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Archiv » 2009 » 07. Juli » Schule JUGEND UND SCHULE Eliteschmiede Privatschule Bildungssystem in der Krise Julia Compart

Privatschulen in Deutschland befinden sich seit einigen Jahren im Aufwind. Das Vertrauen ins öffentliche Schulsystem ist geschwächt. Schuld daran tragen unter anderem die Pisa-Ergebnisse, Gewalt und Lehrermangel an staatlichen Schulen. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland mit seinem Anteil an Privatschulen von 7,5% zwar noch weit hinter Frankreich (20%), Großbritannien (41%) und den Niederlanden (70%), die Tendenz aber ist deutlich. Während die Wartelisten für Privatschulen immer länger werden, kämpfen öffentliche Schulen gegen Schülermangel. Immer mehr müssen schließen, Lehrer wandern aus oder verpflichten sich an Privatschulen. Das Bildungssystem spaltet sich so in zwei qualitative Klassen.

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GO07b verbringt Tage religiöser Orientierung im Kloster Maria Veen

In den Tagen vom 22. bis zum 24. Juni 2009 hatte sich die GO07b auf den Weg in das Kloster von Maria Veen gemacht, um dort „Tage religiöser Orientierung“ zu verbringen. Sofort nach dem Beziehen der Zimmer im Jugendhaus der Ordensgemeinschaft begann auch schon die Arbeit mit Pater Michael, einem jungen Mariannhiller Missionar.

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Nach einer Einführungsrunde wurden am Nachmittag die Lehrerinnen von den Einheiten verabschiedet, damit sich auch die Schülerinnen und Schüler voll und ganz auf die Aufgaben einlassen konnten. Es wurden Themen besprochen, die den jungen Erwachsenen dabei helfen sollten, ein noch besseres Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln, aber hauptsächlich auch sich selbst besser kennen zu lernen. Nach getaner Arbeit wurde der Abend von den Schülerinnen und Schülern frei gestaltet, wobei auch der Lebensmittelladen von Maria Veen als gute Rohstoffquelle diente. Morgens wurde zudem noch eine kleine Messe angeboten, die eine rege Beteiligung fand.

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Abschließend konnte man noch sagen, dass das Wetter mit hohen Temperaturen und viel Sonnenschein mitgespielt hatte und das Essen der hauseigenen Küche sehr gut war. Viele hätten noch gerne einige Tage länger bleiben wollen, doch leider musste sich die Klasse am Mittwochnachmittag vom Kloster und von Pater Michael verabschieden und trat somit die Heimreise nach Hopsten an.

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92 Schüler der Hübertsschen Schule in Hopsten bekamen am Freitag in der „Halle IV“ in Lingen ihre Abschlusszeugnisse, mit denen sie die Fachhochschulreife an der Höheren Handelsschule erlangt haben, überreicht. Als beste Schülerinnen des Jahrgangs ehrte Schulleiter Alfons Ahlers Karina Ginten (Spelle) mit einem Notendurchschnitt von 1,4 und Sandra Stapper (Rheine), die einen Notendurchschnitt von 1,5 erreicht hatte.

Die Abschlussfeierlichkeiten hatten mit einem ökumenischen Gottesdienst in der St.-Bonifatius-Pfarrkirche begonnen. Nach dem sich daran anschließenden Sektempfang begrüßte Schulleiter Ahlers die Festgemeinde.

Im Anschluss daran überbrachte der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Hopsten, Rolf Zimmermann, Glückwünsche im Namen des Rates und der Gemeinde Hopsten. Er wünschte Erfolg, Glück und die Erfüllung eigener Vorstellungen, ob im Studium oder bei Eintritt ins Berufsleben.

Jahrgangsstufensprecherin Julia Heilemann aus Lingen blickte in ihrer Abschlussrede zunächst auf die nunmehr abgelaufene Schulzeit zurück. Sie berichtete der Festgemeinde, dass es neben dem alltäglichen „Pauken“ zahlreiche lustige Höhepunkte bei Studienfahrten, Betriebsbesichtigungen und Klassentreffen gegeben habe. Julia Heilemann bedankte sich sehr herzlich bei allen Eltern und den Mitarbeitern der Schule für die Unterstützung während der Schulzeit. „Die Lehrkräfte hatten immer ein offenes Ohr für uns und haben uns stets dabei geholfen, nicht den Mut zu verlieren, wenn wir einmal nicht weiter wussten“, sagte sie.

