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Hopsten. Die Klausuren und mündlichen Prüfungen auf dem Weg zum Abitur erfordern viel Fleiß und eine gute Vorbereitung. Scheinbar genauso viel wie die korrekte Planung und Organisation von Partys. Der Ärger um 700 Euro, die angehende Abiturienten für eine Feier an die Gemeinde Hopsten zahlen sollen, erregten in den vergangenen Tagen die Gemüter im Töddendorf und darüber hinaus.

So schreibt ein Schüler der Jahrgangsstufe 13 des Fürstenberg-Gymnasiums in Recke in Bezug auf die Berichterstattung der IVZ vom Dienstag, dass auch den Recker Schülern „das Problem“ der Steuerpflicht bei Feiern in Hopsten den Spaß schon mal verdorben habe. Einen Trägerverein, der als gemeinnütziger Veranstalter fungiere, gebe es noch nicht, der Weg dorthin sei lang und sehr bürokratisch, formuliert es der junge Mann.

Ist diese Vereinskonstellation aber gegeben, ist die Party nicht steuerpflichtig. Daher will die Gemeinde Hopsten nun einlenken und nachträglich den Förderverein der Hüberts´schen Schule als Organisator ansehen. „Das ist ein Angebot der Gemeinde“, sagte Haupt- und Schulamtsleiter Markus Raschke. Eine Lösung, mit der auch Schulleiter Alfons Ahlers sehr gut leben könnte. Er gibt allerdings zu bedenken: „Wir sind grundsätzlich dazu bereit, aber nur, wenn es keine weiteren rechtlichen Probleme mit sich bringt, einmal geschaffene Fakten nachträglich zu verändern.“ Keinesfalls sollten Schule oder Schüler Schaden nehmen.

„Aufgrund der besonderen Umstände wäre eine Veränderung zu rechtfertigen“, erklärt Raschke und betont, dass es sich um eine einmalige Ausnahme handeln werde. Ganz die Augen zudrücken könne die Gemeinde nicht: Die Feier sei durch das Aufhängen von Plakaten - die Erlaubnis hatten sich die Schüler Wochen im Voraus von der Verwaltung eingeholt -bekannt und somit steuerpflichtig geworden.

Übernähme nun der Förderverein oder gar die Schule selbst, beide sind als gemeinnützig eingetragen, die Position des Veranstalters, könnte es ein neues Problem geben. Geld, das gemeinnützige Organisationen einnehmen, darf auch nur für gemeinnützige Zwecke verwendet werden. Ist ein Abiturball ein solcher Zweck? „Das wäre am Ende wohl Auslegungssache“, formuliert es Ahlers vorsichtig. Die Satzungen sehen jeweils die Unterstützung von Schülern beziehungsweise Schülergruppen vor. Insofern wäre es Hilfe für die Abiturienten.

Ein wenig fraglich bleibt bei aller Diskussion die Rolle des Gastwirtes. Er soll nach Informationen unserer Zeitung die Rolle als Veranstalter abgelehnt und sich somit von der Steuerpflicht befreit haben. Wohl aber ohne die Schüler darauf hinzuweisen, dass diese Kosten nun auf sie zukommen.

Sowohl die betroffene Klasse der Hüberts´schen Schule als auch die Recker Schüler machen sich nun Gedanken, ob sie Hopsten mit einem Party-Boykott belegen. „Die einzige Konsequenz für uns Schüler ist und bleibt, Hopsten sowohl bei Partys als auch für unsere Abschlussbälle komplett zu meiden“, schreibt der Gymnasiast aus Recke. Ausweichmöglichkeiten gebe es im benachbarten Niedersachsen genug. Und dort werden seiner Kenntnislage nach für öffentliche Tanzveranstaltungen keine Vergnügungssteuern erhoben.

 

Quelle: IVZ Online, Antje Raecke (URL: http://www.ivz-online.de/lokales/kreis_steinfurt/tecklenburgerland/1800434_Hopstener_Schueler_wollen_wegen_Steuern_jetzt_in_Niedersachsen_feiern.html, 29.11.2011)

Hopsten. Ein fröhlicher Abend, den Schulabschluss vor Augen - doch nun kommt die Rechnung. Schüler sollen für eine Party Vergnügungssteuer zahlen. 22 Prozent der Einnahmen wären fällig, mehr als 600 Euro - ein teures Vergnügen für die angehenden Abiturienten der Hüberts´schen Schule. Zu zahlen ist das Geld an die Gemeinde Hopsten. Doch sowohl Eltern als auch Schüler wollen sich nicht einfach so mit der Steuerforderung abfinden.

