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Aktuelles

Nach dem Abschluss des schulischen Teils der Fachhochschulreife dürfen 61 Absolventen der Hüberts’sche Schule aus Hopsten mit Optimismus ihren zukünftigen Lebensweg beschreiten. Das Fachabitur öffnet ihnen Türen in eine Zukunft mit vielen beruflichen Perspektiven.

 
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Ob ein Wechsel in die gymnasiale Oberstufe, Berufsausbildung oder Studium angestrebt werden, liegt nun in den Händen der jungen Erwachsenen. In den letzten zwei Jahren haben sie selbst beste Voraussetzungen dafür geschaffen.

Die Entlassungsfeier der Höheren Handelsschule am Freitag begann mit einem Wortgottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche in Püsselbüren. Unter dem Thema „Steine“ wurden die Abiturienten und ihre Gäste von Pfarrer Jörg Zweihoff und Diakon Wilfried van Elten auf den Abend eingestimmt. Im Alten Gasthaus Wulf waren die Tische schon festlich gedeckt, doch vor dem Essen wurden die Gäste durch einige Redner zum Höhepunkt der Abschlussfeier begleitet. Der Schulleiter der staatlich anerkannten Privatschule, OStD Alfons Ahlers, bedankte sich bei Lehrern, Eltern und Schülern für die angenehme Zusammenarbeit.

Winfried Pohlmann, Bürgermeister der Gemeinde Hopsten, überbrachte die Glückwünsche der Verwaltung und gratulierte herzlich zum Bestehen der Prüfungen. Nun lägen zahllose Möglichkeiten zur freien Entfaltung vor den Jugendlichen. „Nutzen Sie die Chancen und machen Sie etwas aus Ihrem Leben“, sagte der Bürgermeister. Jahrgangssprecher Hendrik Lindemann bekam für seinen unterhaltsamen Rückblick auf die letzten zwei Jahre viel Beifall. „Die gesamte Stufe des Fachabiturjahrgangs 2016 ist zu einer kleinen Familie geworden“, berichtete er. Dazu hätten nicht zuletzt die Klassenfahrten beigetragen.

 Andreas Vortkamp, Abteilungsleiter der Höheren Handelsschule, hatte sich einige der gewählten Ausbildungsberufe der Absolventen angeschaut. Er verdeutlichte damit, wie flexibel das bisher geschaffene Fundament ist. Er verwies auf die aktuell gute wirtschaftliche Lage und legte den Berufsanfängern ans Herz, diese Zeit zu nutzen. Die Trendwende könne schneller kommen als gedacht. Nach Vortkamps Dank an alle am Erfolg Beteiligten hatten die Klassenlehrer das Wort: Sie riefen die Schüler zur Zeugnisverleihung auf die Bühne.

Natascha Bleck (HH16a) hoffte, dass sich der Lebenstraum ihrer Schüler erfüllt, Peter Meyer (HH16b) hatte einige kritische Anmerkungen und Heike Tlolka (HH16c) lobte ihre „Vorzeigeklasse“ mit zuverlässigen, höflichen, stets gut gelaunten und verantwortungsbewussten Organisationstalenten. Für ihre hervorragenden Leistungen wurden Meike Leuchtmann aus Hörstel (Notendurchschnitt 1,1), Lars Thörner aus Dreierwalde (1,3) und Leon Röttering (1,3) aus Spelle besonders geehrt.

Nach dem Essen übernahm ein DJ-Team aus Lingen die musikalische Gestaltung der Feier.

 

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61 Absolventen der Höheren Handelsschule in Hopsten:

HH 16 a - Klassenleitung: Annette Emons / Natascha Bleck
Tim Buschmann, Linus Elbers, Jannes Niklas Hache, Ricarda Hoff, Leon Hölscher, Tim Honekamp, Veronika Horoschko, Melis Kemali, Marvin Klein, Niklas Knieper, Philipp Köhring, Jannik Merting, Florian Modelmog, Florian Neufeld, Lena Niehoff, Smiljka Petrasevic, Lea Preuße, Kevin Rohn, Leon Röttering, Hannes Varel.

