nur stumpfes Rumballern.“

Für die Zukunft planen die Jungs erst einmal nicht, ihre Waffe abzulegen, ihren beruflichen Weg wollen sie aber trotzdem festigen. Simon plant ein Medizinstudium. John schwebt da etwas in der Bundespolizei oder Bundeswehr vor. Das alles unter einen Hut zu kriegen, sehen die beiden Jungs als eine Herausforderung, der sie sich gerne stellen wollen. „Außerdem bekommen wir ja genug Unterstützung“, erklärt Simon. Aus speziellen Sporthilfeprogrammen, vom Verein und nicht zuletzt von den Eltern – die Förderung junger Talente in diesem Randsport sei definitiv gegeben.

Jetzt ist aber erst einmal Saisonende. Das Training lassen sich die beiden trotzdem nicht nehmen. Klar, sie sind Profis – und Genießer, wie John erklärt: „Wenn man über den Lauf hinweg guckt blendet man alles um einen herum einfach aus. Und entspannt.“

  

Quelle: IVZ Online, Carina Tissen (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/7607206/Respekt-schreiben-sie-gross, Zugriff am 17.11.2019)

 

 

Die RS18c von der Hüberts‘schen Schule aus Hopsten hat bei einer Verlosung teilgenommen und eine Besichtigung vom Wasserwerk gewonnen.

Am Mittwoch, den 06.11.2019, sind die Kinder mit einem Bus zum Wasserwerk nach Brochterbeck gefahren. Dort wurden sie von einem Mitarbeiter der Firma WTL durch das ganze Wasserwerk geführt. Sie haben viele spannende Prozesse gesehen. Ihnen wurde der Weg vom dreckigen bis zum sauberen Wasser erklärt und sie durften bei einer Reinigung eines Filters zugucken. Die Kinder hätten nie gedacht, dass es so viel Arbeit sei, Wasser so klar zu bekommen. 

2019 Wasserwerk

Wenn es wieder so eine Verlosung für Schulklassen gibt, kann man es nur weiterempfehlen, daran teil zu nehmen, um auch eine tolle Führung durch das Wasserwerk in Brochterbeck zu erleben.

Verfasst von Johanna Meyer und Finia Üffing (RS18c)

 

 

Hüberts‘sche Schule erhält Gründerpreis über 4000 Euro: „Wir sind Sieger!“ bescheinigt die quietsch orangene, gläserne Urkunde den Schülern der Gymnasialen Oberstufe der Hüberts‘schen Schule.

2019 DGP01
Einige Mädels aus dem Vorstand der Hübi AG präsentieren stolz die Urkunde für die engagierteste Schule des bundesweiten Wettbewerbs Deutscher Gründerpreis in Westfalen-Lippe. Überreicht hat sie Andreas Löbbe, Sparkassenverband Westfalen-Lippe (4.v.l.).

Aber nicht nur die, auch das Preisgeld von 4000 Euro beweist, dass Engagement sich lohnt – denn das sind sie: die engagierteste Schule in Westfalen-Lippe im bundesweiten Wettbewerb Deutscher Gründerpreis. Jedes Jahr nehmen zahlreiche Schüler bundesweit an dem Unternehmensgründungsspiel der Sparkasse teil. So auch die elften Klassen der Gymnasialen Oberstufe der „Hübi“. Die Idee hinter dem Projekt sei es, den Schülern die Wirtschafts- und Finanzwelt und speziell das Thema Unternehmensgründung näherzubringen. Von der Idee bis zur Präsentation des Unternehmens, inklusive Businessplan mit Marketingstrategie, Kostenrechnung und vielem mehr – damit gilt es, die Juroren zu überzeugen.

Schon einige Male durften Hopstener Schüler in den vergangenen Jahren für ihre Ausarbeitungen Preise entgegennehmen. Am Dienstag erhielt die Schule aber einen ganz besonderen Preis – einen, der die gesamte Schule belohnen soll. „Nicht nur, weil von der Hüberts‘schen jährlich zahlreiche Schülergruppen mitmachen, hat sie den Preis verdient. Vor allem, weil die Hopstener Teilnehmer sich besonders reinknien, aktiv am Projekt arbeiten und die Lehrer sie intensiv dabei betreuen, ernennen wir sie zur engagiertesten Schule in Westfalen-Lippe“, begründet Andreas Löbbe vom Sparkassenverband Westfalen-Lippe die Platzierung.

„Wir geben den Schülern Unterrichtsaufgaben, die an den Businessplan angelehnt sind“, erklärt Olaf Brockmann das Geheimnis hinter dem Erfolg. Ihm sowie den beiden weiteren betreuenden Lehrern Andreas Vortkamp und Dietmar Rakers sei es demnach ein Anliegen, nicht nur das fertige Konzept auf den Jurorentisch zu legen, sondern auch das Wissen der Schüler mit kaufmännischem Schwerpunkt zu professionalisieren.

