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7. „Lauf für das Licht“ der Hüberts‘schen Schule: Egal ob rennend, joggend oder gehend – sämtliche 1150 Schüler der Schulen am Hopstener Schulzentrum haben ihre individuelle körperliche Leistungsfähigkeit am Donnerstagmorgen wieder in den Dienst der guten Sache gestellt.

2018 Sponsorenlauf

1.150 Schüler sind am Donnerstag beim jährlichen Sponsorenlauf der Hüberts’schen Schule an den Start gegangen. Der Erlös fließt wieder nach Arusha/Tansania.

 

Beim 7. „Lauf für das Licht“ der Hüberts‘schen Schule drehten sie mindestens eineinhalb Stunden lang ihre Runden für Grundschüler und am Grauen Star erkrankte Menschen in Arusha/Tansania.

Organisiert hatten den Sponsorenlauf diesmal die Schüler der Sportabiturklasse GO17h der Hüberts‘schen Schule mit Unterstützung ihrer Klassenlehrerin Christel Tepe-Rühlander. Und das war ganz schön aufwendig, wie Greta Peselmann aus Hörstel und Melina Schönig aus Püsselbüren von der Pressegruppe der Klasse berichten.

Es mussten Gespräche mit der Gemeinde und dem Ortspolizisten geführt, Nachbarn und Mitschüler informiert, Sponsorenzettel verteilt sowie Tische und Wasser für die Läufer und ihre Klassenlehrer bereitgestellt werden. „Es war ganz schön viel Arbeit“, erklärt Greta Peselmann. Mehr als erwartet sogar, ergänzt Melina Schönig.

Letztlich hat aber doch alles hervorragend funktioniert. Dass die eine oder andere Sportstunde im Vorfeld dem Organisationsaufwand zum Opfer gefallen war, konnten die angehenden Sportabiturienten ob des Gemeinschaftserfolgs sicher verschmerzen. So starteten die großen und kleinen Läufer denn auch am Donnerstag pünktlich um 10 Uhr auf die fast zwei Kilometer lange Runde von der Schule bis zur Westfali-Arena und zurück – mehr oder weniger ehrgeizig. Bis 11.45 Uhr mussten sich alle irgendwie auf der Strecke bewegen. „Viele haben aber auch die maximale Zeit bis 12.15 Uhr genutzt“, sagt Christel Tepe-Rühlander. „Das war wirklich schön.“

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Ihre Ausdauer schlug sich auch in der Rundenzahl nieder. Bei den Oberstufenschülern sind die unermüdlichsten Jungen 14 Runden gelaufen – mehr als 25 Kilometer. Die besten Mädchen dieser Altersklasse haben 13 Runden geschafft. Bei den jüngeren Schülern sind es bei den Jungen 13 Runden geworden, bei den Mädchen zehn. Das liegt sicherlich auch an den tollen Verpflegungstischen, die einige Klassenlehrer ihren Schülern aufgebaut hatten. Etliche hatten Obst und Süßigkeit zur Motivation mitgebracht. „Viele Lehrer haben auch mitgesponsert“, berichtet Greta Peselmann.

Der Erlös wird irgendwann im November feststehen – im vergangenen Jahr waren es 28000 Euro – und diesmal komplett nach Tansania fließen. Von einem Teil wird Dr. Kurtgeorg Preuß, Augenarzt aus Mettingen, wieder ehrenamtlich Menschen am Grauen Star operieren. Der Rest geht an die dortige Grundschule, die nur dank der Hilfe aus Hopsten überhaupt existiert. Vermittler ist der Lions Club Tecklenburg.

Quelle: IVZ Online, Anke Beiing, 20.09.2018 (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/2306686/Schueler-schwitzen-fuer-den-guten-Zweck, Zugriff am 27.09.2018)

 

 

Es ist einer der größten Wohltätigkeitsläufe der Region: Am 20. September startet in Hopsten der Sponsorenlauf der „Hüberts’schen Schulen“, an dem sich traditionell auch die Ketteler-Realschule und die Hauptschule St. Georg beteiligen. Schon seit vielen Jahren wird von den Erlösen der Mettinger Augenarzt Dr. Kurtgeorg Preuß bei seinem Engagement für arme Menschen in Arusha, einer Stadt im Nordosten Tansanias, unterstützt.

2018 Sponsorenlauf Vorankuendigung

Das Pressekomitee der Sportklasse der Jahrgangsstufe 12 freut sich mit den Lehrerinnen Anja Arens-Fischer (4.v.l.) und Christel Tepe-Rühlander (2.v.r.) auf den Sponsorenlauf für Tansania: Melina Schönig, Greta Peselmann, Svenja Thys, Maja Schöpper und Doris Hörz (v.l.).

Er hat dort eine Augenklinik aufgebaut, um Menschen mit grauem Star zu operieren, sodass sie wieder sehen können. Die „Hüberts’schen Schulen“ haben 2012 erstmals einen Sponsorenlauf organisiert, um ihn bei seinem Vorhaben unter die Arme zu greifen. Das Geld fließt in die Anschaffung von Linsen oder neuen Geräten und ermöglicht die Operationen.