HH 16 b  - Klassenleitung: Peter Meyer / Jasmin Hohoff
Sarina Beyer, Rike Determann, Robin Werner Donnermeyer, Carina Froböse, Henrik Hirtz, Gerrit Hölscher, Jonas Kemme, Lukas Kleine, Nico Langelage, Hendrik Lindemann, Jannik Lütkemeier, Anna-Lisa Morkötter, Lukas Naundorf, Hanna Niemeyer, Lisanne Ostendorf, Lea Peters, Micha Sall, Lara Sandherm, Erik Schröer, Timon Wacker, Jana Winkler.

HH 16 c - Klassenleitung: Heike Tlolka
Gazmend Gashi, Jannik Gerhardt, Lora Gisbrecht, Jan Göcke, Jessica Hagemann, Leonard Jasper, Alexander Jaspers, Carolin Johannigmann, Sina Kitte, Leonita Krasniqi, Meike Leuchtmann, Leon Linnhoff, Jannick Menger, Carolin Mersch, Lars Meyer, Laura Mollen, Alina Pleie, Nadine Rolmann, Lukas Schulte, Lars Thörner.

Als beste Absolventen des Abschlussjahrganges wurden geehrt: Meike Leuchtmann, Hörstel 1,1; Leon Röttering, Spelle 1,3; Lars Thörner, Dreierwalde 1,3.

 

Quelle: IVZ Online, Brigitte Striehn, vom 24.06.2018 (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Lokales/209043/Huebertssche-Schule-entlaesst-Absolventen, Zugriff am 29.06.2018)

 

 

Im Rahmen des Religionsunterrichts besuchte unsere Klasse, die GO15b, mit unserem Religionslehrer, Herr Menke, die St. Georg Kirche in Hopsten, in der wir eine ausführliche Führung erhielten. Zunächst betrachteten wir die Kirche von außen und erhielten viele Informationen über den Bau der Kirche.

Baugeschichte der St. Georg Kirche

Ein wichtiger Bestandteil dieser Kirche ist die ursprüngliche vordere Kapelle. Diese wurde erstmalig im Jahr 1343 erwähnt. Zu dieser Zeit gehörte sie allerdings noch zur Pfarrei von Schapen. Im 16. Jahrhundert wurde dann an dem heutigen Standort die eigentliche Kirche erbaut. Zur damaligen Zeit war sie eine einschiffige gotische Kirche und nur halb so groß wie heute. Im Jahr 1538 wurde die Hopstener Kirche von der Pfarrei in Schapen gelöst. Einige Jahre später kam die Gemeinde Hopsten durch den Töddenhandel zu einem höheren Wohlstand. Aus diesem Grund wurde von 1732 bis 1734 die ursprüngliche einschiffige Kirche auf die heutige barocke dreischiffige Hallenkirche erweitert. Anschließend wurde im Jahr 1749 der Turm der Kirche erhöht und er bekam seine barocke Haube. Allerdings wurden die barocken Teile der Kirche im Jahr 1867 entfernt und es wurde ein neugotischer Chor angebaut. Diesen erkennt man noch heute durch sein Spitzbogenfenster und durch das Sterngewölbe. Auch die Inneneinrichtung wurde durch neugotische Elemente ersetzt, was der damalige Bischof von Münster so vorsah. Erst 1955 konnte die Kirche ihren ursprünglichen barocken Charakter durch eine Renovierung zurückgewinnen.

Anschließend gingen wir in die Kirche hinein. Dort erfuhren wir sehr viel über die antiken Bestandteile der Kirche und deren bedeutende Geschichte.

Inneneinrichtung der Kirche

Eines der bedeutendsten Bestandteile der Kirche ist die Barockorgel, die aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammt. Durch den letzten Weltkrieg war sie weitgehend beschädigt aber sie konnte im Jahr 1956 vollständig restauriert werden. Heute besteht sie aus 39 Registern und 3000 Pfeifen und gibt so einen wertvollen Klang von barocker, klassischer oder moderner Orgelmusik wieder.