Die Abschlussrede der Hübertsschen Schule erfolgte durch Bildungsgangleiter Andreas Vortkamp. Nachdem er die Schüler sowie deren Eltern zur bestandenen Abschlussprüfung gratuliert hatte, ging Vortkamp zunächst auf die aktuelle Wirtschaftskrise ein. Er zeigte den Absolventen dabei auf, dass sie mit dem erreichten Schulabschluss ein äußerst flexibles Fundament geschaffen haben, um in der Berufswelt erfolgreich zu sein.

Am Beispiel eines Malers, der zwar weiß, wie man ein gutes Gemälde erstellt, jedoch nicht weiß, wie man es vermarktet und die Ein- und Ausgaben verbucht, machte er deutlich, wie wichtig wirtschaftliche Kenntnisse in der heutigen Zeit sind. In diesem Zusammenhang bezeichnete er es als sehr erfreulich, dass nahezu alle Absolventen ihren Wünschen entsprechende Ausbildungsplatzangebote erhalten haben.

Andreas Vortkamp bedankte sich auch bei den Eltern und Entlassschülern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Neben der sehr angenehmen Zusammenarbeit zwischen Schülern und Lehrkräften hob er auch den respektvollen Umgang der Schüler untereinander und die sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Schülern hervor. Er betonte damit die Bedeutung der Teamarbeit und forderte die Schüler auf: „Spielt weiter im Team, reißt Euch gegenseitig mit, helft Euch.“

Im Anschluss daran erfolgte die Ehrung der Schulbesten durch Schulleiter Alfons Ahlers. Er gratulierte den Schülern zur erlangten Fachhochschulreife und bescheinigte den Absolventen dabei, dass sie ein besonders leistungsstarker Jahrgang gewesen seien.

Ein Beleg dafür sei der deutliche Anstieg der erlangten Durchschnittsnoten im Vergleich zu den Vorjahren. Nachdem der Schulleiter sich bei den Eltern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schule für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren bedankt hatte, erfolgte die Zeugnisverteilung durch die Klassenleitungen.

Die Abschlussfeier endete mit einem Abschlussball in der „Halle IV“ in Lingen.

Abschlussjahrgang der HHO

Quelle: IVZ Online (26.06.2009)

URL: http://www.ivz-online.de/lokales/kreis_steinfurt/hopsten/1080773_hopsten_ein_starker_jahrgang_geht.html

Spanisch-Praktikum 

Spanischlehrerin Pilar Lipperheide Gana, Schülerin Lena Schimmele, Mariana Meßbauer, Katrin Klostermann, Amelie Thurau sowie Spanischlehrerin Angela Real Granado (v.l.) von der Hüberts'schen Schule Hopsten. Zum ersten Mal absolvierten diese Schülerinnen ein „Pràcticas en Jerez de la Frontera; Andalucìa Spanien“ - ein Praktikum in Spanien

Jerez de la Frontera in der südspanischen Provinz Càdiz ist nicht nur Ziel vieler Urlauber. Vier Schülerinnen der Jahrgangsstufe 12 machten dort jetzt ein fünfwöchiges Praktikum. Fünf Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 absolvierten ein Praktikum über zwei Wochen. Zum ersten Mal organisierten die Spanischlehrerinnen Angela Real Granado und Pilar Lipperheide Gana ein Schülerpraktikum in Spanien. Beide sind in Spanien geboren und leben seit einigen Jahren in Deutschland.

Weihnachten fuhr Angela Real Granado in ihre Heimat und knüpfte die Verbindungen für die Schule. „Für die Fremdsprache Englisch ist das längst schon zur Routine geworden“, sagte Anja Arens-Fischer, die für die Schulkommunikation zuständig ist. „Schwerpunkt unserer Schule ist Wirtschaft und Fremdsprachen. Mit einem Betriebspraktikum in England oder Spanien haben die Schüler gleichzeitig einen Einblick in beide Bereiche“, erklärte sie.
Spanisch-Praktikum

Schülerin Anna van Dam (r.) von der Hüberts'schen Schule Hopsten führte Touristen durch die Bodega Gonzàlez Byass. Eine sprachliche Herausforderung während ihres Praktikums in Spanien.

