Aktuelles

Mehr als zehn bzw. fünfzehn Jahre sind vergangen, seitdem unsere ehemaligen Abiturienten die Schule hinter sich gelassen haben. Grund genug, ein längst überfälliges Klassentreffen zu organisieren! Immerhin kann in einer solchen Zeitspanne viel passieren und alle waren gespannt, was sich im Leben der ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschüler seitdem ereignet hat.

So trafen sich am 28.10.2017 (Abi 2007) und am 04.11.2017 (Abi 2002) viele Ehemalige an der Schule, um sich auszutauschen und ihr Wiedersehen gebührend zu feiern. Nach einem Sektempfang bzw. einem gemeinsamen Kaffeetrinken berichtete Schulleiter Alfons Ahlers über die Entwicklung der Schule seit ihrer Entlassung. Besonderes Interesse fanden die Entwicklung der zwischenzeitlich zusätzlich eingerichteten Bildungsgänge und die baulichen Erweiterungen des Schulgebäudes.

2017 Abi 2002

Abi 2002

 

2017 Abi 2007

Abi 2007

 

Danach gab es die Möglichkeit zur Besichtigung des Schulgebäudes. Verständlich, dass bei der Schulführung viele Sätze mit „Weißt du noch...“ anfingen, denn der Besuch der alten Klassenräume und der Fachräume weckte viele Erinnerungen.

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für den Besuch bedanken und wünschen allen Schülerinnen und Schülern der Abiturjahrgänge 2002 und 2007 für die Zukunft alles Gute.

 

 

Bei den Kreismeisterschaften im Rahmen des Landesportfestes der Schulen in der Wettkampfklasse I konnte sich die Mannschaft der Hüberts´schen Schule im entscheidenden Spiel gegen die Spielerinnen des Emslandgymnasiums Rheine durchsetzen. Betreut wurde die Mannschaft von Christiane Schwarz-Bronswick.

2017 Landessportfest Tennis

Die Meisterschaft nach Hopsten holten: Alina Hermeling, Shari Wegener, Laura Mollen und Imke Lövvelt 

 

 

Aktion für Impfungen gegen Kinderlähmung an der Hüberts’schen Schule

 

Verschiedene Klassen der Realschule, der Gymnasialen Oberstufe und der Höheren Handelsschule haben während des Sommers Plastikschraubdeckel von Getränkeflaschen gesammelt, um sich an der Aktion „Deckel gegen Polio“ zu beteiligen.

2017 Deckelaktion

Schüler der Hüberts’schen Schule haben auf Anregung von Lehrer Peter Meyer (hinten, r.) mehr als 200 Kilogramm Flaschendeckel für eine Aktion gegen Kinderlähmung gesammelt. Vielleicht macht sie sogar in der Gemeinde Schule.

Peter Meyer ist begeistert. Er hätte niemals geglaubt, dass so viele Deckel in so kurzer Zeit zusammenkommen. Verschiedene Klassen der Realschule, der Gymnasialen Oberstufe und der Höheren Handelsschule haben während des Sommers, hauptsächlich während der Schulferien, Plastikschraubdeckel von Getränkeflaschen gesammelt, um sich an der Aktion „Deckel gegen Polio“ der Initiativgesellschaft „Deckel drauf“ e.V. in Kooperation mit Rotary zu beteiligen.

„Das war eine spontane Geschichte“, sagt Meyer, der mit der Idee von einer Klassenfahrt zurückkehrte. „Wieso sammeln wir nicht in der Schule?“, fragte er sich. Und nachdem die Schulleitung ihr Okay gegeben hatte, wurde er aktiv und trommelte in den Klassen für die Aktion.

Und was die Schüler nun aus dem Abstellraum im Keller schleppten, zeugt von einem durchschlagenden Erfolg. Säcke voller Plastikdeckel wurden unterm Regendach am Eingang der Schule aufgereiht. Weit mehr als 200 Kilogramm Schraubdeckel kamen zusammen, das sind mehr als 100.000 Deckel. „Die Industrie bezahlt für eine Tonne Deckel 300 Euro“, sagt Peter Meyer. Eine Tonne Deckel, das reiche aus für 1000 Impfungen gegen Polio (Kinderlähmung). Demnach können mit den Deckeln, die die Schüler der Hüberts’schen Schule sammelten, 200 Kinder gegen Polio geimpft werden.

Für die beiden Klassen, die am fleißigsten sammelten, hielt Peter Meyer eine Überraschung bereit: einen (Schul-) Tag im Naturzoo Rheine. Darüber freuten sich die Realschulklassen 15b (sie sammelte 63,78 Kilogramm Deckel) und 16b (es wurden 60,75 Kilogramm gesammelt).

Und vielleicht zieht das gute Beispiel der Schüler weiter Kreise. Es gebe die Überlegung, das Deckelsammeln eventuell sogar auf Gemeindeebene auszudehnen, sagt Peter Meyer. Auf jeden Fall ermunterte er die Schüler, weiter zu sammeln. Es reiche aus, zu Hause die Deckel der Getränkeflaschen in einem Karton zu sammeln, um sie dann in der Schule in den großen Sammelmülleimer zu befördern. „500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung“ steht auf der blauen Mülltonne, die für diese Aktion bereitsteht.

Seit 2014 gibt es die Aktion „Deckel gegen Polio“ bereits. Polioerkrankungen gibt es heute zum Beispiel noch in Nigeria, Afghanistan und Pakistan. Heilbar ist Kinderlähmung bis heute nicht. Schützen kann nur eine Impfung.

In Deutschland gab es 1953 und 1954 Polio-Epidemien mit fast 10000 Toten. Dass es bei uns heute keine Kinderlähmung mehr gibt, liege an der hohen Durchimpfungsrate (d. Red.: sie liegt bei 95 Prozent), weiß Peter Meyer. Deshalb sei es besorgniserregend, wenn heute Impfmüdigkeit um sich greife, meint er. Die Schluckimpfung gibt es in Deutschland übrigens seit 1998 nicht mehr. Heute wird ein Impfstoff mit inaktiven Viren gespritzt.

Die Europäische Region der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde 2002 für poliofrei erklärt. Die Erhaltung dieses Status gehört zu den zentralen Zielen des Europäischen Impfaktionsplans. In der Europäischen Region der WHO wie auch weltweit sind eine anhaltende Dynamik und Wachsamkeit erforderlich, um jedes einzelne Kind mit dem lebensrettenden Impfstoff zu erreichen und auf mögliche Ausbrüche vorbereitet zu sein, bis die Eradikation der Krankheit abgeschlossen ist.Quelle: Weltgesundheitsorganisation, Regionalbüro für Europa (http://www.euro.who.int/de)

Quelle: IVZ Online, Cornelia Ruholl (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Artikel/173296/Lokales/Mehr-als-100-000-Deckel-gegen-Polio, Zugriff am 04.10.2017)

 

 

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