Ob die Kommune nach Wegen sucht, den „jungen Menschen die Freude zu nehmen und mit der Steuerkeule die Abschlussveranstaltung plündern“, fragt ein empörter Vater in einem Brief an unsere Zeitung. „Keinesfalls“, lautet die eindeutige Antwort von Haupt- und Schulamtsleiter Markus Raschke. Für ihn ist der Fall klar: Ist kein gemeinnütziger Verein Veranstalter, sondern wie jetzt, die Schüler selber, und ist es eine öffentliche Feier, wird die Vergnügungssteuer fällig: „Wer Geld einnimmt, muss dieses auch versteuern.“

Es habe im Laufe der Jahrzehnte unzählige dieser Vorabifeiern gegeben, den plötzlichen Ärger kann Raschke daher nicht verstehen: „Die Erlöse kommen nicht unmittelbar gemeinnützigen Zwecken zugute. Und mit einem Verein oder dem Gastwirt als offiziellem Veranstalter gebe es die Diskussion nicht.“ Beispiel: An den Fürstenberg-Schulen in Recke wurde, um dieses Problem zu vermeiden, extra ein Trägerverein gegründet.

Theoretisch könnte auch der Förderverein der Schule als Veranstalter auftreten -auch nachträglich, schließlich sei noch nichts endgültig abgerechnet, räumt Raschke ein. Das aber hatten die Verantwortlichen beim Verein der Hüberts´schen Schule im Vorfeld bereits abgelehnt. Ebenso wie die Schule selbst diese Aufgabe bislang nicht übernommen habe und in Zukunft auch nicht übernehmen werde, wie Schulleiter Alfons Ahlers erklärt.

Rund 170 junge Menschen verlassen im Sommer die Schule mit dem Abiturzeugnis. Die Steuerpflicht trifft 22 von ihnen, eine Klasse. „Der Rest hatte diese Probleme nicht“, sagt Ahlers.

 

Quelle: IVZ Online, Antje Raecke (URL: http://www.ivz-online.de/lokales/kreis_steinfurt/hopsten/1799723_Schueler_sollen_fuer_Party_an_die_Gemeinde_Hopsten_Vergnuegungssteuer_zahlen.html, 28.11.2011)

Heute war der Westdeutsche Rundfunk, genauer gesagt, das Lokalstudio Münster in der Schule. Sie haben einen kleinen Beitrag erstellt, in dem es darum geht, dass die Abiturienten eine Steuerabage für ihre Abiparty an die Gemeinde entrichten sollen.

Zitat von der Homepage des WDR:

"Vergnügungssteuer für eine Vor-Abi-Feier? Die Gemeinde Hopsten will von Abi-Schülern der Hübert'schen Schule Geld, weil die auf Gemeindeboden zum Tanz eingeladen hat. Dass diese ihre Einnahmen nicht für gewerbliche Zwecke einsetzen, sondern damit ihren Abschluss-Ball finanzieren stört die Gemeinde nicht. Eine Stellungnahme will man überdies nicht abgeben. Die betroffenen Schüler suchen indes einen Ausweg, um ihre Partys in Zukunft ohne Steuerabgabe feiern zu können." (Quelle: http://www.wdr.de/studio/muenster/index.html)

Mehr dazu am Montag abend, den 28.11.2011 um 19:30 Uhr in der Lokalzeit Münsterland im WDR-Fernsehen und in der Mediathek (URL: http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/lokalzeit_muensterland.xml)

1000 Euro für die beste Bewerbung

Osnabrück. Zusammenarbeit, Ausdauer oder Führungsverhalten: All diese Bereiche können eine Rolle bei einem Assessement-Center spielen. Doch wie bereitet man sich als junger Mensch auf ein so komplexes berufliches Auswahlverfahren vor? Eine ganz anschauliche Möglichkeit bietet der Azubi-Trainingslauf der buw-Unternehmensgruppe.