Ein weiterer bedeutender Bestandteil der Kirche ist das wertvolle Barockkunstwerk der doppelseitigen Strahlenmadonna. Sie stammt aus dem Jahr 1674 und ist von einem Rosenkranz umgeben, weshalb man sie auch als Rosenmadonna bezeichnet. Heute befindet sie sich am Gewölbe des Mittelschiffs, von wo sie herabhängt. Eine wesentliche Besonderheit von ihr ist ihre Doppelseitigkeit. Sie ist einerseits zum Turm und somit dem Eintretenden zugewandt. Von dort erkennt man sie als die weltliche Mutter und Herrscherin mit Jesuskind, Weltkugel, Krone und Zepter. Auf der anderen Seite, wo sie sich zum Altar und zu Gott wendet, sieht man eine betende Jungfrau Maria. Dadurch hat sie eine Vermittlerrolle zwischen dem Mensch und Gott, also der Welt und dem Göttlichen.

Ein besonders wertvolles Stück der St. Georg Kirche ist die Barockkanzel. Sie stammt aus der Zeit um 1700. Allerdings wurde sie im Jahr 1867 durch die neugotischen Renovierungen entfernt. Glücklicherweise wurde sie zur damaligen Zeit nicht vernichtet, sondern an die Kirchengemeinde in Spelle verschenkt. Dadurch konnte die Hopstener Kirchengemeinde diese im Jahr 1972 wieder zurückerwerben und sie in die Kirche erneut aufstellen. Der älteste Bestandteil dieser Kirche ist ihr Taufstein. Er weist mit seiner zwölfseitigen Kelchform ein typisches Merkmal der Spätgotik auf. Auf ihm erkennt man die Zahl 1538, da in diesem Jahr Hopsten wieder zu einer eigenständigen Kirche wurde. In Mitte des 18. Jahrhunderts entstand sein hölzerner Deckel, der eine Barockform zeigt. Zur damaligen Zeit befand er sich sehr lange im Turmraum und wurde dann bei der letzten Renovierung in den vorderen Teil der Kirche platziert.

Als weiteren historischen Bestandteil der Kirche sind die Kirchenbänke zu nennen. Sie wurden bei der Renovierung im Jahr 1955 erneuert, wobei die Wangen der alten Bänke wiederverwendet wurden. Auf ihnen befinden sich die besonderen Messingschilder, die sich auf die Zeit von 1734 bis 1900 zurückverfolgen lassen. Denn zu dieser Zeit mussten sich die damaligen Bürger und Bürgerinnen ihre Plätze in der Kirche mieten und dafür bezahlen. Ihre erworbenen Plätze wurden dann durch die Namensschilder aus Messing gekennzeichnet. Dabei sind die Schilder sehr unterschiedlich in ihrer Erscheinung. So sind viele nur sehr grob und andere sehr aufwändig und kunstvoll angefertigt. Jedoch entspricht die heutige Anordnung nicht mehr der von damals.

Zum Schluss unseres Besuches in der St. Georg Kirche wurde uns einiges über einen damaligen Pfarrer erzählt, der an der Kirchengeschichte sehr viel mitgewirkt hat.

