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Auszeichnung für die Hüberts’sche Schule: Kinder der Klasse 6b haben mit ihrem Beitrag zum Thema „Lokalpolitiker bei der Arbeit“ gepunktet und sind damit unter den Preisträgern eines Wettbewerbs der Bundeszentrale für Politische Bildung.

2017 RS Schuelerwettbewerb
Was machen eigentlich Lokalpolitiker? Mit diesem Thema haben sich die Schüler der Klasse 6b der Hüberts’schen Realschule beschäftigt und einen Preis bei der Bundeszentrale für Politische Bildung gewonnen.

Die Jury der Bundeszentrale für politische Bildung sei wirklich beeindruckt gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Schüler der Klasse 6b der Realschule der Hüberts’schen Schule in Hopsten haben sich mit ihrem Beitrag zum Schülerwettbewerb nicht nur viel Arbeit gemacht. Ihr Thema „Lokalpolitiker bei der Arbeit“ hatte sie offenbar auch sehr beschäftigt und zu großer Kreativität angespornt. Jetzt wurden ihre Anstrengungen mit einem Preis belohnt: 150 Euro fließen in die Klassenkasse.

Die Konkurrenz, gegen die sich die Realschüler durchsetzten, war riesig. Schüler der Jahrgangsstufen vier bis elf aus ganz Deutschland und umliegenden Ländern haben bei dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten mitgemacht. Die Jury setzte sich aus Fachlehrern und Mitarbeitern der Kultusministerien zusammen. Neben dem Thema „Lokalpolitiker bei der Arbeit“ hatten die Kinder und Jugendlichen in der Kategorie bis Jahrgangsstufe sieben weitere Aufgabenstellungen zur Auswahl: „Es geht um die Wurst – Warum unser Essen das Wetter beeinflusst“, „Sollten Hunde in der Stadt verboten werden?“, „Flüchtlingskinder bei uns“, „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – Luther und die Reformation“ und „logo! – Nachrichten für Kids“.

„Wegen des Bezuges zum Wohnort und der Anknüpfung an das Unterrichtsthema „Demokratie“ haben sich die 19 Schüler mit Begeisterung in das politische Thema gestürzt,“ freut sich Lehrerin Anne Jacobs. Nachdem vorab die eigenen Vorstellungen der Klasse zur Arbeit und Motivation von Lokalpolitikern besprochen wurden, erstellten die Schüler selbstständig Fragebögen. „Auch die Gemeindeverwaltung war an unserem Projekt sehr interessiert und hat sofort den Kontakt zu Ratsmitgliedern hergestellt,“ so Jacobs. In einem ausführlichen Interview mit Vertretern des Gemeinderates erfuhr die Klasse, wie der Tagesablauf der Lokalpolitiker aussieht, wie sie ihr politisches Engagement mit ihrem Beruf unter einen Hut bringen, welche Aufgaben sie in der Gemeinde übernehmen und welche Ziele und Ideale sie dabei verfolgen.

Alle wichtigen Informationen hat die Klasse zu einem ansprechend gestalteten „Lapbook“ zusammengestellt. Es handelt sich dabei um ein Klappbuch, welches durch das Öffnen unterschiedlicher Faltelemente immer wieder neue Überraschungen bietet. Die Prämierung des eingeschickten Beitrags zeige, dass die Schüler dabei die kreativen Möglichkeiten des „Lapbooks“ sehr gut ausgeschöpft haben, heißt es in der Beurteilung der Jury der Bundeszentrale für Politische Bildung. Es führe logisch und strukturiert durch den Beitrag und die Gestaltung motiviere zur eigenen Beschäftigung mit dem Thema.

 

Weitere Informationen hier: http://www.schuelerwettbewerb.de

 

Quelle: IVZ Online (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Artikel/152656/Lokales/Schueler-fuer-Wettbewerbsbeitrag-ausgezeichnet, Zugriff am 15.05.2017)

 

 

Unfallpräventionsarbeit an Schulen: Mit der Aktion „Crash Kurs NRW“ haben Polizei und Rettungskräfte rund 200 Schülern der zehnten und elften Klassen der Hüberts‘schen Schule sowie der Real- und der Hauptschule Hopsten eindringlich und anschaulich die Ursachen und Folgen von schweren Verkehrsunfällen vermittelt.