8 aus 685 hieß es in diesem Jahr: 685 junge Menschen hatten das Angebot genutzt, ihre Unterlagen einzusenden und von Fachleuten prüfen zu lassen. Aus diesen kürten die Personaler des Unternehmens die acht besten Bewerbungsmappen und luden die Schüler zu sich ein. Und in den Räumen an der Rheiner Landstraße ging es dann zur Sache: Mehr als vier Stunden wurden die 17- bis 19-Jährigen von den beiden Personalreferenten Tobias Nardmann und Philipp Bergel sowie Mitarbeiterin Andrea Lappeßen unter die Lupe genommen.

Der Hintergrund, so Nardmann: Die Teilnehmer lernen unter Echtzeitbedingungen kennen, wie es bei Bewerbungsgesprächen zugeht, und lernen, worauf Unternehmen achten. Deshalb bekommen die acht Teilnehmer nach Auswertung aller Tests auch noch eine umfangreiche Rückmeldung. Doch zuvor wird am 7. Dezember der Gesamtsieger gekürt, der als Preis 1000 Euro erhält. Auch die Schule mit den meisten Bewerbungen erhält diese Summe.

Bei dem diesjährigen Durchgang wurde deutlich, dass eine Schule ihre baldigen Abgänger besonders gut vorbereitet hat, nämlich die Hüberts’sche Schule im nordrhein-westfälischen Hopsten. Denn alle acht Endrundenteilnehmer kamen in diesem Jahr von dieser Schule: Hanna Gerling, Patrick Knüppe, Nadine Schomakers, Marion Loose, Ines Kröner, Franziska Schindler, Linda Krause sowie Jan Langelage.

Auftakt war, dass sich die Teilnehmer vorstellten, den Wunschberuf benannten und ihre Stärken und Schwächen darstellten. Dann folgten zahlreiche Aufgaben, in denen zum Beispiel Kombinationsfähigkeit oder Teamarbeit abgeklopft wurden. Die „Grundnervosität“ habe sich schnell gelegt, berichtet Jan Langelage. Der 18-Jährige, der 2012 sein Abitur macht und dann ein duales Studium bei einer Bank beginnen wird, zog ein positives Fazit: „Ich werde mich jetzt bei Vorstellungsgesprächen sicherer fühlen“, sagt er. Hilfreich sei es gewesen, Tests zum Allgemeinwissen und zu Sprachkenntnissen mitzumachen und Organisationsaufgaben zu erledigen.

Das Programm sah aber noch mehr vor: Rätsel, mit denen unterschiedliche Kompetenzen getestet wurden, und auch ein Einzelgespräch. Nun sind die Teilnehmer gespannt auf den 7. Dezember, wo der Gesamtsieger gekürt wird. „Ein enges Rennen“, kündigte Nardmann bereits an, zum Beispiel seien alle Teilnehmer schon in der Vorstellungsrunde sehr überzeugend gewesen.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (URL: http://www.noz.de/lokales/58941095/1000-euro-fuer-die-beste-bewerbung, 25.11.2011)

Nun sind auch die Bilder der Klassen, die zum Schuljahr 2011/2012 eingeschult wurden, in der Galerie zu sehen.

Der Musikgeschmack von Steffen Dittmann - für seine Schüler ist er fragwürdig. Sein Unterricht ist es nicht. Die Zettel, die der 32-jährige Sportlehrer auf die Bank legt, sind schnell vergriffen. Dann beginnt das Tüfteln. Sportakrobatik steht auf dem Stundenplan beim Leistungskursus Sport, Jahrgangsstufe 11. Die 21 Schüler sind die Ersten, die in zwei Jahren ihr Sportabitur an der Hüberts´schen Schule in Hopsten machen werden.

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Ohne groß Werbung für den neuen Bildungsgang zu machen, lagen auf dem Schreibtisch von Schulleiter Alfons Ahlers viele, viele Anmeldungen von jungen Menschen. „Wir haben uns für eine Klasse entschieden und werden auch erst mal dabei bleiben", erklärt er. Schließlich wolle die Schule den Sportabiturienten eine große Vielfalt und eine hohe Qualität bieten. Das schuleigene Fitness-Studio sei dabei von großem Vorteil. Da aber vor Ort nicht alle Sportarten, beispielsweise Schwimmen, abgedeckt werden können, sei das mit großem Aufwand verbunden.