Aufgrund des großen Erfolges profitiert heute zusätzlich eine privat betriebene Grundschule von dem Engagement der Hopstener Schüler. Dort lernen derzeit 140 Jungen und Mädchen. Eltern, die das Schulgeld nicht bezahlen können, erhalten einen Zuschuss, auch das Lehrpersonal und die Ausstattung der Klassenzimmer wird finanziert. „Wir sind der einzige Spender, ohne uns gäbe es diese Schule nicht“, erzählten Vertreterinnen der Sportklasse der Jahrgangsstufe 12, die in diesem Jahr den Sponsorenlauf organisiert. Ziel ist es, die Bildungschancen der unteren Bevölkerungsschichten zu verbessern und ihnen damit eine Zukunft ohne Armut zu ermöglichen.

Es gibt sehr gute Kontakte zu Dr. Kurtgeorg Preuß, der regelmäßig Bilder schickt, zur Berichterstattung in die Schule kommt oder Projektbeteiligte zu sich nach Mettingen einlädt. „Transparenz ist uns sehr wichtig“, betonte Deutschlehrerin Anja Arens-Fischer, die an der Schule für die Pressearbeit zuständig ist.

Nachdem ein Brunnen für fließendes Wasser sowie das neue Küchengebäude fertiggestellt sind, geht es aktuell an die Umgestaltung des Pausenhofes in einen Aufenthaltsort, den die Kinder auch in der Freizeit nutzen können. In der Decke des Gebäudes müssen Löcher gestopft werden und das „Food project“, der Bau des Speisesaales, wird fortgeführt. „Da die Kinder in der Schule mit Essen versorgt werden, schicken die Eltern sie gern dorthin“, stellte Anja Arens-Fischer fest. Das sei nicht immer der Fall, denn oft genug müssten die Kinder – sie sind zwischen fünf und 13 Jahren alt – zu Hause mitarbeiten. Alle Maßnahmen werden mit heimischen Arbeitskräften bewerkstelligt, die dadurch einen Zusatzverdienst erzielen können.

Spenden von Unternehmen

Doris Hörz, Melina Schönig, Maja Schöpper, Greta Peselmann und Svenja Thys vom Pressekomitee der Sportklasse erzählen, wie sie mit aktiver Unterstützung ihrer Klassenlehrerin Christel Tepe-Rühlander und vieler Helfer ihre Mitschüler motivieren, am 20. September beim siebten „Lauf für das Licht“ ihr Bestes zu geben. 1.150 Schüler aus den Klassen fünf bis 13 sind dann aufgerufen, für den guten Zweck die zwei Kilometer langen Runden in Angriff zu nehmen. Zuletzt kamen jeweils rund 30.000 Euro zusammen. Es sei eine gewisse Wettbewerbssituation entstanden, bei der die Schüler sich für ein gutes Ergebnis besonders anstrengen, haben die Lehrerinnen bemerkt.

Neben dem Geld der Schüler spenden Unternehmen größere Beträge, die am Ende zu der hohen Summe führen. Der „Lion’s Club Tecklenburg“ kümmert sich um die technische Abwicklung.

Beginn ist am 20. September um 10 Uhr an den „Hüberts’schen Schulen“, Ende wird gegen 12.15 Uhr sein. Im Herbst, wenn alles ausgewertet ist, wird die Spendensumme bei einem Party-Event öffentlich bekanntgegeben. Die besten Läufer können etwas gewinnen. Die Anstrengung lohnt sich also.

Quelle: IVZ Online, Brigitte Striehn, 05.09.2018 (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/1062099/Hopstener-Schueler-laufen-wieder-fuer-Tansania, Zugriff am 12.09.2018)

 

 

Am letzten Dienstag des Schuljahres 2017/2018 fanden die ersten Bundesjugendspiele der Hüberts’schen Realschule statt.

Abgekämpfte und durchnässte, aber sichtlich zufriedene und glückliche Schülerinnen und Schüler konnte man am Dienstag Mittag auf dem Sportgelände der Hüberts’schen Schule erblicken. Zuvor hatten die von der GO17g organsierten und durchgeführten Bundesjugendspiele der Realschule ihre Premiere gefeiert.

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Von morgens 8 Uhr wetteiferten die Kinder und Jugendlichen bis in die Mittagszeit um die beste Wurf- und Sprungweite sowie die schnellste Sprint- und Ausdauerzeit. Betreut von den Schülerinnen und Schüler der GO17g – mit fleißiger Unterstützung weiterer Elftklässler – und immer unter dem wachsamen Auge des DRK Ibbenbüren ging es an vier verschiedenen Stationen darum, leichtathletische (Best-)Leistung zu zeigen. Natürlich mit der Prämisse Spaß am Sport und an der Bewegung.

Auch wenn das Wetter nicht unbedingt sein bestes Gesicht zeigte, waren alle Gruppen inklusive ihrer Betreuerinnen und Betreuer hochmotiviert im Einsatz und trugen ihren Teil zu einer gelungenen Veranstaltung bei.

Die gezeigten Leistungen wurden am letzten Schultag bei einer feierlichen Urkundenübergabe honoriert.
Mit voller Vorfreude und der Hoffnung auf etwas mehr Wohlwollen seitens des Wettergottes blickt die Hüberts’sche Schule auf die nächsten Bundesjugendspiele im kommenden Schuljahr!

 

 

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