2017 Crash Kurs NRW

In der Aula der St.-Georg-Hauptschule ist es laut. Rund 200 Schüler der zehnten und elften Klassen der Hüberts‘schen Schule, der Real- und der Hauptschule Hopsten warten darauf, dass der „Crash Kurs NRW“ beginnt. Dann betritt Ludwig Schmitt, Polizeihauptkommissar, die Bühne. Er bietet den Jugendlichen noch an, die Aula zu verlassen, wenn sie in letzter Zeit einen Todesfall im näheren Bekanntenkreis erlebt haben. Daraufhin wird es leiser. Die Schüler scheinen zu ahnen, dass sie jetzt etwas Heftiges erwartet.

Mit dem Lied „Geboren, um zu leben“ leitet Schmitt den Vortrag zur Unfallprävention ein. Währenddessen ist auf einer Leinwand die Karte des Kreises Steinfurt zu sehen und Gedenkstätten, die an vielen Straßenrändern im Kreis zu finden sind. Gedenkstätten für verunglückte Jugendliche. Allein im vergangenen Jahr waren es 25 Unfalltote im Alter von 18 bis 24 Jahren, erklärt Schmitt: „Fahranfänger nennt man diese Altersgruppe. Da gehört ihr bald dazu.“

Um den Jugendlichen deutlich zu machen, wie schnell ein Verkehrsunfall passieren kann, erzählen einige Leiter des „Crash Kurses“ von ihren jeweils prägendsten Unfalleinsätzen. Auch einige Bilder der Unfallstellen werden gezeigt. So erklärt Polizistin Lara Höltker, dass sie den Fall eines 18-jährigen Mädchens nicht so schnell vergessen wird. Auf dem Foto hinter Höltker ist das Innere eines völlig zerquetschten Autos zu sehen. „Mir ist eines sofort aufgefallen“, erinnert sie sich, „Das Handy des Mädchens lag im Fußraum. Das Display leuchtete noch.“ Eine Leichtsinnigkeit, der viele Jugendliche verfallen, weiß Schmitt. Er erklärt, dass bei 50 Stundenkilometern 13 Meter Blindflug zurückgelegt werden, wenn man nur eine einzige Sekunde auf das Handy schaut. Das kann schwere Folgen haben.

Genau so, wie zu schnell oder betrunken Auto zu fahren, erklärt Dr. Michael Micke, Leitender Notarzt. Der Fall, von dem er erzählt, und die gezeigten Bilder lassen die Gesichter der Jugendlichen blass werden. Einige verlassen sogar die Aula. Er erzählt von zwei Jungs, die betrunken mit dem Auto von der Straße abgekommen sind. Einer stirbt, der andere erleidet schwere Hirnschäden. Deshalb rät er: „Fahrt niemals unter Alkohol- oder Drogeneinfluss und steigt bei so jemandem auch nicht ein!“ Es gebe immer eine Möglichkeit anders und vor allem sicher nach Hause zu kommen.

Glück im Unglück hatte Ingo Kottig, der den Schülern von seinem Motorradunfall erzählt. Er verzichtete bei einer Fahrt auf seine Jacke mit Rückenprotektoren, stürzte und sitzt nun seit 16 Jahren im Rollstuhl, querschnittgelähmt. „Hätte, wenn und aber hilft danach nicht mehr. Tragt Schutzkleidung, legt die Sicherheitsgurte an. Dafür sind die Sachen da!“, appelliert er an die Jugendlichen. Denn keiner von ihnen soll und will der Grund dafür sein, dass Pfarrerin Miriam Seidel die Todesnachricht an die Eltern überbringt. „Das Absurde ist, dass eure Eltern vielleicht gerade beim Frisör sitzen oder euer Mittagessen kochen, während ihr sterbt“, erklärt Seidel. Das verkraften sie nicht.