Aufwendig ist der Bildungsgang auch für die Schüler. Sie haben sechs Stunden Sport in der Woche, hinzu kommen drei Stunden Theorie zu Sportgeschichte, -medizin, -psychologie, Methodik und Didaktik. „Das Abitur besteht aus einer dreiteiligen praktischen Prüfung, einer Klausur und der Prüfung zum Freizeitsportleiter", erklärt Steffen Dittmann. Letzteres ist freiwillig, die Leistungen dafür müssen aber während der drei Oberstufenjahre so oder so erbracht werden.

„Am Ende sind die Schüler kleine Sportlehrer", drückt es Dittmanns Kollege Dietmar Popp aus. Ausgestattet in Theorie und Praxis mit Voraussetzungen für diverse Studiengänge. Die Möglichkeiten reichen von Sport- und Gesundheitswissenschaften über Managementfächer bis hin zu den klassischen Naturwissenschaften. Denn Biologie ist im Sportabitur der vorgeschriebene zweite Leistungskursus. „Man muss geistig und körperlich fit sein, es ist keinesfalls eine einfache Variante, um an die allgemeine Hochschulreife zu kommen", betont Schulleiter Alfons Ahlers.

Die Resonanz ist trotzdem groß, viele sehen das Sportabitur als Möglichkeit, durch die Verbindung von Hobby und Unterricht wieder mehr Spaß an der Schule zu finden, als Vorbereitung für ein Studium oder schlicht als Plan B. So auch bei Nicolas Eiter (15) aus Ibbenbüren und Sascha Otte (17) aus Mettingen. Beide sind Nachwuchskicker beim VfL Osnabrück mit Ambitionen, einmal ins Profilager zu wechseln. Wenn das ehrgeizige Vorhaben allerdings scheitert, „soll und wird der Sport weiterhin eine große Rolle spielen", versichert Nicolas. Dann kann er sich vorstellen, zu studieren und auf den Erfahrungen mit dem neuen Abitur aufzubauen. Doch erst mal muss er zeigen, wie viel Akrobat im Fußballer steckt.

Weitere Informationen zum Sportabitur und den anderen Bildungsgängen an der Hüberts´schen Schule gibt es am Montag, 21. November, ab 15 Uhr in der Schule.

 

Quelle: Antje Raecke, IVZ Online (URL: http://www.ivz-online.de/lokales/kreis_steinfurt/hopsten/1778189_Neuer_Bildungsgang_an_der_Huebertsschen_Schule_in_Hopsten.html, 10.11.2011)

http://www.ivz-online.de/lokales/kreis_steinfurt/hopsten/1778189_Neuer_Bildungsgang_an_der_Huebertsschen_Schule_in_Hop

Adrett gekleidet und aufgeregt standen 80 Absolventen der Höheren Handelsschule der Hüberts´schen Schule in Hopsten, Zweig Wirtschaft und Verwaltung, am Freitagnachmittag vor der St.-Bonifatius-Kirche in Lingen. Wenige Stunden später bekamen sie das, wofür sie zwei Jahren lang gearbeitet hatten - ihre Fachhochschulreife.

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„Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer. Nicht mit vielen wirst du dir einig sein, doch dieses Leben bietet so viel mehr“, sangen die Absolventen das Lied „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo. Damit endete auch der Gottesdienst mit Pfarrer Franz Bernhard Lanvermeyer, der unter dem Motto „Fahrgemeinschaften bilden im Kreisverkehr des Lebens“ stand.
Bei der Abschlussfeier mit anschließender Zeugnisübergabe ging Schulleiter Alfons Ahlers in seiner Rede vor allem auf die Rolle der Eltern ein. „Dieses Ziel hätten Sie womöglich nicht erreicht, wäre Ihre Familie nicht gewesen“, sagte Ahlers.
Er untermalte es mit der Fußballsprache: „Dabei waren Sie (Eltern) als Trainer in wirklich keiner guten Position, denn Sie hatten bei der Aufstellung Ihres Spielers keine Alternative. Ihnen blieb nur beharrliches Weitertrainieren, denn an einen Austausch oder Wechsel war nicht zu denken.“ Die Erleichterung über die genommene Hürde Fachabitur sei bei den Eltern demnach mindestens genauso groß, wie bei den Absolventen gewesen.
Eine gute Fachabinote ist aber nicht alles, betonte der Leiter der Höheren Handelsschule, Andreas Vortkamp. „Wichtiger sind Lebenseinstellung und Zuversicht“, gab er den jungen Menschen als Rat mit auf ihren Weg.
Besonders freute er sich über die Schüler, die in die „Spielzeitverlängerungen“ gehen werden. Denn 14 von den 80 Absolventen haben sich vorgenommen, in den nächsten zwei Jahren ihre Allgemeine Hochschulreife zu erlangen. Zwei der Absolventen glänzten mit sehr guten Noten: Schulbeste waren Marie-Theres Veltin aus Hopsten und Christopher Bertels aus Spelle jeweils mit der Note 1,6.

