Aktuelles

Schülerinnen der Hüberts'sche Schule nahmen am Landessportfest der Schulen im Schuljahr 2016/2017 teil. Dabei belegten Sie bei den Kreismeisterschaften im Schwimmen den 1. Platz.

Wir gratulieren!

 

2017 Kreismeisterschaft Schwimmen 2

2017 Kreismeisterschaft Schwimmen 1

 

 

 

Mit Bestürzung haben wir am Samstag, den 4. März 2017, erfahren müssen, dass unser lieber Kollege Wolfgang Mauritz in der Nacht zuvor nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren verstorben ist.

Herr Mauritz hat bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2010 35 Jahre an dieser Schule unterrichtet und sie maßgeblich mitgeprägt. Neben allen wirtschaftsberuflichen Fächern hat er Mathematik, Deutsch und Englisch unterrichtet. Seinen Schülerinnen und Schülern begegnete er stets mit viel Geduld und Ruhe, großer Freundlichkeit und fachlicher Begeisterungsfähigkeit. Viele von ihnen werden an ihn als „ihren Lieblingslehrer“ zurückdenken.

Auch wir Kolleginnen und Kollegen behalten ihn als einen zuverlässigen, engagierten und liebenswerten Kollegen in Erinnerung, mit dem wir immer sehr gern zusammengearbeitet haben.

 

 

 

Der Schweizer Gedächtnistrainer Gregor Staub war zu Gast an der Hüberts‘schen Schule. Mit den Schlüsseln Bildern und Geschichten kann jeder alles auswendig lernen, führte er den Schülern vor.

 

2017 Gregor Staub

Das Geheimnis sind die Bilder: Der blaue Stift etwa symbolisiert den früheren US-Präsidenten John F. Kennedy. Die Tafel ist übrigens Eisenhower. Weitere Gegenstände in der Aula des Schulzentrums standen für jeden weiteren Präsidenten bis heute. Dank Gregor Staubs (Foto) Gedächtnistraining werden die Hüberts’schen Schüler bei Jimmy Carter ab sofort immer an einen Kater, der auf der Uhr in der Aula sitzt, denken müssen.

 

Er redet schnell, macht kaum Pausen, streut immer wieder kleine Witze ein – definitiv, ein bisschen überrumpeln gehört mit zum Konzept des Schweizer Gedächtnistrainers Gregor Staub. Einige Schüler schauen verwirrt, andere leicht belustigt, wieder andere haben sich offensichtlich vorgenommen, an diesem Morgen nicht an das zu glauben, was der Mann mit dem lustigen Akzent vorn auf der Bühne der Schulaula ihnen verkaufen möchte. Nämlich, dass erstens jeder mit der richtigen Technik alles auswendig lernen kann. Und, dass das zweitens auch noch Spaß machen kann.

Gregor Staub war am vergangenen Montag an der Hüberts‘schen Schule zu Gast. Am Vormittag hat der 62-jährige, der nach eigener Aussage früher selbst große Schwierigkeiten mit dem Lernen hatte, und deshalb mit 16 der Schule verwiesen wurde, mit zwei Schülergruppen gearbeitet. Nachmittags gab es eine Veranstaltung für die Lehrer aller Hopstener Schulen, abends waren im Jagdhaus Feldmann die Eltern dran.

Seine Schlüssel zum Gedächtnis sind Bilder und Geschichten. Damit lassen sich nach Staubs Methode ebenso gut Namen lernen, wie Vokabeln in jeder X-beliebigen Sprache, ellenlange Zahlenreihen oder auch sämtliche Eigenschaften, die etwa für einen bestimmten Muskel medizinisch relevant sind. Bei Gregor Staub geht es ums Lernen lernen, die Inhalte sind nicht relevant. Lernen versteht sich dabei ausschließlich im Sinne von auswendig lernen, nicht von begreifen.

Ein Beispiel: Nahezu alle Schüler der Hüberts‘schen Schule dürften seit Montag alle US-Präsidenten seit Eisenhower vorwärts und rückwärts aufsagen können. Gelernt haben sie die Namen innerhalb weniger Minuten. Staub hat ihnen Gegenstände in der Schulaula zugeordnet, im Uhrzeigersinn. Das Resultat ist, dass die Hüberts‘schen Schüler nun vermutlich bis an ihr Lebensende Jimmy Carter mit einem Kater, der auf der Uhr in der Aula sitzt, assoziieren werden. Und zwar auch diejenigen, die sich vorgenommen hatten, nicht mitzumachen. Denn bevor sie es selbst überhaupt gemerkt haben, hatte Staub schon eines erreicht, nämlich, dass ihm alle 300 Schüler im Raum zuhörten.

Auf diese Weise haben sie in eineinhalb Stunden neben den Präsidenten auch mal eben etwa 30 thailändische Wörter gelernt, die Bilder für die Zahlen von eins bis zwölf, alle 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und einen einfachen Trick für das Multiplizieren mehrstelliger Zahlen.

Ein paar weitere Tipps gab es auch noch an die Hand: „Gesprochene Daten werden besser gespeichert, als nur gedachte“, erklärte Gregor Staub und ließ die Schüler sich die gelernten Bilder noch einmal in Zweiergruppen gegenseitig erzählen. Das wichtigste jedoch sei, beim Lernen nicht zu rasch aufzugeben. „Es wird relativ schnell einfach“, versprach er. Nämlich ziemlich genau nach fünf Wiederholungen bei seiner Methode. Um sie ohne ihn anwenden zu können, dauere es allerdings erst einmal etwa vier Stunden. Danach gebe es keine Grenzen des Auswendiglernens mehr. „Lernen ist wie Häusle bauen“, erklärte der Gedächtnistrainer. „Wenn der Keller nicht stimmig gesetzt ist, kann ich kein Wohnzimmer draufbauen.“

 

Quelle: IVZ Online, Anke Beiing (URL: http://www.ivz-aktuell.de/Artikel/143663/Lokales/Lernen-in-Bildern-und-Geschichten, Zugriff am 08.03.2017)

 

 

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