Dass nicht mehr 24 Prozent, sondern „nur noch“ 19 Prozent aller Verkehrsunfälle im Kreis Steinfurt von Fahranfängern verursacht werden, sei Präventionskampagnen wie dem „Crash Kurs NRW“ und dem begleiteten Fahren ab 17 Jahren zu verdanken, sagt Ludwig Schmitt. „Den Jugendlichen wird deutlich, dass das nicht so läuft, wie bei Kobra 11“, erklärt er. Jeder entscheidet selbst: Gucke ich aufs Handy oder nicht. Schwarz oder Weiß. Grautöne gibt es nicht. Der Mensch hat keinen Resetknopf.

 

Quelle: Carina Tissen, IVZ Online (URL: http://www.ivz-aktuell.de/Artikel/147872/Lokales/Der-Mensch-hat-keinen-Resetknopf, Zugriff am 06.04.2017)

 

 

Seit 21 Jahren malt Pastor Hermann Roling Ikonen für Kirchen und andere Orte in ganz Deutschland. Zuvor hat er schon andere Maltechniken ausprobiert, doch als Theologe fand er die Ikonenmalerei für sich am reizvollsten. Seit fünf Jahren begeistert er nun auch noch andere Hobbykünstler für sein Werk und trifft sich jeden Montag mit einer kleinen Gruppe und gibt Tipps und Tricks weiter.

Die fertigen Ikonen und auch die „Werkstatt- Bilder“ sind in der vergangenen Zeit in der Hopstener St. Georg- Pfarrkirche gezeigt worden. Mit unserem Religionslehrer Herrn Menke haben wir uns (Klasse GO14e) die Ausstellung angeschaut und eine kurze Einführung in die Ikonenmalerei erhalten.

Gemalt wird auf einem speziellen Holz von einem Händler aus Süddeutschland und diese Bretter sind mit einer sogenannten „Stirnleiste“ versehen, sodass man leichter darauf malen kann. Danach werden auf das Holz verschiedene Champagner- Kreideschichten aufgetragen und abschließend wieder „Popoglatt“ (Zitat Roling) geschmirgelt. Die Vorarbeit für das Malen beginnt damit, dünne Linien von der Vorlage in das Holz einzugravieren. So kann auch jemand, der nicht gerade künstlerisch begabt ist, Ikonen malen, laut Hermann Roling. Unter dem Blattgold wird eine seltene Plaka-Farbe aufgetragen, damit es besser zur Geltung kommt, die anderen Pigmentfarben werden mit Eigelb vermischt für die ausdrucksvolle Leuchtkraft. Zum Schluss werden dann die Gesichter gemalt, da diese meist auch am schwersten zu zeichnen sind.

Eines der schönsten und wichtigsten Bilder für Hermann Roling ist die Auferstehungsikone. Jesus wird in einer Mandola abgebildet und neben ihm sind Adam und Eva zu sehen. Die Pforten der Unterwelt („Hades“) werden abgesperrt durch Jesus Christus. Zudem sind auch andere religiös bedeutsame Figuren abgebildet, wie zum Beispiel der Prophet Jesaja, Johannes der Täufer und die Jünger und Mose mit der Gesetzestafel. Die Ikone begeistert ihn, weil Adam und Eva für den Anfang stehen, Jesus eine Auf- und Abwärts Bewegung macht und zudem das Gewand der Auferstehung trägt. Aus diesem Grund soll diese auch später auf seiner eigenen Beerdigung nicht fehlen.

Alles in allem kann man sagen, dass es spannend war einmal zu sehen, wie Ikonen entstehen und wie viel Arbeitsaufwand dahintersteckt. Mit seiner überzeugenden Art konnte man auch direkt merken, wie viel Spaß er selber an der Malerei hat und auch andere dafür begeistern kann, denn wie schon gesagt, ein künstlerisches Talent sei dabei nicht zwingend notwendig.

 

Einige Impressionen:

  • 2017_GO14e_Ikonenaustellung_06
  • 2017_GO14e_Ikonenaustellung_07
  • 2017_GO14e_Ikonenaustellung_01
  • 2017_GO14e_Ikonenaustellung_04
  • 2017_GO14e_Ikonenaustellung_12
  • 2017_GO14e_Ikonenaustellung_08

 

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