Entgegengenommen hat den Preis ein Teil des Vorstands der Hübi Aktiengesellschaft (AG) – ein Schülerunternehmen des Gymnasiums. Und was Melina Lohmann, Viktoria Wagner, Kira Veeltmann und Jana Roling mit dem Preisgeld machen wollen, dafür haben sie auch schon einen Plan: „Wir wollen das Geld für die Zwecke der Hübi AG nutzen“, erklärt die 18-jährige Kira. Das Schülerunternehmen betreibt unter anderem neben dem Schulkiosk Getränke- und Süßigkeitenautomaten, verkauft Schul-T-Shirts, organisiert die Dienste und vieles mehr – „eine Verbindung zwischen der angewandten Wirtschaftstheorie des Schulunterrichts und den praxisbezogenen Aufgaben“, die im Schulalltag anfallen, führt Kira weiter aus.

Ein neuer Automat soll diese Praxis weiter ausbauen, indem die Schüler lernen, wie sie Kontakt zu einem Unternehmen aufnehmen, Kaufverträge abschließen, und natürlich weiterhin, wie sie die Produkte letztendlich im Schulalltag an ihre Mitschüler bringen.

Diese Idee segnete Löbbe gleich ab, sicherte dem Vorstand so das Preisgeld zu und ließ sich ein weiteres Lob nicht nehmen: „Die jungen Menschen haben ein Näschen dafür, was kommt“, erinnert er sich an vergangene Projekte, die stark und zukunftsvisiert gewesen seien. Honig in den Ohren der Schüler und Ansporn für den kommen Wettbewerb zu gleich.

 

Quelle: IVZ Online vom 08.10.2019, Carina Tissen (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/7602118/Die-engagierteste-Schule-in-Westfalen-Lippe, Zugriff am 09.10.2019)

 

 

Schüler initiieren Klimademonstration an der Hüberts’schen Schule: Mehr als 1000 Schüler, Lehrer, Eltern und weitere Hopstener haben am Freitagvormittag für den Klimaschutz demonstriert. Geschwänzt werden musste dafür aber nicht, betonten die Organisatoren.

2019 Klima 01
Weit über Tausend Schüler, Eltern, Lehrer und Bewohner von Hopsten gingen am Weltklimatag auf die Straße. Foto: Hannah Dürken

Laute Sirenen schallen durchs Dorf. Parolen werden durch Megafone gerufen. Trillerpfeifen ertönen. „Fridays for Future“-Rufe und Sprechgesänge klingen durch die Straßen. Trommeln verbreiten eine Stimmung wie im Stadion. Der Hopstener Ortskern verwandelt sich in einen Schilderwald: „There is no planet B“ („Es gibt keinen Planeten B.“), „Umweltschutz statt Kohlenschmutz“, „Ihr habt verschlafen, wir sind die Wecker.“ Und wirklich, nach der lautstarken Demonstration von weit mehr als Tausend Schülern der Hüberts‘schen Schule dürfte an diesem Freitagmorgen in Hopsten keiner mehr geschlafen haben.

Den Weltklimatag nahm die Gruppe „Hübis for Change“ gemeinsam mit zahlreichen, überzeugten Mitschülern zum Anlass, um dem ganzen Dorf zu zeigen: „Klimaschutz ist uns wichtig, wir wollen etwas verändern“, wie es schon im Aufruf zur Demonstration hieß. Diesem folgten aber nicht nur Schüler, sondern auch Eltern und Bürger aus Hopsten schlossen sich der drei Kilometer langen Wanderung durch den Ortskern an. Jubelnde Bewohner am Straßenrand und an den Fenstern machten deutlich: „Hopsten steht hinter euch.“

Ebenso unterstützten auch mehr als 50 Lehrer die Aktion ihrer Schützlinge tatkräftig. „Hübis for Change repräsentiert die wichtigsten Werte. Wir machen das mit euch zusammen“, versicherte Lehrerin Bettina Wening. Kollegin Kirsten Stampa sagte: „Für mich ist das gelebter Unterricht.“
Dass der reguläre Schulunterricht wegen der Demonstration nur die zweite Geige spielen konnte, sah Anja Arens-Fischer an diesem Tag nicht so eng: „Lernen findet nicht nur im Klassenraum statt.“ Durch die Organisation der Aktion, das Schreiben und Einüben der Reden, beim Gestalten der Plakate und mit jedem Weg zur Gemeinde, hätten die Schüler einiges gelernt. Außerdem würden die Schüler hinterher ihre Freizeit opfern, um die versäumten Unterrichtsinhalte als Hausaufgaben nachzuholen.

So sei die Aktion von der Schule abgesegnet und werde von ihr unterstützt. „Wir schwänzen also nicht und machen das hier mit gutem Gewissen“, erklärte Louis Terheiden. „Hübis for Change“ hebe sich dadurch von der weltweiten „Fridays for Future“-Bewegung ab. Auch gehe es den Organisatoren nicht darum, „zu sagen, was grade in der Politik nicht richtig läuft, sondern dass die Hüberts’sche Schule sich selbst weiterentwickeln muss“, betonte Silvia Maller. Lia Wiermann erklärte: „Wir wollen die Fehler nicht bei anderen suchen, sondern als erstes bei uns selbst.“

In der abschließenden Kundgebung machte sie deshalb darauf aufmerksam, dass jeder einzelne etwas in seinem Alltag verändern könne, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Yannick Hasenclever nannte dafür Vorschläge, wie mit dem Bus anstelle des Autos zu fahren oder Mehrwegflaschen zu benutzen. „Jeder kann zum Fleischer gehen, bei dem die Produkte aus der Region kommen und die Tiere in einer artgerechten Haltung gelebt haben“, ergänzte Konrad Guhe. „Denkt über alle eure Entscheidungen nach, denn es ist euer Planet und eure Zukunft“ fasste Anna Weber den Appell der Gruppe zusammen.