Am 3. April begann für die jungen Frauen das Abenteuer Spanien. Die erste Herausforderung war der Weg von Sevilla nach Jerez de la Frontera, wo ein Appartement für die Schülerinnen angemietet war. „Sie haben es bestens gemeistert“, lobt Angela Real Granado. Sie selbst und ihre Kollegin begleiteten die Schülerinnen erst in den letzten zwei Wochen des Praktikums. Die vier 18-jährigen Schülerinnen der Jahrgangsstufe 12 absolvierten ein fünfwöchiges Praktikum in einer Bodega, einem Weingut. Alle vier haben Führungen durch die jeweilige Bodega für deutsche Gruppen gemacht, aber auch mit den Mitarbeitern die täglichen Arbeiten erledigt. Dazu gehörte das Verpacken der Produkte oder die Zubereitung der „Tapas“ für die Verkostung nach dem Rundgang durch die Bodega.

Die fünf Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 durften für zwei Wochen ein Praktikum absolvieren. Zwei Schülerinnen lernten den Alltag in einem Hotelempfang kennen. Dabei mussten sie unter anderem auch Übersetzungen aus dem Spanischen ins Deutsche erledigen, etwa für den Hotelprospekt.

Drei Schülerinnen wurden in der Stadt Jerez im Informations- und Touristenbüro eingesetzt. Dort mussten sie Touristen über die Sehenswürdigkeiten in Jerez de la Frontera informieren, aber auch die der näheren Umgebung sowie Auskunft über öffentliche Verkehrsmittel geben. Dabei war viel Eigeninitiative gefordert, da die Ansprüche der Touristen sehr unterschiedlich waren, berichteten die Schülerinnen.

Neben dem Praktikum gab es aber auch viele interessante außerbetriebliche Aktivitäten: Eine Fahrt nach Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens oder die Besichtigung der größten spanischen Kathedrale „La Giralda“ mit dem geschichtsträchtigen Glockenturm. Ein wichtiger Bestandteil der andalusischen Kultur ist der typische Tanz „Flamenco“. Einen solchen Flamenco-Abend verlebten die Schülerinnen in Jerez de la Frontera in der „Taberna Flamenca“.

Dieses erste Praktikum war auf beiden Seiten - sowohl für die Schülerinnen als auch für die spanischen Firmen - ein voller Erfolg. So lautete jedenfalls das Resümee bei einer Gesprächsrunde in der Hüberts'schen Schule. Damit wurde der Weg zu einem Praktikum in Spanien für weitere Spanischschüler der Schule geebnet.

Quelle: IVZ Online, Angelika Keidel (2009-06-24)
URL: http://www.ivz-online.de/lokales/kreis_steinfurt/hopsten/1080016_hopstener_schueler_meistern_spanische_herausforderungen.html

Was ist Glück? Dieser Frage versuchten die Abiturienten der Hüberts´schen Schule am Freitagmorgen im ökumenischen Gottesdienst mit Pastorin Elke Böhne und Pfarrer Johannes Söntgerath in der St.-Georg-Kirche auf den Grund zu gehen. Dabei brauchten die 124 Schüler an diesem Tag das Glück gar nicht mehr zu suchen. Sie durften glücklich und stolz sein, denn „Sie sind der zweite Jahrgang, der in Nordrhein-Westfalen in dieser Variante der gymnasialen Oberstufe das Zentralabitur gemeistert hat,“ lobte Schulleiter Alfons Ahlers die Schulabgänger in seiner Abschiedsrede im Hotel Lütkemeyer in Dreierwalde.

Insgesamt hatten die fünf Klassen des Jahrgangs 2009 einen Notendurchschnitt von 2,5 erreicht. 13 erhielten sogar eine Durchschnittsnote 2,0 und besser. Alfons Ahlers freute sich, Clarissa Rumpke aus Lengerich (1,4) und Lena Otte aus Hopsten (1,3) als Schulbeste mit einem Buchgeschenk ehren zu können.