Wilhelm Emmanuel von Ketteler

Wilhelm Emmanuel von Ketteler wurde am 25. Dezember 1811 in Münster geboren. Er war der sechste von neun geborenen Kindern der Ketteler Familie. Im Jahr 1828 schloss er sein Abitur ab und studierte danach Rechtswissenschaften und Staatswissenschaft in Göttingen. Dort schloss er sich dem Corps Guestphalia an, wobei er allerdings bei einem Duell seine Nasenspitze verlor, die er durch eine Transplantation ersetzt bekam. Danach leistete er seine einjährige Militärzeit und wollte zunächst seine juristische Laufbahn weiterverfolgen. Allerdings entschloss er sich aus Glaubensgründen dazu, von 1841 bis 1843 Theologie zu studieren. Daraufhin wurde er am 1. Juli 1844 in Münster zum Priester geweiht. Von 1846 bis 1849 war Ketteler der Pfarrer der Gemeinde Hopsten. In dieser Zeit, war Hopsten von großer Armut gekennzeichnet, doch Ketteler erwies großen Einsatz gegen die Bekämpfung des Elends und brachte zudem der Hopstener Gemeinde ihre heutige barocke Kirche zurück. Dadurch ist er bis heute eine Berühmtheit, weshalb ihm sogar ein Denkmal direkt neben der Kirche erbaut wurde.

Weiter Informationen finden Sie auf der Homepage der Kirchengemeinde: http://www.st-georg-hopsten.org/

 

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Sehr viel zielstrebiger lässt sich ein Berufswunsch wohl nicht verfolgen. In dem beschaulichen Lünne wohnt die gerade siebzehnjährige Geigerin Anna Wassenberg, die in den nächsten Wochen als Jungstudentin ihren Unterricht an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover antreten wird.

Hier bestand sie die Aufnahmeprüfung in die begehrte Klasse von Professor Elisabeth Kufferath, nachdem sie bereits vier Jahre als Jungstudentin an der HMT Rostock ausgebildet worden war.

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Bereits mit vier Jahren bekam Anna an der Musikschule des Emslandes ihren ersten Unterricht auf der Violine. Im Anschluss an ein Niederländisches Frühförderprogramm schaffte sie mit gerade mal acht Jahren den Sprung in die Klasse von Prof. Christiane Hutcap an der „Young Academy Rostock“, einem internationalen Zentrum für Hochbegabte. Bereits hier formulierte sie ihr angestrebtes Ziel mit einer Orchesterstelle in der Berliner Philharmonie (wo sonst?). „Es war ganz praktisch, dass meine Lehrerin einen zweiten Wohnsitz in Köln hatte, so mussten wir nicht ganz so weit fahren für die Unterrichtsstunden.

Chemie mit den Lehrern stimmt

Nur zu Prüfungen und Konzerten musste ich nach Rostock fahren“, sagt Anna. Nur die Zusatzfächer wie Musiktheorie und Klavierspiel gab es daneben am heimischen Herd. Bei Frau Hutcap blieb sie acht Jahre, hiervon vier Jahre als Jungstudentin, und ließ sich von ihr zu einer vielversprechenden Violinistin ausbilden. Für ein Jahr wechselte Anna dann zu Prof. Christoph Schickedanz nach Hamburg, und hat die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule in Hannover bestanden. „Ich hatte immer das Glück, Lehrer zu finden, bei denen die Chemie stimmte, aber auch der technische und nicht zu vergessen der musikalische Ansatz übereinstimmten.“ Zahlreiche Konzerte, Wettbewerbe und Auszeichnungen, aber auch viele Meisterkurse säumten seither ihren Weg. So gab es unter anderem den „Carl-Schroeder-Wettbewerb“ (mit Sonderpreis) oder gar den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“.

Jugendkulturpreis 2012

In der Region hörte man Anna Wassenberg zum Beispiel als Solistin mit der „Jungen Ems-Dollart-Philharmonie“ oder mit dem „Lingener Kammerorchester“. 2012 erhielt sie den Kulturförderpreis der Gemeinde Sögel und den ersten Preis des Jugendkulturpreises „Talente 2012“ des Kulturforums St. Michael. Erst zwölfjährig trat sie beim Musikfestival „Sommer in Lesmona“ gemeinsam mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen als Solistin auf. Es folgte unter dem Motto „Gemeinsam für das Glück von morgen“ ein Auftritt mit dieser Besetzung auch in der Bremer Glocke.