Wie Louis Terheiden betonte, wollten die Schüler jetzt etwas bewegen. „Nach dem, was hier heute passiert ist, bin ich mir sicher, dass es sehr bald nachhaltige Veränderungen geben wird.“

Das machten die Schüler der GO18a gleich vor und pflanzten einen Baum auf dem Schulgelände. Das stolze Orga-Team hielt fest: „Das heute soll keine einmalige Sache, sondern ein Startpunkt sein.“

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Quelle: IVZ Online vom 21.09.2019 (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/7599537/Klimaprotest-ohne-Schwaenzen, Zugriff am 25.09.2019)

 

 

Achte Auflage von „Laufen für das Licht“ ist ein voller Erfolg: Dicht drängen sich die Hüberts‘schen Realschüler und ihre Mitstreiter der St.-Georg-Hauptschule auf dem Weg zwischen Sportplatz und Schulzentrum. Die meisten können den Start zur achten Auflage von „Laufen für das Licht“ offensichtlich kaum erwarten. Vorfreude und auch ein bisschen Anspannung sind deutlich spürbar.

2019 Sponsorenlauf 01
Vor allem die jüngeren Schüler haben sich freudig in ihre Laufaufgabe gestürzt. Insgesamt drehten am Donnerstagmorgen 1200 Schüler und auch etliche Lehrer ihre Runden beim achten „Laufen für das Licht“ der Hüberts’schen Schule an den Start gegangen.

Dann endlich, pünktlich um 9.30 Uhr, geben die Organisatoren aus der Sportabiturklasse GO18h die gut zwei Kilometer lange Strecke frei. Hoch motiviert setzen sich die Kinder und Jugendlichen bei empfindlich kühlen acht Grad in Bewegung.

Um das Gedränge am Start etwas zu entzerren, starten die älteren Schüler aus der gymnasialen Oberstufe und der Höheren Handelsschule erst eine Viertelstunde später an der Sporthalle. Ein guter Schachzug, wie sich zeigte, denn so kamen alle schneller ins Laufen. Und die schnellsten waren schon nach knapp neun Minuten wieder im Start-/Zielbereich angekommen.

Überhaupt hat an diesem Tag alles, was die Schüler zusammen mit ihrem Klassenlehrer Michael Bronswick organisiert haben, hervorragend funktioniert. Zum Beispiel der Einsatz von Wasserkanistern an den Versorgungsstationen für die einzelnen Klassen, aus denen die Läufer das kühle Nass selbst in ihre mitgebrachten Flaschen zapfen konnten. „Wir hatten sehr wenig Müll“, berichtet Simon Meinders aus der Pressegruppe der GO18h. Zudem haben seine Klassenkameraden nach dem Lauf mehr als 300 Würstchen verkauft und auch der Kuchen sei am Ende fast weg gewesen. Der Erlös fließt mit in das Spendenergebnis. Auch das Abbauen und Aufräumen habe zügig geklappt, berichtet Simon Meinders. „Wir sind sehr gut zufrieden.“ Dieses Fazit unterstrich auch der Klassenlehrer. „Für meine Schüler war es, glaub ich, toll zu sehen, was man erreichen kann, wenn man an einem Strang zieht“, erklärte Bronswick. Zudem sei die Größe der Veranstaltung für viele sehr beeindruckend gewesen.

Zu erwarten ist auch, dass sich die Spendenempfänger, der Augenarzt Dr. Kurtgeorg Preuß aus Mettingen für sein ehrenamtliches Engagement in Tansania und die DKMS, in einigen Wochen ziemlich freuen werden. Vor allem die Realschüler seien extrem motiviert gewesen, ihre Sponsorenzettel vollzumachen, verriet Michael Bronswick am Rande des Laufs. Er habe welche gesehen, die beidseitig beschrieben waren und bei einem Schüler mal fix durchgerechnet: Der Junge wird gut 60 Euro pro Runde bekommen. Hoffentlich hat er viele geschafft.

Apropos viel: Welche Schüler, unterteilt in Kleine und Große, Mädchen und Jungen, die meisten Runden absolviert haben, war am Donnerstag noch nicht ganz klar. Ziemlich sicher ist allerdings, dass keiner an die Leistung von Lehrerin und Triathletin Hannah Arlom herangekommen sein wird. Denn die hatte nach zwei Stunden sage und schreibe 18 Runden, also etwa 36 Kilometer, auf dem Tacho.

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Quelle: IVZ Online, Anke Beiing, vom 19.09.2019 (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/7599370/Mit-Spass-und-Sport-Gutes-tun, Zugriff am 23.09.2019)

 

 

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