 

Quelle: Alisa Klassen, IVZ Online (URL: http://www.ivz-online.de/lokales/kreis_steinfurt/hopsten/1582718_Fachabitur_fuer_80_Schueler_der_Huebertsschen_Schule_in_Hopsten.html am 11.07.2011)

Die Hauptpersonen einer eindrucksvollen Festveranstaltung waren sie: 168 Schüler der Hüberts’schen Schule, die ihre Reifezeugnisse im Theater auf der Wilhelmshöhe in Lingen entgegennahmen.

 

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Zuvor hatten sie gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst zum Thema „Regenbogen – die Farben des Lebens“ gefeiert.

Im Theater gratulierte Oberstudiendirektor Alfons Ahlers zum bestandenen Abitur. „Dieses Zeugnis stellt sozusagen die Eintrittskarte in Ihr nachfolgendes Leben dar“, sagte er.

29 junge Menschen haben eine Eins vor dem Komma, konnte Ahlers mit Stolz mitteilen. Die beiden Schulbesten waren Tina Brüning aus Lünne, die mit 1,1 bestand, und Katharina Janssen aus Mettingen, die mit 1,2 ihr Abitur machten. Beide wurden mit einer besonderen Auszeichnung geehrt.

Dass an der Hüberts’schen Schule die Quantität nicht zulasten der Qualität gehe, sei durch das Zentralabitur widerlegt. Vielmehr zeige die Statistik, dass die Abiturienten aus Hopsten stets besser als der Landesdurchschnitt gewesen seien. Besondere Dankesworte erhielten Doris Bregen-Meiners und Sonja Pott, die als Oberstufenkoordinatorinnen die Verantwortung für den reibungslosen Ablauf der Prüfungen trugen.

Grundlagen für das künftige Lebenskonzept der Schulabsolventen sei solides Fachwissen, um eine Basis dafür zu haben, den größeren Zusammenhang zu verstehen sowie die Einsicht, das für gut Befundene letztlich auch zu tun, riet der Schulleiter.

Als Sprecher der Eltern gratulierte Regierungsdirektor a.D. Hermann Thurau (Gersten) den Abiturienten. Er wünschte ihnen Kraft und Zeit, um den Zumutungen der modernen Gesellschaft erfolgreich zu begegnen.

Völlig frei und scheinbar unbeschwert hielt Schülersprecherin Lara Stürzl (Hopsten) eine tolle Rede, die mit Humor, aber auch mit Tiefgang gewürzt war. Sie erinnerte an beschwerliche Schulzeiten, an denen es „nicht so gut lief, an denen man sich gesagt habe: Ich darf nicht aufgeben.“ Die Abiturientin wünschte sich und allen Anwesenden, dass sie nicht aufhören zu lernen, und versuchen, „bei all unserm Tun über den Tellerrand zu schauen“.

Hopstens Bürgermeister Winfried Pohlmann gab den Schülern mit auf den Weg: „Haben Sie Appetit auf Leben, haben Sie Mut, die Welt zu entdecken, verschiedene Kulturen kennenzulernen, die Vielfalt des Lebens zu genießen.“ Das mache offen und tolerant für andere Lebensweisen und Meinungen.

Die Abiturienten unterstützen in diesem Jahr „Help e.V.“, ein Projekt von Dr. Michael Greis. Von jeder verkauften Eintrittskarte für den Abiturball wurde ein Euro gespendet sowie anschließend der Betrag aus der Jahrgangskasse auf 1000 Euro aufgerundet, erläuterte Carla Gehring.

Michael Greis war persönlich anwesend, bedankte sich sehr und erläuterte, dass für den gespendeten Betrag in Südafrika zwölf Straßenkinder betreut, schulisch ausgebildet und ihnen eine Berufsausbildung ermöglicht werden könnten.

 

 

Quelle: Lingener Tagespost, URL: http://www.noz.de/lokales/55247209/abiturienten-der-huebertsschen-schule-besser-als-der-landesschnitt (28.06.2011)

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