In seiner Rede ging Ahlers in einer kurzen Analyse auf die berufliche, durch die Finanzkrise enorm veränderte Welt ein, in der sich die Abiturienten künftig zurechtfinden müssen. Viele der Abiturienten werden später im beruflichen Leben Führungspositionen innehaben, bemerkte er. Um Situationen, wie sie aktuell herrschten, zu verhindern, müsse man die Ursachen kennen. Ahlers mahnte die Schüler, nicht nur auf den Profit in einem Geschäft zu schauen, sondern dass „es auch andere Unternehmensziele gibt, an deren Realisierung Sie mitarbeiten sollten“.

Begriffe wie Glückseligkeit, gelingendes Leben oder die Würde und Freiheit jedes Einzelnen und die Solidarität aller werden in der Ethik begründet und reflektiert. Aufgabe der Unternehmenspolitik und der Führungskräfte müsse es sein, sich diesen Werten unter konkreten Bedingungen anzunähern, wozu auch gehöre Glaubwürdigkeit und Vertrauen zu schaffen, und als Vorbild aufzutreten.
„Sie haben die Prüfung zur Allgemeinen Hochschulreife mit hervorragenden Ergebnissen gemeistert“, sagte Ahlers weiter. Er sei sehr zuversichtlich, dass sie in der Lage sein werden, in ihrem nachschulischen Leben einen erfolgsversprechenden Mittelweg zu finden, um in der veränderten Berufswelt erfolgreich zu sein.

Bürgermeister Winfried Pohlmann gratulierte im Namen der ganzen Gemeinde zum Abitur. „Egal, für was sie sich entscheiden, ob Studium oder Berufsausbildung, stellen Sie sich Ihren neuen Herausforderungen und zeigen Sie vor allem Verantwortung für die Gesellschaft und für den Nächsten“, gab er den jungen Menschen zum Abschied mit auf dem Weg. Elternvertreterin Gabriele Ebbers aus Dreierwalde sagte: „Wir freuen uns und sind stolz über Euren Erfolg. Wohin die Reise auch geht, hängt nicht davon ab, woher der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt. Wir wünschen Euch Ziele, ein gutes Ausrichten der Segel, Hilfe an Bord und einen günstigen Wind.“

Als Vertreter der Schüler bedankten sich Kirsten Wiethaupt (Lingen) und Lars Hohnhorst (Hopsten) bei Lehrern und Eltern für ihre Unterstützung während der dreijährigen Schulzeit: „Nun ist es Zeit, die Ernte einzufahren. Zeit aber auch, um Danke zu sagen und einen kleinen Rückblick zu halten.“ Dieser bestand aus vielen kleinen Anekdoten von Schulereignissen, aus der Theater-AG, Nachtschichten am PC, umfangreiche Vorbereitungen für Klausuren oder Spitznamen von Lehrern. Die Schulzeit in Hopsten sei geprägt gewesen vom gegenseitigen Respekt. „Von Anfang an wurden wir von den Lehrern als Erwachsene behandelt. Letztendlich vielleicht eines der Geheimnisse der Hübi, dass wir stets ein gutes Klima vorgefunden haben“, sagten die Schülersprecher.

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung, Schwienheer

(URL: http://www.ivz-online.de/lokales/kreis_steinfurt/hopsten/1073786_124_schueler_der_huebertsschen_schule_setzen_segel_richtung_zukunft.html)

In Zusammenarbeit mit der Aubi-plus GmbH können wir nun auf unserer Website eine Lehrstellenbörse anbieten. Hier haben interessierte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mit Hilfe der angebotenen Suchmaschine nach offenen Ausbildungsplätzen in der Umgebung zu recherchieren.

Hier geht es zur Lehrstellenbörse...

 

In der Galerie (Veranstaltungen > 2009 Tanzkurs der HHO) sind nun einige Bilder vom Tanzkurs der HH07 zu sehen, den die Schülerinnen und Schüler in der Gaststätte Kerssen-Brons durchgeführt haben.

Besser spät als nie - das trifft es hier ganz gut:

ab heute sind in der Galerie einige Bilder von der diesjährigen Skiexkursion zu sehen, an der einige Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Frau Schoo und Frau Köstler teilgenommen haben.

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