 

Im Weltklasseorchester als Solistin

„Mit einem solchen Weltklasseorchester als Solistin zu spielen, das war unglaublich toll.“ Auch die Mecklenburgischen Festspiele finden sich in der Reihe beachtlicher Auftritte. Daneben besucht Anna regelmäßig Meisterkurse wie bei Prof. Igor Ozim und Prof. Christiane Hutcap und war auch bereits zweimal Teilnehmerin der „Young artists in residence“ am Grand Hotel Heiligendamm. Wichtig ist aber auch ein Instrument, das den sehr hohen Ansprüchen genügen kann. Geigen jedoch, deren Preise gerne einmal den eines Einfamilienhauses erreichen – das ist auf die Dauer ein großes Problem – sind in der Regel Leihgaben, die zum Beispiel bei einem Lehrerwechsel also auch wieder abgegeben werden müssen, so fehlt es Anna gerade an einer passenden Violine.

„U-21-Nationalmannschaft“ der klassischen Musik

Ein ganz besonderes Highlight ist für Anna Wassenberg seit 2015 die Mitgliedschaft im Bundesjugendorchester (BJO), quasi die „U-21-Nationalmannschaft“ der klassischen Musik. Hier – anders als sie es als Solistin kennt – lernt sie auf allerhöchstem Niveau sich musizierend in dem Klangkörper zu bewegen; bislang stand sie als Solistin eher davor. Eine ganz neue und großartige Erfahrung begegnet ihr hier. Auch faszinieren sie die zahlreichen interessanten Projekte und internationalen Konzerte. „Wir sind sehr viel unterwegs.“ Es gab beispielsweise ein Konzert bei den Festspielen in Baden-Baden, bei denen das BJO zusammen mit Musikern der Berliner Philharmoniker unter dem berühmten Dirigenten Sir Simon Rattel spielen durfte. Gerade ist sie zurückgekommen von einem großen Projekt („Side by Side“) in der Berliner Philharmonie bei dem das „Koninklijk Concertgebouw Orkest“ (Amsterdam) zusammen mit Musikern des BJO konzertierten. „Das war sehr cool, es war unbeschreiblich.“

„Es läuft super“

Aber wie funktioniert dieses Engagement für die Gymnasiastin Anna Wassenberg? „Schule und Jungstudium muss vor allem gut geplant sein, viel Zeit bleibt nicht“, sagt sie. Das Abitur kommt am Ende dieses Schuljahres. Bis dahin ist Anna heilfroh über die großartige Unterstützung der Schule, der Lehrer und auch ihrer Mitschüler. „Auch wenn ich mal für drei Wochen weg war, gab es keine Probleme“, eher fragen die Lehrer, wie sie eventuell helfen können. „Es läuft super“, sagt sie, räumt aber ein, dass das nicht selbstverständlich sei.

Viel Unterstützung

Ein Kriterium für Hopsten als Schulort war dabei ganz sicherlich, dass es hier keinen Nachmittagsunterricht gibt. „Das war für mich zum Üben sehr viel praktischer.“ Inzwischen kann Anna nach der Schule allein mit dem Zug zum Unterricht fahren, als sie kleiner war, sind natürlich ihre Eltern mitgekommen. „Im Zug mache ich dann meine Hausaufgaben.“ Bis zu zweimal pro Woche muss Anna für Geigenunterricht, Theorie-, Klavier- und Kammermusikstunden nach Hannover. Zeitlich und auch finanziell ist dies ein gehöriger Aufwand, dem sie sich mit klarem Ziel vor Augen aber gern stellt. Und ja, ganz klar unterstreicht Anna Wassenberg, dass sie der Musik sicher nicht ihre Kindheit geopfert habe. Draußen spielen, Reiten, Ausgehen und Freunde treffen waren mit dabei. „Aber es ist für mich der größte Traum, später einmal im Orchester zu spielen, und dafür lohnt sich jede Mühe.“

 

Quelle: Peter Löning, NOZ Online vom 13.10.2017 (URL: https://www.noz.de/lokales/spelle/artikel/964290/17-jaehrige-anna-aus-luenne-auf-dem-weg-zur-grossen-karriere, Zugriff am 21.06.2018)

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